{"id":198105,"date":"2023-03-08T00:00:52","date_gmt":"2023-03-07T23:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=198105"},"modified":"2023-03-09T11:13:47","modified_gmt":"2023-03-09T10:13:47","slug":"peggy-march-happy-birthday-big-peggy-peggy-march-wird-heute-08-03-2023-75-jahre-jung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/peggy-march-happy-birthday-big-peggy-peggy-march-wird-heute-08-03-2023-75-jahre-jung\/","title":{"rendered":"PEGGY MARCH <br>Happy Birthday, &#8222;Big Peggy&#8220;: Peggy March wird heute (08.03.2023) 75 Jahre jung!"},"content":{"rendered":"<p>Und was macht sie &#8230;? &#8211; Sie l\u00e4dt zu ihrer Buch-Ver\u00f6ffentlichung \u201cI Will Follow Me: Wie ich anfing, ich selbst zu sein\u201d \u00a0ein!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute (08.03.2023) wird &#8222;Big&#8220; PEGGY MARCH 75 Jahre jung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und was macht so ein Weltstar an ihrem halbrunden Geburtstag? \u2013 Sie l\u00e4dt zu ihrer Buch-Vorstellung \u201cI Will Follow Me: Wie ich anfing, ich selbst zu sein\u201d ein und stellt sich einem regelrechten Interview-Marathon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lesen Sie HIER eine Biografie \u00dcBER Peggy March von Stephan Imming (mit Stand vom\u00a024.01.2016)\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 8. August 1948 um 20.24 Uhr wurde Margaret Annemarie Battavio als Tochter eines Ingenieurs in Landsale\u00a0 (Pennsylvania) geboren. W\u00e4hrend ihre Eltern auch US-Amerikaner waren, hatte die Familie vornehmlich italienische Wurzeln \u2013 beide Gro\u00dfv\u00e4ter stammten aus Italien. 1952 kam noch eine Schwester namens <em>Linda<\/em> zur Welt. \u2013 Da der italienische Name sich f\u00fcr die Showwelt weniger zu eignen schien in den USA, erfand man den K\u00fcnstlernamen PEGGY MARCH f\u00fcr Miss Battavio.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Legende nach (genauer gesagt nach Aussage von Peggys Mutter) soll das T\u00f6chterchen bereits als Kleinkind mit zwei Jahren Fernseh-Werbespots nachgespielt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenngleich in Peggys Familie keinerlei musikalische Tradition herrschte, begann sie schon sehr fr\u00fch, sich mit Musik zu besch\u00e4ftigen. So sorgte ihre Musiklehrerin <em>Verna Kerr<\/em> daf\u00fcr, dass sie mit f\u00fcnf Jahren in der lokalen Sendung \u201e<em>Rex Tailor\u2019s<\/em> Stars Of Tomorrows\u201c auftreten durfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits mit zarten acht Jahren schloss Peggy sich einer Band an, den \u201e<em>Tune Dusters<\/em>\u201c. Mit der Gruppe hatte sie recht gro\u00dfe Aufritte \u2013 zun\u00e4chst auf Jahrm\u00e4rkten, sp\u00e4ter dann sogar im Radio bei lokalen Gr\u00f6\u00dfen wie <em>Tony Grant<\/em>. Einige Jahre sp\u00e4ter verlie\u00df Peggy die Band wieder, um als Solistin t\u00e4tig zu werden. In dieser Zeit absolvierte sie bereits im regionalen Fernsehen in Kindershows wie der \u201e<em>Sally Starr<\/em> Show\u201c erste TV-Auftritte. Mit zehn Jahren war sie sogar in der bekannten Kinder-Variet\u00e9-Sendung \u201eHorn &amp; Hardart\u2019s Children Hour\u201c zu Gast.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend in den Anfangsjahren sich die Eltern um gesch\u00e4ftliche Belange ihrer Tochter k\u00fcmmerten \u2013 unterst\u00fctzt von Peggys musikalischer Entdeckerin und Mentorin <em>Verna Kerr<\/em>&#8211; schien es 1962 angezeigt, einen Manager mit der Organisation von Peggys beginnender Karriere zu betrauen, da sie \u00fcber den Amateur-Status langsam hinaus war. Hintergrund war das so genannte \u201e<em>Coogan<\/em> Gesetz\u201c, das daf\u00fcr Sorge tragen sollte, dass von Minderj\u00e4hrigen verdientes Verm\u00f6gen diesen bei deren Vollj\u00e4hrigkeit auch zur Verf\u00fcgung stehen muss und nicht durch die Eltern verbraucht werden darf. Dazu bedurfte es \u2013 im Falle eines professionellen Engagements, wie es bei Peggy angestrebt wurde \u2013 eines Managers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau in dieser Zeit lernte die Familie <em>Russell Smith<\/em> kennen, der die junge Dame bei der Hochzeitsfeier ihrer Cousine singen geh\u00f6rt hatte und direkt mit ihren Eltern Kontakt aufnahm. Wenngleich Peggys Vater alles andere als begeistert gewesen sein soll von den Profi-Ambitionen seiner Tochter, \u00fcberzeugte ihn deren Argument, dass man nicht wisse, ob jemals wieder so eine Chance kommen w\u00fcrde \u2013 schlie\u00dflich hatte <em>Russell Smith<\/em> sehr gute Kontakte zur Musikbranche, und so willigte \u201ePapa March\u201c ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Berits kurze Zeit sp\u00e4ter arrangierte der frisch engagierte Manager ein Treffen mit den damaligen Verantwortlichen der US-Plattenfirma RCA Victor, bei der damals auch <em>Elvis Presley<\/em> unter Vertrag stand. <em>Hugo Peretti<\/em> und <em>Luigi Creatore, <\/em>die damals u. a. mit <em>Sam Cooke<\/em> zusammenarbeiteten, waren begeistert von der jungen S\u00e4ngerin, zumal diese bei einem vereinbarten Vorsingen a capella singen musste, weil der eigentlich vorgesehene Pianist nicht zum vereinbarten Termin erschien, und nahmen sie noch 1961 unter Vertrag. In der Folgezeit wurde zun\u00e4chst einmal passendes Material f\u00fcr das junge Talent gesichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 25. Oktober 1962 wurde dann die erste Single aufgenommen (\u201e<strong>Little Me<\/strong>\u201c), die bereits am 6. November des Jahres auf dem US-Markt erschien. Wohl wegen des Liedtitels verpasste man Peggy March ein \u201eLittle\u201c vor den Namen \u2013 fortan hie\u00df sie \u201eLittle Peggy March\u201c. \u201eMarch\u201c wurde \u00fcbrigens gew\u00e4hlt, weil wie erw\u00e4hnt ihr realer Name zu sperrig klang und sie im M\u00e4rz (englisch \u201eMarch\u201c) geboren wurde. Ein gro\u00dfer kommerzieller Erfolg wurde das Erstlingswerk, ein Song aus dem Musical \u201eSid Caesar\u201c, das damals am Broadway aufgef\u00fchrt wurde, noch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der Suche nach einem Nachfolgetitel stie\u00dfen Peggys damalige Produzenten <em>Hugo<\/em> und <em>Luigi <\/em>auf einen Hit der Schlagers\u00e4ngerin <em>Petula Clark<\/em>, die mit ihrem Lied \u201eChariot\u201c in Frankreich einen guten Erfolg hatte, wobei der Song auch in Frankreich bereits zuvor von \u201e<em>Les Satellites<\/em>\u201c und <em>Paul Mauriat<\/em> und auch von <em>Frank Pourcel<\/em> ver\u00f6ffentlicht worden war). <em>Paul Mauriat<\/em> war \u00fcbrigens auch der Komponist des Liedes \u2013 er ver\u00f6ffentlichte das Lied allerdings unter dem Pseudonym <em>del Roma<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Textdichter <em>Arthur Altman<\/em> und <em>Norman Gimbel<\/em> wurden beauftragt, einen englischen Text zu diesem Song zu verfassen. Am 7. Januar 1963 wurde der Titel aufgenommen und kurze Zeit sp\u00e4ter, am 22. Januar 1963, bereits als Single ver\u00f6ffentlicht. \u201e<strong>I Will Follow Him<\/strong>\u201c sollte \u201eLittle Peggy March\u201c zum gro\u00dfen Durchbruch verhelfen. Im M\u00e4rz des Jahres ging das Lied in die US-Hitparade, wo sie am 27. April 1963 Spitzenreiter wurde. Damit war \u2013 passend zum Namen \u201eLittle\u201c \u2013 Peggy mit ihren damals 15 Jahren die bis dato j\u00fcngste Nummer Eins der amerikanischen Popgeschichte. Immerhin drei Wochen biss sich Peggy an der Spitze der US-Charts fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht ganz so erfolgreich war die Nachfolge-Scheibe \u201e<strong>I Wish, I Were a Princess<\/strong>\u201c \u2013 immerhin reichte es erneut f\u00fcr die US-Top-40. Kurz darauf erschien eine weitere Single: \u201e<strong>Hello Heartache, Goodbye Love<\/strong>\u201c. Kurios: W\u00e4hrend in den USA die Nummer bei weitem nicht so ankam wie der \u201eI Will Follow Him\u201c-Hit, war genau dieser Song der erste und einzige Titel, den Peggy je in den britischen Charts unterbringen konnte (immerhin Top 30).