{"id":183746,"date":"2022-05-25T10:30:09","date_gmt":"2022-05-25T08:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=183746"},"modified":"2022-05-25T10:31:19","modified_gmt":"2022-05-25T08:31:19","slug":"smago-informiert-diversitaet-in-den-deutschen-charts-frauenquote-erreicht-2021-tiefstwert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/smago-informiert-diversitaet-in-den-deutschen-charts-frauenquote-erreicht-2021-tiefstwert\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br>Diversit\u00e4t in den deutschen Charts: Frauenquote erreicht 2021 Tiefstwert!"},"content":{"rendered":"<p>Und: Diversit\u00e4t der Musikgenres in den deutschen Charts l\u00e4sst zu w\u00fcnschen \u00fcbrig!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Paris, 25. Mai 2022 \u2013 <\/strong>Die University of Southern California Annenberg (USC) hat im vergangenen Jahr eine <a href=\"https:\/\/u7061146.ct.sendgrid.net\/ls\/click?upn=4tNED-2FM8iDZJQyQ53jATUUm8QoSfSuZnnURaAwchceQQu3Tn5EwcOauCwBV3E8gw9lXEAEsbjQfRr3q-2FK-2FRswIcxZ6gK-2BlNeFjvr80PCYxzqqVFVfg3yTsg-2B1Q8WXln1GoBB_i53358C9jNMcOHoFCS-2BShhc1rh0tf8G7UDURM370QiNPBZ-2FMPAGV-2BlnKiV03Rc3bP3dAG-2Fn6M1Y9yZfQjO1-2FPpcumhBq4EkQN6GZxCCQjMkU4Y98LIJhy5WIuWhZzQkkz14VBItgxpFyWkCAaSmBLI6BwEeybxiGZUMTeQMZPVyB4kkrcPn1wSbN8oOBEeu5W5QsjvcCzOfqicPMNlyQ5I2qFD2eRTzEJNjeuGGKDSH-2FNIgWsIqQCzsEgu1uRF83ezPu0fHqIFOUWHI9YBd4ScH4ufZztu4e1CzM4fu3QBDyQZpXlgPWNfBwaTqiqpLJWW-2BEYYPIwqtot1tP2BHkxs2SwoJbbSvD2YI6P1ZgvG0-3D\"><u>Studie<\/u><\/a> ver\u00f6ffentlicht, in der die K\u00fcnstler:innen von US-Charts-Songs auf ihr Geschlecht hin untersucht wurden. Das Ergebnis: 2020 kam nur ein F\u00fcnftel der Top-Songs von S\u00e4ngerinnen, noch schlechter waren die Werte 2017 und 2018 mit rund 17 Prozent. Dass Frauen auch in der deutschen Musikindustrie stark unterrepr\u00e4sentiert sind, zeigt eine aktuelle Analyse der High Quality-Musikplattform Qobuz (<a href=\"https:\/\/u7061146.ct.sendgrid.net\/ls\/click?upn=TeZUXWpUv-2B6TCY38pVLo9nfHlh50IwJhZZUO9kup20Y-3DJ1hM_i53358C9jNMcOHoFCS-2BShhc1rh0tf8G7UDURM370QiNPBZ-2FMPAGV-2BlnKiV03Rc3bP3dAG-2Fn6M1Y9yZfQjO1-2FPpcumhBq4EkQN6GZxCCQjMkU4Y98LIJhy5WIuWhZzQkkz14VBItgxpFyWkCAaSmBLI6BwEeybxiGZUMTeQMZPVyB4kkrcPn1wSbN8oOBEeu5W5QsjvcCzOfqicPMNlyQ5LRKuhsg4WOx5KZTrlAdXT-2Bu59ZvPxMegXl6gMYKALDVWlWIonNBBbR62Cp-2BtPgm3E6RlMdvoNCyAWjwpKLKN8UfChb3bhgscBwm-2FUUkpUqnuZTqsWrkGA7sc8kCGLfV8JRI27J1qU5VMKw1D4kzPTQ-3D\"><u>www.qobuz.de<\/u><\/a>): In den Top 20 der deutschen Charts seit dem Jahr 2000 waren ebenfalls nur zu 26 Prozent K\u00fcnstlerinnen vertreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Drei Viertel der Musiker:innen in den deutschen Top 20 sind m\u00e4nnlich<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz vor der Festivalsaison mehren sich auch in Deutschland die Diskussionen um eine Frauenquote in den Line-ups. Aber nicht nur auf den gro\u00dfen Festivalb\u00fchnen fehlt es an K\u00fcnstlerinnen, auch in den deutschen Charts: Knapp drei Viertel (74 Prozent) der Top-Stars sind M\u00e4nner, nur rund ein Viertel (26 Prozent) Frauen. Damit sind die m\u00e4nnlichen K\u00fcnstler \u2013 sowohl Einzelk\u00fcnstler als auch Mitglieder in Bands \u2013 dreimal so oft vertreten wie die weiblichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Frauenquote in 2021 so niedrig wie noch