{"id":127570,"date":"2019-03-12T00:01:05","date_gmt":"2019-03-11T23:01:05","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/?p=127570"},"modified":"2019-03-12T00:07:59","modified_gmt":"2019-03-11T23:07:59","slug":"peter-orloff-alles-gute-zum-75-geburtstag-peter-orloff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/peter-orloff-alles-gute-zum-75-geburtstag-peter-orloff\/","title":{"rendered":"PETER ORLOFF <br>Alles Gute zum 75. Geburtstag, Peter Orloff !!!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Titan&#8220; befindet sich derzeit im Sommer seines Lebens! Lesen Sie HIER &#8222;Die Peter Orloff Story&#8220; &#8230;:<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"entry-content-wrapper clearfix\">\n<div class=\"entry-content-inner\">\n<div class=\"entry-content with-sidebar float-left clearfix\" style=\"text-align: justify;\">\n<p>Am 12. M\u00e4rz 1944 wurde in Lemgo (Westfalen) <strong>Pjotr Nikolajewitsch von Orlow<\/strong> als Sohn eines russischen adeligen Geistlichen geboren. Sein Vater <em>Nikolai<\/em> emigrierte 1917 aus Russland, seine Mutter <em>Galina Hildegard<\/em> war Deutsche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mit 14 Jahren \u201eSchwarzmeerkosake\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits mit 14 Jahren \u2013 nach seinem Stimmbruch \u2013 war Peter das j\u00fcngste Mitglied des 20 Mann starken <em>Schwarzmeerkosakenchors<\/em>, neben den <em>Don Kosaken<\/em> das ber\u00fchmteste Ensemble seiner Art, mit dem er schon in jungem Alter Konzertreisen durch ganz Europa unternahm. Sein Vater war Gr\u00fcnder des Chores, den er \u00fcber viele Jahre leitete. Bereits 1958 trat der Filius erstmals in Hamburg mit den Original <em>Schwarzmeerkosaken<\/em> auf der B\u00fchne und in der NDR Schaubude auf. Einige Jahre sp\u00e4ter, mit 17 Jahren, wurde er dort Solos\u00e4nger und strebte anfangs sogar an, Operns\u00e4nger zu werden, zeitweise hatte er einen Gesangslehrer bei der \u201eR\u00f6mischen Akademie\u201c, so dass er in die Lage versetzt wurde, auch schwierige Partien z. B. aus <em>Mozarts<\/em> \u201eDon Giovanni\u201c zu singen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4322 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Schulkind.jpg\" sizes=\"(max-width: 312px) 100vw, 312px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Schulkind.jpg 312w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Schulkind-197x300.jpg 197w\" alt=\"\" width=\"312\" height=\"475\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Schulkind.jpg\" data-srcset=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Entdeckt von Heinz Korn, erste Single bei Bellaphon\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eigentlich wollte Peter Maler und Bildhauer werden, nach dem Abitur studierte er aber ab 1964 in K\u00f6ln auf Wunsch seines Vaters erst mal Jura. Das Studium finanzierte er sich u. a. als Lkw-Fahrer. Entdeckt vom Textdichter <em>Heinz Korn<\/em>, bei dem Peter als Studios\u00e4nger t\u00e4tig war, begann er parallel, unter dem K\u00fcnstlernamen \u201ePeter Orloff\u201c, Schallplatten aufzunehmen. Nebenbei spielte er in einer eigenen Band (\u201e<em>The Cossaks<\/em>\u201c). Seine erste 1966 erschienene Single, der Beat-Schlager \u201e<strong>Saphir und Rubin<\/strong>\u201c, floppte zun\u00e4chst noch trotz sehr romantischen Texts (\u201e<em>aber unsere Liebe ist der sch\u00f6nste Edelstein<\/em>\u201c). Es blieb bei dieser einen Ver\u00f6ffentlichung bei Bellaphon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4323 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Cover_Saphir_und_Rubin.jpg\" sizes=\"(max-width: 297px) 100vw, 297px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Cover_Saphir_und_Rubin.jpg 297w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Cover_Saphir_und_Rubin-294x300.jpg 294w\" alt=\"\" width=\"297\" height=\"303\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Cover_Saphir_und_Rubin.jpg\" data-srcset=\"\" \/><\/p>\n<p><strong><br \/>\nNewcomer des Jahres 1967: Peter Orloff<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Erfolgsproduzent <em>Heinz Gietz<\/em>, den Orloff in K\u00f6ln w\u00e4hrend seines Studiums kennenlernte, lotste den jungen Musiker zur K\u00f6lner Plattenfirma Cornet. Dort unterschrieb Peter im M\u00e4rz 1967 einen Vertrag. Gleich seine erste von <em>Heinz Gietz<\/em> produzierte Single, \u201e<strong>Das sch\u00f6nste M\u00e4dchen der Welt<\/strong>\u201c, schlug ein. Die ersten Fernsehauftritte (u. a. \u201eMusik aus Studio B\u201c; dort gewann er im November 1967 den Wettbewerb der Nachwuchss\u00e4nger) f\u00fchrten zu sich steigernder Popularit\u00e4t. Der Schlager wurde von <em>G\u00fcnter Gei\u00dfler<\/em> geschrieben, der damals ein bekannter ostdeutscher Schlagers\u00e4nger und -komponist war. Unter anderem schrieb er den im Westen der Republik von <em>Jimmy Makulis<\/em> bekannt gemachten Klassiker \u201eGitarren klingen leise durch die Nacht\u201c. Die Single war so erfolgreich, dass Orloff sie als \u201e<strong>Roosmarie<\/strong>\u201c sogar in holl\u00e4ndischer Sprache aufnahm und in den Niederlanden ver\u00f6ffentlichte. Aufgrund seines Erfolgs wurde Peter Orloff neben <em>Heino, Alexandra<\/em> und <em>Karel Gott<\/em> zum besten Newcomer des Jahres 1967 gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Aller guten Dinge sind drei: Mit seiner dritten Single, \u201e<strong>Es ist nie zu sp\u00e4t<\/strong>\u201c, erneut die Adaption eines \u201eDDR\u201c-Schlagers, gelang ein Top-20-Hit. Von <em>Ten Oliver<\/em> (b\u00fcrgerlich <em>Klaus M\u00fcller<\/em>, er trat sp\u00e4ter auch als \u201e<em>Klaus Sommer<\/em>\u201c auf) war die Original Amiga-Single besungen- <em>Heinz Gietz<\/em> produzierte das von <em>Siegfried Sommer<\/em> und <em>Wolfram Sch\u00f6ne<\/em>geschriebene Lied f\u00fcr den westdeutschen Markt mit Peter Orloff.