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter der Produktion des deutschen Musikproduzenten <em>Wolf Kabitzky<\/em>, des Ehemanns <em>Johanna von Koczians<\/em>, \u00a0entstand im September 1963 Peggys erste deutsche Single \u2013 die deutsche Version ihres Titels \u201eDream World\u201c. \u201e<strong>Tino<\/strong>\u201c wurde zun\u00e4chst noch kein Hit bei uns. Allerdings gab sie mit der Nummer ihr Europa-Debut, indem sie im Rahmen der damaligen Berliner Funkausstellung diesen Titel vorstellte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Oktober erschien eine weitere Single Peggys auf dem US-Markt, die aber nicht mehr sonderlich erfolgreich war (\u201e<strong>The Impossible Happened<\/strong>\u201c war eine Nummer 57 in den Staaten).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 11. Dezember 1963 war die S\u00e4ngerin wieder in Deutschland \u2013 diesmal nahm sie keine Adaptionen eigener Hits auf, sondern von bekannten Schlagerkomponisten ma\u00dfgeschneiderte Lieder. Darunter war \u201e<strong>Lady Music<\/strong>\u201c aus der Feder von <em>Henry Mayer<\/em> und <em>Hans Bradtke<\/em>. Mit dem Titel trat sie am 18. Januar 1964 in der damals sehr popul\u00e4ren TV-Show von <em>Caterina Valente<\/em> (\u201eBonsoir Catrin\u201c) auf und kam daraufhin erstmals mit einer deutschsprachigen Nummer in die deutschen Hitparaden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend die Karriere in Deutschland immer besser ins Laufen kam, wurden die Plattenverk\u00e4ufe in ihrer amerikanischen Heimat r\u00fcckl\u00e4ufig \u2013 mit \u201e<strong>I\u2019m Watching Every Little Move You Make<\/strong>\u201c schaffte Peggy es in den USA gerade mal bis auf Platz 84.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die n\u00e4chste deutschsprachige Single, erneut von <em>Henry Mayer <\/em>komponiert und diesmal von <em>Claus Ritter<\/em> (, der 1959 auch einen Song von <em>Udo J\u00fcrgens<\/em> mit vertonte: \u201eEiner kommt\u201c,) getextet, wurde hingegen wieder ein guter Erfolg \u2013 der Schlager \u201e<strong>Wenn der Silbermond<\/strong>\u201c kam bis auf Platz 15 der hiesigen Charts. Ab dieser Nummer lie\u00df man das \u201eLittle\u201c aus Peggys Namen weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 8. Juni 1964 nahm Peggy in Berlin den <em>Mayer\/Bradtke<\/em>-Schlager \u201e<strong>Hallo Boy<\/strong>\u201c auf. Es reichte erneut f\u00fcr einen Top-20-Hit. Die B-Seite dieser Single, die <em>Charly-Niessen<\/em>-Nummer \u201eDer Schuster macht sch\u00f6ne Schuhe\u201c, pr\u00e4sentierte die Amerikanerin im Rahmen eines Gastauftritts im Kinofilm \u201eDie lustigen Weiber von Tirol\u201c. Auch die A-Seite pr\u00e4sentierte sie im Rahmen eines Films, n\u00e4mlich im Kinofilm \u201eIch kauf\u2018 mir lieber einen Tirolerhut\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erneut waren es <em>Henry Mayer<\/em> und <em>Hans Bradtke<\/em>, die Peggy einen Schlager auf den Leib schrieben \u2013 im Oktober 1964 aufgenommen, stieg der Song \u201e<strong>Goodbye, goodbye, goodbye<\/strong>\u201c im Januar 1965 in die deutschen Charts ein und wurde Peggys erster Top-10-Hit in Deutschland. Kurz zuvor pr\u00e4sentierte sie sich am 12. Dezember 1964 in der damals sehr popul\u00e4ren TV-Show \u201eSchlagermagazin\u201c von <em>Werner M\u00fcller<\/em>. Unter anderem waren damals auch <em>Paul Anka<\/em> und <em>Rita Pavone<\/em> zu Gast \u2013 mit letzterer posierte Peggy auch auf Fotos, wobei man ins Schmunzeln kommt, dass es Peggy war, der einst der Namenszusatz \u201eLittle\u201c gegeben wurde angesichts des Gr\u00f6\u00dfenunterschieds der beiden\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber nicht nur in Deutschland lief die Karriere der jungen Amerikanerin super \u2013 auch in Japan wurden erfolgreich Tontr\u00e4ger ver\u00f6ffentlicht. Und in Italien nahm sie mit dem Titel \u201e<strong>Passo su Passo<\/strong>\u201c sogar am ber\u00fchmten San-Remo-Festival teil, war allerdings mit dem Song nicht f\u00fcr das Finale des Wettbewerbs qualifiziert. Mit einer von <em>Ennio Morricone<\/em> produzierten LP schoss sie dennoch in die italienischen Charts und landete dort mit \u201e<strong>Te ne vai<\/strong>\u201c einen gro\u00dfen Hit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchjahr 1965 wurde der <em>Charly-Niessen<\/em>-Song \u201e<strong>Er schoss mir eine Rose<\/strong>\u201c ver\u00f6ffentlicht, den Peggy Ende Oktober 1964 aufgenommen hatte \u2013 auch mit dem Song kam sie in die deutschen Charts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits im Herbst 1964 rief der Verein \u201eDeutsche Schlager-Festspiele e. V.\u201c Komponisten und Textdichter dazu auf, einen Schlager f\u00fcr den damals \u00e4u\u00dfert popul\u00e4ren Wettbewerb zu schreiben. Aus bis Ende Januar 1965 234 eingereichten Titeln w\u00e4hlte eine Jury, die unter dem Vorsitz von <em>Franz Grothe<\/em> tagte, 24 Schlager aus. Zwei davon wurden von Peggy March interpretiert. Das Lied \u201eLiebesbriefe\u201c, sp\u00e4tere B-Seite, schaffte es nicht in die Endrunde. Dieses Schicksal teilte der Song \u00fcbrigens mit dem Lied \u201e<strong>Sommerwind<\/strong>\u201c. Der Clou: Die Autoren <em>Henry Mayer<\/em> und <em>Hans Bradtke<\/em>, die ja eigentlich gerade Peggys Stammautoren waren, schrieben das Lied f\u00fcr <em>Grethe Ingmann<\/em>, die den Song auch in d\u00e4nischer und englischer Sprache aufnahm. Diese englische Demo-Aufnahme der 1963er Eurovisionssiegerin kriegte Weltstar Frank Sinatra zu h\u00f6ren. Der Rest ist Geschichte \u2013 das Lied, das bei der Vorentscheidung zu den Schlagerfestspielen durchfiel, wurde in der Version von <em>Frank Sinatra<\/em> als \u201eSummerwind\u201c ein Welthit \u2013 komponiert vom Deutschen <em>Henry Mayer<\/em>, der b\u00fcrgerlich \u00fcbrigens <em>Heinz Meier<\/em> hie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf einer Internetseite zum Thema <em>Frank Sinatra<\/em> wird \u00fcbrigens behauptet, dieser sei \u00fcber Peggy Marchs deutsche Version des Liedes auf den Song gesto\u00dfen \u2013 wenn man bedenkt, dass die damals ja durchaus popul\u00e4r war in den Staaten, ist auch diese Version nicht unwahrscheinlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck zu Peggy March \u2013 die trat am 12. Juni 1965 mit dem \u201eDoppelkorn\u201c (Musik und Text schrieb der damals 41-j\u00e4hrige Heinz Korn) \u201e<strong>Mit 17 hat man noch Tr\u00e4ume<\/strong>\u201c an und gewann \u00fcberraschend den Wettbewerb als erste Amerikanerin. Zum Verdruss vieler damaliger Schlagerfreunde waren die Top-3-Siegerinnen der Schlagerfestspiele ja ausl\u00e4ndischer Nationalit\u00e4t: Mit Vorjahressiegerin <em>Siw Malmkvist<\/em> wurde eine Schwedin Dritte, <em>Wencke Myhre<\/em> holte als Norwegerin Silber und eben Peggy als Amerikanerin Gold.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Song wurde ein gro\u00dfer Hit in Deutschland und wurde hierzulande Peggys mit Abstand gr\u00f6\u00dfter Erfolg. Sie nahm ihn im Mai 1965 auf und war somit zum Zeitpunkt der Aufnahme tats\u00e4chlich 17 Jahre alt. Peggy nahm den Song in mehreren Sprachen auf \u2013 u. a. auf Englisch (\u201eHeaven For Lovers\u201c) und Franz\u00f6sisch (\u201eQuand on n\u2019a que dix-sept ans\u201c). In der DDR wurde der Titel von S\u00e4ngerin <em>Ina Martell<\/em> zu einem Hit gemacht. Zahlreiche Coverversionen wurden in sp\u00e4teren Jahren und Jahrzehnten ver\u00f6ffentlicht, zuletzt u. a. von DSDS-Teilnehmerin <em>Vanessa Neigert<\/em> und den Grand-Prix-Veteranen der Gruppe <em>Wind. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Buch \u201eSchlager, die wir nie vergessen\u201c hat Autorin <em>Susanne Fischer<\/em> einen bemerkenswerten Aufsatz zum Text von \u201eMit 17 hat man noch Tr\u00e4ume verfasst\u201c, wobei (in Anspielung auf den Lied-Verfasser) nicht bekannt ist, wie viele \u201eKorn\u201c sie sich dabei einverleibt hat. Angesichts ihres Schlusssatzes m\u00fcssen es einige gewesen sein: \u201e<em>Mit 17 hat man noch Tr\u00e4ume, der Siegersong des deutschen Tu-Nix-Festivals 1965 , war vielleicht gar nicht einmal soooo \u00fcbel. Das bisschen versch\u00e4mte Triebunterdr\u00fcckung, verschwiemelte Sexualsymbolik, restriktiv-militaristische Tendenz, Ablenkungsman\u00f6ver von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen\u2026<\/em>\u201c \u2013 usw. \u2013 toll, was man aus so einem Schlager alles herauslesen kann\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peggy selbst sang als Gastschauspielerin den Titel auch im Schlagerfilm \u201eTausend Takte \u00dcbermut\u201c. Auch im 1965er Spielfilm \u201eEin Ferienbett mit 100 PS\u201c spielte die junge S\u00e4ngerin sich selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Charly Niessen<\/em> und <em>Claus Ritter<\/em> schrieben f\u00fcr Peggy dann den Nachfolgetitel ihres Superhits \u2013 erneut gab die junge Amerikanerin sich nachdenklich: \u201e<strong>Die sch\u00f6nen Stunden gehen schnell vorbei<\/strong>\u201c \u2013 immerhin reichte es f\u00fcr einen 25. Platz in der deutschen Verkaufshitparade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Belgier <em>Marcel Peeters<\/em> schrieb unter dem Pseudonym \u201e<em>Peter Laine<\/em>\u201c f\u00fcr Peggy den Schlager \u201e<strong>Sechs Tage lang<\/strong>\u201c \u2013 mit der Single konnte aber kein Blumentopf gewonnen werden, sie kam nicht in die Hitparaden, da half auch der Text des \u00fcberaus renommierten <em>Kurt Feltz<\/em> nichts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Dr\u00e4ngen ihres Managers <em>Russell Smith<\/em> wurde dann ein Duett mit dem Amerikaner <em>Benny Thomas<\/em> (in anderen Quellen auch \u201e<em>Bennie Thomas<\/em>\u201c geschrieben) aufgenommen: \u201e<strong>Die Antwort wei\u00df ganz allein der Wind<\/strong>\u201c. Hintergrund war, dass <em>Thomas<\/em> auch im Management von <em>Smith <\/em>war. Peggy war nicht begeistert von dieser Zusammenarbeit \u2013 insbesondere warf die Perfektionistin ihrem Duettpartner mangelnde Professionalit\u00e4t vor, konnte sich aber nicht durchsetzen. Vermutlich war sie \u201enot amused\u201c, dass es Zeitschriften gab, in denen angedeutet wurde, sie und Benny seien ein Paar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Jahr zuvor ver\u00f6ffentlichte mit dem Nachwuchss\u00e4nger eine ganze LP mit dem Namen \u201eIn our fashion\u201c. \u2013 Die B-Seite der deutschen Single, \u201eTausend Steine\u201c, sangen die beiden \u00fcbrigens im Film \u201eDas Spukschloss im Salzkammergut\u201c. Ein weiterer Schauspieler dieses Films war \u00fcbrigens der junge <em>Udo J\u00fcrgens<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem <em>Henry-Mayer<\/em>-Titel \u201e<strong>Hundert Jahre und noch mehr<\/strong>\u201c \u2013 wieder solo eingesungen \u2013 war Peggy wieder in der Spur. Der flotte Schlager schaffte es in die Top-20 der deutschen Bestenlisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit \u201e<strong>Sweetheart, schenk mir einen Ring<\/strong>\u201c war der ungeliebte Duettpartner <em>Benny Thomas<\/em> wohl nicht gemeint \u2013 es reichte f\u00fcr eine Top-40-Notiz in den deutschen Hitparaden, damit war auch der Schlagerjahrgang 1966 f\u00fcr Peggy Geschichte. In jenem Jahr wirkte sie (sich wieder mal selbst spielend) in dem Film \u201eDas s\u00fcndige Dorf\u201c mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz ihrer gro\u00dfen musikalischen Erfolge beendete sie ihren Schulabschluss in der Landscale Catholic Highschool (Peggy ist katholisch).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Folgejahr brach kurzzeitig eine Welt f\u00fcr Peggy zusammen. Manager <em>Russell Smith<\/em> brannte mit dem gemeinsam verdienten Geld durch. Im Teenagermagazin Bravo war zu lesen, dass \u201e<em>von 320.000 DM nur noch 2.000 DM<\/em>\u201c \u00fcbrigblieben. Der Mann, der daf\u00fcr zust\u00e4ndig war, dass die S\u00e4ngerin das von ihr erwirtschaftete Geld ordnungsgem\u00e4\u00df erhalten sollte, lie\u00df der S\u00e4ngerin gerade 500 Dollar (so sagen es viele andere Quellen) und war von da an nicht mehr gesehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An ihrem 19. Geburtstag, am 8. M\u00e4rz 1967, wurde Peggy von drei RCA-Sekret\u00e4rinnen zum Essen ausgef\u00fchrt. Am gleichen Tag hatte sie ein Treffen mit einem gewissen <em>Arnie Harris<\/em>, der damit lieb\u00e4ugelte, neuer Manager Peggys zu werden. Durch das Essen hatte die S\u00e4ngerin, die laut eigener Aussage \u00fcber die Verabredung nicht informiert worden war, sich um eine Stunde versp\u00e4tet \u2013 ein denkbar schlechter Start f\u00fcr eine sp\u00e4tere unglaublich gute Zusammenarbeit, die so gut wurde, dass die beiden ein Jahr sp\u00e4ter heirateten und ein weiteres Jahr sp\u00e4ter (auf Anraten <em>Arnie Harris<\/em>\u2018) nach Deutschland zogen &#8211; genau gesagt in die Klopstockstr. 1 a nach M\u00fcnchen, wie die Bravo zu berichten wusste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste 1967er Single ist ein Kuriosum, das oft in der deutschen Schlagergeschichte zu konstatieren ist: Die Plattenfirma w\u00e4hlt einen \u201eHit\u201c als A-Seite aus, aber das Publikum entscheidet nachtr\u00e4glich anders. Im Falle von Peggy March war es so, dass der Song \u201eMale nicht den Teufel an die Wand\u201c mit entsprechendem Single-Cover (Peggy steht vor einer Mauer, auf der offensichtlich mit Kreide ein Teufel hingemalt wurde) als Single erschien. Offensichtlich gefiel dem Publikum aber ein anderer Song besser \u2013 und wie: Die <em>Henry Mayer \/ Georg Buschor<\/em>-Nummer \u201e<strong>Memories of Heidelberg<\/strong>\u201c schlug rasant ein, es wurde ein Top-5-Hit. Hilfreich war sicher ein Auftritt im damals sehr popul\u00e4ren \u201eMusik aus Studio B.\u201c. Sp\u00e4ter nahm auch <em>Gus Backus<\/em> den Song auf, allerdings nicht ann\u00e4hernd so erfolgreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem n\u00e4chsten Schlager \u201e<strong>Romeo und Julia<\/strong>\u201c, der am 26. August 1967 beim gro\u00dfen \u201eGala-Abend der Schallplatte\u201c\u00a0 vorgestellt wurde, \u00a0konnte dann noch mal \u201eeiner draufgesetzt\u201c werden \u2013 der Song schlug m\u00e4chtig ein, auch wenn Schlagerkenner <em>Reiner Moritz<\/em> sich spitzfindig mit dem Text des Schlagers auseinandergesetzt hat: \u201e<em>Peggy Marchs Texter Hans Bradtke griff in Romeo und Julia geografisch knapp daneben, als er singen lie\u00df: \u201aWir, wir beide sind nicht Romeo und Julia \u2013 und sind auch nicht zu Hause in Florenz. \u2013 Wir, wir beide machen Romeo und Julia \u2013 in puncto Tr\u00e4nen keine Konkurrenz\u2018. Man sieht, welche ungeheuren Auswirkungen der Reimzwang hat. Das Schlusswort \u201aKonkurrenz\u2018 ruft den fatalen Irrtum \u201aFlorenz\u2018 hervor, wobei, zugegebenerma\u00dfen, das Reimwort \u201aVerona\u2018 die Texterei nicht erleichtert h\u00e4tte. Versuche mit \u201aso nah\u2018, \u201aIlona\u2018, \u201adoch da\u2018 oder \u00e4hnlichem h\u00e4tte Hans Bradtke freilich unternehmen k\u00f6nnen.