{"id":127629,"date":"2019-03-13T13:38:47","date_gmt":"2019-03-13T12:38:47","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/?p=127629"},"modified":"2019-03-13T13:38:47","modified_gmt":"2019-03-13T12:38:47","slug":"chris-roberts-heute-13-03-2019-waere-er-75-jahre-alt-geworden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/chris-roberts-heute-13-03-2019-waere-er-75-jahre-alt-geworden\/","title":{"rendered":"CHRIS ROBERTS <br>Heute (13.03.2019) w\u00e4re er 75 Jahre alt geworden!"},"content":{"rendered":"<p>Lesen Sie HIER noch einmal &#8222;&#8218;Du kannst nicht immer 17 sein&#8216; &#8211; Die gro\u00dfe Chris Roberts Story&#8220; &#8230;:<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der am 13.03.1944 als Sohn eines im \u201eVier Jahreszeiten\u201c-Hotel arbeitenden Portiers im in M\u00fcnchen-Schwabing als Christian Franjo Klusacek geborene Schlagers\u00e4nger CHRIS ROBERTS, der tschechisch-slowenischer Abstammung ist,\u00a0 absolvierte 1961 eine Berufsausbildung als Elektromechaniker bei Siemens und begann sp\u00e4ter ein Studium der Polytechnik an der technischen Hochschule (\u201eOskar von Miller Polytechnikum\u201c) M\u00fcnchen. Nebenbei war er seit 1962 S\u00e4nger und Schlagzeuger der aus vier Mitgliedern bestehenden Rock\u2019n\u2019Roll-Coverband \u201e<em>Blue Rockets<\/em>\u201c. Dort wurde er von <em>Rolf Arland<\/em>, der als Komponist f\u00fcr den Produzenten <em>Hans Bertram<\/em> viele\u00a0 Erfolgstitel geschrieben hatte, 1966 entdeckt. Produzent <em>Bertram<\/em> (, dessen Sohn <em>Henry<\/em> und Enkel <em>Maxi <\/em>ebenfalls erfolgreich im Musik-Business sind,) verhalf Chris Roberts zu Probeaufnahmen in die Polydor-Studios K\u00f6ln (Olpener Stra\u00dfe), aufgrund derer ein \u201eTitel-Vertrag\u201c mit der Firma abgeschlossen wurde.<\/p>\n<p>Die unter dem Namen \u201eChris Robert\u201c (seinen \u00a0K\u00fcnstlernamen w\u00e4hlte der <em>Beatles<\/em>-Fan von deren St\u00fcck \u201eDr. Robert\u201c) ver\u00f6ffentlichten ersten Singles, \u201e<strong>Baby\u2019s Gone<\/strong>\u201c (wurde im November 1966 ver\u00f6ffentlicht; verkauft wurden davon ca. 4.000 Exemplare) und \u201e<strong>Welchen Weg soll ich gehen (One more mountain to climb)<\/strong>\u201c\u00a0 waren Flops; mit den ersten Schallplatten im Beat-Stil gelang der Durchbruch nicht.<\/p>\n<p>Dennoch entschloss man sich, Chris Robert(s) einen Drei-Jahres-Platten-Vertrag anzubieten &#8211; wohl auch, um einen Gegenpol zum damals ebenfalls von <em>Hans Bertram, <\/em>dessen Frau <em>Elisabeth<\/em> unter dem Pseudonym <em>Lilibert <\/em>bereits textete, \u00a0\u00e4u\u00dferst erfolgreich produzierten <em>Roy Black<\/em> zu finden. Bedingung war, dass Chris Roberts sein Studium ruhen lassen musste, um sich voll auf die Karriere konzentrieren zu k\u00f6nnen. Das romantischer gehaltene, im M\u00e4rz 1968 letztmals als \u201eChris Robert\u201c ver\u00f6ffentlichte \u201e<strong>Wenn ich mal einsam bin<\/strong>\u201c f\u00fchrte dann 1968 zum ersehnten Durchbruch: Ohne gro\u00dfen Promotion-Aufwand (keine TV-Auftritte!) wurde die auf dem vom damaligen Autoren-Erfolgs-Team <em>Les Reed<\/em> und <em>Barry Mason<\/em> (\u201eDelilah\u201c) komponierten englischen Titel \u201eRobottom Square\u201c basierende Single (Text: <em>Lilibert<\/em>) 140.000 mal verkauft und erreichte somit auf einen beachtlichen 15. Platz der deutschen Single-Charts. Der Song lief auch gut im Rundfunk.<\/p>\n<p>Dieser Erfolg war Anlass genug, sich ganz der Musik zu widmen und Gesangs- und Sprechunterricht zu nehmen \u2013 u. a. , um seinen Dialekt loszuwerden und um sich f\u00fcr Filmrollen zu qualifizieren. Auch band Chris sich an die Film- und Fernsehagentin <em>Ruth Killer<\/em>, die seinerzeit <em>Roy Black<\/em> fest unter Vertrag hatte &#8211; auf diesem Wege wurde Roberts sp\u00e4ter sogar zum Kino-Schauspieler; er spielte zwischen 1970 und 1973 in insgesamt zehn Filmen mit &#8211; darunter in Kassenschlagern wie \u201eMusik Musik, da wackelt die Penne\u201c, \u201eWenn die tollen Tanten kommen\u201c und \u201eRudi benimm Dich\u201c.<\/p>\n<p>Mit einer deutschen Version des gleichnamigen <em>Box-Tops<\/em>-Hits \u201e<strong>Choo Choo Train<\/strong>\u201c (Text erneut: <em>Lilibert<\/em>) schloss Chris Roberts das Jahr 1968 ab.<\/p>\n<p>Im April 1969 war Chris Roberts in einer \u201ehistorischen\u201c Sendung der ZDF-Hitparade zu Gast. Gegen etablierte Namen wie vor allem <em>Freddy Quinn<\/em>, aber auch <em>Alexandra<\/em> und <em>Peggy March<\/em>, setzte er sich mit seinem Lied \u201e<strong>Der gro\u00dfe Hit<\/strong>\u201c durch und verwies die Etablierten auf die Pl\u00e4tze. F\u00fcr <em>Freddy Quinn<\/em> war das so schlimm, dass er nie wieder in der ZDF-Show auftrat (, wobei das wohl mehr am ebenso erfolgreichen Newcomer <em>Heino<\/em> lag). Der Song, eine deutsche Fassung des <em>Orietta Berti<\/em> Hits \u201eSe m&#8217;innamoro di un ragazzo come te\u201c, konnte sich drei mal in der Sendung platzieren, so dass Chris Roberts insgesamt vier mal mit dem Lied zu sehen und h\u00f6ren war (das ber\u00fchmte \u201edrei mal dabei &#8211; bitte nicht wiederw\u00e4hlen\u201c wurde dort erst sp\u00e4ter eingef\u00fchrt). F\u00fcr ihn war es eine Genugtuung, weil er als junger Interpret einst in Berlin bei einem Nachwuchswettbewerb teilnahm und schlecht abschnitt (Platz 13 von 14 Teilnehmern) &#8211; der Auftritt in der ZDF-Hitparade hat ihn somit rehabilitiert.