{"id":143203,"date":"2020-03-10T00:00:10","date_gmt":"2020-03-09T23:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/online.smago.de\/ws2\/?p=143203"},"modified":"2020-03-09T23:57:20","modified_gmt":"2020-03-09T22:57:20","slug":"martin-mann-zum-76-geburtstag-von-martin-mann-die-martin-mann-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/martin-mann-zum-76-geburtstag-von-martin-mann-die-martin-mann-story\/","title":{"rendered":"MARTIN MANN <br>Zum 76. Geburtstag von Martin Mann: &#8222;Die Martin Mann Story&#8220; &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; vom 24.05.2017 (von Stephan Imming)!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schlagers\u00e4nger, Komponist und Produzent MARTIN MANN kam am 10. M\u00e4rz 1944 als Mario L\u00f6prich in Wien zur Welt, ist aber deutscher Staatsb\u00fcrger. Seine Eltern waren unter dem Namen die \u201e<em>zwei Prixis<\/em>\u201c ein international bekannter Tanz- und Entertainment-Showact. Sie waren weltweit in den bekanntesten Variet\u00e9s und auf Showb\u00fchnen unterwegs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein Vater ist in Rum\u00e4nien als Siebenb\u00fcrger Deutscher geboren, seine Mutter ist Berlinerin. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er bei seiner Gro\u00dfmutter in Bayern, sp\u00e4ter besuchte er Grundschule und Gymnasium in Wiesbaden. Um sesshaft zu werden, haben seine Eltern in Wiesbaden eine K\u00fcnstler-Pension gekauft, wo Martin fortan aufwuchs. Einer der G\u00e4ste war Musiker. Der schlug bei einem Streit mit seiner Gitarre um sich. Der Gitarrenhals brach ab \u2013 der Musiker schmiss sein Instrument w\u00fctend in den M\u00fcll. Mario fischte die defekte Gitarre aus dem M\u00fcll, lie\u00df sie herrichten und begann zu \u00fcben. In einem sp\u00e4teren Interview sagte er: \u201e<em>Ich fand so gro\u00dfen Gefallen daran, dass sich bei mir nun alles nur noch um die Musik drehte, speziell um Elvis und Rock\u2019n\u2019ROll<\/em>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits im zarten Alter von sieben Jahren nahm Mario in Br\u00fcssel bei seinem ersten gro\u00dfen Auftritt, einem Talentwettbewerb, teil und war prompt Sieger des Wettbewerbs. \u2013 Nach der Schule studierte er Musik und wurde auch in Gesang\u00a0 und Tanz ausgebildet. Gleich 16 Semester absolvierte der junge Mann am Konservatorium in Wiesbaden, wo ihm schon in jungen Jahren ein Posten als Gitarrenlehrer angeboten wurde, so dass er zeitweise Student und Dozent in Personalunion war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesen Jahren dachten sich sein smarter Vater und er zusammen einen tollen Gag aus. Papa kreierte und baute eine von innen beleuchtete Plexiglas-Elektrogitarre. Diese Idee sollte weltweit ein Highlight von Martins B\u00fchnenshow werden und ihn sein Leben lang begleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits Ende der 1950er Jahre begann L\u00f6prich, Schallplatten aufzunehmen. Sein Plattendebut gab er 1959 bei der Plattenfirma Decca unter dem Namen <u>Mario Loss<\/u>. Unter diesem Namen ver\u00f6ffentlichte er seine erste Single, \u201e<strong>Wann hast Du Geburtstag?<\/strong>\u201c. Die A-Seite wurde von Willy Berkings Orchester begleitet, Berking schrieb auch die Komposition, der renommierte Textdicchter Hans Bradtke den Text. Mit dem B-Seiten-Song, \u201eAlle jungen Leute lieben Tanzmusik\u201c, nahm er am 1. Deutschen Schlagerfestival nach dem Zweiten Weltkrieg teil und belegte von 22 Interpreten einen stolzen 11. Platz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei weitere Singles sollten bei der Decca folgen: \u201e<strong>So eine Party mit Dir<\/strong>\u201c (geschrieben von Berking und dem damaligen Produktionsleiter der Philips, <em>Heinz Woezel<\/em>) (Umseite \u201eIn Mackys Bar\u201c) und \u201e<strong>Hallo Blacky Joe<\/strong>\u201c, die deutsche Version des <em>Johnny-and-the-Hurricanes<\/em>-Hits \u201eReveille Rock\u201c (Umseite \u201eKomm n\u00e4her\u201c = deutsche Version des <em>Johnny\u2013Restivo<\/em>-Songs \u201eCome Closer\u201c).