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Publikum nahm solche Ungenauigkeiten nicht krumm \u2013 der Song war Peggys langlebigster Hit in den deutschen Charts, die Nummer hielt sich dort 22 Wochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die n\u00e4chste Ver\u00f6ffentlichung, der Country-angehauchte Song\u201e<strong>Telegramm aus Tennessee<\/strong>\u201c, wurde ein Top-15-Erfolg in Deutschland. Die Single erschien interessanterweise in zwei Versionen \u2013 einmal Peggy mit gewohnt dunklen Haaren, dann aber auch mit blond gef\u00e4rbten Haaren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch \u201e<strong>Canale Grande Number One<\/strong>\u201c, erneut eine <em>Henry-Mayer<\/em>-Komposition, konnte sich in den deutschen Charts durchsetzen \u2013 erneut konnte ein Top-20-Erfolg erzielt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 19. Mai 1968 machte Peggy dann N\u00e4gel mit K\u00f6pfen und heiratete in New York ihren neuen Manager <em>Arnie Harris<\/em> in New York. Zu dem Zeitpunkt war Peggy 20 Jahre und ihr Ehemann 40 Jahre alt &#8211; allen Vorurteilen zum Trotz hielt die Ehe lebenslang &#8211; also bis zum Tod Arnie Harris&#8216; im Jahr 2013.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da man wohl kein aktuelles Material verf\u00fcgbar hatte, wurde im Sommer 1968 die zwei Jahre zuvor in Berlin aufgenommene \u201e<strong>Das ist Musik f\u00fcr mich<\/strong>\u201c von <em>Charly Niessen<\/em> und <em>Claus Ritter<\/em> auf den Markt gebracht \u2013 immerhin erzielte man auch mit der Ver\u00f6ffentlichung einen 21. Platz in den deutschen Hitparaden. Mit dieser Single-Ver\u00f6ffentlichung war Peggy dann endg\u00fcltig \u201eerblondet\u201c. Die Bravo ahnte, dass das kein Riesen-Hit werden w\u00fcrde: \u201e<em>Eine Nummer 1 d\u00fcrften wohl weder \u201aDas Gl\u00fcck l\u00e4sst sich Zeit\u2018 noch \u201aDas ist Musik f\u00fcr mich\u2018 \u00a0werden. Aber es sind h\u00fcbsche, melodi\u00f6se, z\u00e4rtliche Lieder: Das ist Musik f\u00fcr alle Anh\u00e4nger von Peggy March.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das im beschwingten Dixie-Stil gehaltene \u201e<strong>Mississippi Shuffle Boat<\/strong>\u201c stach 1968 erfolgreich in See \u2013 der Schlager von <em>Henry Mayer<\/em> und <em>Georg Buschor<\/em> kam erneut in die Hitparaden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 3. September 1968 lie\u00df sich Peggys Plattenfirma etwas Besonderes einfallen: F\u00fcr die erfolgreichen Abs\u00e4tze ihrer Schallplatten \u201eRomeo und Julia\u201c, \u201eTelegramm aus Tennessee\u201c, \u201eMemories of Heidelberg\u201c und \u201eCanale Grande Nomber one\u201c wurde ihr f\u00fcr 3 Millionen verkaufte Schallplatten eine goldene Schallplatte \u00fcberreicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peggy war auf dem H\u00f6hepunkt ihrer Popularit\u00e4t \u2013 hinter <em>Wencke Myhre<\/em> und <em>Manuela<\/em> gewann sie Ende 1968 den Preis der Jugendzeitschrift Bravo. Was hingegen nicht so zu Peggy passte, war offensichtlich der Walzer-Rhythmus, jedenfalls war ihr \u201e<strong>Yesterday Waltz<\/strong>\u201c nicht so erfolgreich wie die Vorg\u00e4nger-Titel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 22. Februar 1969 entschied sich Peggy March, gemeinsam mit zwei anderen Kollegen (<em>Siw Malmkvist <\/em>und<em> Rex Gildo<\/em>; die eigentlich auch vorgesehene <em>Alexandra<\/em> hatte kurzfristig abgesagt), an der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision de la Chanson teilzunehmen \u2013 immerhin war sie ja fortan in Deutschland auch zu Hause. W\u00e4hrend ihre Beitr\u00e4ge \u201eKarussell meiner Liebe\u201c von <em>Werner Scharfenberger<\/em> und <em>Kurt Feltz<\/em> und \u201eAber die Liebe bleibt bestehen\u201c von <em>G\u00fcnter Sonneborn<\/em> und <em>Heinz Korn<\/em> sich nicht durchsetzen konnten, scheiterte der \u201eDoppelkorn\u201c (Text und Musik <em>Heinz Korn<\/em>) \u201e<strong>Hey \u2013 das ist Musik f\u00fcr mich<\/strong>\u201c, ein beschwingter zum Grand Prix passender Schlagertitel, nur denkbar knapp mit vier gegen sechs Punkte an <em>Siw Malmkvists<\/em> \u201ePrimaballerina\u201c. Drei Tage nach (!) der Vorentscheidung, am 25. Februar 1968, wurde das Lied f\u00fcr eine Single aufgenommen. Die stellte Peggy dann am 5. April 1969 in der jungen ZDF Show \u201eZDF Hitparade\u201c vor \u2013 damit war Peggy zu Gast in der dritten Ausgabe der sp\u00e4teren Kultsendung, der Song wurde ein Hit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen dieser Serie wurde ja schon \u00f6fter auf Kuriosit\u00e4ten der Wertungen von \u201eExperten\u201c beim Grand Prix eingegangen \u2013 und auch in diesem Zusammenhang gibt es wieder ein \u201eSchmankerl\u201c zu berichten \u2013 beim ersten Durchlauf hatte noch <em>Rex Gildo<\/em> mit seinem Titel \u201eDie beste Idee meines Lebens\u201c mit 7 Punkten die Nase vorn. Bei der zweiten Wertung hingegen gab es f\u00fcr Sexy <em>Rexy <\/em>von den gleichen Juroren(!) genau.. null(!) Punkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sp\u00e4testens mit dem Eindruck festigte Peggy \u00fcbrigens ihren Ruf, die wohl k\u00fcrzesten Minir\u00f6cke aller Schlagers\u00e4ngerinnen zu tragen. Die \u201eMinirock-Ikone\u201c konnte es sich allerdings mit ihren sch\u00f6nen Beinen auch wei\u00df Gott leisten. Waren das noch Zeiten, als man in diesen Zusammenh\u00e4ngen nicht an die \u201eArml\u00e4nge Abstand\u201c denken musste. Nicht umsonst ver\u00f6ffentlichte Journalist <em>Horst Kurzbach<\/em> am 17. Oktober 1970 in der gro\u00dfen TV-Zeitschrift H\u00f6rzu\u00a0 investigativ-journalistisch einen Artikel mit der Schlagzeile \u201e<em>Lady Langbein schw\u00f6rt auf Mini<\/em>\u201c\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch politisch hat der Song einiges zu bieten, da k\u00f6nnen sich die heutigen Politiker eine Scheibe abschneiden: \u201e<em>In Madrid und Kopenhagen, in Berlin und auch in Rom \u2013 da braucht man nicht viel zu sagen, mit Musik, da klappt das schon\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sieger des internationalen Grand Prix\u2018 1969 war u. a. (\u201eunter anderem\u201c deshalb, weil es vier Siegertitel gab, wobei der nun genannte klar der erfolgreichste der vier war) <em>Lulu <\/em>mit \u201e<strong>Boom Bang A Bang<\/strong>\u201c. Der Schunkelwalzer wurde von der Siegerinterpretin auf Deutsch aufgenommen, ebenso gibt es eine Version von <em>Heidi Br\u00fchl<\/em> und von <em>Pompilia<\/em>. Da wollte auch Peggy March auf den\u00a0 Zug aufspringen, es hat aber f\u00fcr eine Hitparaden-Notiz in Deutschland nicht gereicht \u2013 wie gesagt, Walzer waren wohl nicht gerade ihr Erfolgsrezept.