nie <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der Anteil an Frauen unter anderem <a href=\"https:\/\/u7061146.ct.sendgrid.net\/ls\/click?upn=4tNED-2FM8iDZJQyQ53jATUUNlpNeeetTCIy3NBL03eQt-2BsDMyZguUnUeU3O72faYhPtBvyPfbbazrKTEZ-2FDak4JpU5nCgqpMFHcqnejwYQLdOJZHVsqNR3FB41pZXpbnpvhLb8c46OQVeJe6AUZgMygLkh4v4V3-2B0Qsgtblcxb9zYDDTQKyORH7va9P5V584l5yT3axh1hLWJokiUbuochux1RjPxBKSF03y578Whepy7ZUb0M2-2BC-2Bp7PpZ6fIKaOx2Aj0zLqd4MISTl6Pa4u2wSjsdlGr00Z4hGvW8eS-2BQg-3DZISG_i53358C9jNMcOHoFCS-2BShhc1rh0tf8G7UDURM370QiNPBZ-2FMPAGV-2BlnKiV03Rc3bP3dAG-2Fn6M1Y9yZfQjO1-2FPpcumhBq4EkQN6GZxCCQjMkU4Y98LIJhy5WIuWhZzQkkz14VBItgxpFyWkCAaSmBLI6BwEeybxiGZUMTeQMZPVyB4kkrcPn1wSbN8oOBEeu5W5QsjvcCzOfqicPMNlyQ5JrtjSdkPJ7FDd2mB4iNq94tKZI7J5EYN-2F-2B9U6wFKkB7zHrzDh8cfhMQGJxwuvyyBl5O4HrjNjpeegY0WiIY6oESU0BCn7YNoQw5RFLQrXIPzJcQ7v-2FKyrsIbxhGpt7DjXQRtFGf0WSkrVZZ2koLhQ0-3D\"><u>in deutschen Vorst\u00e4nden und Aufsichtsr\u00e4ten<\/u><\/a>langsam steigt, ging er in der Musikbranche letztes Jahr auf Talfahrt. In dem untersuchten Zeitraum von 2000 bis 2021 war die Frauenquote in den deutschen Charts noch nie so niedrig wie in 2021: Bei gerade mal sieben Prozent der Songs in den Top 20 wirkten Frauen mit. S\u00e4ngerin Olivia Rodrigo, die Bassistin Victoria De Angelis von der italienischen Band M\u00e5neskin und die Rapperin Badm\u00f3mzjay \u2013 in einem Feature mit Kasimir1441 \u2013 repr\u00e4sentieren als einzige die Frauen in den Top 20-Charts vom letzten Jahr. Damit liegt die Quote erstmals unter zehn Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen H\u00f6chstwert erreichte die Frauenquote in den Charts 2002 mit 49 Prozent: S\u00e4ngerinnen wie Shakira, Nelly und P!nk sowie Girlsbands wie die dreik\u00f6pfige Band Las Ketchup und die f\u00fcnfk\u00f6pfige Band No Angels konnten in dem Jahr ihre Positionen verteidigen. Ebenfalls sehr hoch war der Frauenanteil 2001 und 2010 (39 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eEs gibt so viele talentierte Frauen auf dieser Welt, die geh\u00f6rt und gef\u00f6rdert werden m\u00fcssen. In der Musikindustrie \u2013 egal ob S\u00e4nger, Songwriter oder Produzent \u2013 dominieren immer noch die M\u00e4nner. Die Zahlen in der Branche scheinen sich aktuell auch nicht zu verbessern, sondern zu verschlechtern. Deshalb ist es wichtig, dass nicht nur Plattenlabel, Musikstudios, Festivalveranstalter oder Konzerth\u00e4user auf eine steigende Frauenquote achten, sondern auch wir als Musikstreamingdienst weibliche und diverse K\u00fcnstler:innen unterst\u00fctzen. Bei Qobuz versuchen wir beispielsweise durch unsere selbsterstellten <\/em><a href=\"https:\/\/u7061146.ct.sendgrid.net\/ls\/click?upn=4tNED-2FM8iDZJQyQ53jATUfhmZ1EWcTYZOkEeCKdJ0jg2qzvY5N9YNsF1cLogrcyTk21L_i53358C9jNMcOHoFCS-2BShhc1rh0tf8G7UDURM370QiNPBZ-2FMPAGV-2BlnKiV03Rc3bP3dAG-2Fn6M1Y9yZfQjO1-2FPpcumhBq4EkQN6GZxCCQjMkU4Y98LIJhy5WIuWhZzQkkz14VBItgxpFyWkCAaSmBLI6BwEeybxiGZUMTeQMZPVyB4kkrcPn1wSbN8oOBEeu5W5QsjvcCzOfqicPMNlyQ5Dp58vfoBs0WSgMf3Z8yjvnU-2Fw9QqGBmga8cDGq9povpqMmaYG6Lv6Ls7m9v5yKmO-2FOCzMyieT54ygEEgt9C0aUwhrUHXl3b2rHrRXhXprQDfNMJq8JbzeAAjmR3mYjYMahtGGHkz2oux2-2BYuT6lJbA-3D\"><u><em>Playlists<\/em><\/u><\/a><em> oder <\/em><a