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer Tontr\u00e4gerpause ging es 1963 beim Label Philips unter dem Namen \u201e<u>Mario<\/u>\u201c mit dem passenden Song \u201e<strong>Einmal ist keinmal<\/strong>\u201c weiter, seine einzige Ver\u00f6ffentlichung bei dieser Plattenfirma (die R\u00fcckseite trug den spannenden Titel \u201eVeilchenblaue Augen\u201c). Im Jahr darauf bat Mario dann bei der Plattenfirma Metronome \u201e<strong>Darling \u2013 sei mir nicht b\u00f6se<\/strong>!\u201c \u2013 dabei handelt es sich um die deutsche Version des internationalen <em>Eden Kane<\/em>-Hits \u201eBoys Cry\u201c. Auch diese Titel brachten nicht den erhofften Erfolg, erneut gab es eine Tontr\u00e4gerpause.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einem Auftritt auf Sylt kam es dann zu einer folgenschweren Begegnung \u2013 Mario lernte den Schlagers\u00e4nger <em>Michael Holm<\/em> kennen, der als \u201eEntdecker\u201c Martin Manns gilt. Der schrieb ihm den Song \u201e<strong>Rosie Rosie<\/strong>\u201c und produzierte den Titel f\u00fcr die Decca, bei der Martin ja schon unter dem Namen \u201eMario\u201c zehn Jahre zuvor unter Vertrag stand. Damit war die erste Ver\u00f6ffentlichung unter dem neuen Namen \u201e<u>Martin Mann<\/u>\u201c perfekt. &#8211; Die zweite Single bei Decca wurde dann der erste echte Erfolg \u2013 <em>Michael Holm<\/em> schrieb auf den <em>Simon &amp; Garfunkels<\/em> Hit \u201e<strong>Cecilia<\/strong>\u201c einen deutschen Text \u2013 der gleichnamige Schlager war Martins erster Charts-Erfolg. Hilfreich waren sicher drei Auftritte in <em>Dieter Thomas Hecks<\/em> ZDF-Hitparade am 30. Mai, 4. Juli und 29. August 1970. Martin brachte es bis auf Platz 2. Damit nicht genug: Kurz nach Erscheinen dieser Aufnahme wurde Martin nach Hollywood und Las Vegas engagiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein gro\u00dfer internationaler Hit im Jahr 1970 war \u201eJulie Do Ya Love Me\u201c in der Interpretation von <em>Bobby Sherman<\/em>. Erfolgreich war auch die Version der <em>White Plains<\/em>. <em>Michael Holm<\/em> erkannte das Potenzial des Titels und machte daraus eine deutsche Version namens \u201e<strong>Mein Brief an Julie<\/strong>\u201c \u2013 am 28. November 1970 ging es damit wieder in die ZDF-Hitparade \u2013 erneut konnte man sich platzieren, immerhin reichte es f\u00fcr einen 5. Platz, so dass Martin auch am 19. Dezember des Jahres zu Gast bei <em>Dieter Thomas Heck <\/em>war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach zwei Cover-Songs versuchte man es 1971 mal wieder mit einer Eigenkomposition. Mit dem damals jungen <em>Ralph Siegel<\/em> schrieb <em>Michael Holm<\/em> den Song \u201e<strong>Meilenweit<\/strong>\u201c \u2013 und damit hatte Martin Mann den Hit seines Lebens. Am 17. April, am 15. Mai und am 19. Juni 1971 war er damit in der ZDF-Hitparade und schaffte den Sprung an die Spitze. Aufgrund einer verlorenen Wette absolvierte Mann einen der Auftritte sogar in Hot Pants \u2013 o la la\u2026 &#8211; In den Single-Charts landete er mit dem Titel einen Top-10-Erfolg. Im Bereich \u201eDeutscher Schlager\u201c schaffte er es in der offiziellen Musikmarkt-Liste vom 1. August 1971 bis an die Spitze der Liste \u2013 er erreichte den 1. Platz und lie\u00df Gr\u00f6\u00dfen wie Peter Alexander, Freddy und Udo J\u00fcrgens hinter sich. Der Erfolg war so gro\u00df, dass Martin am 14. Oktober 1971 die Goldene Europa der Europawelle Saar als Nachwuchss\u00e4nger des Jahres ausgeh\u00e4ndigt wurde. \u2013 Klar, dass nun auch eine erste LP (\u201eLive im Studio\u201c) ver\u00f6ffentlicht werden musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Buch \u201eSchlager in Deutschland\u201c wird der Titel \u00fcbrigens musikalisch analysiert. Dort hei\u00dft es: \u201e<em>Viele Schlager verzichten in ihrem Refrain heute ganz auf einen Mittelteil, so dass sich eine Verk\u00fcrzung auf 16, 12, 10, 8 Takte oder auf eine ungeradtaktige Periode ergibt. Diese Feststellung trifft f\u00fcr den Schlager \u201aMeilenweit\u2018 zu. Hier haben Vers und Refrain je acht Takte. Eine solche Form ist f\u00fcr Schlager im Beat-Fox-Rhythmus sehr charakteristisch.