{"id":141305,"date":"2020-01-28T00:01:42","date_gmt":"2020-01-27T23:01:42","guid":{"rendered":"https:\/\/online.smago.de\/ws2\/?p=141305"},"modified":"2020-01-28T10:20:41","modified_gmt":"2020-01-28T09:20:41","slug":"sarah-connor-herbert-groenemeyer-helene-fischer-peter-maffay-u-a-interessensinitiative-ermittlung-von-streaming-erloesen-fair-share-es-geht-um-transparenz-fairness-und-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/sarah-connor-herbert-groenemeyer-helene-fischer-peter-maffay-u-a-interessensinitiative-ermittlung-von-streaming-erloesen-fair-share-es-geht-um-transparenz-fairness-und-kultur\/","title":{"rendered":"SARAH CONNOR, HERBERT GR\u00d6NEMEYER, HELENE FISCHER, PETER MAFFAY u.a. <br>Interessensinitiative Ermittlung von Streaming-Erl\u00f6sen: \u201eFair Share\u201c:  Es geht um Transparenz, Fairness und kulturelle Vielfalt!"},"content":{"rendered":"<p><span lang=\"DE\">K\u00fcnstlervertreter fordern Neuordnung bei der Verteilung von Erl\u00f6sen aus dem Musikstreaming!<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eFair Share\u201c, gerechte Verteilung, so lautet der Apell der Managements, Musikverlage und Anw\u00e4lte von so erfolgreichen Musikern wie Helene Fischer, Marius M\u00fcller-Westernhagen, Sarah\u00a0 Connor, Herbert Gr\u00f6nemeyer, Robin Schulz, Nico Santos, Andreas Bourani und Alvaro Soler, Santiano, Peter Maffay. Mittlerweile haben auch viele weitere K\u00fcnstler aller Musikrichtungen und ihre Vertreter ihre volle Unterst\u00fctzung f\u00fcr diese Initiative angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht dabei um die Verteilung der Einnahmen, die \u00fcber das Musikstreaming erzielt werden. Sind die Abrechnungen der Tontr\u00e4gerfirmen nach verkauften Einheiten transparent und im Detail f\u00fcr jeden K\u00fcnstler nachvollziehbar, so bleiben die Abrechnungen aus Streaming-Erl\u00f6sen ein Buch mit sieben Siegeln. \u201eAuf der einen Seite werden Betr\u00e4ge bis in den Bereich von Zehntel Cent dokumentiert, auf der anderen Seite bleibt offen, wie sich die Zahlungen genau zusammensetzen\u201c, kritisieren die K\u00fcnstlervertreter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas\u00a0 liegt auch daran, dass das Abrechnungsmodell selbst kompliziert und \u2013 so sagen die K\u00fcnstlervertreter \u2013 nicht fair\u00a0 ist.\u00a0 Die meisten Abonnenten gehen davon aus, dass sie beim Musikstreaming f\u00fcr die Musik zahlen, die sie tats\u00e4chlich h\u00f6ren. Das ist aber nicht der Fall, denn die\u00a0 monatlichen Abo-Geb\u00fchren aller Kunden kommen in einen Topf. Der Gesamtanteil f\u00fcr k\u00fcnstlerische Leistungen wird dann nach einem von den Streaming-Anbietern selbst festgelegten Schl\u00fcssel aufgeteilt, der diejenigen K\u00fcnstler \u00fcberproportional beg\u00fcnstigt, deren Musik relativ betrachtet am h\u00e4ufigsten geh\u00f6rt wird. Mit anderen Worten: f\u00fcr die am meisten gespielten K\u00fcnstler gibt es satte Zuschl\u00e4ge on top, w\u00e4hrend der musikalische Nachwuchs kaum mehr eine Chance hat, mit Musik Geld zu verdienen. Das gilt gleicherma\u00dfen f\u00fcr S\u00e4nger, Texter und Komponisten. Genau das m\u00f6chten die K\u00fcnstlervertreter \u00e4ndern und fordern, das Modell auf einen User-zentrierten Algorithmus (UCPS) umzustellen, der die tats\u00e4chliche Musiknutzung entlohnt: Streamt jemand im Rahmen seiner monatlichen Flatrate die Songs von K\u00fcnstler A,B und C, so soll der auf k\u00fcnstlerische Leistungen entfallene Anteil seiner Abo-Geb\u00fchr nur auf K\u00fcnstler A,B und C aufgeteilt werden\u201c, erkl\u00e4rte die Sprecherin der Initiative Gaby Allendorf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zugleich soll das neue Modell Manipulationen aufdecken und unterbinden. Denn wer das derzeit geltende Prinzip verstanden hat, wei\u00df, wie leicht es manipulierbar ist. \u201eEs gibt Kunden, die einige hundert Mal pro Woche denselben Musiktitel streamen\u201c, hei\u00dft es aus dem Initiativkreis. \u201eDa muss die Frage erlaubt sein, ob das noch normale Alltagsgewohnheiten von Fans sind oder ob vielleicht ganz andere Motive dahinter stecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Streamings illegal en bloc gekauft oder mittels sogenannter \u201eKlick-Maschinen\u201c automatisch generiert werden, was nicht nur den Wettbewerb verzerrt, sondern auch darauf abzielt, ein falsches Bild von der hiesigen Musikkultur zu zeichnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Manager, Musikverleger und Anw\u00e4lte bringen mit \u201eFair Share\u201c ein Thema zur Sprache, das aus ihrer Sicht eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Dimension hat, als eine rein wirtschaftliche Komponente. Die Musikindustrie sah sich stets auch einem kulturellen Auftrag verpflichtet und f\u00f6rderte nicht nur Nachwuchstalente, sondern auch Musik jenseits des Mainstreams und Musik f\u00fcr bestimmte Zielgruppen wie zum Beispiel f\u00fcr Kinder. \u201eGenau das steht langfristig auf dem Spiel\u201c, sagen die K\u00fcnstlervertreter. \u201eDeshalb suchen wir den Dialog mit den Labels, also den Musikfirmen und den Streaming-Anbietern. Wir verstehen uns als Partner, nicht als Gegner. K\u00fcnstler brauchen Vertriebskan\u00e4le, aber die Vertriebsfirmen brauchen die K\u00fcnstler gleicherma\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gefordert sind die Labels, also die Musikfirmen, die das Bindeglied zwischen K\u00fcnstler und Streamingdiensten bilden. Dass die heute \u00fcberwiegend international aufgestellt sind und die Entscheidungstr\u00e4ger in den USA sitzen, erschwert den Austausch zwischen K\u00fcnstlern und Musikindustrie zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Allendorf Media GmbH<br \/>\nLindenbuschring 5<br \/>\nD-46325 Borken-Weseke<br \/>\nGaby Allendorf<br \/>\nemail: info@allendorf-media.de<br \/>\nInternet:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.allendorf-media.de\/\">www.allendorf-media.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcnstlervertreter fordern Neuordnung bei der Verteilung von Erl\u00f6sen aus dem Musikstreaming!<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":138114,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[1305,27,29,39,128],"tags":[70,510,697,675],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141305"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=141305"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141305\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141308,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141305\/revisions\/141308"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/138114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=141305"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=141305"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=141305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}