{"id":142165,"date":"2020-02-17T00:00:33","date_gmt":"2020-02-16T23:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/online.smago.de\/ws2\/?p=142165"},"modified":"2020-02-20T21:38:16","modified_gmt":"2020-02-20T20:38:16","slug":"vicky-leandros-smago-konzert-kritik-sing-mit-vicky-oder-ein-neues-programm-fuer-die-elphie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/vicky-leandros-smago-konzert-kritik-sing-mit-vicky-oder-ein-neues-programm-fuer-die-elphie\/","title":{"rendered":"VICKY LEANDROS <br>&#8222;Sing mit Vicky&#8220; ODER &#8222;Ein neues Programm f\u00fcr die Elphie&#8220; &#8211; smago! Konzert-Kritik!"},"content":{"rendered":"<p><em>smago!<\/em> Chefredakteur Andy Tichler war f\u00fcr Vicky&#8217;s &#8222;pers\u00f6nlichstes Konzert&#8220; eigens nach Hamburg gefahren &#8230;:<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem Medienschaffenden Hans-Peter Schmidt-Treptow\u00a0sei Dank konnte <em>smago!<\/em> Chefredakteur Andy Tichler VICKY LEANDROS am Samstagabend (15.02.2020) ein zweites Mal in der Elbphilharmonie in Hamburg erleben. (Der gro\u00dfen Nachfrage wegen hatte sie &#8211; am gleichen Tag &#8211; um 15:00 Uhr ein zus\u00e4tzliches Konzert gegeben, das eben ratzfatz ausverkauft war.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>smago!<\/em> sah Vicky diesmal &#8222;von hinten&#8220;. Aber: Ein sch\u00f6ner R\u00fccken kann bekanntlich auch entz\u00fccken. (Und auch ein sch\u00f6ner Po macht froh.) Aber so ist das nun mal in der Elbphilharmonie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die soeben vom Hamburger Abendblatt v\u00f6llig zu Recht zur &#8222;popkulturellen Weltb\u00fcrgerin im besten Sinne&#8220; empor gehobene Ausnahme-Konzertk\u00fcnstlerin hatte sich &#8222;Ein neues Programm f\u00fcr die Elphie&#8220; ausgedacht. In Ans\u00e4tzen k\u00f6nnte man es &#8222;Sing mit Vicky&#8220; nennen. Oder auch &#8222;Vicky (&amp; Band) unplugged&#8220;. Selbst die Schlagzeuger schl\u00e4gt das Zeug nicht, vielleicht &#8222;streichelt&#8220; er es mit einem &#8222;Pinsel&#8220;.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Das neue Programm war mit vielen \u00dcberraschungsmomenten gespickt.\u00a0Die erste gab es gleich zu Beginn. Denn Vicky Leandros begann dieses ganz besondere Konzert direkt mit &#8222;Ich liebe das Leben&#8220;. A Cappella gesungen und aus dem Publikum kommend. Ihre Musiker(innen) kamen nach und nach aus allen Himmelsrichtungen der Elbphilharmonie auf die B\u00fchne.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Nach einem Song in griechischer Sprache (&#8222;Ximeroni&#8220;) sang sie sogleich einen weiteren Titel, der bei einem Konzert von Vicky Leandros nicht fehlen darf: &#8222;Ich bin&#8220;. (Und man vermag es kaum zu glauben, dass dieser Song in diesem Jahr bereits sein 50-j\u00e4hriges Hit-Jubil\u00e4um feiert.)<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Aus ihrem 1975 in Amerika mit dem Soul-Produzenten\u00a0Brad Shapiro aufgenommenem\u00a0Album &#8222;Across The Water&#8220; pr\u00e4sentierte sie gleich Lieder: &#8222;You Make Me Feel Brand New&#8220;, &#8222;More Than That I&#8217;m Losing You&#8220; und &#8222;If I Can&#8217;t Be Your Woman&#8220;.<\/p>\n<p>Es folgte &#8222;Le temps des fleurs&#8220;, die franz\u00f6sische Version des Welthits &#8222;Those Were The Days&#8220;. Das &#8222;Schwanensee&#8220; Thema von Peter Tschaikowsky hatte Vicky (oder vielmehr ihre seinerzeitigen Autoren) zu dem St\u00fcck &#8222;Wie die wilden Schw\u00e4ne&#8220; inspiriert. Mit &#8222;A Taste Of Honey&#8220; und &#8222;Scarborough Fair&#8220; und &#8222;Wie sich M\u00fchlen dreh&#8217;n im Wind&#8220;, geschrieben von dem 3-fachen &#8222;Oscar&#8220; Preistr\u00e4ger Michel Legrand, setzte Vicky Leandros ihr Programm fort.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Getreu dem bereits angedeuteten Motto &#8222;Sing mit Vicky&#8220; lud sie ihre Fans jetzt zum Karaoke-Singen ein. Als Vorlage diente ihr mittlerweile 53 Jahre zur\u00fcckliegender (erster) Beitrag beim &#8222;Eurovision Song Contest 1967&#8220; &#8211; &#8222;L&#8217;amour est bleu&#8220;. Und zwar in der deutschen Fassung (&#8222;Blau wie das Meer&#8220;).