href=\"https:\/\/u7061146.ct.sendgrid.net\/ls\/click?upn=4tNED-2FM8iDZJQyQ53jATUbLxw-2Fu5ENLJdgdWHUgINRgSK36R6dct-2FGzRegrjXzO5wT8z_i53358C9jNMcOHoFCS-2BShhc1rh0tf8G7UDURM370QiNPBZ-2FMPAGV-2BlnKiV03Rc3bP3dAG-2Fn6M1Y9yZfQjO1-2FPpcumhBq4EkQN6GZxCCQjMkU4Y98LIJhy5WIuWhZzQkkz14VBItgxpFyWkCAaSmBLI6BwEeybxiGZUMTeQMZPVyB4kkrcPn1wSbN8oOBEeu5W5QsjvcCzOfqicPMNlyQ5IWshgTY3Shpwatf8wioUJHJke-2F5Fl9sdRIfQZtCRCm6oH43KLFBgmQHdeETb8tZEeBiIQ4CoeUs2FhcY3czo4dWQ-2FI-2F8lTRPPTg16CS8I5bHANaItboNx6ZKuvU-2BTLoTySSDGi8gp-2BUkhCDpM-2FaqHI-3D\"><u><em>Artikel<\/em><\/u><\/a><em> in unserem Magazin Frauen in der Musikwelt gezielt mehr Aufmerksamkeit zu schenken\u201d, <\/em>so Mark Zisman, Head of Music von Qobuz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Anteil der Bands ist in den letzten Jahren stark gesunken<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erfreuten sich die Songs von Bands noch gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit als heute. Im Jahr 2005 erreichte der Anteil an Bands ein Rekordhoch von 39 Prozent: Songs von unter anderem den Sugababes, Ch!pz, Pussycat Dolls, Tokio Hotel oder Fettes Brot liefen in dem Jahr im Radio rauf und runter. Auch in den Jahren zuvor lag der Band-Anteil zwischen 27 und 39 Prozent. Diese Werte sind in den letzten Jahren stark zur\u00fcckgegangen: W\u00e4hrend 2021 mit zehn Prozent die Anzahl der Bands wieder leicht gestiegen ist, waren zwischen 2014 und 2020 immer nur zwischen null und sieben Prozent mit ihren Songs in den deutschen Top 20 vertreten. 2021 stieg der Wert wieder auf 10 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Diversit\u00e4t der Musikgenres in den deutschen Charts l\u00e4sst zu w\u00fcnschen \u00fcbrig<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Deutschen haben den Charts zufolge mit gro\u00dfem Abstand ein Lieblingsgenre: Pop. Rund ein Viertel aller Songs (27 Prozent) fallen unter das Genre oder haben Einfl\u00fcsse aus der Popmusik. Auch der am h\u00e4ufigsten in den deutschen Charts vertretene K\u00fcnstler ist ein britischer Pop-S\u00e4nger: Ed Sheeran. Mit acht verschiedenen Songs schaffte er es in die deutschen Top 20 \u2013 der Song \u201ePerfect\u201d hielt sich sogar zwei Jahre in Folge (2017, 2018).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem zweiten Platz des Genre-Rankings liegen mit 12 Prozent Hip-Hop und Rap, dicht gefolgt von R&amp;B und Soul mit zehn Prozent. Dar\u00fcber hinaus sind Dance\/Electronic-Songs (acht Prozent) und Rock-Songs (sechs Prozent) beliebt in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mareile Heineke, Country Managerin Germany, \u00fcber die Chart-Entwicklung der letzten f\u00fcnf Jahre: <em>\u201ePop und Hip-Hop dominierten mit 31 beziehungsweise 29 Chart-Platzierungen den deutschen Musikgeschmack. Das Jahr 2017 war ein gutes Jahr f\u00fcr Popmusik in Deutschland mit elf Platzierungen. Ed Sheeran r\u00e4umte hier mit drei Songs ab: Galway Girl, Shape of You und Perfect platzierten den S\u00e4nger in den deutschen Musikcharts.