<\/em>\u201c \u2013 Wieder was dazugelernt\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Nachfolgehit, ebenfalls eine <em>Holm\/Siegel-<\/em>Nummer, war nicht mehr ganz so erfolgreich. Mit \u201e<strong>Heut ist mir alles egal<\/strong>\u201c gelang aber immerhin ein weiterer Top-40-Erfolg. Am 20. November 1971 stellte Martin seine Single in der ZDF-Hitparade vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach zwei <em>Siegel<\/em>-Nummern schickte <em>Michael Holm<\/em> f\u00fcr Martin Mann die Komposition seines Kumpels <em>Giorgio Moroder<\/em> ins Rennen. \u201e<strong>Br\u00fccke von San Francisco<\/strong>\u201c wurde am 10. Juni 1972 zwar in der ZDF-Hitparade vorgestellt, einen Hit landete Martin mit dem Song aber nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht deshalb ging es nun wieder an eine Coverversion. Der <em>Albert Hammond<\/em>-Song \u201eDown By the River\u201c war damals recht erfolgreich. Michael Holm textete darauf \u201e<strong>Heut woll\u2019n wir leben<\/strong>\u201c. Am 25. November 1972 gab es den obligatorischen Ausflug nach Berlin zur ZDF-Hitparade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der <em>Ralph Siegel \/ G\u00fcnther Behrle<\/em> Titel \u201e<strong>Komm auf einen Kuss her\u00fcber<\/strong>\u201c war nach langer Zeit der erste, der es nicht in Hecks Schlagershow schaffte, entsprechend schlecht hat sich die Nummer damals leider verkauft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der n\u00e4chsten Single fungierte Martin Mann erstmals neben <em>Michael Holm<\/em> und <em>Jean Frankfurter<\/em> als Co-Autor. \u201e<strong>Rab-Da-Da-Dab<\/strong>\u201c schaffte es am 9. Juni 1973 zwar erneut in die Fernsehhitparade, allerdings nicht in die Single-Charts. Interessant an der Single ist \u00fcbrigens die B-Seite \u201eGoodbye Marie\u201c, die vom damals sehr prominenten Radio-DJ <em>Mal Sondock<\/em> geschrieben wurde ..<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damals begann Martin \u00fcbrigens auch, f\u00fcr andere Schlagerkollegen zu schreiben. Gemeinsam mit <em>Jean Frankfurter<\/em> schrieb er zum Beispiel f\u00fcr <em>Tina York<\/em> den Song \u201eWarum denn morgen?\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In jener Zeit war die Gruppe <em>Dawn <\/em>sehr erfolgreich mit ihrem Superhit \u201eTie A Yellow Ribbon Round the Old Oak Tree\u201c, einem Song, den man insbesondere nach dem Genuss von f\u00fcnf Flaschen Bier immer wieder sehr gerne ausspricht. <em>Michael Holm<\/em> orientierte sich am Original , wechselte lediglich die Farbe und textete darauf \u201e<strong>Bind ein blaues Band um\u00a0 unseren Birkenbaum<\/strong>\u201c \u2013 am 1. September 1973 ging es wieder mal in <em>Hecks <\/em>Schlagertempel damit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen Top-5-Hit in Belgien hatte der S\u00e4nger <em>Ringo <\/em>mit \u201eTrop belle pour rester seule\u201c \u2013 \u201ezu sch\u00f6n, um alleine zu bleiben\u201c \u2013 im Umkehrschluss hie\u00dfe das, dass man als h\u00e4sslicher Mensch ruhig allein vor sich hinvegetieren darf\u2026 &#8211; So ungalant war <em>Michael Holm <\/em>nicht und textete deshalb darauf \u201e<strong>Alle Menschen w\u00fcnschen sich ein M\u00e4rchen<\/strong>\u201c. Auf seiner eigenen LP \u201eZwei Gesichter\u201c hat <em>Holm<\/em> den Titel 1976 selbst auch noch einmal eingesungen und ver\u00f6ffentlicht. Leider schaffte es auch diese Single trotz ZDF-Hitparaden-Pr\u00e4senz am 20. April 1974 nicht in die Charts \u2013 damit war der Decca-Vertrag ausgelaufen, und Martin wechselte zum 1. Juli 1974 zur Plattenfirma Ariola. Zuvor brachte die Decca noch die LP \u201eDas Leben ist sch\u00f6n\u201c auf den Markt \u2013 Werbetext damals: \u201e<em>Vom romantischen Love-Song bis zum hei\u00dfen Rock enth\u00e4lt die LP alles, was den Fans gef\u00e4llt\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Ariola, bei der Martin nicht nur als S\u00e4nger, sondern auch als Produzent und Komponist einen Vertrag erhielt, erschien 1974 die erste Single, die Martin Mann selbst produzierte. Gemeinsam mit <em>G\u00fcnther Behrle<\/em> schrieb er den Song \u201e<strong>M\u00e4dchen, komm ganz nah an meine gr\u00fcne Seite<\/strong>\u201c. Darauf folgte \u00a0mit \u201e<strong>1-1-8<\/strong>\u201c, ein <em>Behrle\/Mann<\/em>-Song.