<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div>\n<p>Mit einem griechischen Medley, welches u. a. die griechische Version des Milva-Kult-Titels &#8222;Zusammenleben&#8220; enthielt, endete der erste Programmteil &#8211; mit einer Sirtaki tanzenden Vicky Leandros.<\/p>\n<p>Etwas hat \u00fcberlebt &#8211; aus ihrer &#8222;Jack-White-Zeit&#8220;, n\u00e4mlich der Song &#8222;Ich fange ohne dich neu ein&#8220;, den Vicky Leandros bis heute liebend gerne singt (und zwar meist als ersten Titel nach der Pause).<\/p>\n<p>Mit &#8222;Verlorenes Paradies&#8220; schenkte sie ihren Fans dann tats\u00e4chlich auch noch einen weiteren ihrer (Schlager-)Hits.<\/p>\n<p>Immer noch zum Tr\u00e4umen sch\u00f6n: ihr durch und durch autobiografischer Titel &#8222;Fremd in einer gro\u00dfen Stadt&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Er hat mir geschrieben&#8220; &#8211; Vicky&#8217;s deutsche Version des Welthits &#8222;The Letter&#8220; von The Box Tops &#8211; geh\u00f6rt fast schon zum Pflicht-Repertoire bei ihren Konzerten.<\/p>\n<\/div>\n<div>1978 war es, als ihre &#8222;Berater&#8220;, wie man heute sagen w\u00fcrden, dringend davon abrieten, den Titel &#8222;Valentin&#8220; aufzunehmen, in dem es um ein homosexuelles P\u00e4rchen geht. Sie habe kurz \u00fcberlegt und dann gesagt: &#8222;Jetzt erst recht!&#8220;. Und nat\u00fcrlich hat Vicky diesen Song aufgenommen! Diesmal pr\u00e4sentierte sie ihn mit ihrer Band in einer gekonnten A cappella Version.<\/div>\n<div>\n<p>Bei &#8222;Apr\u00e8s toi&#8220; passierte Vicky dann ein kleiner Faux Pas. Vicky musste kurz husten. Husten in der Elbphilharmonie? &#8211; Das geht doch wohl gar nicht !!! &#8222;Handy-Ger\u00e4usche und Husten k\u00f6nnen das Konzerterlebnis beeintr\u00e4chtigen !!!&#8220;, wurden die Besucher unmittelbar vor Vorstellungsbeginn gema\u00dfregelt. Ebenso wie den Damen der Sch\u00f6pfung dringend angeraten wird, m\u00f6glichst lautlos in ihren Handtaschen herumzukramen.<\/p>\n<p>Nach &#8222;Apr\u00e8s toi&#8220;, Vicky&#8217;s Siegertitel beim &#8222;Eurovision Song Contest 1972&#8220;, erwies sie sich gn\u00e4dig und legte den &#8222;Tango d&#8217;amour&#8220; aufs Parkett.<\/p>\n<p>Den folgenden Song hatten die Zuschauerinnen und Zuschauer zwar schon einmal zum Geh\u00f6r gebracht bekommen &#8211; die Rede ist von &#8222;Ich liebe das Leben&#8220; -, aber an Vicky&#8217;s Top-Evergreen kann man sich einfach nicht satt h\u00f6ren! Dennoch bestand Vicky auf einer &#8222;Probe&#8220; &#8211; &#8222;Aus alter Tradition&#8220;. Ebenfalls zur Tradition geworden ist, dass sie den ersten Durchlauf mit den Worten &#8222;Das war sehr sensibel&#8220; kommentiert, nach der zweiten Probe meinte sie diesmal: &#8222;Das war wundervoll&#8220;.<\/p>\n<\/div>\n<div>Als erste Zugabe sang Vicky noch einmal einen Titel in griechischer Sprache, der sie &#8211; nachdem sie abermals von der B\u00fchne abgegangen war &#8211; noch zwei weitere folgen lie\u00df: &#8222;Halleluja&#8220; von Leonard Cohen (&#8222;ein Lieblingslied von mir&#8220;, das sie zun\u00e4chst in englischer, dann in deutscher und dann wieder in englischer Version sang) und &#8211; A Cappella (ihre Musiker hatten die B\u00fchne mittlerweile verlassen) &#8211; &#8222;Ich hab&#8216; die Liebe geseh&#8217;n&#8220; (griechisch &#8211; deutsch).<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Vicky Leandros punktete nicht nur mit einem dem besonderen Rahmen Rechnung tragenden Lied-Repertoire, sondern vor allem auch durch ihre Publikumsn\u00e4he.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-142170\" src=\"https:\/\/online.smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/vl_elb.jpg\" alt=\"\" width=\"455\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/vl_elb.jpg 455w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/vl_elb-152x150.jpg 152w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/vl_elb-275x272.jpg 275w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/vl_elb-130x130.jpg 130w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/vl_elb-450x445.jpg 450w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/vl_elb-192x190.jpg 192w, https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/vl_elb-293x290.jpg 293w\" sizes=\"(max-width: 455px) 100vw, 455px\" \/><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>smago! 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