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Auch Hip-Hop wurde oft geh\u00f6rt: 29 Chart-Platzierungen konnte das Genre in den letzten f\u00fcnf Jahren erreichen. Vor allem 2020 war ein echtes Top-Jahr f\u00fcr den Sprechgesang: Acht Chart-Platzierungen erreichte das Genre in diesem Jahr, davon gingen vier an den Deutschrapper Apache 207. Sechs der acht Chart-Platzierungen des Genres Hip-Hop wurden von deutschen Rappern erreicht, was zeigt, dass heimischer Hip-Hop in Deutschland am popul\u00e4rsten ist. Allerdings: Auch hier leidet die Diversit\u00e4t, denn selbst im Top-Jahr f\u00fcr Hip-Hop 2020 hat es keine Rapperin in die deutschen Charts geschafft. W\u00e4hrend die deutschen Charts von Pop und Hip-Hop dominiert werden und nicht besonders divers sind, sind Qobuz-Nutzer:innen ein vielseitigeres Publikum. Dies erkennt man allein daran, dass auf Qobuz kein Genre so dominiert in den deutschen Charts: 21 Prozent unserer H\u00f6rer:innen h\u00f6ren Rock am h\u00e4ufigsten, 16 Prozent Jazz, 15 Prozent h\u00f6ren Klassik am h\u00e4ufigsten, 12 Prozent Pop und 11,5 Prozent Electronic. Das sind gro\u00dfe Unterschiede zu den Charts.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcber die Untersuchung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Qobuz hat die Top 20 der deutschen Charts seit 2000 auf das Geschlecht der K\u00fcnstler:innen und das Genre analysiert. Mitglieder:innen in den Bands wurden einzeln gez\u00e4hlt und einem Geschlecht zugeordnet. Dabei wurden die Mitglieder:innen ber\u00fccksichtigt, die zu der Entstehung des jeweiligen Songs Teil der Band waren. Bei der Einordnung der Songs in Genres wurden einigen Songs mehrere Genres zugeordnet, da eine strenge Einordnung bzw. Trennung nicht immer m\u00f6glich war. F\u00fcr die Genre-Verteilung wurden Subgenres zusammengefasst, z.B. Deep House, Tropical House, Tribal House, Progressive House und Acid House zu \u201eHouse\u201d.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcber Qobuz<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Qobuz wurde 2007 gegr\u00fcndet und ist eine franz\u00f6sische Musikstreaming- und Download-Plattform, die die Bed\u00fcrfnisse anspruchsvoller Musikliebhaber erf\u00fcllt und als Pionier f\u00fcr hohe Klangqualit\u00e4t gilt. Qobuz ist weltweit in 25 L\u00e4ndern &#8211; in Europa, den Vereinigten Staaten und Lateinamerika sowie in Australien, in Neuseeland und in Japan (nur Hi-Res-Downloadshop) &#8211; verf\u00fcgbar und bietet eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Auswahl an exklusiven redaktionellen Inhalten, die von einem Team aus Musikredakteuren verfasst werden. Mit einem Katalog von mehr als 80 Millionen Titeln verf\u00fcgt Qobuz auch \u00fcber die gr\u00f6\u00dfte Auswahl von Alben in Hi-Res-Qualit\u00e4t auf dem Markt. Qobuz ist von der Japan Audio Society (JAS) f\u00fcr Hi-Res Audio lizenziert. Mehr \u00fcber Qobuz: <a href=\"https:\/\/u7061146.ct.sendgrid.net\/ls\/click?upn=TeZUXWpUv-2B6TCY38pVLo9rP2lzJ3N-2BFaVfS0iUQdi2o-3D8BCq_i53358C9jNMcOHoFCS-2BShhc1rh0tf8G7UDURM370QiNPBZ-2FMPAGV-2BlnKiV03Rc3bP3dAG-2Fn6M1Y9yZfQjO1-2FPpcumhBq4EkQN6GZxCCQjMkU4Y98LIJhy5WIuWhZzQkkz14VBItgxpFyWkCAaSmBLI6BwEeybxiGZUMTeQMZPVyB4kkrcPn1wSbN8oOBEeu5W5QsjvcCzOfqicPMNlyQ5O4CK37-2FDDX-2BJphfHSwL0ilbnKt9YEfBg1-2Fj73dIu-2F5-2FsXFOK2maBgmQ6kRcW1Z2kx-2B3BbhOWmadSllAEXmJYblJ1O7EREBNdwK2Moib-2BNwaFwqDJ71w71hFPFtazgtoRvj-2FsYn8eJGE-2F-2BkuSIK-2BDYA-3D\"><u>www.qobuz.com<\/u><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<section class=\"entete_art\">\n<p class=\"spip\" style=\"text-align: justify;\">Madonna, Barbara Streisand, C\u00e9line Dion, Whitney Houston: Sie alle geh\u00f6ren zu den erfolgreichsten S\u00e4ngerinnen