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eSanft wie Roy, hart wie Drafi, sexy wie Rex\u201c \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit der Folgesingle, \u201e<strong>City Girl<\/strong>\u201c, diesmal von <em>Heinz Gietz<\/em> auch komponiert, gelang im Fr\u00fchjahr 1968 erneut der Sprung in die Top 20. Im damals erfolgreichen Beat-Rhythmus (Zitat Bravo: \u201e<em>flotter Beat<\/em>\u201c), der schon den Jahre sp\u00e4ter von <em>Jack White<\/em> erfundenen Kitchen-Sound erahnen lie\u00df, begeisterte Orloff seine Fans \u2013 wie schon bei der letzten Single gelang auch in \u00d6sterreich damit ein Hit. In ihrer Ausgabe vom 5. Februar 1968 beschrieb die Jugendzeitschrift Bravo Orloffs Erfolgsrezept wie folgt: \u201e<em>Sanft wie Roy, hart wie Drafi, sexy wie Rex<\/em>\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4324 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sanft_wie_Roy.jpg\" sizes=\"(max-width: 426px) 100vw, 426px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sanft_wie_Roy.jpg 426w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sanft_wie_Roy-300x108.jpg 300w\" alt=\"\" width=\"426\" height=\"154\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sanft_wie_Roy.jpg\" data-srcset=\"\" \/><\/p>\n<p>Im Sommer 1968 wollte Peter sich am Deutschen Schlagerwettbewerb beteiligen, scheiterte mit \u201e<strong>Gold auf der Stra\u00dfe<\/strong>\u201c aber an der Vorauswahl. Es ist bemerkenswert, dass bei derart prominenten Namen \u2013 der von <em>Heinz Gietz<\/em> produzierte Schlager wurde von <em>James Last<\/em>(!) komponiert und von <em>G\u00fcnter Loose<\/em> getextet \u2013 das Lied nicht f\u00fcr die im ZDF ausgestrahlte Endrunde ausgew\u00e4hlt wurde. Ein Hit wurde das Lied dennoch. Peter hat es sogar erneut in holl\u00e4ndischer Sprache auf den Markt gebracht (\u201e<strong>Er zit nog Bier in de Glasen<\/strong>\u201c).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auftritt in der ersten ZDF-Hitparade, kurz darauf Spitzenreiter in der Kultshow<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Lied schrieb <em>Christian Bruhn<\/em> f\u00fcr Peter Orloff: \u201e<strong>Sie schaut mich immer wieder an<\/strong>\u201c. Der Textdichter <em>G\u00fcnter Loose<\/em> ist besonders hinsichtlich des Untertitels des Liedes bemerkenswert: \u201e<em>Twing-A-Ling-A-Ling<\/em>\u201c. Der Schlager ist insofern historisch, als er einer von 14 Hits war, die in der allerersten von <em>Dieter Thomas Heck<\/em> moderierten ZDF-Hitparade pr\u00e4sentiert wurde. Interessant ist, dass in den Hitlisten zeitweise nicht der eigentlich als A-Seite vermerkte Titel \u201e<strong>Eine Farm f\u00fcr sch\u00f6ne M\u00e4dchen<\/strong>\u201c auftauchte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4325 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/ZDF-Hitparade.jpg\" alt=\"\" width=\"144\" height=\"215\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/ZDF-Hitparade.jpg\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der ZDF-Hitparade sollte Peter fortan Dauergast werden. Seine n\u00e4chste Single, \u201e<strong>Monika<\/strong>\u201c, kam bis auf Platz 1 der Fernsehhitparade \u2013 und das, obwohl sich der von <em>Heinz Gietz<\/em> und <em>Joachim Relin<\/em>geschriebene Schlager gerade eine Woche in den Top 40 der Single-Charts halten konnte. Spannend: Mit seinem Siegertitel in Hecks Hitparade war Orloff mit seiner Nummer erfolgreicher als alle Teilnehmer des deutschen Schlagerwettbewerbs 1969 \u2013 das war somit quasi etwas wie die Rache daf\u00fcr, dass er am Wettbewerb des Vorjahrs nicht teilnehmen durfte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leidenschaft f\u00fcr Katzen wird Thema in der BRAVO\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit dem Schlager wurde er zum beliebtesten Teeny-S\u00e4nger des Jahres gew\u00e4hlt. Seinerzeit war Peter f\u00fcr die Teenager so interessant, dass er in der Bravo \u00fcber eine gesamte Seite seine sieben Katzen vorstellen durfte (ob er deshalb bisweilen auch \u201eSchwarzer Panther\u201c genannt wurde, ist nicht \u00fcberliefert). F\u00fcr die, die es interessiert: <em>Tamara<\/em> war die Sanfte, <em>Fatima <\/em>die Wilde und <em>Jenny<\/em> die Gl\u00fcckliche. Investigativ brachte sp\u00e4ter Bravo-Leserreporter <em>Heinz Klug<\/em>in Erfahrung, dass Orloff es nicht gerne sieht, wenn Fans Katzenfutter als Geschenk zum Konzert mitbringen. Zu seiner Katzenleidenschaft gibt es sogar ein Lied, das den unglaublichen Titel \u201e<strong>Meine sieben Pussykatzen<\/strong>\u201c tr\u00e4gt \u2013 da muss man erst mal darauf kommen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Manipulationsvorwurf bei der ZDF-Hitparade<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Direkt mit der n\u00e4chsten Platte schrieb Orloff erneut Schlagergeschichte. Seine deutsche Version des <em>Chris Andrews<\/em>-Songs \u201eGet It To Me\u201c, \u201e<strong>Baby Dadamda<\/strong>\u201c, wurde erneut in der ZDF-Hitparade vorgestellt. Es schien, als h\u00e4tte Peter Orloff damit erneut einen fulminanten Sieg errungen: Mit unglaublichen 14.305 Postkarten w\u00e4re er klarer Sieger der Show gewesen. Das Problem war nur, dass 11.307 dieser Karten dieselbe Handschrift trugen, dar\u00fcber hinaus wurden sie b\u00fcndelweise beim gleichen Postamt abgegeben. Der Interpret wies jegliche eigene Schuld von sich \u2013 der offensichtliche Manipulationsversuch eines seiner Fanclubs wurde aber mit Disqualifikation seines Liedes beschieden. Dar\u00fcber hinaus wurde kurz darauf das ganze Wertungssystem der ZDF-Show umgestellt, indem man fortan mit Stimmkarten statt normaler Postkarten laborierte.