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Sommer 1969 pr\u00e4sentierte Peggy ihren Fans das eher altbackene \u201e<strong>Bahama Lullabye<\/strong>\u201c, das trotz der merkw\u00fcrdigen Schreibweise von \u201eLullaby\u201c immerhin die Top-15 der deutschen Charts st\u00fcrmte. Erneut kurios: Bei der Erstauflage der Single war als A-Seite der Song \u201eEin Zigeuner ohne Geige\u201c vorgesehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch spannender wurde es mit der n\u00e4chsten Single, welche die erste unter dem Label \u201eDecca\u201c werden w\u00fcrde \u00a0\u2013 die sollte n\u00e4mlich eigentlich \u201eHappy End im Hofbr\u00e4uhaus\u201c hei\u00dfen. Ein entsprechendes Single-Cover wurde auch schon kreiert \u2013 Peggy im superknappen Mini vor dem Hofbr\u00e4uhaus \u2013 man wei\u00df nicht, f\u00fcr wie viele m\u00e4nnliche \u201eHappy Ends\u201c schon allein die Erstauflage gesorgt hat. Wobei der Song gut zur damaligen Situation passte, immerhin entschied sie sich ja f\u00fcr einen Umzug aus den Vereinigten Staaten in Richtung Bayern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann kam aber wieder mal der Altmeister <em>Dieter Thomas Heck<\/em> ins Spiel. Der pr\u00e4sentierte in seiner ZDF-Hitparade am 18.10.1969 nicht etwa das Hofbr\u00e4uhaus-Lied (mit dem Hofbr\u00e4uhaus scheint Heck seine Probleme gehabt zu haben, auch die <em>Spider Murphy Gang<\/em> durfte in seiner Hitparade ihren Superhit vom \u201eSkandal im Sperrbezirk\u201c nicht vortragen) \u2013 nein, es ging nach London. Peggy tr\u00e4llerte in der Show \u201e<strong>In der Carnaby-Street<\/strong>\u201c. Wie so oft hatte die ZDF-Redaktion den richtigen Riecher \u2013 der Song von <em>Henry Mayer<\/em> und <em>Hans Bradtke<\/em> wurde erneut ein gro\u00dfer Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit ihrem \u201e<strong>Mr. Giacomo Puccini<\/strong>\u201c, erneut einer Komposition von <em>Henry Mayer<\/em>, beendete Peggy dann die 60er Jahre, wobei die B-Seite besonders spannend war \u2013 da wirft sie einen Blick zur\u00fcck auf \u201e1969 \u2013weil es so sch\u00f6n war\u201c. Das ist insofern interessant, als der Song bereits am 16. April 1969 aufgenommen wurde \u2013 Textdichter <em>Georg Buschor<\/em> scheint da hellseherische Qualit\u00e4ten gehabt zu haben. So oder so war damit die RCA-\u00c4ra endg\u00fcltig beendet. Mit der A-Seite nahm Peggy erfolglos am ersten \u201eGrand Prix RTL International \u201c teil, einem neuen Wettbewerb des Radiosenders RTL, den dieser zwischen 1969 bis 1972 veranstaltete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem das mit der Carnaby-Street so sch\u00f6n funktioniert hatte, dachten sich <em>Henry Mayer<\/em> und <em>Hans Bradtke<\/em>, diese Linie weiter zu verfolgen und ver\u00f6ffentlichten einen weiteren Titel unter dem Motto \u201every British\u201c: \u201e<strong>Vor dem Buckingham Palast<\/strong>\u201c. Obwohl der Song am 21. M\u00e4rz 1970 wieder in der ZDF-Hitparade vorgestellt wurde, wurde er kein Erfolg. Dennoch gab es einen weiteren Meilenstein in Peggys Karriere \u2013 am 21. Oktober 1970 wurde von der ARD ein Peggy-March-Special (\u201ePeggy in Berlin\u201c) ausgestrahlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1970 hatte <em>Chris Roberts <\/em>mit \u201eDie Maschen der M\u00e4dchen\u201c einen gro\u00dfen Hit. <em>Henry Mayer<\/em> und <em>Georg Buschor <\/em>fanden die Idee wohl originell, einen anderen Song namens \u201e<strong>Die Maschen der M\u00e4nner<\/strong>\u201c f\u00fcr Peggy March zu schreiben \u2013 es wurde ein mittelpr\u00e4chtiger Erfolg. Immerhin hat <em>Dorthe <\/em>von Peggys Lied eine d\u00e4nische Version herausgebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf einer Party des popul\u00e4ren Radio-Discjockeys <em>Mal Sondock<\/em> lernte der junge <em>Ralph Siegel<\/em> eines Tages <em>Arnie Harris<\/em> kennen, der ihn ansprach, ob er nicht eine sch\u00f6ne Song-Idee f\u00fcr seine Frau h\u00e4tte. <em>Ralph<\/em> nahm daraufhin Kontakt zu seinem \u201eSpezi\u201c, dem k\u00fcrzlich verstorbenen <em>Robert Jung<\/em>, auf. Der brauchte einen Tag f\u00fcr zwei Textideen. Die B-Seite war ein Schlager mit einem mehr als bemerkenswerten Text: \u201e<em>Doktor (mein Herz macht na-na-na)<\/em>\u201c. Also dass das Herz \u201ebum-bidi-bum\u201c macht, ist ja noch nachvollziehbar und wurde uns von <em>Peter Frankenfeld<\/em> nahe gebracht \u2013 aber \u201e<em>na na na<\/em>\u201c? Tolle Erkenntnis, die so bahnbrechend war, dass sie auch filmisch umgesetzt werden musste \u2013 den Schlager sang Peggy auch im Film-Epos \u201eDas haut den st\u00e4rksten Zwilling um\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als A-Seite entschied man sich f\u00fcr \u201e<strong>Einmal verliebt \u2013 immer verliebt (Peggys Mar(s)ch)<\/strong>\u201c. Der Name war Programm, und dieser sehr einfach Marschrhythmus und die einfache Struktur des Lieds wurde eine Spezialit\u00e4t des ganz jungen <em>Ralph Siegel<\/em> \u2013 mit <em>Martin Manns<\/em> \u201eMeilenweit\u201c konnte er ja einen \u00e4hnlichen Treffer landen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Song kam sehr gut an und wurde am 20. M\u00e4rz 1971 in der ZDF-Hitparade vorgestellt \u2013 erstmals konnte sich Peggy platzieren und kam auf einen beachtlichen vierten Platz in der Heck-Show. Der Titel war 21 Wochen in den deutschen Charts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 10. Juli 1971 war Peggy im ZDF-Sportstudio zu sehen. Sie \u00fcberreichte einen Scheck in H\u00f6he von DM 300.000,00 zu Gunsten der Sporthilfe, der aus Erl\u00f6sen der LP \u201eGala Show der Stars\u201c stammte, auf der sie auch vertreten war \u2013 gleichzeitig stellte sie ihre neue Single \u201e<strong>Sing, wenn Du gl\u00fccklich bist<\/strong>\u201c, geschrieben von <em>Giorgio Moroder <\/em>und<em> Michael Holm<\/em>, vor. Ganz so erfolgreich wie die Vorg\u00e4ngernummer wurde der Schlager nicht, immerhin reichte es f\u00fcr eine Top-40-Platzierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peggy March, \u00fcberzeugte Schaltwagenfahrerin, stellte sich 1971 auch dem \u201eDeutschen Verkehrssicherheitsrat\u201c zur Verf\u00fcgung, um f\u00fcr mehr Miteinander im Verkehr, also im Stra\u00dfenverkehr zu werben \u2013 ihr Motto lautete damals \u201e<strong>Hallo Partner, dankesch\u00f6n<\/strong>!\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 19. Februar 1972 trat die S\u00e4ngerin wieder in der ZDF-Hitparade auf &#8211; erneut mit einer <em>Siegel<\/em>-Komposition: \u201e<strong>Ich wei\u00df, ich verlieb&#8216; mich noch heute in Dich<\/strong>\u201c. Kurz darauf trat sie gemeinsam mit <em>Rainer Holbe<\/em> auch in der ZDF-Show \u201eDalli Dalli\u201c auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mitte 1972 lief der Vertrag mit der Decca aus, und Peggy wechselte zur Ariola. Den Hintergrund der Trennung beschrieb die Amerikanerin Jahre sp\u00e4ter in einem am 15. Mai 1977 ver\u00f6ffentlichten Musikmarkt-Interview wie folgt: \u201e<em>Ich habe damals gesagt: \u201aFreunde, Peggy war nun zehn Jahre das kleine M\u00e4uschen. Nun ist sie nicht mehr zw\u00f6lf, f\u00fcnfzehn, siebzehn. Man muss auch auf Schallplatte mitkriegen, dass sie erwachsen ist.&#8216; Weil wir uns nicht ganz einig waren, kam es zur durchaus freundschaftlichen Trennung.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor dieser endg\u00fcltigen Trennung wurden von der Decca noch zwei wenig beachtete Singles mit \u00e4lteren Songs auf den Markt gebracht: \u201e<strong>Carmen aus Sevilla<\/strong>\u201c aus 1970 und \u201e<strong>Wie ein Tiger<\/strong>\u201c (ebenfalls aus 1970, auch wenn auf der Single 1973 steht) mit der bezeichnenden B-Seite \u201eAuf Wiederseh&#8217;n und Gute Nacht\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste Ariola-Produktion wurde gleich ein Hit. <em>Ralph Siegel<\/em> traf mit der von ihm produzierten und komponierten (Text: <em>G\u00fcnther Behrle<\/em> und <em>Michael Holm<\/em>) Nummer \u201e<strong>Es ist schwer, Dich zu vergessen<\/strong>\u201c den Nerv des Publikums. Begleitet wurde die Ver\u00f6ffentlichung wieder von guter TV-Pr\u00e4senz: Peggy trat am 22. Juli 1972 in <em>Ilja Richters<\/em> Disco auf und am 2. September 1972 wieder in der ZDF-Hitparade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Jahresende kam der Film \u201eHeute hau&#8217;n wir auf die Pauke\u201c in die Kinos, in dem Peggy einen kurzen Auftritt hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 1. Februar 1973 zierte Peggy das Titelblatt des Branchenblatts \u201eMusikmarkt\u201c. Dort wurde Werbung f\u00fcr ihre neue Single \u201e<strong>Das sind die Tr\u00e4ume, die man so tr\u00e4umt<\/strong>\u201c beworben und auf einen TV-Auftritt bei \u201eMusik aus Studio B.