{"id":117961,"date":"2013-03-20T12:35:00","date_gmt":"2013-03-20T12:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=117961"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"HANNES-WADER-Hannes-Wader-erha-117960","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/liedermacher\/HANNES-WADER-Hannes-Wader-erha-117960\/","title":{"rendered":"HANNES WADER <br \/> Hannes Wader erh\u00e4lt den ECHO f\u00fcr sein Lebenswerk!"},"content":{"rendered":"<p>Die Deutsche Phono-Akademie ehrt den legend\u00e4ren Liedermacher f\u00fcr seine nachhaltigen Beitr\u00e4ge zur Entwicklung des deutsch-sprachigen Liedes! Bei der Preisverleihung in Berlin tritt Hannes Wader gemeinsam mit den Toten Hosen auf!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hannes Wader wird in diesem Jahr mit dem Deutschen Musikpreis ECHO f&uuml;r sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), ehrt den K&uuml;nstler als gro&szlig;en Liedermacher, der die Entwicklung des deutschsprachigen Liedes seit den 60er Jahren nachhaltig und beispielhaft gepr&auml;gt hat. Hannes Wader wird den ECHO am 21. M&auml;rz im Rahmen der gro&szlig;en Awardshow in der Messe Berlin pers&ouml;nlich entgegennehmen. Gemeinsam mit der Band Die Toten Hosen wird er auf der ECHO-B&uuml;hne seinen Klassiker &bdquo;Heute hier, morgen dort&ldquo; spielen. Die D&uuml;sseldorfer Formation hat dieses wohl bekannteste Lied von Hannes Wader im vergangenen Jahr f&uuml;r die Jubil&auml;umsedition ihres Nummer-1-Albums &bdquo;Ballast der Republik&ldquo; aufgenommen. Die von der Kimmig Entertainment GmbH produzierte Verleihung des Deutschen Musikpreises ECHO mit Gastgeberin Helene Fischer strahlt Das Erste am 21. M&auml;rz um 20:15 Uhr live aus.<\/p>\n<p>&bdquo;Hannes Wader ist ein K&uuml;nstler mit Ecken und Kanten, der der deutschen Gesellschaft immer wieder den Spiegel vorgehalten hat&ldquo;, so BVMI-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Dr. Florian Dr&uuml;cke. &bdquo;Seit Jahrzehnten spricht er in seinen Liedern Dinge an, die m&ouml;glicherweise ungesagt geblieben w&auml;ren: Hannes Wader spricht vielen Menschen aus dem Herzen. Seine enorme musikalische und lyrische Qualit&auml;t, seine ungeheure Bandbreite im Spannungsfeld von Politik und Poesie, Protestsong und Liebeslied machen Hannes Wader zu einer singul&auml;ren Pers&ouml;nlichkeit in der deutschen Musiklandschaft &ndash; und mittlerweile auch zu einer k&uuml;nstlerischen Inspirationsquelle f&uuml;r j&uuml;ngere Musikergenerationen.&ldquo;<\/p>\n<p><b>Hannes Wader &ndash; Mehr als &bdquo;Heute hier, morgen dort&ldquo;<\/b><br \/>\nMit seinen Liedern hat Hannes Wader die Zeitl&auml;ufte auf vielf&auml;ltige Weise begleitet. So unterschiedliche Wader-Songs wie &bdquo;Trotz alledem&ldquo;, &bdquo;Kokain&ldquo;, &bdquo;Der Rattenf&auml;nger&ldquo;, &bdquo;Dat du min Leefste b&uuml;st&ldquo; oder &bdquo;Charley&ldquo; geh&ouml;ren zum Soundtrack ganzer Generationen. Sein Lied &bdquo;Heute hier, morgen dort&ldquo; avancierte gar zum Volkslied im besten Sinne. Der 1942 in Bielefeld geborene Liedermacher hat im Laufe seiner Karriere immer wieder seine pers&ouml;nliche Sicht vom Lauf der Welt, von politischen und sozialen Verh&auml;ltnissen, von Krieg und Frieden aber auch von Liebe und Leid zu ebenso aufw&uuml;hlenden wie einf&uuml;hlsamen Liedern verdichtet &ndash; und das nicht nur in den dezidiert biografischen Titeln. Dabei hat Hannes Wader sein Publikum begeistert oder irritiert, er wurde gefeiert oder ge&auml;chtet: Kalt gelassen hat er niemanden. Bis heute.