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tony Orlando<\/em> und <em>Dawn<\/em> hatten mit \u201eLook In My Eyes Pretty Woman\u201c einen Hit. Gemeinsam mit <em>Michael Holm<\/em> machte Martin daraus \u201e<strong>K\u00fcssen am\u00a0 helligten Tag<\/strong>\u201c. Ganz offensichtlich sollte daraufhin ein Imagewechsel vollzogen werden, und Martin widmete sich verst\u00e4rkt seiner alten Liebe, dem Rock\u2019n\u2019Roll.Einige Zeit sp\u00e4ter vollzog Martin einen Imagewechsel und produzierte die LP \u201eRockfeuer\u201c, auf der er seine Liebe zum Rock\u2019n\u2019Roll nicht verhehlte. Auf dieser LP ist Martin mit E-Gitarre und in Rocker-Pose zu sehen. Darauf enthalten die Single \u201e<strong>Ich will keine Braut, die mir die Freiheit klaut<\/strong>\u201c. Den von Martin komponierten Titel betextete der gro\u00dfe <em>Fred Jay<\/em>. &#8211; Auf der Cover-R\u00fcckseite der Single ist zu lesen: \u201e<em>Auch Martin Mann geh\u00f6rt seit langen Jahren zu den Fans dieses Genres und hat seine Liebe zum Rock\u2019n\u2019Roll, insbesondere bei seinen Live-Auftritten, nie verheimlicht. Stimmen aus Fach- und Publikumskreisen bewogen ihn dazu, endlich \u00a0mal eine Platte mit seiner heimlichen Liebe zu produzieren<\/em>.\u201c Mit \u201e<strong>Du wolltest es so haben<\/strong>\u201c wurde aus dem Album eine zweite Promo-Single (geschrieben von Martin, <em>Fred Jay<\/em> und <em>Rainer Pietsch<\/em>) ausgekoppelt \u2013 dann ging es bei Ariola vor\u00fcbergehend erst mal wieder konventionell weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einem Live-Auftritt, bei dem Dr. Klaus Weising, der Redakteur der legend\u00e4ren TV-Sendung \u201eDISCO\u201c, Martin erlebte, lud der ihn in diese Sendung am 17.07.1976 ein, in der Martin dann ein tolles \u201e<strong>Rock\u2019n\u2019Roll-Medley<\/strong>\u201c brachte. Die Single des Medleys wurde als Promo ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Countrys\u00e4nger <em>C. W. McCall<\/em> hatte 1976 einen internationalen Nummer-1-Hit mit \u201eConvoy\u201c. Passend zum Song wurde zwei Jahre sp\u00e4ter sogar ein gleichnamiger Kinofilm gedreht. Der etablierte Textdichter <em>Dr. Michael Kunze<\/em> schrieb dazu einen zum damaligen Zeitgeist passenden Text: \u201e<strong>Die gro\u00dfe Autoschlange<\/strong>\u201c, Coproduzent war <em>Rainer Pietsch<\/em>. Es half alles nichts \u2013 weder konventioneller Schlager noch Rock noch Country brachten Martin bei der Ariola Gl\u00fcck \u2013 man trennte sich, und er wechselte Ende 1976 zu Jupiter Records, der Plattenfirma von Ralph Siegel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste dort ver\u00f6ffentlichte Single war \u201e<strong>M\u00e4dchen, zieh Deine \u00a0Schuhe aus<\/strong>\u201c. Der von <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>G\u00fcnther Loose<\/em> geschriebene Schlager war laut Sticker zwar \u201eSchwerpunkt-Single\u201c, konnte aber leider ebenfalls nicht an alte Erfolge ankn\u00fcpfen \u2013 trotz des Hinweises in der Werbung \u201e<em>Der deutsche Rockteufel mit seiner neuen hei\u00dfen Single<\/em>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Werner Sch\u00fcler<\/em> und <em>Rainer Pietsch<\/em> produzierten 1977 mit Mann die LP \u201e\u2026auf neuen Wegen\u201c. Darauf enthalten war die Single \u201e<strong>Weil sie noch nicht mal sechzehn war<\/strong>\u201c. Am 25. Juni 1977 stellte Martin die Ballade in der ZDF-Disco vor \u2013 heutzutage w\u00e4re so ein Titel wohl ein Fall f\u00fcr\u2019s Jugendamt\u2026. \u2013 In Sachen Schlager \u00fcberlie\u00df er vor\u00fcbergehend anderen das Feld, zum Beispiel <em>J\u00fcrgen Marcus<\/em>, f\u00fcr den er damals den Titel \u201eDas wei\u00df die ganze Nachbarschaft\u201c schrieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem damals <em>Ricky King<\/em> gro\u00dfen Erfolg als Gitarrist hatte und Martin ja bekanntlich das Instrument auch exzellent beherrscht, kam man auf die Idee, auch mit Martin einen Instrumentaltitel zu ver\u00f6ffentlichen. Fertig war das Pseudonym \u201eBilly String\u201c. Unter diesem Namen ver\u00f6ffentlichte er die in Discotheken erfolgreiche Single \u201e<strong>La Notte<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Neil Diamond<\/em> schrieb f\u00fcr <em>Glen Campbell<\/em> den Countrysong \u201eSunflowers\u201c, der