{"id":170991,"date":"2021-09-09T14:39:37","date_gmt":"2021-09-09T12:39:37","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws2\/?p=170991"},"modified":"2021-09-09T14:39:37","modified_gmt":"2021-09-09T12:39:37","slug":"smago-informiert-ard-zdf-massenkommunikation-trends-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-informiert-ard-zdf-massenkommunikation-trends-2021\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br>ARD\/ZDF-Massenkommunikation Trends 2021!"},"content":{"rendered":"<p>Im Corona-Alltag: Fernsehen bleibt stabil, Radio legt wieder zu; Trend zur nicht-linearen Nutzung setzt sich weiter fort!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Corona-Pandemie dominiert weiterhin den Alltag der Menschen. Fernsehen und Radio bleiben f\u00fcr sie bei der Mediennutzung feste Orientierungspunkte, so das <b>Ergebnis der ARD\/ZDF-Massenkommunikation Trends 2021<\/b>. Auch die Streaming-Dienste und Mediatheken bauen ihre Reichweite weiter aus, vor allem im mittleren Alterssegment. Aber auch die Zahl der \u00e4lteren Nutzerinnen und Nutzer w\u00e4chst. Podcasts legen innerhalb eines Jahres in der Reichweite deutlich zu. Insgesamt nutzen die Deutschen im Schnitt mehr als sieben Stunden pro Tag Medien \u2013 am h\u00e4ufigsten Bewegtbild vor Audio und deutlich vor Text. Ein weiteres zentrales Ergebnis der ARD\/ZDF-Massenkommunikation Trends 2021: Der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt nach Einsch\u00e4tzung der gro\u00dfen Mehrheit der Befragten auch in Zukunft unverzichtbar.<b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Praktisch alle Menschen ab 14 Jahren in Deutschland (99 Prozent) nutzen t\u00e4glich Medien. Die Gesamtreichweite von Bewegtbild legt auf 89 Prozent t\u00e4glich zu. <b>Fernsehen bleibt<\/b> \u2013 trotz zunehmender zeitsouver\u00e4ner Nutzung \u2013 in der Gesamtbev\u00f6lkerung stabil und mit <b>66 Prozent<\/b> das <b>zentrale Alltagsmedium im Video-Bereich<\/b>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die t\u00e4glichen <b>Audio<\/b>-Reichweiten steigen im gleichen Ma\u00dfe und liegen mit 85 Prozent nur knapp hinter dem Bewegtbild. Das <b>Radio<\/b> ist hier <b>unangefochtener Spitzenreiter<\/b> und erreicht mit <b>76 Prozent t\u00e4glich <\/b>mehr Menschen denn je<b>.<\/b><b>Texte<\/b> verlieren weiter etwas an Tagesreichweite und kommen auf 45 Prozent. <b>Artikel<\/b> im Internet erreichen dabei pro Tag 20 Prozent der Menschen und damit etwa genauso viele wie gedruckte Zeitungen und Zeitschriften (19 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um f\u00fcnf Minuten auf <b>429 Minuten<\/b> steigt die <b>Mediennutzungsdauer<\/b> im Corona-Alltag. Mit mehr als dreieinhalb Stunden entf\u00e4llt gut die H\u00e4lfte dieser Zeit auf Bewegtbild-Angebote (222 Minuten, plus 9 Minuten). Radio, Musik, Podcasts und H\u00f6rspiele werden pro Tag knapp drei Stunden lang genutzt (177 Minuten, minus zwei Minuten.) Weniger als eine Stunde pro Tag wird gelesen \u2013 ein R\u00fcckgang um eine Minute auf 52 Minuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem <b>die 30- bis 49-J\u00e4hrigen steigern<\/b> nach R\u00fcckg\u00e4ngen 2020 in diesem Jahr ihre <b>Mediennutzungsdauer<\/b><b>deutlich<\/b> um fast eine halbe Stunde auf 396 Minuten pro Tag. Davon profitieren in erster Linie zeitsouver\u00e4n nutzbare Video- und Audioinhalte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>29 Prozent der Videonutzungszeit pro Tag<\/b> erfolgt bereits <b>zeitsouver\u00e4n<\/b> \u00fcber das Internet \u2013 zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 71 Prozent entfallen auf das lineare Fernsehen und selbst aufgenommene Sendungen. Bei den Zuschauerinnen und Zuschauern unter 30 Jahren ist selbstbestimmte Videonutzung bereits der Normalfall: Der Anteil der non-linearen Nutzungsdauer steigt hier auf 78 Prozent weiter an (plus 7 Prozentpunkte). Der L\u00f6wenanteil entf\u00e4llt dabei auf Streaming-Dienste, gefolgt von YouTube.