<\/p>\n<p>Vermutlich auch wegen solcher TV-Auftritte &#8211; wie gesagt gab es zuvor f\u00fcr die ersten Songs ja so gut wie keine Medienpr\u00e4senz, zumal bei der ersten Hit-Single nicht mal ein Foto von \u201eChris Robert\u201c abgebildet war &#8211; kam die Karriere richtig in Schwung, da nun auch viele weibliche Teenager ihr Herz f\u00fcr den S\u00e4nger entdeckten. Chris Roberts avancierte zum Publikumsliebling, der in den Jahren 1971 und 1972 sogar den damals \u00fcberaus erfolgreichen <em>Roy Black<\/em> bei der BRAVO-Otto-Wahl hinter sich lassen konnte und den \u201eGoldenen Otto\u201c abger\u00e4umt hatte.<\/p>\n<p>Ende 1969 hatte Chris Roberts seinen ersten Top-10-Hit in Deutschland mit dem zweiten Titel, den er in der ZDF-Hitparade pr\u00e4sentieren durfte. In seinem Fall kam der \u201eeigene\u201c (Nicht-Cover-) Song besser an als seine deutschen Versionen. \u201e<strong>Die Maschen der M\u00e4dchen<\/strong>\u201c, eine Komposition seines Entdeckers <em>Rolf Arland<\/em> (Text: <em>Georg Buschor<\/em>) f\u00fchrte zu Roberts\u2018 endg\u00fcltigem Durchbruch als Schlagers\u00e4nger. Interessant ist \u00fcbrigens, dass <em>Renate Kern<\/em> nur Monate zuvor einen Hit hatte mit \u201eDu musst mit den Wimpern klimpern\u201c und in Chris\u2018 Hit die Textpassage \u201e<em>schau her wie sie klimpern \u2013 mit Augen und Wimpern<\/em>\u201c vorkommt. Die Schlagertextdichter waren schon damals sehr kreativ.<\/p>\n<p>Es folgten gleich f\u00fcnf Top-10-Hits in Folge, die alle nach \u00e4hnlichem Strickmuster produziert wurden. Der n\u00e4chste Meilenstein war \u201e<strong>Ein M\u00e4dchen nach Ma\u00df<\/strong>\u201c. Mit dem von <em>Werner Twardy <\/em>komponierten und <em>Lilibert<\/em> getexteten Schlager war Chris erstmals Spitzenreiter der ZDF-Hitparade. Das gleiche Autorengespann schrieb dem S\u00e4nger auch \u201e<strong>Ich bin verliebt in die Liebe<\/strong>\u201c auf den Leib. Damit kam Roberts sogar in die Top 3 der deutschen Single-Charts und landete erstmals auch in \u00d6sterreich einen Top-15-Hit. Erneut \u00fcberschlug Textdichterin <em>Elisabeth Bertram<\/em> vor Kreativit\u00e4t. In Bezug auf die Liebe sagte sie: \u201e<em>Sie ist okay-ay(!) f\u00fcr mich<\/em>\u201c. Die Leser der Bravo fanden\u2019s super und w\u00e4hlten den Song regelm\u00e4\u00dfig in die Bravo-Hitparade. Das Lied sang Chris auch in den Kinofilmen \u201eUnsere Pauker gehen in die Luft\u201c und \u201eRudi benimm Dich\u201c.<\/p>\n<p>Privat war Chris in dieser Zeit nicht ganz so fr\u00f6hlich \u2013 im September 1970 verstarb seine geliebte Mutter an Magenkrebs.<\/p>\n<p>Im Sommer 1971 war Chris\u2018 Devise \u201e<strong>Mein Name ist Hase<\/strong>\u201c. Auch <em>Dieter Thomas Heck<\/em> wusste von nichts \u2013ausnahmsweise war Roberts damit nicht in der ZDF Hitparade vertreten. Ein Top-10-Erfolg wurde das Lied dennoch \u2013 vielleicht, weil Chris es erneut in einem Kinofilm sang (\u201eTante Trude aus Buxtehude\u201c). Der Text hatte es in sich in freier Natur hatte Chris lt. seiner Textaussage Oral-Sex (\u201eDein Kopf auf meinem Scho\u00df\u201c) \u2013 und schlie\u00dflich sogar Geschlechtsverkehr (\u201eWo wir beide uns liebten, liegt heute nur noch Stroh\u201c). In den 70er Jahren war die Welt noch in Ordnung \u2013 wo heute alle das Smartphone z\u00fccken w\u00fcrden, um das zu filmen und sofort die Polizei zu rufen, hie\u00df es damals tolerant: \u201e<em>Mein Name ist Hase \u2013 ich wei\u00df von nichts<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Es kam aber noch besser. \u201e<em>Lilibert<\/em>\u201c setzte noch einen drauf mit dem Top-3-Hit \u201e<strong>Hab ich Dir heute schon gesagt, dass ich Dich liebe?\u201c,<\/strong> den Chris ebenfalls in der <em>Rudi-Carrell<\/em>-Filmklamotte \u201eRudi benimm Dich!\u201c zum besten gab. (Die B-Seite, \u201eDein Teddyb\u00e4r\u201c, pr\u00e4sentierte Chris \u00fcbrigens im Film \u201eMusik, Musik \u2013 da wackelt die Penne\u201c.) In den Babyboom-Jahren setzte Frau <em>Bertram<\/em> doch tats\u00e4chlich Kindergeschrei mit Luftverschmutzung gleich: \u201e<em>Kinderl\u00e4rm und Steuerpr\u00fcfer, Luftverschmutzung, 1000 Spie\u00dfer \u2013 machen jede Stunde zum Vulkan<\/em>\u201c. Was w\u00e4re wohl los, wenn in den Zeiten der heutigen wohl extrem \u00fcbertriebenen \u201epolitical correctness\u201c solche Lieder ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrden? Vermutlich w\u00fcrde die Familienministerin das Thema im Bundestag einbringen. Damals war es ein Riesenhit, der auch in der Schweiz die Top-10-Marke knackte.<\/p>\n<p>Der Erfolg kannte damals keine Grenzen &#8211; noch VOR <em>Roy Black<\/em> und <em>Peter Alexander<\/em> wurde Chris von \u00fcber 150.000 Bravo-Lesern 1971 wie gesagt zum S\u00e4nger des Jahres gew\u00e4hlt &#8211; er erhielt den \u201eGoldenen Otto&#8220; der Jugendzeitschrift.<\/p>\n<p>Mit dem n\u00e4chsten Titel bot das inzwischen etablierte Erfolgsgespann <em>Werner Twardy<\/em> (Komposition), <em>Lilibert<\/em> (Text) und <em>Hans Bertram <\/em>(Produzent) eine weitere tolle Einnahmequelle f\u00fcr Chris Roberts an: Wem es drau\u00dfen zu kalt ist, der hat n\u00e4mlich laut \u201e<strong>Hab Sonne im Herzen<\/strong>\u201c folgende Option: \u201e<em>Bestell sie am besten bei mir!<\/em>\u201c. Auf der gleichnamigen LP finden sich weitere umwerfende Textideen wie \u201eWas ich nicht wei\u00df, macht mich nicht hei\u00df\u201c und \u201eWie kann ein s\u00fc\u00dfes M\u00e4dchen nur so sauer sein\u201c &#8211; f\u00fcrwahr Wortspiele auf h\u00f6chstem Niveau. A propos \u201eNiveau\u201c \u2013 auch diesen Titel pr\u00e4sentierte Chris in einem Film: \u201eMeine Tochter \u2013 Deine Tochter\u201c.