es in Deutschland bis in die Top-20 der Charts schaffte. <em>Werner Sch\u00fcler<\/em>, der ein Jahr zuvor mit <em>J\u00fcrgen Drews<\/em>\u2018 \u201eBett im Kornfeld\u201c ja goldrichtig lag, schrieb dazu einen deutschen Text und produzierte mit Martin die \u201e<strong>Strohblumen<\/strong>\u201c \u2013 und landete damit endlich mal wieder einen Volltreffer f\u00fcr Martin Mann. In der 99. ZDF-Hitparade durfte Martin nach ca. drei \u00bd Jahren wieder in der ZDF-Hitparade auftreten, am 23. Januar 1978 ging es in die ZDF-Disco \u2013 somit reichte es f\u00fcr einen Top-50-Hit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Jahreswechsel 1977\/78 gab es dann eine ungew\u00f6hnliche Single-Produktion. Gemeinsam mit den Jupiter-Stars <em>Nina Lizell, Roberto Blanco, Jerry Rix, Chris Roberts, Anne Karin<\/em> und <em>Teddy Parker<\/em> sang Martin Mann quasi im Chor mit und stimmte ein: \u201e<strong>Wir w\u00fcnschen frohe Weihnachten<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der n\u00e4chsten Single war erneut ein prominenter Textdichter mit im Boot: <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em> textete die 1978er Single Martins, \u201e<strong>Es riecht nach Sonne<\/strong>\u201c \u2013 auf dem Cover war nicht nur Martins beeindruckender Oberk\u00f6rper, sondern auch seine imposante Kette (ein gro\u00dfes \u201eM\u201c) abgebildet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gruppe <em>Black Blood<\/em> ver\u00f6ffentlichte 1976 eine Single namens \u201e<strong>Amanda<\/strong>\u201c. <em>Werner Sch\u00fcler<\/em> textete darauf einen deutschen Text, der wohl auf die damals popul\u00e4re <em>Amanda Lear<\/em> gem\u00fcnzt war, und produzierte die gleichnamige Single in deutscher Sprache. Es war 1979 die vorerst letzte Single f\u00fcr das Haus Jupiter-Records. Er verabschiedete sich mit der von der Jugendzeitschrift Bravo pr\u00e4sentierten Live-LP, die er mit der <em>King Elvis Group<\/em> aufnahm: \u201eDie 24 gr\u00f6\u00dften Rock\u2019n\u2019Roll-Hits \u2013 mit 12 Elvis-Songs\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als \u201edeutsche Antwort auf <em>Elvis Presley<\/em>\u201c wurde Martin \u00fcbrigens ausgerechnet in Bangkok bezeichnet, wo er als erster deutscher Interpret ein Gastspiel gab. Er trat dort als erster Europ\u00e4er \u00fcberhaupt eine Woche lang jeden Abend in einem ber\u00fchmten Night Club auf, der zur Las Vegas Kette vom Ceasar\u2019s Palace geh\u00f6rte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gr\u00fcndungsjahr der Gr\u00fcnen gab Martin mit dem \u00d6koschlager \u201e<strong>Die Welt<\/strong>\u201c 1979 sein Comeback bei Telefunken (er war ja schon zweimal bei der Schwesternfirma Decca unter Vertrag) \u2013 vielleicht war er da seiner Zeit etwas voraus. Seinen Produzenten und Songschreiber <em>Werner Sch\u00fcler<\/em> hat er \u00fcbrigens mit zur neuen Company genommen. Martins Statement zu seinem damaligen Schlager: \u201e<em>Es ist ein Song gegen die Industrialisierung unserer Landschaft. Unsere Welt ist sch\u00f6n, und wir m\u00fcssen alle zusammenhalten, damit sie von skrupellosen Gesch\u00e4ftemachern nicht kaputtgemacht wird.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem der Versuch, mit ernsten Themen zu punkten, als gescheitert angesehen werden kann, widmete sich Martin wieder seinem gro\u00dfen Hobby, dem Rock\u2019n\u2019Roll. Anfang der 1980er Jahre gab es ein echtes Revival dieser Musikrichtung \u2013 neben <em>Shakin\u2018 Stevens <\/em>und <em>Matchbox <\/em>gab es auch f\u00fcr einen deutschen Vertreter ein unerwartetes Comeback: <em>Ted Herold<\/em>. In diese Richtung wollte wohl auch Martin Mann sto\u00dfen und ver\u00f6ffentlichte seinen Song \u201e<strong>Memories<\/strong>\u201c. Am 28. April stellte er seinen Song in der ZDF-\u201eDisco\u201c vor und war erfolgreich \u2013 am 16. Juni 1980 gelang ihm noch mal eine Platzierung in den Single-Charts, wenn auch nur f\u00fcr eine Woche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Martins Auftritt mit Band offensichtlich beim Publikum sehr gut ankam, beschloss man, die n\u00e4chste Single als \u201eMartin Mann und die Mann-schaft\u201c zu ver\u00f6ffentlichen. Dazu gab es noch ein sch\u00f6nes Logo, das an die in der fr\u00fchen Karriere konstruierte gl\u00e4serne Gitarre erinnert. Name der ersten Single unter diesem Logo: \u201e<strong>Lass doch mal den Charly ran!