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"entry-content with-sidebar float-left clearfix\" style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Riesenhit f\u00fcr Peter Maffay: \u201eDu\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon fr\u00fch begann Peter Orlofff auch zu komponieren. Er stellte seinen Song \u201eDu\u201c der Plattenfirma vor, die das Lied f\u00fcr ihn aber nicht annehmen wollte. So bat er es dann <em>Michael Kunze<\/em> an, der es einem Newcomer namens <em>Peter Maffay<\/em> weiter vermittelte \u2013 der Rest ist Geschichte: <em>Peter Maffay<\/em> gelang mit dem Schlager \u201eDu\u201c ein lupenreiner Nummer-1-Hit in Deutschland, damit hatte Peter Orloff auch seine erste Nummer 1 als Komponist in der Tasche und heimste seine erste Goldene Schallplatte ein. Die ganze Geschichte zu diesem Hit hat Peter erst k\u00fcrzlich erz\u00e4hlt \u2013 siehe <a href=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/peter-orloff-enthuellt-geheimnis-um-peter-maffays-hit-du\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>HIER<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1414 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180710_Maffay.jpg\" sizes=\"(max-width: 794px) 100vw, 794px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180710_Maffay.jpg 794w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180710_Maffay-300x295.jpg 300w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180710_Maffay-768x755.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"794\" height=\"781\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180710_Maffay.jpg\" data-srcset=\"\" \/>Die 1970er Jahre starteten mit einem Schlager, der erstmals nach l\u00e4ngerer Zeit nicht die Verkaufshitparade entern konnte. Der von <em>Hans Blum<\/em> komponierte Song \u201e<strong>Komm doch ein St\u00fcckchen mit mir mit<\/strong>\u201c wurde von <em>Thomas Flemke<\/em> getextet. <em>Flemke<\/em> machte sich mit dem <em>Graham-Bonney<\/em>-Hit \u201eW\u00e4hle 3-3-3\u201c einen Namen. Mit genau dem Text gewann der damals 15-j\u00e4hrige Sch\u00fcler aus Helmstedt einen Textdichter-Wettbewerb der Fernsehzeitschrift H\u00f6rzu und schaffte damit auf Anhieb einen gro\u00dfen Hit. Sein f\u00fcr Peter Orloff getexteter Song konnte leider an den Erfolg nicht ankn\u00fcpfen. Die Single war die letzte Ver\u00f6ffentlichung bei der Plattenfirma \u201eCornet\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erneuter Plattenfirmen-Wechsel: Decca\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Orloff wechselte zur Decca, mit seiner dortigen ersten Single hatte er gleich wieder einen Hit: \u201e<strong>Das brennt so hei\u00df wie Feuer<\/strong>\u201c, produziert von <em>Peter Meisel<\/em> und <em>Gerhard H\u00e4mmerling<\/em> \u2013 Co-Autor des Top-40 Liedes war neben Peter Orloff <em>Drafi Deutscher<\/em>, allerdings durfte Peter sein Lied erneut nicht in der ZDF-Hitparade vorstellen. Besonders bemerkenswert an der Single war deren sehr originelle Covergestaltung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4326 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/SIngle-Cover_So_hei%C3%9F_wie_Feuer.jpg\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/SIngle-Cover_So_hei%C3%9F_wie_Feuer.jpg 600w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/SIngle-Cover_So_hei%C3%9F_wie_Feuer-150x150.jpg 150w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/SIngle-Cover_So_hei%C3%9F_wie_Feuer-300x300.jpg 300w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/SIngle-Cover_So_hei%C3%9F_wie_Feuer-100x100.jpg 100w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/SIngle-Cover_So_hei%C3%9F_wie_Feuer-200x200.jpg 200w\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"599\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/SIngle-Cover_So_hei\u00df_wie_Feuer.jpg\" data-srcset=\"\" \/><\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfer Erfolg: \u201eEin M\u00e4dchen f\u00fcr immer\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste von <em>Chris Andrews<\/em>, der den Song Jahre sp\u00e4ter auch als \u201eLove Me Or Leave Me\u201c ver\u00f6ffentlichte,\u00a0 komponierte Single wurde nach l\u00e4ngerer Zeit wieder ein Superhit, der auch wieder drei mal in <em>Heck<\/em>s Hitparade pr\u00e4sentiert wurde: \u201e<strong>Ein M\u00e4dchen f\u00fcr immer<\/strong>\u201c. Damit konnte Peter auch in den Niederlanden einen gro\u00dfen Erfolg verbuchen. Der Song wurde auch in den Niederlanden ein Hit. Orloff sang das Lied sogar in einem der damals beliebten Schlager-Filme. Im <em>Rudi-Carrell<\/em>-Film \u201eDie tollen Tanten schlagen zu\u201c brachte er das Lied zu Geh\u00f6r. Viele Jahre sp\u00e4ter, 2002, hat S\u00e4nger Ulli Bastian den Titel neu aufgenommen und herausgebracht.