<\/p>\n<p>Nach diesen sechs Top-10-Hit in Folge riss die Serie im Herbst 1972, \u201e<strong>Love Me<\/strong>\u201c (ein Lied aus dem Kinofilm \u201eImmer \u00c4rger mit Hochw\u00fcrden\u201c) schaffte es aber immerhin noch bis auf Platz 21 der deutschen Charts. Deutlich besser lief es wieder mit \u201e<strong>Mein Schatz, Du bist \u2019ne Wucht<\/strong>\u201c. Mit dem Song, der auch Bestandteil des Films \u201eMensch \u00e4rgere Dich nicht\u201c war, kam Chris gleich zwei mal auf Platz 1 der ZDF-Hitparade, und auch in den Single-Charts war zumindest ein 12. Platz wieder drin. Die Single gibt es \u00fcbrigens in zwei Versionen. Urspr\u00fcnglich war wohl das Lied \u201eDu ahnst es nicht\u201c als A-Seite vorgesehen \u2013 der Song war aber nicht vom Autorengespann <em>Twardy\/Lilibert<\/em> geschrieben. Ob das der Grund war, den \u201eWucht\u201c-Song als Zugpferd zu nehmen, ist nicht \u00fcberliefert. Jedenfalls hat sich auch diesmal <em>Elisabeth Bertram <\/em>selber \u00fcbertroffen mit der Textzeile \u201e<em>Du kannst wie ein K\u00e4tzchen schnurren \u2013 und hast ganz verr\u00fcckte Ticks \u2013 Du hast keine blasse Ahnung \u2013 wie s\u00fc\u00df Deine Schnute(!) k\u00fcsst \u2013 ich k\u00f6nnte schon heute knurren(!) \u2013 aus Angst, dass Du mich vergisst\u201c. Laut Aussage von Chris Roberts tut er \u201ealles, dass Du mich liebst<\/em>\u201c. Lassen wir das mal buchst\u00e4blich so stehen \u2013 Lyrik vom feinsten, die auch in \u00d6sterreich gut ankam \u2013 auch bei unseren Nachbarn wurde das Lied ein Top-20-Hit.<\/p>\n<p>Danach ging es kommerziell 1973 etwas bergab. \u201e<strong>Eine Freude vertreibt 100 Sorge<\/strong>n\u201c war immerhin noch ein Top-30-Hit.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Lied von Chris Roberts hat einen tragischen Hintergrund. Am 12. April 1973 fand im M\u00fcnchner L\u00f6wenbr\u00e4ukelle die von der Zeitschrift Bravo veranstaltete \u201eSuperdisco\u201c statt, bei der u. . <em>Peter Maffay<\/em> und <em>Sweet<\/em> auftratetn. F\u00fcr 2 DM konnte man sich die Stars ansehen. Die Veranstaltung endete in einer Katastrophe \u2013 in einer Massenpanik kamen die 15j\u00e4hrige Sch\u00fclerin <em>Barbara Mayr<\/em> um 22.15 Uhr zu Tode \u2013 sie wurde buchst\u00e4blich totgetrampelt. Kurz darauf verstarb auch die 14j\u00e4hrige <em>Olga Tschirwa<\/em>, die ihr erstes Konzert erlebt hatte. Im f\u00fcr 1.800 Menschen zugelassenen Saal dr\u00e4ngten sich 3.000 Jugendliche, es war nur ein 99 cm breiter Ausgang verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Auch Chris Roberts war einer der teilnehmenden K\u00fcnstler. Es war ihm ein Bed\u00fcrfnis, der Familie <em>Barbaras auf seine Art und Weise zu helfen \u2013 auf der R\u00fcckseite seiner Single \u201e<strong>Warum?<\/strong>\u201c ist zu lesen: \u201eBest\u00fcrzung und Trauer l\u00f6ste im Fr\u00fchjahr dieses Jahres die Meldung vom tragischen Ende der \u201eSuper-Disco\u201c-Veranstaltung der gr\u00f6\u00dften deutschen Popzeitung im M\u00fcnchner L\u00f6wenbr\u00e4u aus. Viele Musikfans wurden schwer verletzt, die 15j\u00e4hrige Sch\u00fclerin Barbara Mayr fand den Tod. Einer der Stars der Veranstaltung handelte spontan: \u201ePl\u00f6tzlich wusste ich, was ich tun konnte: Diesem M\u00e4dchen eine Platte widmen, die allen Betroffenen zugute kommt\u201c. \u201eWarum\u201c ist Chris Roberts\u2018 Lied f\u00fcr Barbara. Sein Gewinnanteil und der des Produzenten sowie seiner Plattenfirma werden an die Betroffenen \u00fcberwiesen<\/em>\u201c. \u2013 Eine noble Geste, die von <em>Gerhard \u201eEnte\u201c Eisenmann<\/em> komponierte Single schaffte es immerhin noch auf Platz 22 der Charts.<\/p>\n<p>Nach Aussage eines Angeh\u00f6rigen der anderen Verstorbenen (<em>Olga<\/em>) hat sich bei ihm niemand gemeldet \u2013 weder Veranstalter noch die Stadt noch Besucher \u2013 lediglich Chris Roberts habe sich gemeldet und sein Bedauern zum Ausdruck gebracht. Das Lied sang Chris \u00fcbrigens in seinem vorerst letzten Kinofilm \u201eWenn jeder Tag ein Sonntag w\u00e4r\u2018\u201c.<\/p>\n<p>Das Jahr 1973 schloss Chris mit dem Lied \u201e<strong>Marlena<\/strong>\u201c ab, das eine deutsche Version des gleichnamigen Hits von <em>Bobby Goldsborro<\/em> war. Der Song kam in die Top-20 der Charts \u2013 es war aber auch das erste Lied von Chris \u00fcberhaupt, mit dem er sich in der ZDF-Hitparade nicht platzieren konnte, obwohl der Song in der Hitparade vorgestellt wurde. Vermutlich ist ER derjenige, den <em>Andrea Berg<\/em> in ihrem sp\u00e4teren Hit meinte \u2013 Roberts sang: \u201e<em>Ich habe oft gelogen, manches M\u00e4dchen auch betrogen<\/em>\u201c \u2013 b\u00f6ser Junge! \u2026<\/p>\n<p><em>Rolf Arland<\/em> und <em>Kurt Hertha<\/em> schrieben das Lied \u201e<strong>Du und ich allein<\/strong>\u201c \u2013 das war im Januar 1974 der letzte Chris-Roberts-Hit, der auf Polydor erschien. Als \u201eNachz\u00fcgler\u201c wurde von der Plattenfirma noch die Single \u201e<strong>Chiquita Ho<\/strong>\u201c nachgeschoben.<\/p>\n<p>Ungeachtet der vielen\u00a0 Hits, die er allesamt mit Produzent <em>Hans Bertram<\/em> erfolgreich landen konnte, beschloss er bei langsam nachlassendem Erfolg 1974, mit einem anderen Produzenten zusammenzuarbeiten. In dieser Zeit fragte die Jugendzeitschrift BRAVO im Januar 1974 ihre Leser, ob Chris k\u00fcnftig lieber Probleme behandeln soll, oder doch lieber fr\u00f6hlicher Schlagers\u00e4nger bleiben soll. Mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit baten die Fans Chris (angeblich zu dessen Leidwesen), dass er so bleiben soll, wie er ist.