<\/p>\n<p><b>Das aktuelle Album<\/b>&ndash; 2012 ver&ouml;ffentlichte Hannes Wader &bdquo;Nah dran&ldquo;, sein erstes Solo-Album seit f&uuml;nf Jahren. Hier zeigt er sich einmal mehr als Song-Poet, der sowohl in Folksong und Volkslied als auch in Pop, Reggae und Ballade zu Hause ist. Auf der H&ouml;he seiner Kunst artikuliert er sich als Komponist und Texter, S&auml;nger und Gitarrist, Bearbeiter und Interpret. Neben eigenen Titeln sind u.a. Lieder von Pete Seeger, Tom Paxton, Konstantin Wecker und Franz Josef Degenhardt zu h&ouml;ren. Ebenfalls im vergangenen Jahr erschien die Compilation &bdquo;Heute hier, morgen dort&ldquo;, auf der so unterschiedliche K&uuml;nstler wie Philipp Poisel, Anna Depenbusch, Pohlmann oder die Punkband Slime mit Liedern von Hannes Wader zu h&ouml;ren sind. Sie unterstreichen damit eindrucksvoll die Zeitlosigkeit seiner Musik und die Relevanz seiner Texte. Auch hier wird deutlich: Tagespolitik ist seine Sache nicht. Hannes Wader stellt vielmehr pers&ouml;nliche, manchmal auch autobiografische Geschichten in einen zeitgeschichtlichen Kontext. Das war zu Beginn seiner Karriere so, und das ist auch heute nicht anders.<\/p>\n<p><b>Die Anf&auml;nge<\/b> &ndash; Inspiriert von Georges Brassens und Bob Dylan, begann der gelernte Dekorateur und Grafikstudent, der sp&auml;ter zeitweise bei dem Magazin &bdquo;Pardon&ldquo; als Layouter arbeitete, Anfang der 60er Jahre mit dem Schreiben eigener Lieder. Sein Auftritt beim legend&auml;ren Burg Waldeck Festival 1966 machte ihn &uuml;ber Nacht zu einem bekannten Namen in der jungen deutschen Liedermacherszene. Sein erstes Album erschien 1969 unter dem Titel &bdquo;Hannes Wader singt&ldquo; und verschaffte ihm den k&uuml;nstlerischen Durchbruch. Auf dem Deb&uuml;t sind Lieder wie &bdquo;Das Bier in dieser Kneipe&ldquo;, &bdquo;Frau Klotzke&ldquo; oder das von Reinhard Mey gecoverte und ins Franz&ouml;sische &uuml;bertragene &bdquo;Begegnung&ldquo; zu h&ouml;ren. Sie alle sind heute Klassiker.<\/p>\n<p><b>Turbulente Zeiten<\/b> &ndash; Sein 1972 ver&ouml;ffentlichtes drittes Album &bdquo;7 Lieder&ldquo; mit Songs wie &bdquo;Kokain&ldquo; und &bdquo;Heute hier, morgen dort&ldquo; war ein gro&szlig;er Erfolg, fiel aber in eine f&uuml;r ihn schwierige Zeit. Unwissentlich hatte er seine Hamburger Wohnung der RAF-Terroristin Gudrun Ensslin &uuml;berlassen und war anschlie&szlig;end auf Europareise gegangen. Nach seiner R&uuml;ckkehr wurde er w&auml;hrend eines Konzerts auf der B&uuml;hne verhaftet. Ein drohender Medienboykott konnte allerdings durch Freunde wie Reinhard Mey, Ulrich Roski und Insterburg &amp; Co. abgewendet werden. Hannes