<\/strong>\u201c. Der Titel wurde von Mann produziert und komponiert und von den arrivierten Textdichtern <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em> und <em>Werner Sch\u00fcler<\/em> getextet \u2013 ein Erfolg wie der mit der Vorg\u00e4ngersingle lie\u00df sich aber leider nicht wiederholen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Songautor konnte Martin Anfang 1981 einen Erfolg verbuchen \u2013 gemeinsam mit <em>Chris Roberts<\/em> schrieb er dessen Erfolgstitel \u201eH\u00f6rst Du, sie spielen unser Lied\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der 28. Februar 1981 war ein Festtag f\u00fcr alle Freunde des deutschen Schlagers \u2013 an jenem Tag fand die deutsche Vorentscheidung zum Grand Prix statt \u2013 damals unter dem Motto: \u201eEin Lied f\u00fcr Dublin\u201c. In dieser Zeit gab es eigentlich kein Vorbeikommen an <em>Ralph Siegel<\/em>. Das galt auch f\u00fcr den Jahrgang 1981 \u2013 seine beiden Beitr\u00e4ge \u201eJohnny Blue\u201c von <em>Lena Valaitis<\/em> und \u201eMannequin\u201c von den <em>Hornettes <\/em>entschieden den Wettbewerb f\u00fcr sich. Umso respektabler ist die Leistung Martin Manns, der einen sehr guten dritten Platz hinter diesen beiden Titel mit seiner \u201eMann-schaft\u201c erreichte. Der Titel \u201e<strong>Boogie Woogie<\/strong>\u201c wurde von den Schlagerurgesteinen <em>Gerd Thumser<\/em> und <em>Rudi Bauer<\/em> geschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen riesigen Erfolg hatte Martin 1981 in einem anderen Zusammenhang \u2013 ihm wurde eine Platin-LP \u00fcberreicht \u2013 allerdings nicht als Interpret, sondern als Songautor: Auf <em>Roland Kaisers<\/em> Erfolgs-LP \u201eDich zu lieben\u201c befindet sich n\u00e4mlich u. a. der Martin-Mann-Song \u201eDrachen steigen gegen den Wind\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas gem\u00e4\u00dfigter wurde es wieder mit der n\u00e4chsten Single \u201e<strong>Ein Adler braucht die Einsamkeit<\/strong>\u201c. \u00dcberraschenderweise warb die Plattenfirma damals wie folgt: \u201e<em>Sein Lied erz\u00e4hlt von Freiheit und Zweisamkeit<\/em>\u201c\u2026 vielleicht eine Idee von <em>Hans R. Beierlein<\/em>? Jedenfalls steht in der damaligen Werbeanzeige ein Hinweis auf dessen Produktionsfirma Montana.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur ein Adler, auch ein Martin Mann scheint bisweilen die Einsamkeit zu m\u00f6gen (metaphorisch gesprochen) \u2013 jedenfalls gab es unter dem Namen \u201eMartin Mann\u201c danach f\u00fcr 10 Jahre keine neuen Ver\u00f6ffentlichungen, wenngleich er nach wie vor musikalisch aktiv war. Nachdem die Neue deutsche Welle abgeebbt war, versuchte man es noch einmal mit dem Pseudonym \u201eM M Maschine\u201c und dem Titel \u201e<strong>Hier tobt das Leben<\/strong>\u201c \u2013 die Jupiter-Records-Single wurde kein Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls wenig Aufmerksamkeit erreichte ein Projekt namens \u201e<em>Durango<\/em>\u201c. Gemeinsam mit den namentlich nicht n\u00e4her bekannten \u201e<em>Petra<\/em>\u201c und \u201e<em>Vidu<\/em>\u201c gr\u00fcndete Martin das Trio dieses Namens \u2013 zwei Singles wurden Mitte der 1980er Jahre (\u201e<strong>Come Without Warning<\/strong>\u201c und \u201e<strong>Stars Are Lonely<\/strong>\u201c) ver\u00f6ffentlicht, Produzent war seinerzeit <em>Horst Hornung<\/em>. \u00a0Ebenfalls in englischer Sprache gehalten war 1988 das Projekt \u201eTake Two\u201c, unter dem die Single \u201e<strong>Only For You<\/strong>\u201c ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach langer Zeit ging es dann 1990 mit dem alten Kumpel <em>Ralph Siegel<\/em> ins Studio. Der produzierte Martins alten Song mit ihm neu \u2013 Motto: \u201e<strong>Meilenweit muss ich geh\u2019n<\/strong>\u201c. Die Werbung versprach vollmundig: \u201eDer Mann mit dem Power Pop\u201c. Mann produzierte davon eine eigene neue Version und stellte die in <em>Dieter Thomas Hecks<\/em> TV-Show \u201eMusik liegt in der Luft\u201c vor. Diese dem Vernehmen nach besser gelungene