<\/p>\n<p>Entgegen skeptischer Prophezeiungen aus der Branche gelang mit <em>Ralph Siegel<\/em> und dessen junger Plattenfirma \u201eJupiter Records\u201c gleich mit der ersten Zusammenarbeit ein spektakul\u00e4rer Erfolg mit \u201e<strong>Du kannst nicht immer siebzehn sein<\/strong>\u201c. Der von <em>Ralph Siegel<\/em> komponierte und produzierte Song mit dem Text von <em>Kurt Hertha<\/em> wurde Chris Roberts\u2018 gr\u00f6\u00dfter Hit \u00fcberhaupt. Auch die gleichnamige LP wurde seine erfolgreichste, die er je ver\u00f6ffentlicht hatte. Jahre sp\u00e4ter (2006) wurde das Album sogar auf CD als Re-Release noch einmal ver\u00f6ffentlicht. &#8211; Gleich zwei mal kam er mit dem Lied auf Platz 1 der ZDF Hitparade. Im Vergleich zu <em>Lilibert<\/em>s Texten wurde es nun wirklich gro\u00dfartig: <em>\u201e\u2026bist noch sch\u00f6n in den Jahren \u2013 wenn in den Haaren \u2013 Silber ist\u2026<\/em>\u201c &#8211;<\/p>\n<p>Auch die Nachfolgenummer wurde ein gro\u00dfer Erfolg \u2013 ebenfalls eine Nummer 1 in Hecks Hitparade: \u201e<strong>Ich mach ein gl\u00fcckliches M\u00e4dchen aus Dir<\/strong>\u201c, erneut von <em>Siegel\/Hertha<\/em> geschrieben. Viele Jahre sp\u00e4ter entdeckte \u201eBig Brother\u201c-Bewohner <em>J\u00fcrgen <\/em>das Lied f\u00fcr sich und produzierte eine Coverversion von dem Klassiker.<\/p>\n<p>\u00dcberraschender war, dass <em>Siegel-<\/em>Hit Nummer drei, \u201e<strong>Mit Liebe durch den Winter<\/strong>\u201c, in Hecks ZDF-Show nicht pr\u00e4sentiert wurde &#8211; und das, obwohl er damals \u201eHitparaden-K\u00f6nig\u201c mit den meisten Auftritten in Hecks Parade war &#8211; ein Titel, den er \u00fcber Jahrzehnte innehatte. Ob es daran lag oder an dem Song selber &#8211; jedenfalls konnte dieser Song nicht an die beiden Vorg\u00e4nger-Erfolge ankn\u00fcpfen, allerdings reichte es immer noch\u00a0 f\u00fcr eine Platzierung im unteren Bereich der Musikmarkt-Single-Bestseller-Liste. Interessanterweise verkoppelte Chris Roberts viele Jahre sp\u00e4ter f\u00fcr einen der in den Neunzigern beliebten Hit-Mixes die B-Seite dieser Single, \u201e<strong>Man soll die Feste feiern wie sie fallen<\/strong>\u201c in das Hit-Medley (\u201eHappy Chris-Mix&#8220;) &#8211; vermutlich h\u00e4tte der Song das Potenzial zu einem gr\u00f6\u00dferen Erfolg gehabt.<\/p>\n<p>F\u00fcr seine gro\u00dfen Erfolge wurde Chris 1975 mit der Goldenen Europa der Europawelle Saar ausgezeichnet. Mit dem R\u00fcckenwind wurde Chris\u2018 neue Single, \u201e<strong>Du wirst wieder tanzen gehen<\/strong>\u201c, ver\u00f6ffentlicht nebst gleichnamigen Album. Ein kleiner Top-40-Hit sprang dabei heraus, allerdings wurde weiter \u201eZDF-Hitparaden-Pause\u201c gemacht. Erst mit dem n\u00e4chsten Song, \u201e<strong>Du, sag einfach Du<\/strong>\u201c, ging es wieder in die <em>Heck<\/em>-Revue. Immerhin 14 Wochen lang war der <em>Siegel\/Hertha<\/em>-Titel vor 40 Jahren in den Charts. Den Titel pr\u00e4sentierte er auch im Rahmen der damaligen gro\u00dfen Hitparaden-Tournee durch ganz Deutschland.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Single war wieder ein echter Volltreffer \u2013 oder, um es mit der Plattenfirma zu sagen: \u201e<em>Eine Frage, die ins Ohr geht<\/em>\u201c \u2013 Chris fragte: \u201e<strong>Do You Speak English?<\/strong>\u201c \u2013 und auf der Single sang eine weibliche Stimme \u201eHoney, I Do!\u201c (, wobei wohl eine der letzten ungekl\u00e4rten R\u00e4tsel des deutschen Schlagers ist, wer auf der Single die weibliche Stimme gesungen hat). Mit dem Song trat Roberts auch in der ZDF Hitparade auf und wurde damit wieder mal zwei mal Spitzenreiter. Das hatte seinen Grund \u2013 die weibliche Stimme sang n\u00e4mlich Dieter Thomas Heck \u2013 heute undenkbar. Man stelle sich vor, ein erfolgreicher Schlagers\u00e4nger w\u00fcrde bei Carmen Nebel auftreten, sich erdreisten, da live(!) zu singen und auch noch erwarten, dass Carmen Nebel \u201eHoney I Do\u201c ins Mikrofon haucht \u2013 absolut unvorstellbar, damals gab es diese Form der selbstironischen und nicht wichtigtuerischen TV-Unterhaltung noch \u2013 das Publikum honorierte das mit einem soliden Top-15-Erfolg.<\/p>\n<p>F\u00fcr den n\u00e4chsten Song holte sich das aus <em>Ralph Siegel<\/em> und <em>Kurt Hertha<\/em> bestehende Stammautorenteam Verst\u00e4rkung mit <em>Werner Sch\u00fcler<\/em> \u2013 und schon wurde es recht frivol. Im Zeitalter der freien Liebe ohne AIDS-Angst wird geschildert, wie Chris Roberts ein \u201e<em>M\u00e4dchen am Stra\u00dfenrand<\/em>\u201c aufgabelt, deren \u201e<em>Kleider pitschnass<\/em>\u201c sind und beschlie\u00dft, ein Zimmer zu mieten, was mit sich brachte: \u201e<em>Endlich zogen wir unsere Kleider aus<\/em>\u201c. \u201e<strong>Hier ist ein Zimmer frei<\/strong>\u201c wurde ein kleiner Hit (Platz 39 in den Charts).<\/p>\n<p>Zu Weihnachten 1976 ver\u00f6ffentlichte Chris Roberts ein sch\u00f6nes Weihnachtsalbum (\u201eDezember\u201c). Die Werbung besagte \u201e<em>mit bekannten Liedern und ausgefallenen Christmassongs<\/em>\u201c \u2013 und damit nicht zu viel versprochen. Es finden sich auf der LP wirklich originelle neue Weihnachtslieder wie \u201eHilfe! Die Verwandtschaft kommt!\u201c und \u201eOma ist der beste Weihnachtsmann\u201c. Gemeinsam mit einigen Kollegen (sie werden jetzt gnadenlos alle aufgez\u00e4hlt: <em>Nina Lizell, Roberto Blanco, Jerry Rix, Martin Mann, Anne-Karin, Teddy Parker, Martin Griffiths <\/em>und<em> John Kincade<\/em>) brachte man den Song \u201e<strong>Fr\u00f6hliche, fr\u00f6hliche Weihnachtszeit<\/strong>\u201c auch als Single heraus.<\/p>\n<p>Anscheinend hatte Chris seine Libido 1977 nicht so ganz unter Kontrolle, jedenfalls gab ihm <em>G\u00fcnther Behrle<\/em> folgenden Text an die Hand: \u201e<em>H\u00e4ndchenhalten und Diskutieren, das h\u00e4lt kein Mann lange aus\u201c, \u201ein Romanen, da liest Du viel \u00fcber M\u00e4nner und \u00fcber Sex \u2013 bleib nicht blo\u00df bei der Theorie, sonst kriegst Du noch einen Komplex!