<\/p>\n<p>Der Nachfolgehit war \u201e<strong>Ein Leben voll Liebe<\/strong>\u201c \u2013 den Schlager schrieb sich Peter selbst. Im Buch \u201eSchlager in Deutschland\u201c wird der Song wissenschaftlich auseinandergenommen. Zum Text erfahren wir, dass sich Orloff folgenden Inhalts bedient: \u201e<em>Fixierung auf den Geliebten als den einzig \u201aRichtigen\u2018, der, zum \u201aSonnenschein\u2018 und \u201aguten Stern\u2018 aufgewertet, sich r\u00fchrend dieser Kulisse anpasst\u201c. <\/em>Besonders spannend ist, was es in musikalischer Hinsicht zum Orloff-Schlager zu sagen gibt \u2013 wer h\u00e4tte das gedacht?: \u201e<em>Das Vorziehen der Taktschwerpunkte auf eins und drei um ein Achtel, h\u00e4ufig verbunden mit entsprechenden Verlagerungen bei anderen Taktzeiten. Hier handelt es sich keineswegs um Synkopen im klassischen Sinne, sondern um eine bestimmte Art des Off-Beat, jener Losl\u00f6sung der Akzente von den starren Z\u00e4hlzeiten also, wie sie auch der Jazz und Swing in vielf\u00e4ltiger Form kennen. Ein Schlager deutscher Provenienz, \u201eEin Leben voll Liebe\u201c, ist wegen der recht schematischen Anwendung dieses rhythmischen Gestaltungsmittels besonders instruktiv\u201c.<\/em> \u2013 Alles klar? <img decoding=\"async\" class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/1f642.svg\" alt=\"&#x1f642;\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eWestdeutsche Originalaufnahme\u201c: Single \u201eWie ein Stern\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Anschluss erinnerte Peter sich an den Beginn seiner Karriere und coverte einen Ost-Schlager. In diesem Fall war aber das Original, \u201e<strong>Wie ein Stern<\/strong>\u201c, in der Interpretation des Original-Interpreten <em>Frank Sch\u00f6bel<\/em> auch im Westen erfolgreicher als Orloffs Cover. Die Plattenfirma Philips \u00fcbernahm die Amiga-Aufnahme Sch\u00f6bels 1:1 f\u00fcr den deutschen Markt, was in diesem Fall zu einem gro\u00dfen Erfolg f\u00fchrte. Auf Peter Orloffs Singleh\u00fclle war \u00fcbrigens vermerkt: \u201eWestdeutsche Originalaufnahme\u201c.<\/p>\n<p>1972 komponierte <em>Christian Bruhn<\/em> wieder einen Orloff-Schlager der spitzfindigen Art \u2013 der Mitklatschschlager \u201e<strong>Jeder hat Dich gern \u2013 einer hat Dich lieb<\/strong>\u201c kam beim Publikum an. Drei mal ZDF-Hitparade und eine Top-50-Platzierung in den Single-Charts belegen den Erfolg. Im Herbst des Jahres wurde erneut <em>Chris Andrews<\/em> mit der Komposition einer Orloff-Nummer beauftragt. Diesmal war es eine Dame \u201e<strong>Eliza<\/strong>\u201c, die besungen wurde, allerdings nicht zu Hit-Ehren kam. Unter dem Pseudonym \u201e<em>Tommy Brown<\/em>\u201c brachte Peter 1973 sogar eine <em>Andrews<\/em>-Nummer auf Decca-Single heraus \u2013 der englischsprachige Titel \u201e<strong>Say O.k<\/strong>.\u201c wurde allerdings kein Erfolg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"entry-content with-sidebar float-left clearfix\" style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Gro\u00dfer Erfolg als Produzent von Bernd Cl\u00fcver, Verlagsgr\u00fcndung \u201eTroja\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Viel besser lief es in jenen Fahren f\u00fcr Orloff in seiner T\u00e4tigkeit als Produzent, Textdichter und Komponist: Er nahm den jungen Mannheimer <em>Bernd Cl\u00fcver<\/em> unter seine Fittiche. Die Orloff-Produktionen \u201eDer Junge mit der Mundharmonika\u201c und \u201eDer kleine Prinz\u201c wurden beide Nummer-1-Hits, f\u00fcr beide Superhits verfasste er auch gleich den Text, und den \u201ekleinen Prinzen\u201c hat er sogar komponiert \u2013 die Zusammenarbeit mit <em>Bernd Cl\u00fcver<\/em> verlief \u00fcber viele Jahre sehr erfolgreich. Zur weiteren Vermarktung u. a. der <em>Cl\u00fcver<\/em>-Songs gr\u00fcndete Orloff 1973 gemeinsam mit Verleger <em>Peter Meisel<\/em> den Musikverlag Troja.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"entry-content-wrapper clearfix\">\n<div class=\"entry-content-inner\">\n<div class=\"entry-content with-sidebar float-left clearfix\" style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Kein Publikumsrenner: Kinofilm \u201eZwei im siebenten Himmel\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Folgenden erschienen in den Jahren 1973 und 1974 einige Singles, die allesamt wenig erfolgreich waren: \u201e<strong>Die schwarze Galeere der Einsamkeit<\/strong>\u201c (deutsche Version des <em>Vicky-Leandros<\/em>-Hits \u201eLago Maggiore\u201c- <em>Marion Maerz\u2018<\/em> Version (\u201eLago Maggiore im Schnee\u201c) war erfolgreicher), \u201e<strong>Ein Engel auf Urlaub<\/strong>\u201c (deutsche Version des <em>Chris Montez<\/em>-Songs \u201eNo One Knew\u201c) und \u201e<strong>Zwei im siebenten Himmel<\/strong>\u201c (vom gro\u00dfen <em>Fred Jay<\/em> getexteter Soundtrack-Song aus dem gleichnamigen Kinofilm aus dem Hause Lisa-Film) konnten sich nicht durchsetzen. Die Kino-Klamotte, in der auch <em>Bernd Cl\u00fcver<\/em> mitspielte, war kein Publikumsrenner -im Gegenteil..<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4328 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Film-Zwei-im-Siebenten-Himmel.jpg\" sizes=\"(max-width: 550px) 100vw, 550px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Film-Zwei-im-Siebenten-Himmel.jpg 550w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Film-Zwei-im-Siebenten-Himmel-219x300.jpg 219w\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"752\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Film-Zwei-im-Siebenten-Himmel.jpg\" data-srcset=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Produzent von Freddy Quinn\u00a0<\/strong><em><strong><br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1974 produzierte Peter Orloff mit Superstar <em>Freddy Quinn<\/em> erfolgreich den Song \u201eDie Insel Niemandsland\u201c \u2013 daf\u00fcr gab es 1975 sogar den Bronzenen L\u00f6wen von RTL.