Version ist bislang aber nicht ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im gleichen Jahr lobte das ZDF nach vielen Jahren wieder einen Preis f\u00fcr ein Schlagerfestival aus. Am 31. August 1991 war es dann so weit: Das aus der Berliner Deutschlandhalle ausgestrahlte Deutsche Song-Festival \u201eSchlager 91\u201c sollte die Tradition der guten alten Deutschen Schlagerfestspiele wieder aufleben lassen. <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>Dr. Bernd Meinunger<\/em> schrieben f\u00fcr Martin Mann anl\u00e4sslich des Wettbewerbs den Schlager \u201e<strong>Weil ich Dich nicht liebe<\/strong>\u201c. Leider fiel der Titel bei der Jury durch \u2013 man landete auf einem 15. und somit letzten Platz. Ganz so desastr\u00f6s war der Wettbewerb f\u00fcr Martin dennoch nicht \u2013 der von ihm gemeinsam mit <em>Michael Holm<\/em> geschriebene und produzierte Titel \u201eElektrisiert\u201c, den Michael interpretierte, schaffte es immerhin bis auf Platz 5 \u2013 ein bemerkenswert starker Titel \u00fcbrigens, der auch gut im Radio ankam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach war es einige Jahre wieder still um Martin Mann \u2013 erst 1997 kam er aus der Versenkung hervor \u2013 und wie: Er wirkte an der Gold-LP \u201eDanke\u201c von <em>Guildo Horn<\/em> mit \u2013und zwar als S\u00e4nger (Titel \u201eDas sch\u00f6nste Lied kennt Guildo Horn\u201c). Die von Guildo damals angesto\u00dfene Schlagerwelle inspirierte Martin, ein abwechslungsreiches Album namens \u201eEr kommt!\u201c zu produzieren. Wenngleich der Anspruch, Musik im Stile von <em>Westernhagen<\/em> bzw. <em>Gr\u00f6nemeyer<\/em> zu machen, von der Plattenfirma vielleicht etwas gewagt formuliert war, ist das Album durchaus h\u00f6renswert. Der rockige Titel \u201e<strong>Ich bin bereit<\/strong>\u201c wurde 1999 als erste Single ver\u00f6ffentlicht, im Jahr 2000 folgte \u201e<strong>Du bist meine Medizin<\/strong>\u201c. Interessant ist die Zielgruppe des Albums \u2013 die Plattenfirma versprach: \u201e<em>Martin Mann wei\u00df, wonach sich seine weiblichen(!!!) Fans sehnen<\/em>\u201c \u2013 vielleicht hatte man da den Titel \u201eMach das Licht aus\u201c im Visier?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Freude vieler Fans gab es 2001 dann eine sch\u00f6ne \u201eBest Of\u201c-CD namens \u201eMeilenweit\u201c mit \u00e4lteren Aufnahmen, so dass einige von Martins gro\u00dfen Hits nun auch digital verf\u00fcgbar waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den bereits erw\u00e4hnten Mitwirkungen an Ver\u00f6ffentlichungen anderer Interpreten als Produzent bzw. Songautor gibt es viele weitere Beispiele namhafter Schlagerinterpreten, die Martin Mann mit Schlagern versorgt hat \u2013 hier eine Auswahl:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Tony Marshall<\/em> (\u201eEin Sombrero macht noch keinen Caballero\u201c, 1979)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wencke Myhre<\/em> (\u201eVerschenkter Sommer\u201c, 1979)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ingrid Peters<\/em> (\u201eSchwarz und wei\u00df\u201c, 1984)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Nicole<\/em> (\u201eNur Du\u201c, 1986)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wind <\/em>(\u201eBye Bye Goodbye\u201c, 1987 \u2013 besonders sch\u00f6ner Titel!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Veronica Fischer<\/em> (\u201eFang mich auf\u201c, 1987)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Rosanna Rocci<\/em> (\u201eEndlich\u201c, 1994)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vivian Lindt<\/em> (\u201eDu hast mir unheimlich gefehlt\u201c 1999)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Rex Gildo<\/em> (\u201eDu bist mein Wunder\u201c, 1999, Gildos vorletzte Single \u00fcberhaupt)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Michael Holm<\/em> (\u201eMal die Welt\u201c, 2007)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war f\u00fcr die N\u00fcrnberger Trichter Karnevalsgesellschaft Grund genug, Martin den \u201eGoldenen N\u00fcrnberger Trichter\u201c im Jahr 2004 f\u00fcr besondere k\u00fcnstlerische Verdienste zu verleihen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Jahren