{"id":12266,"date":"2017-12-16T00:00:00","date_gmt":"2017-12-16T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=12266"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"FRANK-SCHOEBEL-ua-Heute-16122017-12265","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/ost-schlager\/FRANK-SCHOEBEL-ua-Heute-16122017-12265\/","title":{"rendered":"FRANK SCH\u00d6BEL u.a.<br \/>Heute (16.12.2017), MDR FERNSEHEN: &quot;AMIGA &#8211; der Sound der DDR&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>22:45 Uhr &#8211; 00:45 Uhr!<!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">AMIGA &#8211; eine spannende Geschichte, die selbst Geschichte schrieb. Das legend&auml;re Plattenlabel feiert nicht nur 70. Geburtstag, sondern steht auch f&uuml;r eine turbulente Erfolgsgeschichte in Ost und West, die musikalisch wie wirtschaftlich seinesgleichen sucht. Die Plattenfirma ist Heimat einer eigenen Richtung, dem Ostrock. City, Puhdys, Karat oder Silly wurden zum Sound der DDR, den AMIGA schon damals erfolgreich in den Westen exportierte. Den wohl gr&ouml;&szlig;ten Coup landete das Label mit Karats &bdquo;Der Blaue Planet&ldquo;. Bis 1989 gingen auf der anderen Seite der Mauer fast 480.000 Platten weg. Wir waren bundesweit bekannt, res&uuml;miert der letzte AMIGA-Chef, J&ouml;rg Stempel und haben damals die Grundlage gelegt, dass der Ostrock noch heute so popul&auml;r ist.<\/p>\n<p>Fast 50 Jahre lange erschien auf AMIGA das komplette Repertoire an zeitgen&ouml;ssischer Musik. Gepresst wurden mehr als 2000 Alben und 5000 Singles: von Rock- und Popmusik, &uuml;ber Jazz, Schlager und volkst&uuml;mliche Musik. Die Bandbreite reichte von Sillys &bdquo;Bataillon d&rsquo;Amour&quot;, &uuml;ber &bdquo;Kleine wei&szlig;e Friedenstaube&ldquo; bis zum Depeche-Mode-Klassiker &bdquo;Enjoy the Silence&ldquo;. Denn neben K&uuml;nstlern der DDR verlegte AMIGA auch hei&szlig; begehrte Alben aus dem Westen. Hits von den Beatles, Bob Dylan oder Roger Whitaker erschienen in Lizenz und wurden musikalische B&uuml;ckware.<\/p>\n<p>Das Monopollabel der DDR, welches zum Volkseigenen Betrieb Deutsche Schallplatten geh&ouml;rte, war nicht nur ein streng wirtschaftlich gef&uuml;hrtes Unternehmen. Es unterstand dem Kulturministerium, subventionierte mit seinen Gewinnen den Kulturbereich und lieferte zugleich eine &uuml;berragende Qualit&auml;t. Noch heute schw&auml;rmt Peter Schimmelpfennig, einst Musikpromoter im Westen, von der musikalischen wie handwerklichen Perfektion, mit der K&uuml;nstler, Musiker und Techniker die Alben unter den Bedingungen des realen Sozialismus produzierten.<\/p>\n<p>Die Dokumentation ist ein abendf&uuml;llendes Zeugnis der popul&auml;ren zeitgen&ouml;ssischen Musikgeschichte der DDR. Sie erz&auml;hlt Anekdoten hinter den Alben, von Lizenzplatten, deren Auflagen heimlich erh&ouml;ht worden und spiegelt ein Lebensgef&uuml;hl wieder, welches AMIGA in Ost und West vermittelte.<\/p>\n<p>Daf&uuml;r sprach Autorin Heike Sittner mit Uwe Hassbecker und R&uuml;diger &bdquo;Ritchie&ldquo; Barton (Silly), Ralf Schmidt (Falkenberg), Dirk Z&ouml;llner, J&uuml;rgen Ehle (Pankow), J&uuml;rgen Drews, Angelika Mann, Petra Zieger, G&uuml;nther Fischer, Frank Sch&ouml;bel, Dieter &bdquo;Maschine&ldquo; Birr und Dieter &bdquo;Quaster&ldquo; Hertrampf (Puhdys), J&uuml;rgen Karney, Helmar Federowski, Christian Flake Lorenz (Feeling B), Andreas Holm, Julia Axen, Peter Schimmelpfennig (ehem. Promoter im Westen) und J&ouml;rg Stempel, dem letzten Chef von AMIGA.<\/p>\n<p>\n<em>Foto-Credit: ARD-Foto<\/em><\/p>\n<p>MDR (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.mdr.de\/unterhaltung\/<br \/>https:\/\/www.frank-schoebel.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22:45 Uhr &#8211; 00:45 Uhr! AMIGA &#8211; eine spannende Geschichte, die selbst Geschichte schrieb. Das legend&auml;re Plattenlabel feiert nicht nur<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12267,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[25],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12266"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12266"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12266\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12267"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}