\u201c hingewiesen. Die <em>Giorgio-Moroder<\/em>-Nummer fiel beim Publikum durch. Auch mit dem Nachfolgeschlager von <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>G\u00fcnther Behrle<\/em>, \u201e<strong>Und dann will es keiner gewesen sein<\/strong>\u201c, war kein Blumentopf zu gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 19. September 1973 fand in Berlin der Deutsche Schlagerwettbewerb statt- passend zum Ort des Wettbewerbs sang Peggy den von <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>Joachim Relin<\/em> (b\u00fcrgerlich <em>Hans Joachim Balke<\/em>) geschriebenen Schlager \u201e<strong>Berlin Berlin<\/strong>\u201c. Auf der B-Seite der Single befindet sich der Titel \u201eHand in Hand\u201c, der ebenfalls f\u00fcr den Schlagerwettbewerb eingereicht wurde, aber nicht in die Endrunde kam. Dort ist ein gewisser \u201e<em>R\u00f6mer<\/em>\u201c als Komponist vermerkt. Ein Erfolg wurde die Teilnahme am Wettbewerb f\u00fcr Peggy nicht, sie landete gemeinsam mit <em>Costa Cordalis<\/em> auf dem achten Platz des Teilnehmerfeldes von 12 Interpreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die 1974er Produktionen von <em>Ralph Siegel<\/em> k\u00f6nnen allesamt getrost als Flops bezeichnet werden &#8211; weder \u201e<strong>Sommerliebe good bye<\/strong>\u201c noch \u201e<strong>Muss i denn zum St\u00e4dtele hinaus<\/strong>\u201c (, dessen B-Seite \u201eGeh nach Haus und \u00fcb erst mal\u201c, die deutsche Version des <em>Alain Price<\/em> Songs \u201eJarrow Song\u201c, \u00a0immerhin in Rudi Carrells \u201eAm laufenden Band\u201c vorgestellt), konnten sich durchsetezen. Erstaunlich ist, dass sie gerade in jenem Jahr bemerkenswerte TV-Auftritte hatte, z. B. auch in der <em>Peter Kraus<\/em>-Show \u201e8&#215;1 in Noten\u201c.<\/p>\n<p>Privat lief es weit besser f\u00fcr die Musikerin &#8211; sie brachte ihre Tochter <em>Sande Ann<\/em> am 22. Januar 1974 zur Welt \u2013 auf den Tag genau 11 Jahre, nachdem ihr gro\u00dfer Hit \u201eI Will Follow Him\u201c in den USA ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gut ein Jahr sp\u00e4ter, am 3. Februar 1975, fand sich Peggy in Frankfurt am Main ein &#8211; der Hessische Rundfunk suchte wieder den deutschen Beitrag zum Grand Prix Eurovision. <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>Kurt Hertha <\/em>schrieben ihr zu diesem Anlass den Titel \u201e<strong>Alles geht vor\u00fcber<\/strong>\u201c &#8211; nur ganz knapp ist man damals bei b\u00e4renstarker Konkurrenz (u. a. war <em>Marianne Rosenberg<\/em> mit \u201eEr geh\u00f6rt zu mir\u201c und <em>J\u00fcrgen Marcus<\/em> mit \u201eEin Lied zieht hinaus in die Welt\u201c am Start) am Sieg vorbeigeschrammt. Peggy wurde Zweite hinter <em>Joy Fleming<\/em>. Ein Hit wurde der Schlager dennoch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Direkt danach produzierte <em>Ralph Siegel<\/em> mit ihr eine Konzept-LP, auf der es um das Thema M\u00e4nner ging. Ber\u00fchmte Pers\u00f6nlichkeiten wurden musikalisch beschrieben. <em>Michael Kunze<\/em>, <em>Kurt Hertha<\/em> und <em>Werner Sch\u00fcler <\/em>schrieben die Texte, <em>Rainer Pietsch, Silvester Levay, Ralf Nowy und Boris Jojic<\/em> arrangierten die von <em>Ralph Siegel<\/em> komponierten und produzierten Nummern. Ein Erfolg wurde das Projekt nicht, auch die beiden ausgekoppelten Singles \u201e<strong>Salvador Dali &#8211; Das Men\u00fc des Salvador Dali oder: wie man \u00fcberfl\u00fcssige Pfunde verliert<\/strong>\u201c und \u201e<strong>The Beatles &#8211; John, Paul, George und Ringo\u201c <\/strong>waren eher Flops.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit \u201e<strong>Wei\u00dfe Windm\u00fchlen drehen sich im Wind<\/strong>\u201c war die Ariola-Zeit Peggys beendet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anl\u00e4sslich der Internationalen Funkausstellung 1975 wurde die erste Single beim neuen Vertragspartner, der EMI-Electrola, pr\u00e4sentiert. Neuer Produzent war <em>John M\u00f6ring<\/em>, der die erste Single \u201e<strong>Du, mach mich nicht an<\/strong>\u201c auch gemeinsam mit <em>George Moslener<\/em> geschrieben hatte. Damit konnte erstmals seit knapp vier Jahren vor ziemlich genau 40 Jahren wieder ein Hit den Verkaufscharts lanciert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die vom gleichen Team geschriebene Single \u201e<strong>Costa Brava<\/strong>\u201c war ein Achtungserfolg. F\u00fcr die B-Seite der Single konnte mit <em>Paul Kuhn<\/em> ein prominenter Komponist gewonnen werden (\u201eAdam, wo bist Du?\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum 200-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Vereinigten Staaten von Amerika nahm Peggy auf Initiative eines \u00a0Whisky-Herstellers eine Werbesingle auf: \u201e<strong>Happy Birthday Amerika<\/strong>\u201c wurde produziert auf Initiative von \u201eSeagram New York\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit \u201e<strong>Keiner kann es besser als Du<\/strong>\u201c wurde das Peggy-March-Jahr 1976 abgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1977 wurde wieder ein neuer Produzent rangelassen &#8211; mit einer neuen Idee: <em>Christian Bruhn<\/em> ver\u00f6ffentlichte den von ihm geschriebenen und produzierten Song \u201e<strong>Wenn schon &#8211; denn schon<\/strong>\u201c parallel in englischer Sprache (\u201e<strong>Now it&#8217;s Your Turn<\/strong>\u201c), den englischen Text schrieb Peggy h\u00f6chstselbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom 26. bis 28. Mai 1977 vertrat Peggy Deutschland beim dreit\u00e4gigen Festival \u201eCertamen International de Canciones\u201c in Spanien, international bekannt als \u201eMusical Mallorca\u201c. Mit der <em>Les-Reed<\/em>-Komposition \u201e<strong>You And I<\/strong>\u201c gewann sie nicht nur die Siegertroph\u00e4e, sondern auch einen Scheck \u00fcber USD 10.000,00.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit war sie wieder in der Erfolgsspur und holte sich ihren alten Kumpel <em>Ralph Siegel<\/em> als Produzent an Bord. Der erkannte das Hit-Potenzial eines Songs, den <em>Drafi Deutscher<\/em> unter dem Pseudonym <em>Jack Goldbird<\/em> komponierte. Ihren Song \u201e<strong>Fly Away Pretty Flamingo<\/strong>\u201c, den zuvor in englischer Sprache <em>Tina Rainford<\/em> ver\u00f6ffentlicht hatte, pr\u00e4sentierte sie in gro\u00dfen TV-Shows, z. B. in <em>Rainer Holbes<\/em> Starparade und gleich drei mal in der ZDF-Hitparade &#8211; u. a. in der 100. Jubil\u00e4umssendung. Es reichte nach langer Zeit mal wieder f\u00fcr einen Top-15-Hit in den Verkaufshitparaden &#8211; allerdings war es die letzte Platzierung in den deutschen Charts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bei der n\u00e4chsten Single setzte Produzent <em>Siegel <\/em>auf andere Komponisten, diesmal lag er aber falsch. Der von <em>Detlef Resh\u00f6ft<\/em> und <em>Reinhardt Frantz<\/em> komponierte Titel \u201e<strong>Oklaohma Boy<\/strong>\u201c schaffte es nicht in die Hitparaden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Konsequenz zog man, auf englischsprachige Singles zu setzen, die sich aber auch nicht durchsetzen konnten (\u201e<strong>I Wannabe Somebody&#8217;s Baby<\/strong>\u201c, \u201e<strong>I Will Follow Him<\/strong>\u201c, \u201e<strong>I Love Making Love To You\u201c<\/strong>). Dabei hat man sich viel vom Wechsel zur englischen Sprache versprochen: \u201e<em>Als die Disco-Welle so richtig zu bl\u00fchen begann, hielten wir den Wechsel zum Englisch f\u00fcr am g\u00fcnstigsten. Es kommt so viel aus Deutschland, was mit Erfolg in englischer Sprache gesungen wird. Und unser Konzept scheint aufzugehen, der Durchbruch scheint zu kommen.