<\/p>\n<p>Mit seiner letzten Single bei Decca, \u201e<strong>Suchst Du die Liebe \u2026 Sunny Girl<\/strong>\u201c kam Orloff wieder in die Erfolgsspur zur\u00fcck. Im Fr\u00fchjahr 1975 war der mit der Eigenkomposition (Text: <em>Lilibert<\/em> alias <em>Elisabth Bertram<\/em>) drei mal in der ZDF-Hitparade vertreten. Die Einsch\u00e4tzung der Werbung: \u201eEin Lied, auf das die Umsatzsonne scheint\u201c war also nicht \u00fcbertrieben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-4329 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19750301_MM-669x1024.jpg\" sizes=\"(max-width: 669px) 100vw, 669px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19750301_MM-669x1024.jpg 669w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19750301_MM-196x300.jpg 196w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19750301_MM-768x1176.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"669\" height=\"1024\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19750301_MM-669x1024.jpg\" data-srcset=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><br \/>\nEigene Plattenfirma \u201eAladin\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fortan wollte Peter Orloff alle Geschicke in seine eigene Hand legen, indem er eine eigene Plattenfirma namens \u201eAladin\u201c gr\u00fcndete. Bei diesem neuen Label im Vertrieb der EMI Electrola nahm er u. a. auch <em>Elfi Graf <\/em>unter Vertrag und die Nachwuchss\u00e4nger <em>Michael Born<\/em> und <em>Claudia Commander<\/em>, die er allesamt auch produzierte. Seine eigenen Schallplatten erschienen auch auf seinem Label, allerdings griff er selber zun\u00e4chst auf <em>Hans Bertram<\/em> als Produzent zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Neben Gesangs-Ver\u00f6ffentlichungen wurde auch die LP \u201eDisco Hit Gitarre\u201c produziert, die insbesondere als MC recht gut verkauft wurde. Darauf enthalten war das damals aktuelle Indikativ der RTL-Sendung \u201e<strong>12 Uhr mittags<\/strong>\u201c zu h\u00f6ren, das von Peter Orloff komponiert war. Von 1976 bis 1982 diente Orloffs Instrumental als Erkennungsmelodie der RTL-Radioshow. Parallel wurde davon auch eine Single produziert: Zugunsten der deutschen Krebshilfe nahmen die damaligen RTL-Moderatoren den Song \u201eWir singen weiter\u201c auf, auf der B-Seite war die \u201e12 Uhr mittags\u201c-Melodie zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Gleich die erste Single auf dem neuen eigenen Label kam in die deutschen Single-Charts: Seine Komposition \u201e<strong>Z\u00fcnd eine Kerze an<\/strong>\u201c war ein Hit in Deutschland. Textdichter des Schlagers ist <em>Kurt\u00a0 Hertha. <\/em>Mit gleichem Team wurde das originelle \u201e<strong>Ich bestell\u2018 schon mal das Himmelbett (f\u00fcr unsere Hochzeitsreise)<\/strong>\u201c im Fr\u00fchjahr 1976 produziert. Parallel erschien eine gleichnamige H\u00f6rzu-LP. Mehr als ein Achtungserfolg (guter Radio-Erfolg) war mit dem Titel allerdings nicht drin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Riesenhit \u201eRocky\u201c abgelehnt, daf\u00fcr \u201eWilder Wein\u201c in der Disco<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Winter 1976 war es wohl wieder Zeit f\u00fcr einen Coversong: Aus <em>John Sebastians<\/em> \u201eHideaway\u201c machte Orloff \u201e<strong>Wilder Wein<\/strong>\u201c. Den Titel stellte Peter am 8. Januar 1977 in der ZDF-Disco vor. Der von <em>Hans Ulrich Weigel<\/em> getextete Song kam immerhin bis auf Platz 2 der DDO (Deutsche Discjockey Organisation) bzw. Platz 9 des \u201eAutomatenmarkt\u201c \u2013 ein Sprung in die offiziellen Singlecharts gelang damit allerdings nicht. In jenem Jahr hat <em>Weigel <\/em>Orloff \u00fcbrigens auch den Song \u201eRocky\u201c angeboten f\u00fcr <em>Bernd Cl\u00fcver<\/em> \u2013 Orloff lehnte den Text als zu \u201esperrig\u201c ab, was eine heftige Fehleinsch\u00e4tzung war. <em>Frank Farian<\/em> sprang gerne ein und landete mit dem Lied einen Nummer-1-Hit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-4330 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19770101_MM-730x1024.jpg\" sizes=\"(max-width: 730px) 100vw, 730px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19770101_MM-730x1024.jpg 730w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19770101_MM-214x300.jpg 214w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19770101_MM-768x1078.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"730\" height=\"1024\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19770101_MM-730x1024.jpg\" data-srcset=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erfolg mit deutschen Versionen internationaler Hits<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1977 begann eine Serie von deutschen Originalversionen des damals sehr popul\u00e4ren Autorengespanns <em>Nicky Chinn<\/em> und <em>Mike Chapman<\/em>. Die beiden waren insbesondere f\u00fcr <em>Smokie<\/em> aktiv \u2013 und deren Song \u201eLay Back in The Arms Of Someone\u201c wurde von Peter Orloff eingedeutscht: \u201e<strong>Die Nacht, als Christina fortlief\u201c<\/strong>. Es reichte immerhin f\u00fcr einen Top-40-Erfolg.