Wader hat es weder sich noch seinen Fans jemals leicht gemacht. Als er 1977 in die DKP eintrat, wandten sich zwar viele von ihm ab, dennoch geh&ouml;rte er weiterhin zu den ganz Gro&szlig;en unter den deutschen Liedermachern. Im gleichen Jahr erschien das Album: &bdquo;Hannes Wader singt Arbeiterlieder&ldquo; mit St&uuml;cken wie dem Partisanenlied &bdquo;Bella ciao&ldquo;, dem Brecht-Eisler-Klassiker &bdquo;Solidarit&auml;tslied&ldquo; und &bdquo;Die Internationale&ldquo;. Das Titellied seines Albums &bdquo;Es ist an der Zeit&ldquo; (1980) wurde zur Hymne der Friedensbewegung. Dar&uuml;ber hinaus sang er auch immer wieder Lieder, die nicht dezidiert politisch sind, zu h&ouml;ren auf Alben wie &bdquo;Plattdeutsche Lieder&ldquo; (1974), &bdquo;Hannes Wader singt Shanties&ldquo; (1978) oder &bdquo;Liebeslieder&ldquo; (1986).<\/p>\n<p><b>Von Marx bis Schubert<\/b> &ndash; In der Zeit der Wiedervereinigung trat Hannes Wader aus der DKP aus, ohne seine sozialistischen Grund&uuml;berzeugungen aufzugeben. Er nahm das stark biografisch gepr&auml;gte Album &bdquo;Nie mehr zur&uuml;ck&ldquo; (1991) auf und spielte 1996 gemeinsam mit Reinhard Mey und Klaus Hoffmann unter dem Albumtitel &bdquo;Liebe, Schnaps, Tod &ndash; Wader singt Bellman&ldquo; Lieder des schwedischen Rokoko-Komponisten Carl Michael Bellman ein. Im Jahr darauf besch&auml;ftigte er sich intensiv mit Franz Schubert. Begleitet von dem Gitarristen Ralf Illenberger und dem Bassisten Eberhard Weber sang er auf dem Album &bdquo;An dich hab ich gedacht &ndash; Wader singt Schubert&ldquo; Lieder wie &bdquo;Der Musensohn&ldquo; oder &bdquo;Die Forelle&ldquo; in ungewohnten Versionen.<\/p>\n<p>Kein Ende in Sicht &ndash; Die folgenden Jahre waren von ausgiebigen Tourneen gepr&auml;gt. Immer wieder trat er auch mit seinem Freund und Kollegen Konstantin Wecker auf. Im Wortsinne einmalig ist das gemeinsame Konzert mit Reinhard Mey und Konstantin Wecker anl&auml;sslich seines 60. Geburtstags in der Stadthalle Bielefeld im Juni 2002, das auf einer Doppel-CD ver&ouml;ffentlicht und ein Bestseller wurde. 2010 erschien die Live-CD &bdquo;Wecker &amp; Wader &#8211; Kein Ende in Sicht&ldquo; und hielt sich ebenfalls wochenlang in den Charts. 2011 kam der Film &bdquo;Wader Wecker Vater Land&ldquo; von Regisseur Rudi Gaul in die Kinos, eine Dokumentation &uuml;ber eine gemeinsame Tournee mit Konstantin Wecker, die beim M&uuml;nchener Filmfest mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Sein neuestes Album wurde erst vor wenigen Wochen ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Old Friends in Concert&ldquo;, ein Live-Mitschnitt von der gemeinsamen Tournee mit dem englischen Singer\/Songwriter Allan Taylor. Auch diese CD stieg direkt in die Charts ein.<\/p>\n<p><em>Foto-Credit: Universal Music<\/em><\/p>\n<p>www.echopop.de<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutsche Phono-Akademie ehrt den legend\u00e4ren Liedermacher f\u00fcr seine nachhaltigen Beitr\u00e4ge zur Entwicklung des deutsch-sprachigen Liedes! 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