<\/em>\u201c &#8211; Im Nachhinein ist diese Betrachtungsweise wohl nicht ganz aufgegangen. Allerdings entstanden in dieser Zeit die ersten Texte, die Peggy verfasste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Offensichtlich kam die Einsicht, dass mit deutschsprachigen Songs in Deutschland mehr Erfolg zu erzielen ist &#8211; also entschied man sich 1980 wieder f\u00fcr einen passenden deutschsprachigen Titel: \u201e<strong>Dreh die Uhr zur\u00fcck zum Anfang<\/strong>\u201c, komponiert von <em>Peggy <\/em>und getextet vom gro\u00dfen <em>Fred Jay. <\/em>Den Song stellte sie am 25. August 1980 in der ZDF-Hitparade vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzte Single bei der EMI Electrola war dann die deutsche Version des <em>Tuto Cutugno<\/em>-Songs \u201eInnamorati\u201c. <em>Fred Jay<\/em> ersann die deutschen Worte &#8211; \u201e<strong>Dann ist es Liebe<\/strong>\u201c stellte Peggy am 12. Januar 1981 in der ZDF-Hitparade vor, um anschlie\u00dfend f\u00fcr viele Jahre Deutschland den R\u00fccken zu kehren und in ihre amerikanische Heimat zu ziehen &#8211; unter anderem, damit ihre Tochter eine amerikanische Schule besuchen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In ihrer Heimat gr\u00fcndete Peggy eine neue Band mit dem \u201eoriginellen\u201c Namen \u201eBMW\u201c, wobei das \u201eB\u201c f\u00fcr <em>Michael <strong><u>B<\/u><\/strong>radley<\/em> stand, das \u201eM\u201c f\u00fcr Peggy <strong><u>M<\/u><\/strong>arch und das \u201eW\u201c f\u00fcr \u201e<em>Steve <strong><u>W<\/u><\/strong>ittmack<\/em>\u201c. Besonders erfolgreich war die Band nicht, allerdings wurde gemeinsam mit dem bekannten Musikproduzenten <em>Jack White<\/em> das Demo eines Songs namens \u201eWhen the Rain Begins To Fall\u201c, gesungen von <em>Bradley<\/em> und Peggy, aufgenommen. Komponisten des Songs sind <em>Bradley<\/em> und <em>Wittmack<\/em>, Textdichterin ist Peggy March.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nachwuchsschauspielerin <em>Pia Zadora<\/em> bekam diesen Titel zu h\u00f6ren und war begeistert. Laut Aussage <em>Michael Bradleys<\/em> wurde er gebeten, als Duett-Partner zur Verf\u00fcgung zu stehen, was er aber ablehnte (\u00fcber die Gr\u00fcnde schweigt buchst\u00e4blich \u201edes S\u00e4ngers H\u00f6flichkeit\u201c). Da <em>Zadora<\/em> dank ihres damaligen liquiden Liebhabers gute finanzielle M\u00f6glichkeiten hatte, engagierte man mit <em>Jermaine Jackson<\/em> einen Top-Star an ihrer Seite \u2013 immerhin ist er der gro\u00dfe Bruder von <em>Michael Jackson<\/em>. Aus europ\u00e4ischer Sicht ging die Rechnung voll auf \u2013 der Titel wurde 1984 Nummer 1 unter anderem in Deutschland. In den USA landete <em>Pia<\/em> aber keinen Erfolg \u2013 weder der \u201eRain\u201c-Hit noch der Film, aus dem er stammt (\u201eVoyage Of The Rock Aliens\u201c) k\u00f6nnen sich durchsetzen. Peggy konnte es egal sein \u2013 mit dem Lied\u00a0 hatte sie einen sensationellen Erfolg als Textdichterin erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Jack White<\/em> war seinerzeit auch der Produzent des Weltstars <em>Audrey Landers<\/em>, die damals die s\u00fc\u00dfe Blondine Afton Cooper in der TV-Serie Dallas spielte. F\u00fcr die wurde wohl noch ein Text gesucht, den Peggy March als Co-Autorin (ebenfalls beteiligt war u. a. mit <em>Gerd Grabowski<\/em> alias <em>G. G. Anderson<\/em>) verfasst \u2013 auch das war ein gro\u00dfer Erfolg: \u201eManuel Goodbye\u201c kam in die Top-10 der deutschen Hitparade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1986 gab es dann auch wieder ein Lebenszeichen von der S\u00e4ngerin Peggy March \u2013 allerdings nur f\u00fcr eine Single \u2013 die bei Ariola ver\u00f6ffentlichte von <em>Mal Luker<\/em> produzierte Single \u201e<strong>Where Did Our Love Go?<\/strong>\u201c, einer Neuaufnahme des <em>Supremes<\/em>-Klassikers, erf\u00fcllte wohl nicht die in sie gesteckten Erwartungen. Am 24. Mai 1986 stellte sie den Song in <em>Thomas Gottschalks<\/em> damaliger Show \u201eNa sowas\u201c vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den n\u00e4chsten Jahren wurde es recht ruhig um die S\u00e4ngerin. Erst ab 1991 gab es wieder Neuigkeiten. Die renommierte Plattenfirma \u201eBear Family Records\u201c ver\u00f6ffentlichte in jenem Jahr zwei CDs mit s\u00e4mtlichen 60 deutschen Aufnahmen aus Peggys Anfangszeit (\u201eMit 17 hat man noch Tr\u00e4ume\u201c und \u201eMemories Of Heidelberg\u201c); verwendet wurden dabei die Original-B\u00e4nder, dazu gab es englisch-deutsche Linernotes \u2013 klasse!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Erinnerung wurde 1992 auch Peggys erster Hit gebracht, weil im sehr erfolgreichen Kinofilm \u201eSister Act\u201c der Hit \u201eI Will Follow Him\u201c auch jungen Zuschauern wieder ins Ged\u00e4chtnis gerufen wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 1. Februar 1993 war es dann so weit \u2013 nach vielen Jahren erschien unter dem \u201eKoch\u201c-Label ein neues deutschsprachiges Album von Peggy auf dem Markt: \u201e<strong>Alle Frauen wollen nur das eine<\/strong>\u201c war der frivole Titel des von <em>J\u00fcrgen Marcus<\/em> produzierten Albums \u2013 der Titelsong wurde auch als erste Single ausgekoppelt. Der k\u00fcrzlich verstorbene <em>Jerry Rix<\/em> war Co-Autor des Liedes. Auch die damals umtriebige TV-Moderatorin und Textdichterin <em>Dhana Moray<\/em> war an dem Lied beteiligt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als zweite Single w\u00e4hlte man \u201e<strong>K\u00fcssen ist nicht erlaubt<\/strong>\u201c aus \u2013 diesmal hat Produzent <em>J\u00fcrgen Marcus<\/em> den Song \u00a0auch komponiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischendurch nahm Peggy mit anderen Schlagerinterpreten wie <em>Andy Borg<\/em> eine Benefiz-Single auf: \u201e<strong>Wei\u00dfe Tauben f\u00fcr Sarajevo<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die dritte Single bei Koch, \u201e<strong>Du hast noch f\u00fcnf Minuten Zeit<\/strong>\u201c, produziert und komponiert von <em>Rudolf M\u00fcssig<\/em>, \u00a0stellte Peggy in der letzten von <em>J\u00fcrgen Drews<\/em> moderierten \u201eDeutschen Schlagerparade\u201c der Dritten Fernsehprogramme vor. \u00dcberregional hatte Peggy einen Auftritt in <em>Dieter Thomas Hecks<\/em> \u201eGoldener Stimmgabel\u201c \u2013 den gleichnamigen Preis bekam sie 1993 f\u00fcr ihren Evergreen \u201eMit 17 hat man noch Tr\u00e4ume\u201c \u00fcberreicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem Anfang 1994 noch nostalgisch die \u201eCarnaby Street\u201c in <em>Uwe H\u00fcbners<\/em> Hitparade besungen wurde, wurde dort am 29. September 1994 die neue von <em>Rudolf M\u00fcssig<\/em> produzierte Single vorgestellt: \u201e<strong>Aus purer Sehnsucht<\/strong>\u201c, geschrieben von den <em>Alfons Weindorf<\/em> und <em>Bernd Meinunger<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorboten des n\u00e4chsten Albums, \u201eDie Freiheit, Frau zu sein\u201c, waren die Lieder \u201e<strong>Nur Du bist f\u00fcr immer<\/strong>\u201c, der im April 1995 in der \u201eDeutschen Schlagerparade\u201c vorgestellt wurde und \u201e<strong>Bald bald bald\u201c.