<\/p>\n<p>Nachdem das so gut funktioniert hatte, deutschte Orloff einen weiteren <em>Smokie<\/em>-Hit ein. Die haben seinerzeit den <em>Searchers-<\/em>Oldie \u201eNeedles And Pins\u201c neu ver\u00f6ffentlicht \u2013 daraus machte Orloff allen Ernstes \u201e<strong>Bettler und Prinz\u201c. <\/strong>Wenngleich das nicht ganz so gut ankam, blieb Orloff der Cover-Masche treu. Aus dem <em>Chinn\/Chapman<\/em>-Song \u201eCara Cara\u201c, der im Original von der Gruppe \u201e<em>New World<\/em>\u201c interpretiert wurde, machte er sehr erfolgreich \u201e<strong>Immer, wenn ich Josy seh\u2018<\/strong>\u201c \u2013 damit trat er drei mal in der ZDF-Hitparade auf, es wurde sein gr\u00f6\u00dfter Hit seit langer Zeit (17 Wochen in den Charts).<\/p>\n<p>Mit \u201eTom Tom Turnaround\u201c hatten <em>New World<\/em> einen weiteren Hit aus der Feder des Autorengespanns <em>Chinn\/Chapman<\/em>. Da war es naheliegend, dass Peter Orloff auch dazu eine deutsche Version herausbrachte: auch \u201e<strong>Cora, komm\u2018 nah Haus<\/strong>\u201c wurde ein Hit. Zum Ende der 70er Jahre probierte es Peter nach l\u00e4ngerer Zeit wieder mit einer Originalaufnahme, einer <em>Drafi-Deutscher<\/em>-Komposition \u2013 erneut erfolgreich: \u201e<strong>Ich liebe Dich<\/strong>\u201c war wieder drei mal in der ZDF-Hitparade und hielt sich 14 Wochen in den Charts. Die Prognose der Plattenfirma ging auf: \u201e<em>Mit seiner neuen Hit-Single ist Peter Orloff wieder auf Erfolgskurs\u201c<\/em>. Die zweite Drafi-Nummer f\u00fcr Peter, \u201e<strong>Manuela<\/strong>\u201c, schlug hingegen nicht ganz so ein.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"entry-content with-sidebar float-left clearfix\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-4332 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19790815_MM-38-675x1024.jpg\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19790815_MM-38-675x1024.jpg 675w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19790815_MM-38-198x300.jpg 198w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19790815_MM-38-768x1165.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"675\" height=\"1024\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19790815_MM-38-675x1024.jpg\" data-srcset=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Umstrittener Deal mit CBS \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Mai 1980 unterschrieb Peter Orloff einen auf sechs Jahre terminierten Kooperationsvertrag mit der Frankfurter CBS, womit eine weltweite Vermarktung des Repertoires m\u00f6glich gemacht wurde, und beendete damit die Zusammenarbeit mit EMI Electrola. Es gab auch kritische Stimmen dar\u00fcber, dass Orloff gleichzeitig Plattenchef und Interpret und Produzent war. Im Buch \u201eSchlagerfestival\u201c von Harry Thomas ist 1980 zu lesen: \u201e<em>Schon viele haben die Frage gestellt, ob es f\u00fcr die anderen K\u00fcnstler wirklich so g\u00fcnstig ist, wenn der Plattendirektor all seine Zeit f\u00fcr seine eigene Karriere n\u00f6tig hat. Keiner der obengenannten Aladin Artisten (Bernd Cl\u00fcver, Severine, Dunja Rajter, Mel Jersey, Elfi Graf und Marion Maerz) macht heute noch Hits<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Wechsel zur CBS blieben auch bei Peter die Hits aus \u2013 keine der folgenden Singles konnte sich durchsetzen. 1980 wurden die Songs \u201e<strong>Ich muss heim<\/strong>\u201c (deutsche Version von <em>Toto Cotugnos<\/em> \u201eSolo Noi\u201c; Text: <em>Bernd Meinunger<\/em>) und \u201e<strong>Ich steig\u2018 aus<\/strong>\u201c (deutsche Version von <em>Peter Kents<\/em> \u201eFor Your Love\u201c) ver\u00f6ffentlicht, 1981 \u201e<strong>Die wilden Engel<\/strong>\u201c (Eigenkomposition) und \u201e<strong>Der Andere<\/strong>\u201c (deutsche Version des <em>Electric Light Orchestra<\/em> Hits \u201eThe Way Life\u2019s Meant To Be\u201c) und 1982 \u201e<strong>Rock\u2019n\u2019Roll Lullaby<\/strong>\u201c (deutsche Version des gleichnamigen <em>B. J. Thomas-<\/em>Hits von 1972).<\/p>\n<p>1982 stellte Orloff im Deutschen Musikladen noch mal seine Single \u201e<strong>Der Barbar (nur der Starke z\u00e4hlt)<\/strong>\u201c vor. In der TV-Serie \u201eB\u00fcro B\u00fcro\u201c machte Protagonistin \u201eGaby Neuhammer\u201c keinen Hehl daraus, dass sie f\u00fcr Orloff und dessen Song schw\u00e4rmte. Leider konnte sie aber l\u00e4ngere Zeit keine neuen Lieder von ihm h\u00f6ren, er machte n\u00e4mlich eine sehr lange Pause, in der er sich zur\u00fcckzog. Im Zeitalter der Neuen deutschen Welle sah er wohl kaum M\u00f6glichkeiten, mit seiner Musik auf dem Tontr\u00e4ger-Markt erfolgreich zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein kleines Lebenszeichen gab der S\u00e4nger 1984 von sich \u2013 der Song \u201e<strong>Die Stra\u00dfe<\/strong>\u201c ist aber nur wenig bekannt, obwohl Kritiker den Titel sehr loben.