{"id":146149,"date":"2020-05-06T13:56:35","date_gmt":"2020-05-06T11:56:35","guid":{"rendered":"https:\/\/online.smago.de\/ws2\/?p=146149"},"modified":"2020-05-06T13:59:09","modified_gmt":"2020-05-06T11:59:09","slug":"smago-informiert-musikwirtschaft-fordert-schnelles-hilfsprogramm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-informiert-musikwirtschaft-fordert-schnelles-hilfsprogramm\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br>Musikwirtschaft fordert schnelles Hilfsprogramm!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Denn: Der Musikbranche droht der Corona-Kollaps!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ma\u00dfgeblichen Verb\u00e4nde und Verwertungsgesellschaften der deutschen Musikwirtschaft fordern angesichts der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie dringend ein staatliches Hilfsprogramm f\u00fcr alle Sektoren der Musikwirtschaft. Die bisher bereitgestellten Hilfsangebote des Bundes und der L\u00e4nder sind beeindruckend, jedoch in vielen F\u00e4llen nicht auf die in der Musikwirtschaft miteinander verzahnten Wertsch\u00f6pfungsketten abgestimmt und damit bei weitem nicht ausreichend. Das \u00dcberleben vieler Unternehmen der Musikwirtschaft kann nur durch gesonderte Ma\u00dfnahmen gesichert werden, die sich am konkreten Bedarf orientieren. Insgesamt f\u00fcrchten derzeit rund 130.000 Selbstst\u00e4ndige und Arbeitnehmer*innen in der Musikwirtschaft um ihre Existenz. Die Branche erwirtschaftet einen Umsatz von 11,1 Milliarden Euro j\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hilfsprogramm mit 582 Millionen Euro notwendig\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur \u00dcberbr\u00fcckung der aktuellen Notlage fordert die Musikwirtschaft insgesamt 582 Millionen Euro nicht r\u00fcckzahlbare staatliche Hilfe. Diese Summe entspricht nach internen Erhebungen rund zehn Prozent der zu erwartenden Einbu\u00dfen der Musikwirtschaft, die sich bei einer sechsmonatigen Dauer der Covid-19 bedingten Ma\u00dfnahmen auf ann\u00e4hernd f\u00fcnfeinhalb Milliarden Euro belaufen werden. Grundlage des geforderten Hilfsprogramms ist ein bereits am 25. M\u00e4rz von den Verb\u00e4nden ver\u00f6ffentlichter Schadensbericht, in dem die in der Musikwirtschaft zu erwartenden Einnahmeausf\u00e4lle f\u00fcr die betroffenen Bereiche beziffert und begr\u00fcndet wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Finanzbedarf des ben\u00f6tigten Hilfsprogramms setzt sich wie folgt zusammen:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table class=\"contenttable\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"Default\">Musiker*innen<\/p>\n<p class=\"Default\">Musikclubs und kleinere Festivals<\/p>\n<p class=\"Default\">Konzert- und TourneeVeranstalter*innen und K\u00fcnstlervermittler*innen<\/p>\n<p class=\"Default\">Gro\u00dfe Festivals<\/p>\n<p class=\"Default\">Urheber*innen<\/p>\n<p class=\"Default\">Musikverlage<\/p>\n<p class=\"Default\">Musik-Label und Recorded Artists<\/p>\n<p class=\"Default\">Musikinstrumente (Herstellung, Vertrieb, Handel)<\/p>\n<p class=\"Default\"><strong>Summe<\/strong><\/p>\n<p class=\"Default\">\n<\/td>\n<td>\n<p class=\"Default\">37 Mio. Euro<\/p>\n<p class=\"Default\">44 Mio. Euro<\/p>\n<p class=\"Default\">365 Mio. Euro<\/p>\n<p class=\"Default\">45 Mio. Euro<\/p>\n<p class=\"Default\">21 Mio. Euro<\/p>\n<p class=\"Default\">15 Mio. Euro<\/p>\n<p class=\"Default\">25 Mio. Euro<\/p>\n<p class=\"Default\">30 Mio. Euro<\/p>\n<p class=\"Default\"><strong>582<\/strong><strong> Mio. Euro<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hilfe f\u00fcr alle Sektoren der Branche\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Musikbranche kleinteilig und durch Verwertungsketten eng verwoben ist, verlagern sich wirtschaftliche Probleme eines Sektors schnell und in zeitlichen Wellen auf die \u00fcbrigen Teilnehmer*innen. Gemeinsam ist allen Akteur*innen der Branche, dass sie in gegenseitiger Abh\u00e4ngigkeit von der Solvenz der jeweiligen Partner*innen in der Verwertung und der Werknutzung sind. Die Verb\u00e4nde und Verwertungsgesellschaften fordern daher ein Hilfsprogramm f\u00fcr alle genannten Akteur*innen der Musikwirtschaft: \u201eOhne staatliche Hilfe ist zu erwarten, dass bis zum Jahresende rund die H\u00e4lfte der K\u00fcnstler*innen und Urheber*innen sowie Unternehmen des Wirtschaftsbereichs zahlungsunf\u00e4hig sein werden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auswirkungen \u00fcber das Jahr 2020 hinaus\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Musikwirtschaft wird auch im kommenden Jahr noch unter den negativen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leiden. Das geforderte Hilfsprogramm muss daher nachhaltig aufgebaut sein, um auch in potentiellen sp\u00e4teren Notsituationen zur Verf\u00fcgung zu stehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kultur in Deutschland wird ohne Hilfe erheblichen Schaden nehmen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJenseits der wirtschaftlichen F\u00f6rderung ist die Musikwirtschaft essentiell f\u00fcr den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft und wird einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur\u00fcck in die Normalit\u00e4t leisten\u201c, so die Verb\u00e4nde. Wenn die Musikwirtschaft jetzt nicht die erforderliche Hilfe erh\u00e4lt, werden die Auswirkungen auf die vielf\u00e4ltige und identit\u00e4tsstiftende Musikkultur in Deutschland verheerend sein. Bestehende Strukturen laufen Gefahr, damit verloren zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hinter der Forderung des Hilfsprogramms stehen:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/bdkv.