{"id":118603,"date":"2013-02-27T00:00:00","date_gmt":"2013-02-27T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=118603"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-Digitaler-Rue-118602","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-INFORMIERT-Digitaler-Rue-118602\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br \/> Digitaler R\u00fcckenwind: Internationaler Musikmarkt schl\u00e4gt Erholungskurs ein!"},"content":{"rendered":"<p>Der internationale Musikmarkt schl\u00e4gt nach Jahren erdrutsch\u00acartiger Einbr\u00fcche, die zu einer Halbierung des Umsatzniveaus gef\u00fchrt haben, langsam wieder einen Erholungskurs ein&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der internationale Musikmarkt schl&auml;gt nach Jahren erdrutsch&not;artiger Einbr&uuml;che, die zu einer Halbierung des Umsatzniveaus gef&uuml;hrt haben, langsam wieder einen Erholungskurs ein. Wie die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) heute anl&auml;sslich der Vorstellung des Digital Music Report 2013 in London mitteilte, ging es mit dem weltweiten Umsatz aus Musikverk&auml;ufen, ma&szlig;geblich getrieben durch anhaltendes Wachstum in den digitalen Gesch&auml;ftsfeldern, im Jahr 2012 zum ersten Mal seit 1999 bergauf: Der Gesamtmarkt* stieg um etwa 0,3 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar an. Erfolgreichste Single in 2012 war &bdquo;Call Me Maybe&ldquo; von der kanadischen K&uuml;nstlerin Carly Rae Jepsen, die britische Singer-Songwriterin Adele schaffte es mit &bdquo; 21&ldquo; zum zweiten Jahr in Folge an die Spitze der internationalen Album Charts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt legten die weltweiten Ums&auml;tze mit Downloads, Abonnements und werbefinanzierten Online-Services im letzten Jahr 9 Prozent zu, damit macht der Digitalmarkt aktuell einen Anteil von 34 Prozent am weltweiten Umsatz mit Musikverk&auml;ufen aus. Dabei schlug vor allem auch die territoriale Expansion lizenzierter Musikdienste zu Buche: Waren die wichtigsten Musik-Services im Januar 2011 in 23 L&auml;ndern verf&uuml;gbar, konnte die Reichweite auf aktuell 100 L&auml;nder gesteigert werden. Die Download-Verk&auml;ufe legten insgesamt um 12 Prozent zu und machen heute 70 Prozent der Digitalums&auml;tze aus. Die Zahl der Musikabonnenten bei Premium-Streaming-Diensten stieg um 44 Prozent auf rund 20 Millionen zahlende Kunden &ndash; die globalen Einnahmen aus diesem Segment machen heute 10 Prozent der Digitalums&auml;tze aus. Nach aktuellen Sch&auml;tzungen des BVMI liegt der Anteil des Digitalmarkts in Deutschland bei etwa 20 Prozent &ndash; R&uuml;ckgrat der heimischen Musikindustrie bleibt nach wie vor die CD, die f&uuml;r 70 Prozent der Ums&auml;tze verantwortlich ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des BVMI: &bdquo;In Deutschland beobachten wir seit 2011 einen vorsichtigen Trend zur Marktstabilisierung. Dabei ist es gerade die Mischung aus digitalem Wachstum und gebremsten R&uuml;ckg&auml;ngen im klassischen Tontr&auml;gergesch&auml;ft, die dem&nbsp; deutschen Markt schon seit Jahren zu relativer Stabilit&auml;t verhilft und ihn so zu einem der st&auml;rksten Musikm&auml;rkte der Welt macht. Der digitale Wandel vollzieht sich in Deutschland zwar moderater, aber mit klarem Kurs: Den seit Jahren zweistelligen Zuw&auml;chsen im digitalen Segment steht ein r&uuml;ckl&auml;ufiger, aber nach wie vor starker physischer Markt zur Seite.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur die Zahl der Online-Dienste steigt kontinuierlich an, auch deren Akzeptanz in der Bev&ouml;lkerung nimmt stetig zu. Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts IPSOS Media CT im Auftrag der IFPI zeigt, dass 62 Prozent der Internetnutzer in den letzten sechs Monaten bereits einen lizenzierten Musik-Dienst genutzt haben, 77 Prozent der Nutzer bewerten diesen als gut, sehr gut oder exzellent. Umfragewerte, die zeigen, dass sich die Anstrengungen und Investitionen der vergangenen Jahre auszuzahlen beginnen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Die Musikwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren innovativen Vertriebswegen ge&ouml;ffnet und ihr Repertoire in unterschiedlichen digitalen Kontexten lizenziert &ndash; und zwar vor dem Hintergrund der nach wie vor massiven illegalen Musiknutzung nicht ohne Risiken. Auf der anderen Seite haben Online-Anbieter im Schulterschluss mit den Musikfirmen trotz des gest&ouml;rten Markts im Netz in die Attraktivit&auml;t und Nutzerfreundlichkeit ihrer&nbsp; Plattformen investiert und damit die technische Grundlage f&uuml;r das legale Angebot im Internet geschaffen,&ldquo; f&uuml;hrt Dieter Gorny weiter aus. Dennoch sei es nicht allein dem erfolgreichen Aufbau des legalen Angebots zu verdanken, dass aktuell eine Markterholung einsetze: &bdquo;Vor allem auch die konsequente Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums hat dem legalen Markt den R&uuml;cken gest&auml;rkt, indem das Unrechtsbewusstsein bei der illegalen Beschaffung von Musik forciert wurde. Aktuell beobachten wir in Deutschland mit gro&szlig;er Sorge, dass der Gesetzgeber genau diese M&ouml;glichkeiten und damit eine wichtige Grundlage f&uuml;r faireren Wettbewerb im Internet zu Nichte machen will.&ldquo;<\/p>\n<p>\n<em>* Gesamtmarkt inklusive Einnahmen aus Leistungsschutzrechten der nationalen Verwertungsgesellschaften wie der GVL<\/em><\/p>\n<p>www.musikindustrie.de<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der internationale Musikmarkt schl\u00e4gt nach Jahren erdrutsch\u00acartiger Einbr\u00fcche, die zu einer Halbierung des Umsatzniveaus gef\u00fchrt haben, langsam wieder einen Erholungskurs<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":118604,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118603"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118603"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118603\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/118604"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118603"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=118603"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118603"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}