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"entry-content-wrapper clearfix\">\n<div class=\"entry-content-inner\">\n<div class=\"entry-content with-sidebar float-left clearfix\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gro\u00dfer Erfolg mit wiederver\u00f6ffentlichtem Hit: \u201eK\u00f6nigin der Nacht\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwischenzeitlich meldete er sich mit dem 1986 wiederver\u00f6ffentlichten, bereits zuvor (1979) produzierten Lied \u201e<strong>K\u00f6nigin der Nacht<\/strong>\u201c zur\u00fcck \u2013 das Lied mauserte sich zu einem Riesen-Erfolg, der zun\u00e4chst auf Mallorca ein Hit wurde und dann auch in Deutschland insbesondere bei Wunschkonzert-Programmen viel gefragt war. Sehr interessant ist, dass der Schlager in seiner urspr\u00fcnglichen Version 1978 zun\u00e4chst von <em>Bernd Cl\u00fcver<\/em> ver\u00f6ffentlicht wurde, und zwar als B-Seite von dessen Single \u201eHinter Deinem Fenster\u201c. Erst viele Jahre sp\u00e4ter, 1991, erhielt Orloff gemeinsam mit dem Textdichter des Liedes, <em>Bernd Cl\u00fcver,<\/em> von der Plattenfirma MCP eine \u201eDiamant-Schallplatte\u201c \u00fcberreicht f\u00fcr die Verk\u00e4ufe des Liedes. Ebenfalls 1986 \u00a0orakelte er \u201e<strong>Gladbach wird Meister<\/strong>\u201c \u2013 die Rechnung ging aber weder kommerziell noch fu\u00dfballltechnisch auf. Damals hie\u00df der Gladbacher Trainer aber auch noch nicht Schubert\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Antwort-Song auf Falcos \u201eJeanny\u201c<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im gleichen Jahr produzierte Orloff einen stark umstrittenen Song: \u201e<strong>Und wer fragt nach Jeanny<\/strong>?\u201c war eine Art \u201eAntwort-Song\u201c zum damals sehr bekannten <em>Falco<\/em>-Song \u201eJeanny\u201c. In Orloffs Lied wird Jeanny tot aufgefunden, es kommen Jeannys Mutter, ein Nachrichtensprecher, ein Gerichtsgutachter und der T\u00e4ter zu Wort. Der verzweifelte Versuch, auf den fahrenden \u201eJeanny\u201c-Zug aufzuspringen wurde nicht belohnt \u2013 die Platte wurde kaum wahrgenommen. Zehn Jahre sp\u00e4ter wurde die Single gemeinsam mit <em>Dagmar Berghoff<\/em> in aktualisierter Version unter dem Motto \u201e<strong>Kinder sind Tabu<\/strong>\u201c erneut ver\u00f6ffentlicht zur Unterst\u00fctzung der gleichnamigen Aktion zur Bek\u00e4mpfung der Misshandlung von Kindern. Mit dem opulent produzierten Song \u201e<strong>Gl\u00fcck total<\/strong>\u201c (1987) und dem moralisch angehauchten \u201e<strong>Maria Magdalena<\/strong>\u201c (1989) verabschiedete sich Orloff von den 80er Jahren \u2013 in dem Jahrzehnt brachte er ansonsten keine weitere Single heraus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausfl\u00fcge in die volkst\u00fcmliche Musik<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1990 lie\u00df Peter Orloff sich auf einen Spa\u00df ein und produzierte unter dem Namen \u201eOriginal Buam\u201c in den Hochzeiten der volkst\u00fcmlichen Musik einen rockigen Remix des Klassikers \u201e<strong>Rosamunde<\/strong>\u201c. Kurz darauf, 1991, stellte er selber volkst\u00fcmlich angehaucht fest: \u201e<strong>Jeder von uns braucht im Leben einmal einen Engel<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>25-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um mit erfolgreichem Sampler gefeiert<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1992 feierte Peter Orloff sein 25-j\u00e4hriges Tontr\u00e4ger-Jubil\u00e4um (- die erste Single bei Bellaphon \u201ez\u00e4hlte wohl nicht\u201c). Bei der Firma Arcade erschien ein gro\u00dfes TV-beworbenes Jubil\u00e4umsalbum, auf dem auch ein Medley namens \u201e<strong>Schlagerparty<\/strong>\u201c ver\u00f6ffentlicht wurde, das Orloff nach vielen Jahren auch mal wieder in der inzwischen von <em>Uwe H\u00fcbner<\/em> moderierten ZDF-Hitparade vorstellte. \u00a0Kurz zuvor gelang ihm in der \u201e<strong>Deutschen Schlagerparade<\/strong>\u201c des S\u00fcdwestfunks das Kunstst\u00fcck, erstmals mit einem Oldie in der Fernsehsendung Spitzenreiter zu werden \u2013 mit dem Klassiker \u201eEin M\u00e4dchen f\u00fcr immer\u201c. Das Postkarten-Wertungssystem war f\u00fcr Orloff schon immer von Vorteil\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-4334 lazy-loaded\" src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19921001_MM-39-696x1024.jpg\" sizes=\"(max-width: 696px) 100vw, 696px\" srcset=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19921001_MM-39-696x1024.jpg 696w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19921001_MM-39-204x300.jpg 204w, http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19921001_MM-39-768x1130.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"696\" height=\"1024\" data-lazy-type=\"image\" data-src=\"http:\/\/schlagerprofis.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/19921001_MM-39-696x1024.jpg\" data-srcset=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Linda wird \u201esein M\u00e4dchen f\u00fcr immer\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im selben Jahr heiratete Peter seine langj\u00e4hrige Freundin <em>Linda Grunert<\/em>, die fortan SEIN \u201eM\u00e4dchen f\u00fcr immer\u201c werden sollte. Er hat sie bei einem seiner Konzerte kennengelernt, die \u201eHochzeit des Jahres\u201c (O-Ton RTL-Exklusiv) war am 17.10.1992. Die gelernte Friseurin \u00fcberredete Peter dazu, seine graue Haarfarbe nicht zu f\u00e4rben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls 1992 begann Orloff \u2013 im w\u00f6chentlichen Wechsel mit <em>Guildo Horn<\/em> \u2013 im K\u00f6lner Rock-Club Luxor Schlager-Konzerte zu geben, die \u00fcberaus gut ankamen. Ein Jahr sp\u00e4ter bewies er seine Vielseitigkeit, indem er im M\u00e4rz 1993 den zwischenzeitlich aufgel\u00f6sten Chor der Schwarzmeerkosaken wieder aufleben lie\u00df und deren musikalische Leitung \u00fcbernahm, die er bist heute innehat und bis heute damit sehr erfolgreiche Kirchenkonzerte gibt. Die erste Single, die Orloff mit dem Chor ver\u00f6ffentlichte, war \u201e<strong>Nach Hause, das hei\u00dft Damoj<\/strong>\u201c. Kurz darauf hie\u00df es \u201e<strong>Mein Russland, Du bist sch\u00f6n<\/strong>\u201c und \u201e<strong>Tr\u00e4ume der Taiga<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1993 ver\u00f6ffentlichte Peter das Lied \u201e<strong>Ein eignes Haus<\/strong>\u201c. 1994 ging es weiter mit \u201e<strong>Ohne Garantie<\/strong>\u201c bzw. modifiziert \u201e<strong>Ohne Krokodil<\/strong>\u201c.