<\/em>\u201c. Schlie\u00dflich geht Roberts (bzw. Textdichter <em>Behrle<\/em>) sogar so weit, dass er die Angebetete als \u201eNaturtalent\u201c bezeichnet. Ob er f\u00fcr \u201e<strong>Liebe ist gar nicht so schwer<\/strong>\u201c die \u201eSaure Gurke\u201c der Zeitschrift \u201eEmma\u201c bekommen hat, ist nicht \u00fcberliefert \u2013 jedenfalls reichte es erneut f\u00fcr Platz 1 in der ZDF Hitparade, obwohl nach langer Zeit eine Single von Chris wieder NICHT die Verkaufshitparade erreichte.<\/p>\n<p>Im Herbst 1977 landete Chris mit dem erneut von <em>G\u00fcnther Behrle<\/em> verfassten, diesmal romantischen Text \u201e<strong>Wann liegen wir uns wieder in den Armen, Barbara?<\/strong>\u201c einen \u201eBeinahe-Top-10-Hit\u201c (Platz 11). Im Zuge einer Regel-\u00c4nderung konnte er den Titel gleich 5 mal in der ZDF-Hitparade pr\u00e4sentieren. Den Song brachte er auch in einer speziell f\u00fcr den niederl\u00e4ndischen Markt produzierten Version heraus. Offensichtlich war man mit dem Erfolg zufrieden, der Vertrag mit Jupiter Records wurde verl\u00e4ngert. Im Branchenblatt Musikmarkt war zu lesen: \u201eNach dem Erfolg seines Titels \u201eWann liegen wir uns wieder in den Armen, Barbara?\u201c hoffen Jupiter und die Vertriebsfirma Ariola auf eine erfolgreiche Zukunft.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Kults\u00e4nger <em>Dieter Thomas Kuhn<\/em>, der viele von Roberts\u2018 Songs gecovert hat, sich ein \u201eBrusthaartoupet\u201c zugelegt hat, hat Chris Roberts das offensichtlich nicht n\u00f6tig, wie man das auf dem Single-Cover von \u201e<strong>Du bist mein M\u00e4dchen<\/strong>\u201c erkennen kann. Es wurde damals wie folgt inseriert: \u201e<em>10 Jahre Chris Roberts. Wir gratulieren zum Jubil\u00e4um und zu seiner neuen Single<\/em>\u201c. In der Tat lag der erste Hitparadenerfolg von Chris schon 10 Jahre zur\u00fcck. Die erste von <em>Bernd Meinunger<\/em> f\u00fcr Chris getextete Single war leidlich erfolgreich \u2013 der Song konnte sich 15 Wochen in den deutschen Charts halten und wurde sogar in \u00d6sterreich ein kleiner Hit.<\/p>\n<p>Im Herbst 1978 ver\u00f6ffentlichte Roberts dann eine Single mit dem etwas bizarr anmutenden Titel \u201e<strong>Ich tausch\u2018 den Sommer gegen 7 Tage Regen<\/strong>\u201c. Den Text schrieb <em>Bernd Meinunger<\/em>. Warum sich Komponist <em>Ralph Siegel<\/em> f\u00fcr dieses Lied ein Pseudonym zugelegt hat (\u201e<em>Peter Match<\/em>\u201c), das wei\u00df er wohl nur h\u00f6chstselbst. Jedenfalls hat Roberts mit der Single, die er am 21. September des Jahres sogar in <em>Rainer Holbes<\/em> Starparade vorstellen durfte, metaphorisch sch\u00f6n belegt, was er in Kauf nehmen w\u00fcrde, wenn die entschwundene Geliebte wieder zu ihm zur\u00fcckkehren w\u00fcrde. Der Top-40-Song war f\u00fcr knapp 2 Jahre der letzte Hit in den Charts, den Chris hatte.<\/p>\n<p>1978 machte Roberts auch einen Ausflug in die Musical-Welt: Er war Hauptdarsteller des Musicals \u201eSweet Charity\u201c im \u201eKleinen Theater in Godesberg\u201c; dort stand er zwei Monate lang vor t\u00e4glich ausverkauftem Haus und erhielt sehr gute Kritiken.<\/p>\n<p>Die erste 1979er Nummer von Chris Roberts, \u201e<strong>Komm leg Deinen Kopf an meine Schulter<\/strong>\u201c, kam beim (wohl vor allem weiblichen) Publikum verst\u00e4ndlicherweise nicht an. Roberts bietet sich darin als Verflossener als \u201eguter Kumpel\u201c an, um sofort wieder andere Ziele zu verfolgen \u2013das fanden die Fans nicht so originell \u2013 auch die TV-Pr\u00e4senz war \u00fcberschaubar- immerhin durfte Chris den Song am 15. M\u00e4rz 1979 in der Drehscheibe vorstellen.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Fu\u00dfballer der damaligen Zeit (Ender der 1970er Jahre) war wohl <em>Kevin Keegan<\/em>. Damals war es noch nicht un\u00fcblich, dass solche Stars sich auch musikalisch bet\u00e4tigen \u2013 man denke nur an Franz Beckenbauers legend\u00e4res \u201eGute Freunde darf niemand trennen\u201c oder an Gerd M\u00fcllers \u201eDann macht es bumm\u2026\u201c. Im Gegensatz dazu nahm sich Keegan eines recht seri\u00f6sen Popsongs an, der auch ein guter Hit wurde: \u201eHead Over Heels In Love\u201c. Textdichter G\u00fcnther Behrle dachte sich dazu \u201e<strong>Hals \u00fcber Kopf verliebt\u201c <\/strong>aus \u2013 es wurde ein kleiner Hit, den Chris immerhin 2 mal in der ZDF Hitparade pr\u00e4sentieren durfte.<\/p>\n<p>Mit der deutschen Version des \u201e<em>Exile<\/em>\u201d Hits \u201eThe Part Of Me That Needs You Most\u201d, \u201e<strong>Lass meine Hand nicht los!<\/strong>\u201d, schloss Roberts sehr unspektakul\u00e4r die 1970er Jahre ab.<\/p>\n<p>Anfang der 1980er Jahre hatte Chris internationale Ambitionen, als \u201e<em>Chris &amp; Friends<\/em>\u201c wurde die Single \u201e<strong>Easy Hours<\/strong>\u201c ver\u00f6ffentlicht \u2013 ein Erfolg wurde der Tontr\u00e4ger nicht, ebenso wenig wie die LP, die in englischer Sprache produziert wurde.<\/p>\n<p>Im Sommer 1980 wurden neue Tontr\u00e4ger ver\u00f6ffentlicht \u2013 so auch die neue LP \u201eDenk daran, ich brauche Dich\u201c, die Roberts co-produziert hat und auf der er viele eigene Texte beigesteuert hat. Am 07. Juni 1980 stellte der K\u00fcnstler in der sehr wichtigen TV-Show \u201eDeutscher Musikladen\u201c daraus die Single \u201e<strong>Wo warst Du?