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BDKV \u2013 Bundesverband der Konzert-und Veranstaltungswirtschaft e.V.<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musikindustrie.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BVMI \u2013 Bundesverband Musikindustrie e.V.<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/bvpop.de\/pop\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BV POP \u2013 Bundesverband Popularmusik e. V.<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.dmv-online.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">DMV \u2013 Deutscher Musikverleger-Verband e.V.<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.evvc.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">EVVC \u2013 Europ\u00e4ischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.<\/a><a href=\"http:\/\/www.gema.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> GEMA \u2013 Gesellschaft f\u00fcr musikalische Auff\u00fchrungs- und mechanische Vervielf\u00e4ltigungsrechte<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.gema.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">GEMA \u2013 Gesellschaft f\u00fcr musikalische Auff\u00fchrungs- und mechanische Vervielf\u00e4ltigungsrechte<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.gvl.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">GVL \u2013 Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.livekomm.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LIVEKOMM \u2013 Bundesverband der Musikspielst\u00e4tten in Deutschland e.V.<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.somm.eu\/startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">SOMM \u2013 Society Of Music Merchants e. V.<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.vut.de\/index.php?id=523\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VUT \u2013 Verband unabh\u00e4ngiger Musikunternehmer*innen e.V.\u00a0<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schadensbericht der Musikwirtschaft vom 25. M\u00e4rz 2020 ist <strong><a href=\"https:\/\/bit.ly\/3dloYUI\">HIER<\/a><\/strong> abrufbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine ausf\u00fchrliche Aufstellung des Finanzbedarfs der betroffenen Akteur*innen finden Sie<strong><a href=\"https:\/\/bit.ly\/3dkMhhn\"> HIER &#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zitate der Verb\u00e4nde:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Musikbranche mit all ihren Facetten stand noch nie vor einer so ernsten und existenzbedrohenden Lage. Unternehmen, die bisher nie F\u00f6rdergelder in Anspruch nehmen mussten, werden ohne Hilfe diese Krise nur schwer \u00fcberstehen. Dann w\u00e4re die kulturelle Vielfalt, f\u00fcr die gerade die Musik steht, ernsthaft in Gefahr. Zudem werden Musikverlage von der Krise im Jahr 2021 erneut betroffen. Auch f\u00fcr sie muss es dann noch Hilfe geben.\u201c<br \/>\n<strong>Patrick Strauch, Pr\u00e4sident Deutscher Musikverleger-Verband e.V.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Absage von Veranstaltungen und weitere Einschr\u00e4nkungen des Kulturlebens treffen die Musikbranche besonders hart. Urheber*innen und K\u00fcnstler*innen haben in der aktuellen Situation viel Solidarit\u00e4t gezeigt und viel Solidarit\u00e4t erfahren. Mit den Soforthilfe-Programmen von Bund und L\u00e4ndern wurde die schlimmste Not gelindert. Daf\u00fcr sind wir dankbar. Jetzt brauchen wir mittel- bis langfristige Perspektiven, um unsere vielf\u00e4ltige Musiklandschaft so gut wie m\u00f6glich durch die Krise zu bringen.\u201d<br \/>\n<strong>Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender GEMA\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cDie B\u00fchnen sind verwaist, den Musikschaffenden aller Genres, ob Pop, Rock, Jazz oder Klassik, K\u00fcnstlern wie Labelmachern ist die Existenzgrundlage genommen. Die Krise wird uns noch l\u00e4nger begleiten, schon die Umsatzausf\u00e4lle, die wir jetzt erleiden, werden sich weit in das n\u00e4chste Jahr hinein auswirken. Deshalb m\u00fcssen wir gemeinsam mit der Politik wirksame und substanzielle L\u00f6sungen finden. Dazu geh\u00f6rt auch die wirksame Umsetzung der europ\u00e4ischen Vorgaben zur Beteiligung an den Plattformerl\u00f6sen, die durch Musik erzielt werden.