<\/strong> Letzteren von <em>Rudolf M\u00fcssig<\/em>geschriebenen Titel durfte Peggy am 14. September 1995 in der ZDF-Hitparade pr\u00e4sentieren. Die letzte Auskopplung aus dem 1995er Album war der <em>Weindorf\/Meinunger<\/em>-Song \u201e<strong>Viel zu nah am Himmel<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In bester Roland-Kaiser-Manier kann auch Peggy zweideutige Lieder singen \u2013 au\u00dfereheliche Aktivit\u00e4ten werden jedenfalls in dem 1996 erschienenen Lied \u201e<strong>Und auf einmal ist er frei<\/strong>\u201c thematisiert \u2013 erneut durfte die S\u00e4ngerin den Titel in Uwe H\u00fcbners Hitparade am 10.10.1996 pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Oldiefreunde unter den Schlagerfreunden wurden 1996 von \u201eBear Family\u201c erneut verw\u00f6hnt \u2013 auf zwei randvollen CDs (\u201eIn der Carnaby Street\u201c und \u201eIch denk\u2018 zur\u00fcck an die Zeit\u201c) wurden Decca-Aufnahmen von Peggy wiederver\u00f6ffentlicht \u2013 angereichert mit interessanten Linernotes des Journalisten und Grand-Prix-Experten <em>Jan Feddersen<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine neue CD wurde 1997 ver\u00f6ffentlicht: \u201eEine Handvoll Paradies\u201c. Daraus ausgekoppelt wurde der Song \u201e<strong>Wir werden uns erkennen<\/strong>\u201c, der am 16. August 1997 in der 333. ZDF-Hitparade vorgestellt wurde. Weitere Auskopplungen aus dem Album war der <em>Weindorf\/Meinunger<\/em>-Schlager \u201e<strong>Kommst Du heut Nacht?<\/strong>\u201c, der im M\u00e4rz 1998 in der \u201eDeutschen Schlagerparade\u201c pr\u00e4sentiert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Koch-Label erschien 1998 mit \u201eMeilensteine\u201c ein Best Of-Album. Neben vielen Erfolgen der j\u00fcngeren Zeit enthielt das Album ein interessantes Duett mit Tochter <em>Sande-Ann<\/em> (\u201e\u2018nen Mann zu lieben, ist ein Fulltime-Job\u201c). Als Single wurde \u201e<strong>Mach mich nicht schwach<\/strong>\u201c ausgekoppelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Harald Juhnke<\/em> ver\u00f6ffentlichte damals ein Album mit einer Idee, die aktuell <em>Roger Cicero<\/em> aufgegriffen hat \u2013 er interpretierte <em>Sinatra<\/em>-Songs. Auf Single erschien die Nummer \u201e<strong>Was kann ich denn daf\u00fcr?&#8230;<\/strong>\u201c (deutscher Text \u00fcbrigens von \u201e<em>Lilibert<\/em>\u201c alias <em>Elisabeth Bertram<\/em>) \u2013 im Duett mit Peggy March.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine f\u00fcr den deutschen Markt \u00fcberaus wichtige Ver\u00f6ffentlichung erschien im Januar 1999 (kleiner Scherz..): F\u00fcr Peggy-Fans sicher ein Schmankerl ist eine CD mit ihren japanischsprachigen Aufnahmen (\u201eSings In Japanese\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das alte Jahrtausend abgeschlossen wurde mit dem Titel \u201e<strong>Engel schweigen<\/strong>\u201c, den Peggy in einem Weihnachts-Special der ZDF-Hitparade am 18.12.1999 zu Geh\u00f6r brachte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abgesehen von der Hochzeit ihrer Tochter <em>Sande<\/em> im Jahr 2002 und einigen wenigen TV-Auftritten zog sich Peggy in den n\u00e4chsten Jahren aus der \u00d6ffentlichkeit zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 9. Januar 2006 wurde bei smago! bekannt gegeben, dass Uwe H\u00fcbner mit Peggy March zusammen arbeitete: <em>\u201eMit gro\u00dfer Freude verk\u00fcnden wir, dass wir ab sofort als europaweit exklusives B\u00fcro f\u00fcr Peggy March fungieren. Die bei Publikum und Medien-Kollegen sehr beliebte und hochgesch\u00e4tze K\u00fcnstlerin steht in ausgew\u00e4hlten Zeitr\u00e4umen f\u00fcr Auftritte zur Verf\u00fcgung. Gerne bearbeiten wir Ihre Anfragen.\u201c <\/em>\u00a0Extrem viele Anfragen scheint es nicht gegeben zu haben\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anl\u00e4sslich des 60. Geburtstages erschien 2008 eine weitere Best-Of-CD, die sogar einige neue Lieder enthielt. Bei <em>Carmen Nebel<\/em> durfte Peggy das Doppel-Album pr\u00e4sentieren. Als Single erschienen die Lieder \u201e<strong>Meine Liebe ist stark genug<\/strong>\u201c und \u201e<strong>Irgendwann wirst Du das vermissen<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Juni 2010 wurde der \u201ePr\u00e4sident\u201c, also der \u201ePr\u00e4sident ihres Fanclubs\u201c, <em>Andreas Zaron<\/em>, Duett-Partner von Peggy. Offensichtlich kennt man sich, immerhin ist <em>Zaron <\/em>bereits auf einem Hochzeitsfoto von Peggys Tochter <em>Sande<\/em> zu sehen \u2013 und als unwissender Beobachter k\u00f6nnte man meinen, er sei der Br\u00e4utigam\u2026 &#8211; Man kam auf die Idee, den Hit \u201e<strong>When the Rain Begins To Fall<\/strong>\u201c neu aufzunehmen \u2013 immerhin hatte Peggy ja den Text geschrieben. Damit traten die beiden u. a. in der MDR-Show \u201eSchlager des Sommers\u201c am 18. Juli 2010 auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei DA Music wurde der Song 2012 auf Peggys bislang letztem Album \u201eAlways And Forever\u201c verkoppelt. Dort findet sich auch die auf Single ausgekoppelte Single \u201e<strong>My Christmas Wish<\/strong>\u201c, ein Duett-Titel mit <em>Jos\u00e9 Hoebee<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass Peggy March auch nach weit \u00fcber 50 Jahren im Musikgesch\u00e4ft f\u00fcr die Musik brennt und trotz der Trauer \u00fcber den Tod ihres 2013 verstorbenen Ehemanns ihre deutschen Fans nicht vergessen kann, sieht man daran, dass sie bald wieder auf Tournee geht \u2013 unter dem Motto \u201eSchlagerlegenden LIVE auf Tour\u201c geht sie mit ihren Kollegen <em>Michael Holm, Lena Valaitis, Ireen Sheer<\/em> und <em>Graham Bonney<\/em> auf Konzertreise, begleitet von <em>Otti Bauer<\/em> und seinem Orchester. Vielleicht d\u00fcrfen wir uns ja auch noch auf den einen oder anderen neuen Tontr\u00e4ger der unverw\u00fcstlichen sympathischen S\u00e4ngerin freuen \u2013 zu g\u00f6nnen ist ihr aber auch eine gute Zeit \u2013 schon 1973 mahnte sie (vielleicht autobiografisch) auf einem ihrer LP-Titel (LP \u201eF\u00fcr Dich\u201c):<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAus dem M\u00e4dchen, das zu Dir fand,<br \/>\n<em>hast Du einen Star gemacht.<br \/>\n<\/em><em>Weil Du so an mich geglaubt hast,<br \/>\n<\/em><em>habe ich es weit gebracht.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber manchmal w\u00e4r\u2019s mir lieber,<br \/>\n<\/em><em>all\u2018 das w\u00e4re nie gescheh\u2019n<br \/>\n<\/em><em>und Du w\u00fcrdest noch wie damals<br \/>\n<\/em><em>nur das M\u00e4dchen in mir seh\u2019n.<\/em><\/p>\n<p><em>Du sprichst nur von der Karriere<br \/>\n<\/em><em>Und wir leben nach der Uhr,<br \/>\n<\/em><em>und ich folge Deinen Pl\u00e4nen<br \/>\n<\/em><em>wie die Puppe an der Schnur\u2026.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und was macht sie &#8230;? &#8211; Sie l\u00e4dt zu ihrer Buch-Ver\u00f6ffentlichung \u201cI Will Follow Me: Wie ich anfing, ich selbst<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":197198,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[24,29,39],"tags":[618],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198105"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=198105"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198105\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":198191,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198105\/revisions\/198191"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/197198"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=198105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=198105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=198105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}