<\/strong>\u201c vor \u2013 es wurde sein gr\u00f6\u00dfter Hit seit langer Zeit \u2013 es war allerdings auch sein letzter \u00fcberhaupt. Letztmals erreichte er Platz 1 der ZDF-Hitparade \u2013 und letztmals kam er mit einem seiner Schlager in die Charts \u2013 immerhin verbuchte er noch mal einen 26. Platz. Der letzte Hit von Roberts war bezeichnenderweise eine <em>Siegel-<\/em>Produktion.<\/p>\n<p>Zum letzten mal unter Dieter Thomas Heck trat Chris am 9. Februar 1981 in der Hitparade auf mit \u201e<strong>H\u00f6rst Du, sie spielen unser Lied<\/strong>\u201c, einem von <em>Martin Mann<\/em> komponierten Lied, dessen Text Roberts selbst schrieb, der auch die Single gemeinsam mit <em>Horst Hornung<\/em> produzierte. Vermutlich wollte der S\u00e4nger (wie so viele seiner Zunft) etwas anderes machen, als fr\u00f6hliche Stimmungslieder zu singen \u2013 sein Trennungslied kam aber schlicht nicht an, offensichtlich wurde es ihm nicht abgekauft, obwohl das Lied auch in der Disco mit <em>Ilja Richter<\/em> vorgestellt wurde.<\/p>\n<p>Freundinnen und Freunde des gepflegten Brusthaars kamen beim Cover der Single \u201e<strong>Wir liegen im Gras<\/strong>\u201c, nun wieder produziert von <em>Ralph Siegel<\/em>, mehr als auf ihre Kosten. Der Schunkelwalzer konnte sich nicht durchsetzen, also ging man wieder einen anderen Weg: \u201e<strong>Allein\u2026<\/strong>\u201c, geschrieben vom damaligen <em>Heidi-Br\u00fchl<\/em>-Produzenten <em>Danny Santos<\/em> (Text und Produktion Chris Roberts) war im Zeitalter der Neuen deutschen Welle auch nicht der richtige Griff.<\/p>\n<p>\u201e<strong>Mensch Mausi<\/strong>\u201c schrieb <em>Ralph Siegel<\/em> 1982 unter dem Pseudonym \u201e<em>Werner Zylka<\/em>\u201c, auch <em>Bernd Meinunger<\/em> konnte sich mit dem Titel wohl nicht wirklich identifizieren und versteckte sich hinter dem Namen \u201e<em>Bernd Bastino<\/em>\u201c. \u2013 Es nutzte nix \u2013 der Titel wurde kein Erfolg. Interessanterweise wurde f\u00fcr Chris\u2018 damals aktuelle LP \u201e\u2026und daf\u00fcr Dankesch\u00f6n\u201c auf der R\u00fcckseite Werbung gemacht, \u201eMensch Mausi\u201c war (im Gegensatz zu \u201eAllein..\u201c) auf dem Album aber nicht zu finden \u2013 die in der Werbung aufgef\u00fchrte Idee, ein Lied \u201ef\u00fcr alle Mausis dieser Welt\u201c zu ersinnen ging offensichtlich nicht auf.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Single wurde vom Erfolgsautoren und \u2013produzenten <em>Joachim Heider<\/em> komponiert, den Text schrieb Chris selber: \u201e<strong>Ich bin an der Seite<\/strong>\u201c, der Schlager im zeitgem\u00e4\u00dfen Synthesizer-Sound vermochte gegen die damals allgegenw\u00e4rtige Neue deutsche Welle zu punkten. Interessant ist, dass damals Heider \u201eHaus- und Hofproduzent&#8220; Roland Kaisers war und auch zu der Zeit einen guten Namen hatte. Hoch interessant ist die B-Seite dieser Single, \u201eDich will ich lieben&#8220;. Das ist ein Remake des 1970er Top-40 Hits von Christian Anders. (Vielen Dank an <em>Joachim-Heider<\/em>-Kenner <em>Claus Stimpfig<\/em> f\u00fcr diesen interessanten Hinweis).<\/p>\n<p>Besser als mit den Tontr\u00e4gern lief es anno 1983 im Kino. Nach l\u00e4ngerer Zeit nahm Chris Roberts mal wieder einen Film auf \u2013 der Kultstrifen \u201eSunshine Reggae auf Ibiza\u201c (mit <em>Karl Dall<\/em>) war in damals ein recht erfolgreicher Publikumsrenner. Mit einer der Schauspielerinnen des neuen Films, <em>Bea Fiedler<\/em>, produzierte er sogar eine Single (Haupts\u00e4nger der Nummer war ein gewisser \u201e<em>Alex<\/em>&#8222;, ein damaliger Nachwuchsschauspieler) &#8211; der Titel \u201eDu Du Du (bist so unbeschreiblich weiblich)&#8220; floppte aber gewaltig.<\/p>\n<p>Die Single war die erste Auskopplung aus Roberts\u2018 1984er Album \u201eHautnah\u201c. Genau in dem Jahr hat \u00fcbrigens auch <em>Udo J\u00fcrgens<\/em> sein Album \u201eHautnah\u201c genannt, ein Jahr zuvor kam schon die Gruppe \u201e<em>Neue Heimat<\/em>\u201c auf diese Idee (damals mit dem Riesenhit \u201eSehnsucht\u201c). <em>Leonard, Mary Roos, Anna Maria Zimmermann, Frank Sch\u00f6bel, Edo Zanki, Oliver Frank<\/em>\u2026 \u2013 im Prinzip gibt es kaum einen S\u00e4nger, der kein Album dieses Namens herausgebracht h\u00e4tte, Chris war da noch einer der Ersten\u2026<\/p>\n<p>Die zweite Nummer aus dem Longplay war \u201e<strong>Bella Bella Bianca (am Canale Grande)<\/strong>\u201c. Den Song von <em>G\u00fcnther Behrle<\/em> produzierte Chris wieder selber. Er gibt in dem Lied einen Schweren\u00f6ter, der es auf eine liierte Dame abgesehen hat\u2026<\/p>\n<p>\u201e<em>Ein moderner Chris Roberts, der aber von seinem alten Charme nichts vermissen l\u00e4sst<\/em>\u201c \u2013das verspricht der Promotiontext zur 1984er Single, \u201e<strong>Fantasia<\/strong>\u201c. Erneut schrieb Roberts selbst den deutschen Text zur internationalen Nummer von <em>Eddie Phillips<\/em>. Trotz des Hinweises im Pressetext \u201edt. Text: Chris Roberts\u201c scheint es sich um ein Original zu halten und nicht um einen Cover-Song. Erneut interessant ist die B-Seite der Single, \u201eGestohlene Stunden\u201c \u2013 ein Sp\u00e4twerk des begnadeten Textdichters <em>Fred Jay<\/em>.<\/p>\n<p>Aufgrund mangelnder Tontr\u00e4ger-Erfolge entdeckte Chris das Gala-Gesch\u00e4ft f\u00fcr sich, 1984 hatte er allein 100 Auftritte dieser Art absolviert &#8211; so nachzulesen im Musikmarkt vom 15.09.1984.<\/p>\n<p>1985 war Roberts Bestandteil einer bunt zusammengew\u00fcrfelten S\u00e4ngertruppe \u2013 mit sechs Leuten ging man zum Grand Prix Eurovision f\u00fcr Luxemburg an den Start. Gemeinsam mit <em>Ireen Sheer(!), Margo, Franck Olivier, Diane Solomon <\/em>und<em> Malcolm Roberts <\/em>nahm sang er den dreisprachig gehaltenen <em>Ralph-Siegel<\/em>-Song \u201e<strong>Children, Kinder, Enfants<\/strong>\u201c. Raus sprang ein entt\u00e4uschender 13. Platz im Wettbewerb \u2013 der deutsche Beitrag (\u201eF\u00fcr alle\u201c von der Gruppe <em>Wind<\/em>) war da mit Rang 2 weit erfolgreicher.