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die TV-Sender sind dabei gleicherma\u00dfen Profiteure und Verst\u00e4rker des Trends zum Zeitsouver\u00e4nen: Die<b> Mediatheken <\/b>erreichen innerhalb<b> einer Woche mittlerweile 38 Prozent der Bev\u00f6lkerung \u2013 ein Zugewinn von f\u00fcnf Prozentpunkten. <\/b>Neben den 30- bis 49-J\u00e4hrigen (Anstieg der Wochenreichweite von 42 auf 50 Prozent) entdecken auch immer mehr \u00c4ltere die Vorz\u00fcge von TV-Sendungen und Filmen auf Abruf (50- bis 69-J\u00e4hrige: 37 Prozent Wochenreichweite, plus neun Prozentpunkte).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Befragt nach ihren Erwartungen an die Zukunft der Medien sagen 81 Prozent der Menschen, dass der <b>\u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk<\/b> auch in Zukunft <b>unverzichtbar bleibe. <\/b>91 Prozent denken, dass regionale Inhalte in den Medien wichtig blieben. Verl\u00e4ssliche Informationen w\u00fcrden in Zukunft wichtiger werde, sagen 89 Prozent der Menschen. Im Leistungsvergleich mit dem privaten Rundfunk liegen die <b>St\u00e4rken<\/b> des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks aus Sicht der Bev\u00f6lkerung insbesondere bei <b>journalistischen<\/b><b>Qualit\u00e4tskriterien<\/b> (70 Prozent) und der gesellschaftlichen (71 Prozent) Relevanz der <b>Inhalte<\/b>. Besonders hoch sind die Zustimmungswerte hier bei den j\u00fcngeren Befragten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Intendant des Hessischen Rundfunks und Vorsitzende der ARD\/ZDF-Forschungskommission Manfred Krupp: \u201eDie Zahlen zeigen: Wir sind weiterhin unverzichtbar. F\u00fcr die Menschen besonders wichtig sind die regionalen Inhalte \u2013 ein Teil des Markenkerns der ARD. Das ist ein tolles Ergebnis und ein gro\u00dfer Ansporn f\u00fcr uns. Die Studie zeigt auch, dass wir in der ARD mit unserer Digitalstrategie auf dem richtigen Weg sind: Wir verlieren die linearen Programme nicht aus dem Blick und setzen gleichzeitig auf Mediathek und Audiothek, die vom Publikum immer st\u00e4rker genutzt werden.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: \u201eDie Studie zeigt, dass unsere Inhalte, egal ob linear oder zeitunabh\u00e4ngig verbreitet, f\u00fcr die meisten Menschen in Deutschland relevant und unverzichtbar sind. Das best\u00e4rkt uns in unserer Arbeit. Mit gut recherchierten, glaubw\u00fcrdigen Informationen aber auch mit hochwertiger Unterhaltung wollen wir die ganze Gesellschaft erreichen. Daf\u00fcr entwickeln wir das Programm und die ZDFmediathek kontinuierlich weiter.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <b>Radio<\/b> ist als Alltagsbegleiter in Krisenzeiten f\u00fcr die Menschen wichtiger denn je: In allen Altersgruppen erzielt es <b>h\u00f6here Tagesreichweiten als 2020 <\/b>\u2013 sie rangieren zwischen 60 Prozent (unter 30-J\u00e4hrige, plus neun Prozentpunkte) und 82 Prozent (50- bis 69-J\u00e4hrige, plus drei Prozentpunkte).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit<b> 75 Prozent<\/b> entf\u00e4llt auch der gr\u00f6\u00dfte Teil der <b>H\u00f6rdauer<\/b> auf das <b>lineare Radioprogramm<\/b>, selbst bei den 14- bis 29-J\u00e4hrigen liegt es 2021 mit 70 Minuten wieder knapp vor den Musik-Streaming-Diensten. Die <b>Tendenz zum Zeitsouver\u00e4nen<\/b> setzt sich aber auch bei Audio kontinuierlich fort: Die <b>unter 30-J\u00e4hrigen<\/b> verbringen bereits <b>59 Prozent ihrer Audio-Zeit<\/b> auf diese Art und Weise \u2013 vor allem mit Musik \u00fcber Streaming-Dienste oder YouTube. In der Gesamtbev\u00f6lkerung liegt der Anteil der zeitsouver\u00e4nen Nutzung bei 25 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Podcasts <\/b>und<b> zeitversetzte Radiosendungen steigern die Zahl<\/b> ihrer regelm\u00e4\u00dfigen <b>Nutzerinnen und Nutzer<\/b><b>deutlich<\/b>. Innerhalb eines Jahres steigt die mindestens <b>w\u00f6chentliche<\/b> Nutzung <b>von 20 auf 28 Prozent.