\u00a0 Das Lied war Kaiman Sammy gewidmet, der 1994 ausgerissen ist und in der Saure-Gurken-Zeit f\u00fcr Schlagzeilen sorgte. Einen Teil des Plattenerl\u00f6ses (10.000 Mark) spendete Orloff f\u00fcr die artgerechte Haltung des Krokodils. Im gleichen Jahr brachte Orloff auch ein Duett mit seiner Frau <em>Linda<\/em> heraus \u2013 eine Neuauflage des Klassikers \u201e<strong>True Love<\/strong>\u201c, das auf seiner Single \u201e<strong>Es strahlt ein Stern<\/strong>\u201c enthalten ist. Im Dezember 1995 trat Peter letztmals in der ZDF-Hitparade auf mit einem Weihnachtslied. Zu dem Anlass wurde die Single \u201e<strong>Das Lied vom Engel<\/strong>\u201c ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dschungel-Hit \u201eWar das schon alles?\u201c erschien 1997<\/strong><em><strong><br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen kleinen Hit hatte Peter Orloff 1997 mit \u201e<strong>War das schon alles?<\/strong>\u201c, bei dem er augenzwinkernd auf seine Karriere zur\u00fcckblickte. Genau dieser Song spielte bei seinem Dschungel-Aufenthalt 2019 eine Renaissence und wurde immer mal wieder gerne angestimmt. Es deutet sich an, dass dieser Titel \u2013 \u00e4hnlich wie die \u201eK\u00f6nigin der Nacht\u201c mit Versp\u00e4tung zu echten Hit-Ehren kommen k\u00f6nnte\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Jahr sp\u00e4ter bat er: \u201e<strong>Lass mich heut Nacht allein!<\/strong>\u201c und 1999 \u201e<strong>Es ist noch immer gut gegangen<\/strong>\u201c sowie eine Jubil\u00e4umsversion seines Superhits \u201e<strong>K\u00f6nigin der Nacht 2000<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong><br \/>\n<\/strong><\/em><strong>Peter Orloff im neuen Jahrtausend<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das neue Jahrtausend begann mit dem Schlager \u201e<strong>Die gro\u00dfe Liebe, die ein ganzes Leben h\u00e4lt<\/strong>\u201c. Nach sehr erfolgreichen Auftritten in der ARD-Wunschbox ver\u00f6ffentlichte er gemeinsam mit den Schwarzmeerkosaken den Klassiker \u201e<strong>Teure Heimat (Gefangenenchor aus Nabucco)<\/strong>\u201c. Ende 2000 erschien der sehr erfolgreiche Schunkelsong \u201e<strong>Zwischen Kirche und Kneipe<\/strong>\u201c, den Pierre Kartner komponierte \u2013 erneut brachte dem als <em>Vader Abraham<\/em>bekannt gewordenen Komponisten die \u201eKneipe\u201c \u00a0Gl\u00fcck \u2013 auch \u201eDie kleine Kneipe\u201c hatte der Niederl\u00e4nder ja komponiert. Mit dem Lied kam Orloff sogar auf den zweiten Platz der \u201eSchlagerparade der Volksmusik\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz darauf, 2001, wurde ein Lied namens \u201e<strong>Heimaterde<\/strong>\u201c ver\u00f6ffentlicht. Zu Weihnachten 2002 erschien \u201e<strong>Dieses Lied ist f\u00fcr Dich<\/strong>\u201c. Gemeinsam mit den <em>Schwarzmeerkosaken <\/em>begleitete Orloff 2004 auch die <em>Helmut Lotti<\/em> Produktion \u201eFrom Russia With Love\u201c. Mit \u201e<strong>Russian Blue<\/strong>\u201c erschien dann die letzte Single der ersten Dekade des neuen Jahrtausends. Besorgniserregende Schlagzeilen gab es am 2. November 2008, als\u00a0 <em>Linda <\/em>und Peter Orloff einen schweren Autounfall hatten \u2013 zum Gl\u00fcck blieb es beim Schockerlebnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach langen Jahren ohne neuen Produktionen ver\u00f6ffentlichte Orloff 2012 mit den <em>Schwarzmeerkosaken<\/em> eine neue Produktion. Aus <em>Gilbert Becauds<\/em> gleichnamigen Klassiker machte er \u201e<strong>Natalie \u2013 eine russische Liebe<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Jahren wurde es recht ruhig um Peter Orloff \u2013 zumindest als Schlagers\u00e4nger. Sehr aktiv war er hingegen als Leiter seines Schwarzmeerkosakenchores, mit dem er regelm\u00e4\u00dfig auf Tour war. Sein Einzug in den Dschungel kam recht \u00fcberraschend. Aber er hat sich gro\u00dfartig \u201everkauft\u201c und einen tollen Eindruck hinterlassen \u2013 und auch ohne GZSZ-Fanbase und ohne dumme Spr\u00fcche es bis ins Finale geschafft. Mit dem driten Platz hat er einen sch\u00f6nen Erfolg erreicht \u2013 es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn er nun auch noch mal mit Schlagern \u201edurchstartet\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem einstigen Jurastudenten wurde ein Schlagers\u00e4nger, Schlagerproduzent und inzwischen eine F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit als Leiter des Schwarzmeerkosakenchors. Nicht zu Unrecht wird Peter Orloff oft \u201eK\u00f6nig der Hitparaden\u201c, \u201eschwarzer Panther\u201c oder \u201eStehaufm\u00e4nnchen des deutschen Schlagers\u201c genannt. Von sich selber sagte Peter Orloff einmal \u201e<em>Ich habe ein deutsches Herz und eine russische Seele<\/em>\u201c \u2013 die Aussage passt zu der von Orloff produzierten Musik.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Titan&#8220; befindet sich derzeit im Sommer seines Lebens! 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