<\/p>\n<p>Auch die n\u00e4chste Solo-Single, \u201e<strong>Der La La La Song<\/strong>\u201c, wurde kein Erfolg. Die vom arrivierten, inzwischen leider verstorbenen Liedermacher <em>Pete Wyoming Bender <\/em>komponierte Nummer zeichnete sich nicht gerade durch einen h\u00f6chst anspruchsvollen Text aus. Spannender ist da erneut die B-Seite der Single: \u201eWas hat ER, das ich nicht habe\u201c \u2013 die Adaption des kurz zuvor von <em>Katja Ebstein<\/em> herausgebrachten Liedes aus weiblicher Perspektive.<\/p>\n<p>\u201eSo wie es fr\u00fcher war\u201c (Titel der B-Seite) ,war es 1986 nicht mehr \u2013 folglich lief der langj\u00e4hrige Vertrag mit <em>Ralph Siegels<\/em> Jupiter Records in jenem Jahr mit der Single \u201e<strong>So wie Du<\/strong>\u201c aus. Es folgte eine Tontr\u00e4ger-Pause \u00fcber mehrere Jahre.<\/p>\n<p>Privat bandelte Chris im September 1985 mit seiner sp\u00e4teren Ehefrau <em>Claudia Oesterling<\/em> an, die er im Mai 1989 heiratete, kurz darauf bekam das Paar eine kleine Tochter namens <em>Jessica Vanessa<\/em>, die von Chris mit dem Lied \u201eHallo Leben!&#8220; begr\u00fc\u00dft wurde, das zun\u00e4chst als Tontr\u00e4ger ver\u00f6ffentlicht werden sollte, aber wohl dann doch nicht erschien.<\/p>\n<p>Erst 1990 erschien wieder eine neue Single \u2013 inzwischen als Duett mit seiner damaligen Ehefrau Claudia, die wohl einen mindestens \u00e4hnlich innigen Bezug zu Chris hatte wie damals Nora zu ihrem Thomas Anders. Claudia textete dann auch gleich den Song, der die deutsche Originalversion des Milli-Vanilli-Hits \u201eGirl I\u2019m Gonna Miss You\u201c war: \u201e<strong>Ich vermiss Dich!<\/strong>\u201c. Auf der Single-R\u00fcckseite ist der romantische Text zu lesen: <em>\u201e\u2026und ich geb mein Leben f\u00fcr Dich her, ich werd\u2018 Dir treu sein. Und ich brauch\u2018 Dich jeden Tag \u2013 liebe mich, und Liebling, ich vermiss Dich!\u201c <\/em>Die Realit\u00e4t sah Jahre sp\u00e4ter leider etwas anders aus, inzwischen ist die Scheidung erfolgt und Claudia hat nach der Schlagertexterei ein weiteres Spezialgebiet entdeckt, die Beratung von Menschen in Ehe- und Lebenskrisen\u2026.\u00a0 \u2013 So oder so wurde in einer Biographie von Chris Roberts augenzwinkernd verlangt, dass er mit dem Song einer der ersten Deutsch-Rapper war \u2013 quasi ein Vorg\u00e4nger von <em>Sido<\/em> und <em>Bushido<\/em>\u2026<\/p>\n<p>Im Zuge der Anfang der 1990er Jahre sehr popul\u00e4ren Hit-Mixes und Medleys, wurde 1993 auch ein Chris-Roberts-Medley ver\u00f6ffentlicht mit dem originellen Namen \u201e<strong>Happy Chris-Mix<\/strong>\u201c, auf dem die gro\u00dfen Erfolge der Jupiter-Records-\u00c4ra von Ralph Siegel verkoppelt wurden.<\/p>\n<p>Nach dem gro\u00dfen Erfolg der von RTL ausgestrahlten TV-Serie \u201eEin Schloss am W\u00f6rthersee\u201c mit Roy Black versuchte man, ein \u00e4hnliches Konzept zum Erfolg zu f\u00fchren. F\u00fcr \u201eAlmenrausch und Pulverschnee\u201c wurde Chris Roberts als Schauspieler reaktiviert \u2013 immerhin ca. 6 Millionen Menschen sahen in Deutschland zu; weitere ca. 1,3 Mio. Zuschauer hatte die 8-teilige Serie in \u00d6sterreich (- dort wurde sie vom ORF ausgestrahlt). Dummerweise wollte (musste) er seine Frau zu den Dreharbeiten nehmen. Die war so eifers\u00fcchtig, dass Chris nicht die komplette Serie abdrehen konnte, sondern durch <em>Hans J\u00fcrgen B\u00e4umler<\/em> in vielen Szenen ersetzt werden musste (die Kussszenen machten ihr zu schaffen). Ihr Einfluss war so gro\u00df, dass sie sogar eine Nebenrolle in der Serie spielte (Sekret\u00e4rin Gerda). Die Serie ist seit Herbst 2015 auf DVD in einer Komplettbox erh\u00e4ltlich<\/p>\n<p>Zum Jahresende 1992 bewies Roberts&#8216; Frau erneut, was sie f\u00fcr eine \u201eSympathietr\u00e4gerin&#8220; ist. Chris und sie waren im Trash-Kult-TV-Format \u201eDie Gailtalerin&#8220; zu Gast. Die Gastgeberin deutete an, dass die beiden ja nicht \u00fcber ihr Privatleben wollten &#8211; daher h\u00e4tte er eine \u00dcberraschung: Sie m\u00fcssten gar nicht mit ihm reden. <em>Claudia<\/em> war \u201enot amused&#8220; und kippte der Gailtalerin ein volles Glas Bier \u00fcber den Kopf. Vergeblich versuchte sie, die Ausstrahlung der TV-Sendung zu verhindern.<\/p>\n<p>1994 wurde eine gemeinsame CD mit Kinderliedern ver\u00f6ffentlicht &#8211; inspiriert von Chris&#8216; Kindern David, Jessica und Jerome. Der Titelsong daraus, \u201e<strong>Traumluftballon<\/strong>\u201c, wurde von Claudia und Chris Roberts im November 1994 sogar in <em>Uwe H\u00fcbners<\/em> ZDF-Hitparade pr\u00e4sentiert. Den Song und die Lieder zur gleichnamigen CD komponierte und textete \u201eMultitalent\u201c Claudia, die zuvor schon als PR-Beraterin, Model und Radiomoderatorin t\u00e4tig war. Die Erl\u00f6se aus der Schallplatte gingen \u00fcbrigens an die Aktion \u201eKinder in Not&#8220; von UNICEF.<\/p>\n<p><em>David Brandes<\/em> machte sich 1995 im Zeitalter der Rave-Musik daran, den Klassiker \u201eDu kannst nicht immer 17 sein\u201c in einer modernisierten Fassung zu ver\u00f6ffentlichen. Das Projekt <em>\u201eMiddle Of the Rave feat. Chris Roberts\u201c<\/em> blieb aber nur eine Eintagsfliege, sp\u00e4ter sollte die Zusammenarbeit aber fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>Zum 30-j\u00e4hrigen Plattenjubil\u00e4um ver\u00f6ffentlichte die Plattenfirma Arcade ein Album unter dem Motto \u201eDiese wunderbaren Jahre&#8220;. Der Titelsong war Programm &#8211; er hielt darin R\u00fcckblick auf seine imposante langj\u00e4hrige Karriere.