aller Zeiten und hatten \u00fcber Jahrzehnte hinweg Erfolg im Musikbusiness. Betrachtet man aber die heutigen Charts oder die B\u00fchnen der gro\u00dfen Festivals und Konzerthallen stellt man schnell fest: K\u00fcnstlerinnen sind stark unterrepr\u00e4sentiert \u2013 obwohl Diversit\u00e4t und Frauenquoten auch in der Musikwelt eine immer wichtigere Rolle spielen. Dass Frauen auch in der deutschen Musikindustrie viel seltener vertreten sind als M\u00e4nner, zeigt unsere aktuelle Analyse: In den Top 20 der deutschen Charts seit dem Jahr 2000 waren ebenfalls nur zu 26 Prozent K\u00fcnstlerinnen vertreten.<\/p>\n<\/section>\n<article class=\"paragraphe_2\">\n<p class=\"spip\" style=\"text-align: justify;\">Besonders das letzte Jahr war ein Tiefschlag f\u00fcr die Frauen in der deutschen Musikszene: Bei gerade mal sieben Prozent der Songs in den Top 20 wirkten Frauen mit. S\u00e4ngerin Olivia Rodrigo, die Bassistin Victoria De Angelis von der italienischen Band M\u00e5neskin und die Rapperin Badm\u00f3mzjay \u2013 in einem Feature mit Kasimir1441 \u2013 repr\u00e4sentieren als einzige die Frauen in den Top 20-Charts vom letzten Jahr. Damit liegt die Quote erstmals unter zehn Prozent. Einen H\u00f6chstwert erreichte die Frauenquote in den Charts 2002 mit 49 Prozent: S\u00e4ngerinnen wie Shakira, Nelly und P!nk sowie Girlsbands wie die dreik\u00f6pfige Band Las Ketchup und die f\u00fcnfk\u00f6pfige Band No Angels konnten in dem Jahr ihre Positionen verteidigen. Ebenfalls sehr hoch war der Frauenanteil 2001 und 2010 (39 Prozent). In Bezug auf das Genre sind in den deutschen Charts auch deutliche Favoriten zu erkennen: Rund ein Viertel aller Songs (27 Prozent) fallen unter das Genre oder haben Einfl\u00fcsse aus der Popmusik. Auf dem zweiten Platz des Genre-Rankings liegen mit 12 Prozent Hip-Hop und Rap, dicht gefolgt von R&amp;B und Soul mit zehn Prozent. Dar\u00fcber hinaus sind Dance\/Electronic (acht Prozent) und Rock (sechs Prozent) beliebte Genres in Deutschland.<\/p>\n<p class=\"spip\">Die gesamten Untersuchungsergebnisse zu der Geschlechter- und Genreverteilung in den deutschen Top 20-Charts seit 2000 k\u00f6nnen <strong><a href=\"https:\/\/www.qobuz.com\/de-de\/info\/News\/Diversitat-in-den-deutschen-Charts185703\">der folgenden Tabelle entnommen<\/a><\/strong> werden.<\/p>\n<\/article>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und: Diversit\u00e4t der Musikgenres in den deutschen Charts l\u00e4sst zu w\u00fcnschen \u00fcbrig!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":51685,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":null,"_FSMCFIC_featured_image_hide":null},"categories":[27,29,33],"tags":[145],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183746"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=183746"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183746\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":183749,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183746\/revisions\/183749"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/51685"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=183746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=183746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=183746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}