{"id":12436,"date":"2017-12-06T00:00:00","date_gmt":"2017-12-06T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=12436"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-Maenner-dominie-12435","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-INFORMIERT-Maenner-dominie-12435\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT<br \/>M\u00e4nner dominieren die Facebook-Kommentarspalten deutscher Medien!"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Zapp&#8220;: heute (06.12.2017), 23:20 Uhr, NDR fernsehen!<!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder f&uuml;nfte Deutsche checkt seinen Facebook-Account laut der aktuellen Online-Studie von ARD und ZDF t&auml;glich. Insofern ist davon auszugehen, dass auch die in den Facebook-Kommentarspalten ver&ouml;ffentlichten &Auml;u&szlig;erungen zur Meinungsbildung dieser Personen beitragen. &bdquo;Wo, wenn nicht dort, finden diese Diskussionen statt, in denen Leute sich dar&uuml;ber verst&auml;ndigen, was die gro&szlig;en gesellschaftlichen Fragen sind&ldquo;, so Juliane Leopold, freie Journalistin und Beraterin zu Social Media. Das NDR Medienmagazin &bdquo;Zapp&ldquo; wollte wissen, wer diese Debatten bestimmt: Vom 23. Oktober bis zum 1. November 2017 sammelte ein Datenjournalist f&uuml;r &bdquo;Zapp&ldquo; &uuml;ber die Programmierschnittstelle von Facebook alle Kommentare, die User unter den Beitr&auml;gen gro&szlig;er Medienh&auml;user verfasst hatten. F&uuml;r die exklusive NDR Auswertung kamen insgesamt mehr als 700.000 Kommentare zusammen. &Uuml;ber den Vornamen der User wurde das Geschlecht bestimmt. Im Schnitt stammten 53 Prozent der Kommentare von M&auml;nnern, 36 Prozent von Frauen. Bei 11 Prozent handelte es sich um Namen, die methodisch nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen waren.<\/p>\n<p>Dabei unterscheiden sich die Ergebnisse einzelner Facebook-Kommentarspalten erheblich in Bezug auf das Geschlechterverh&auml;ltnis der Kommentatoren und Kommentatorinnen. So ist das Verh&auml;ltnis von M&auml;nnern und Frauen im betrachteten Zeitraum bei &bdquo;Bild&ldquo; nahezu ausgeglichen &ndash; mit gut 47 Prozent M&auml;nnern und knapp &uuml;ber 40 Prozent Frauen. Bei der &bdquo;tageszeitung&ldquo; hingegen liegt ein deutlich ungleiches Verh&auml;ltnis von fast 62 Prozent M&auml;nnern und nur gut 25 Prozent Frauen vor. Am wenigsten ausgewogen ist das Geschlechterverh&auml;ltnis bei den Kommentaren des Facebook-Auftritts der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo; mit mehr als 68 Prozent M&auml;nnern und knapp 22 Prozent Frauen. Ein solches Missverh&auml;ltnis zeigt die Analyse sonst nur bei einem Special-Interest-Angebot f&uuml;r M&auml;nner wie &bdquo;Men&lsquo;s Health&ldquo; (mehr als 68 Prozent M&auml;nner \/ knapp 20 Prozent Frauen). Auch bei den Facebook-Kommentaren der Tagesschau und der &bdquo;heute&ldquo;-Sendung findet sich ein ungleiches Verh&auml;ltnis (Tagesschau: mehr als 62 Prozent M&auml;nner \/ gut 26 Prozent Frauen, &bdquo;heute&ldquo;: gut 53 Prozent M&auml;nner\/ gut 35 Prozent Frauen).<\/p>\n<p>\nMehr zu den Gr&uuml;nden sowie Interviews mit einzelnen Social-Media-Redakteuren der betrachteten Medien in &bdquo;Zapp&ldquo; am Mittwoch, 6. Dezember, um 23.20 im NDR Fernsehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ausf&uuml;hrliche Auswertung sowie eine genaue Beschreibung der Methode ist nachzulesen auf <strong><a href=\"http:\/\/www.NDR.de\/zapp\">www.NDR.de\/zapp<\/a><\/strong>!<\/p>\n<p>NDR (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.NDR.de\/<br \/>http:\/\/www.NDR.de\/zapp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Zapp&#8220;: heute (06.12.2017), 23:20 Uhr, NDR fernsehen! 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