<\/p>\n<p>1997 erschien eine weitere CD des Duos Claudia und Chris Roberts mit Liedern, die von Claudia getextet und hochprozentig auch komponiert wurden. Als Single wurde u. a. \u201e<strong>Sommer, Sonne, Urlaub (Dip Dap)<\/strong>\u201c ausgekoppelt. Ganz wichtig ist sicher das \u201eDip Dap\u201c im Text\u2026.<\/p>\n<p>Der Song \u201e<strong>Manchmal trocknen Tr\u00e4nen eben langsam<\/strong>&#8220; fiel auch in diese Zeit &#8211; fast unbemerkt von den Schlagerfreunden.<\/p>\n<p>Erst 2002 ging Chris Roberts wieder ins Studio \u2013 diesmal wieder unter der Produktionsregie von <em>David Brandes<\/em> \u2013 und fast alle Titel sang er auf dem Album \u201eMomente\u201c selber (ohne <em>Claudia<\/em>) ein. Die erste Single, \u201e<strong>Wenn Du f\u00fchlst, was ich f\u00fchl<\/strong>\u2018\u201c war ein kleiner Radio-Hit, im November 2002 war der Titel der am meisten im Radio gespielte Schlager. \u00a0Als zweite Auskopplung aus dem Album wurde \u201e<strong>Mein Freund<\/strong>&#8220; ausgew\u00e4hlt. Bemerkenswert ehrlich bemerkte Chris in der NDR-Talkshow, dass er trotz guter Airplay-Eins\u00e4tze mit dem Verkauf seines Albums (\u201eMomente&#8220;) nicht zufrieden sei.<\/p>\n<p>Im Oktober 2004 war ein Tiefpunkt in der Karriere Chris Roberts&#8216; erreicht, er musste eine \u201eeidesstattliche Versicherung&#8220; abgeben &#8211; Schlagzeilen machten die Runde, er sei pleite.<\/p>\n<p>2008 ging Roberts auf Weihnachts-Tournee. Mit Kollegen wie <em>Tina York<\/em> ging es unter dem Motto \u201eWinter Zauberland&#8220; auf Konzertreise. Auch 2012 war er mit Kollegen auf Winter-Tour.<\/p>\n<p>Chris&#8216; altes Motto \u201eDu kannst nicht immer 17 sein&#8220; wurde vom Sender RTL ausgebuddelt, um eine Dokumentation auszustrahlen \u00fcber Schlagers\u00e4nger, die mal ganz oben waren und deren Erfolg im Laufe der Jahre nachlie\u00df.<\/p>\n<p>2010 besann sich Chris auf alte Zeiten und ver\u00f6ffentlichte seinen 1977er Erfolg \u201e<strong>Wann liegen wir uns wieder in den Armen, Barbara 2010<\/strong>&#8220; neu &#8211; produziert von <em>Oliver Hintz<\/em> und nein, nicht Kunz, sondern <em>Andreas Rosmiarek<\/em>. Das gleiche Team versuchte sich dann auch an dem Klassiker \u201e<strong>Hab Sonne im Herzen 2011<\/strong>&#8222;.<\/p>\n<p>Im Herbst des Jahres nahm Chris an der Vox-TV-Sendung \u201eCover My Song&#8220; teil &#8211; der Rapper <em>MoTrip <\/em>coverte &#8211; na was wohl? &#8211; Roberts&#8216; Klassiker \u201eDu kannst nicht immer 17 sein&#8220; und landete damit einen kleinen Hit in den Download-Charts. Im Rahmen dieser Sendung entstand auch der von Sohn <em>Jerome <\/em>produzierte Song \u201e<strong>Was Du jetzt nicht siehst<\/strong>&#8222;.<\/p>\n<p>2012 gab es einen echten Leckerbissen f\u00fcr Chris-Roberts-Fans. Die geniale \u201eOriginale&#8220;-Serie ver\u00f6ffentlichte seine LP \u201eChris Roberts&#8220; aus dem Jahre 1971 neu &#8211; die Fans haben sich gefreut \u00fcber einige Aufnahmen, die zuvor nie auf CD ver\u00f6ffentlicht wurden. Sehr interessant: Auch auf dem Album findet sich ein Song namens \u201eBarbara&#8220;. Seine Single \u201eWarum?&#8220; war einer Barbara gewidmet. Und sein gro\u00dfer Hit \u201eWann liegen wir uns wieder in den Armen, Barbara?&#8220; ist auch diesem Namen verbunden. Ob Chris eine Affinit\u00e4t zu den Barbaras dieser Welt hat?<\/p>\n<p>Im Juli 2013 war bei smago.de zu lesen: \u201e<em>CHRIS ROBERTS &#8211; Neu bei der MMG M\u00fcller Music Group unter Vertrag &#8211; Jeanette M\u00fcller, Chefin von MMG M\u00fcller Music Group freut sich ganz besonders \u00fcber das Vertrauen von Chris Roberts und auf die Zusammenarbeit und die Umsetzung der neuen Pl\u00e4ne! <\/em><em>In Zusammenarbeit mit der MMG M\u00fcller Music Group werden dieses Jahr im Herbst und zu Weihnachten noch zwei nagelneue Singles ver\u00f6ffentlicht und f\u00fcr 2014 entsteht zusammen mit einem Team gro\u00dfartiger Komponisten und Textdichter ein ganzes Album.&#8220; <\/em>Diese Singles und das Album m\u00fcssen wohl top-secret sein. Wenn jemand die gro\u00dfspurig angek\u00fcndigten neuen Songs geh\u00f6rt hat, m\u00f6ge er sich bitte melden &#8211; meine diesbez\u00fcgliche Recherche verlief im Sande&#8230;<\/p>\n<p>Im Oktober 2015 ver\u00f6ffentlichte Chris Roberts dann wirklich wieder eine neue Aufnahme: Mit seinem von <em>Denny Sch\u00f6nemann<\/em> und <em>Sascha Eibisch<\/em> produzierten Song \u201e<strong>Gewinner<\/strong>&#8220; versucht er an alte Zeiten anzukn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Chris Roberts erlag am 2. Juli 2017 in der Berliner Charit\u00e9 73-j\u00e4hrig einem Lungenkrebsleiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesen Sie HIER noch einmal &#8222;&#8218;Du kannst nicht immer 17 sein&#8216; &#8211; Die gro\u00dfe Chris Roberts Story&#8220; &#8230;:<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[923],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127629"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=127629"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127629\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127631,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127629\/revisions\/127631"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=127629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=127629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=127629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}