\u201d<br \/>\n<strong>Guido Evers, Dr. Tilo Gerlach, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der GVL\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIn unserer diversen Mitgliederstruktur \u2013 von selbstvermarktenden K\u00fcnstler*innen und Produzent*innen zu Labels und Verlagen \u2013 ist die hochgradige Arbeitsteilung und enge Verzahnung der Musikwirtschaft Alltag. Die Covid-19 bedingten gesundheitspolitischen Ma\u00dfnahmen schlagen auf alle Teilbereiche durch. F\u00fcr den erfolgreichen und kosteneffizienten Erhalt und Wiederaufbau der deutschen Musikwirtschaft ist deshalb ein ganzheitlicher Ansatz mit zielgenauen Ma\u00dfnahmen in den unterschiedlichen Sektoren unabdingbar. Wir stehen bereit, die Bundesregierung bei der Umsetzung zu unterst\u00fctzen.\u201c<br \/>\n<strong>Mark Chung, VUT Vorstandsvorsitzender\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJeder sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein, dass derzeit der Erhalt der Vielfalt unseres gewohnten Kultur- und Musikangebots auf dem Spiel steht. Wenn wir vermeiden wollen, dass Konzertangebote zuk\u00fcnftig nur noch auf den wirtschaftlich lukrativen Mainstream reduziert werden, ben\u00f6tigen alle Sektoren der Musikwirtschaft jetzt dringend staatliche Hilfen.\u201d<br \/>\n<strong>Prof. Jens Michow, Pr\u00e4sident Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e.V. (BDKV)\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir stehen unter gro\u00dfem Druck. Wir brauchen Hilfsma\u00dfnahmen, die das \u00dcberleben der Musikkultur in Deutschland sicherstellen. Es bedarf Unterst\u00fctzung bei der Umsetzung neuer Konzepte, um den Weg aus dieser umfassenden Krise zu finden. Die gesamte Festivalsaison ist bereits verloren und wann Clubs wieder \u00f6ffnen k\u00f6nnen, ist immer noch v\u00f6llig unklar. Der Bund und die Musikwirtschaft m\u00fcssen ganz dringend Perspektiven schaffen, um die vielf\u00e4ltige Kulturszene in Deutschland erhalten zu k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\n<strong>Karsten Sch\u00f6lermann, stellvertretender Vorsitzender LiveMusikKommission e.V. (LIVEKOMM)\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Tontr\u00e4gerhersteller stehen digital sehr gut da, sind von der Krise aber auch betroffen. Zum einen durch erhebliche Einbu\u00dfen im physischen Markt aufgrund von Gesch\u00e4ftsschlie\u00dfungen und zum anderen durch Ausf\u00e4lle bei Lizenzen, z.B. durch geschlossene Clubs, Restaurants und Ladengesch\u00e4fte. Es gibt im \u00dcbrigen einen weiteren Weg, der Branche zu helfen, n\u00e4mlich indem durch die Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie in deutsches Recht die Bezahlung der Kreativen und ihrer Partner sichergestellt wird.\u201c<br \/>\n<strong>Dr. Florian Dr\u00fccke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. (BVMI)\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMusikinstrumente geh\u00f6ren zur geistigen Grundversorgung und haben f\u00fcr Menschen eine hohe Relevanz in der Alltagsbew\u00e4ltigung. Sie sind identit\u00e4ts- und sinnstiftend. Sie f\u00f6rdern die Besch\u00e4ftigung von Familien zu Hause und erm\u00f6glichen ein kreatives Leben. Deshalb ist das \u201aHochfahren\u2018 des Musikfachhandels dringend erforderlich, auch um einen fl\u00e4chendeckenden Kahlschlag zu verhindern. Wenn man zuk\u00fcnftig noch Musikinstrumente als Teil unserer Identit\u00e4t erleben m\u00f6chte, dann muss jetzt gehandelt werden.\u201d<br \/>\n<strong>Daniel Kn\u00f6ll, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Society Of Music Merchants (SOMM) e. V.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eK\u00fcnstler*innen verbinden Menschen, Musik h\u00e4lt die Gesellschaft zusammen. Die Vielgestaltigkeit musikalischen Schaffens spiegelt sich in einer unfassbaren Diversit\u00e4t von Unternehmen und Akteur*innen wider, die als Vielfaltsgeneratoren wirken und Deutschland reicher, innovativer und demokratischer gemacht haben. Ohne ein nachhaltig wirksames Hilfsprogramm sind nicht nur die K\u00fcnstler*innen existentiell gef\u00e4hrdet, die deutsche Musikwirtschaft insgesamt ist akut bedroht. Dies w\u00fcrde irreversible Sch\u00e4den im gesellschaftlichen Zusammenleben hinterlassen.\u201d<br \/>\n<strong>Olaf Kretschmar, Andrea Rothaug, \u00a0Pr\u00e4sident*innen Bundesverband Pop<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Denn: Der Musikbranche droht der Corona-Kollaps!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":146150,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[60],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146149"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=146149"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146149\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146154,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146149\/revisions\/146154"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/146150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=146149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=146149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=146149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}