ist es um den sehr beliebten S\u00e4nger leider etwas ruhiger geworden \u2013 vielleicht wird das \u201eRauhbein des deutschen Schlagers\u201c sein treues Publikum eines Tages ja noch einmal mit sch\u00f6nen neuen Liedern begeistern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">PS: Wer ein Autogramm des beliebten S\u00e4ngers haben m\u00f6chte, kann sich an folgende Adresse wenden (bitte R\u00fcckporto nicht vergessen):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">MARTIN MANN<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">c\/o SANDY K\u00d6KE MANAGEMENT<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Martin-Luther-Str.1<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14656 Brieselang<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"width: 352px; height: 512px;\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/mann_jung.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"width: 386px; height: 512px;\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/mann_hotpants.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"width: 512px; height: 307px;\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/mann_meilenweit_MM.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\nStephan Imming, 24.05.2017<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>Seit dem 24.05.2017 ist einiges passiert. So ver\u00f6ffentlichte Martin Mann bislang drei neue Single-Titel: &#8222;Meilenweit nach Mendocino&#8220;, &#8222;Wehrlos&#8220; und &#8222;Das mit uns &#8230;&#8220;.<\/p>\n<p>F\u00fcr &#8222;Meilenweit nach Mendocino&#8220; wurde er im Sommer 2018 mit einem <em>smago!<\/em> Award in der Kategorie &#8222;DAS Mega-Song Comeback&#8220; ausgezeichnet. Am 12.01.2020 wurde er im Rahmen der Veranstaltung &#8222;<em>smago!<\/em> Award feiert &amp; ehrt &#8217;50 Jahre ZDF-Hitparade'&#8220; mit einem weiteren Preis ausgezeichnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_140755\" aria-describedby=\"caption-attachment-140755\" style=\"width: 783px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-nerubian-single wp-image-140755\" src=\"https:\/\/online.smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-783x522.jpg\" alt=\"\" width=\"783\" height=\"522\" srcset=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-783x522.jpg 783w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-522x348.jpg 522w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-800x533.jpg 800w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-225x150.jpg 225w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-768x512.jpg 768w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-130x87.jpg 130w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-668x445.jpg 668w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-285x190.jpg 285w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-435x290.jpg 435w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-150x100.jpg 150w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin-370x247.jpg 370w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mann_martin.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 783px) 100vw, 783px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-140755\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto-Credit: Henning Schulz (<strong><a href=\"http:\/\/www.henning-schulz.de\">http:\/\/www.henning-schulz.de<\/a><\/strong>) exklusiv f\u00fcr SMAGO.de \/ TichlerMedia UG<\/em><\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; vom 24.05.2017 (von Stephan Imming)!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":140756,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[136],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143203"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=143203"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":143204,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143203\/revisions\/143204"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/140756"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=143203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=143203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=143203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}