<\/b> Dynamische Reichweitenzuw\u00e4chse gibt es \u2013 auch hier \u2013 vor allem bei den 30- bis 49-J\u00e4hrigen: 38 Prozent von ihnen h\u00f6ren mindestens einmal pro Woche Podcasts oder zeitversetzte Radiobeitr\u00e4ge oder -sendungen \u2013 16 Prozentpunkte mehr als noch ein Jahr zuvor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur noch <b>58 Prozent<\/b> der Bev\u00f6lkerung nutzen mindestens einmal <b>w\u00f6chentlich<\/b> eine <b>gedruckte\u00a0<\/b><b>Zeitung<\/b> oder <b>Zeitschrift<\/b>, aber inzwischen <b>lesen 75 Prozent Artikel in digitaler Form<\/b>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Methode<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Daten der ARD\/ZDF-Massenkommunikation Trends basieren auf einer repr\u00e4sentativen Dual-Frame-Stichprobe von insgesamt 2.001 deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Die Studie wurde vom Institut GIM durchgef\u00fchrt und dauerte von Ende Januar bis Ende April 2021. Ausf\u00fchrliche Analysen werden in der Fachzeitschrift &#8222;Media Perspektiven&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.media-perspektiven.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.media-perspektiven.de<\/a>) ver\u00f6ffentlicht. Die Website <a href=\"http:\/\/www.ard-zdf-massenkommunikation.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.ard-zdf-massenkommunikation.de<\/a> h\u00e4lt Daten und erg\u00e4nzende Informationen bereit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_170992\" aria-describedby=\"caption-attachment-170992\" style=\"width: 720px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-170992\" src=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_ARD_ZDF_Logo_16_9_e04ab8f4ea.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_ARD_ZDF_Logo_16_9_e04ab8f4ea.jpg 720w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_ARD_ZDF_Logo_16_9_e04ab8f4ea-522x294.jpg 522w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_ARD_ZDF_Logo_16_9_e04ab8f4ea-267x150.jpg 267w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_ARD_ZDF_Logo_16_9_e04ab8f4ea-392x221.jpg 392w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_ARD_ZDF_Logo_16_9_e04ab8f4ea-130x73.jpg 130w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_ARD_ZDF_Logo_16_9_e04ab8f4ea-292x164.jpg 292w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_ARD_ZDF_Logo_16_9_e04ab8f4ea-435x245.jpg 435w\" sizes=\"(max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-170992\" class=\"wp-caption-text\">Foto-Credit: ARD &#8211; ZDF<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Corona-Alltag: Fernsehen bleibt stabil, Radio legt wieder zu; Trend zur nicht-linearen Nutzung setzt sich weiter fort!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":170992,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[798,135],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170991"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=170991"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170991\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":170993,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170991\/revisions\/170993"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/170992"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=170991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=170991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=170991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}