{"id":116419,"date":"2013-05-05T00:00:00","date_gmt":"2013-05-05T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=116419"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"RAINHARD-FENDRICh-Rainhard-Fen-116418","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/liedermacher\/RAINHARD-FENDRICh-Rainhard-Fen-116418\/","title":{"rendered":"RAINHARD FENDRICh <br \/> Rainhard Fendrich \u00fcber &#8222;Besser wird\u00b4s nicht&#8220;!"},"content":{"rendered":"<p>Er stellt uns nicht nur sein neues Album Lied f\u00fcr Lied vor, sondern erkl\u00e4rt uns zudem das CD-Cover&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Das Cover:<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das Cover soll Neugierde wecken und Verwirrung stiften.&nbsp;Was bedeutet ein Burger, der statt Fleisch geschmolzene CDs beinhaltet? Im Burger sehe ich das &bdquo;Wappen unserer Zeit&quot;: Fast Food, lecker und ohne Ballaststoffe. Die geschmolzenen CDs symbolisieren die rasche Verg&auml;nglichkeit und Austauschbarkeit der &bdquo;industrialisierten (vor allem Musik-) Kunst&quot; und den &bdquo;Sonderm&uuml;ll&quot;, den sie zur&uuml;ckl&auml;sst. Kunst kann und soll sogar manchmal schwer verdaulich und bitter sein. Diese heutige, schnelle Art muss schmecken und ist f&uuml;r den Konsumenten (Mainstream) der Einfachheit halber konfektioniert worden. &bdquo;Schnell&quot; und &bdquo;einfach&quot; als Vorgabe sind aber keine guten N&auml;hrb&ouml;den f&uuml;r die Fantasie.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>NIE NACH BOSTON<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zwischen Flughafen, Hotelzimmer und Konzertb&uuml;hne ist man sich manchmal nicht mehr sicher, ob man noch Herr seines eigenen Lebens ist. Die Medienlandschaft hat sich stark ver&auml;ndert, die Radiosender haben sich vervielfacht. Wer nicht zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist, hat kaum Chancen &bdquo;geh&ouml;rt&quot; zu werden. Das erzeugt bisweilen einen enormen Leistungsdruck und wirft die Frage auf, ob man das wollte, als man vor vielen Jahren das erste Mal auf eine B&uuml;hne ging? Ich wollte mit Liedern vor ein Publikum treten und einfach Spa&szlig; haben. Was n&uuml;tzt der gr&ouml;&szlig;te Erfolg, wenn die Freude verloren geht? Das darf einfach nicht passieren. Und wird es auch nicht!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>NIMMER LANG<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wenn man in den Siebzigern Lieder gegen den Krieg geschrieben hat, war da nicht nur ein Publikum, sondern auch die Chance damit sogar in die Charts zu kommen. Wenn man das heute macht, erntet man meistens Nasenr&uuml;mpfen und Augenrollen. Lieder k&ouml;nnen die Zeit reflektieren, Missst&auml;nde anprangern, &Auml;ngste und Hoffnungen deutlich sp&uuml;rbarer machen. Und auch wenn man mit ihnen wahrscheinlich die Welt nicht ver&auml;ndern kann, sollte man niemals aufh&ouml;ren es zu versuchen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>CLUB DER MILLIARD&Auml;RE<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Unermesslicher (Ungeahnter) und noch viel weniger nachvollziehbarer Reichtum &uuml;berf&auml;llt den Westen Europas, w&auml;hrend die Armen immer &auml;rmer werden. Eine Stimmung, wie man sie vom Vorabend gro&szlig;er Revolutionen her kennt. Wie lange kann die Welt dieses Ungleichgewicht noch halten? Und wieso gibt es pl&ouml;tzlich so viele Milliard&auml;re? Man wird doch noch fragen d&uuml;rfen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>SCH&Ouml;N SHOPPEN<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Aber was passiert mit ihr, wenn sie da durch ist?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Magnetismus zwischen Mann und Frau beruht immer h&auml;ufiger auf einer materiellen Basis. So kommen manchmal sehr ungleiche Paare zustande. Die aber gl&uuml;cklich sind oder zumindest so tun.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>DIE FREIHEIT<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Freiheit des Einen endet dort, wo die des Anderen eingeschr&auml;nkt wird. Die zunehmende Weltbev&ouml;lkerung l&auml;sst die Freiheit, wie sie unsere Gro&szlig;v&auml;ter noch kannten, unaufhaltsam schrumpfen. Aber es gibt auch einige neue Arten von Freiheit: Die Religionsfreiheit, die Meinungsfreiheit sowie die Freiheit &uuml;ber die Sexualit&auml;t. Und die Freiheit des Menschen so zu sein, wie er ist.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>WENN M&Auml;NNER VERLETZT SIND<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Es war noch nie leicht, ein Mann zu werden und es auch zu bleiben. Vom Barbaren &uuml;ber den Ritter zum Gentleman war es ein weiter Weg. Doch egal zu welchem Zeitpunkt der Weltgeschichte man von &bdquo;M&auml;nnlichkeit&quot; sprach, sie beinhaltete immer das Ertragen von Schmerzen und das &bdquo;Nicht &#8211; Zeigen &#8211; von &#8211; Gef&uuml;hlen&quot;. Es ist eine der wenigen positiven Entwicklungen unserer Gesellschaft, dass &bdquo;M&auml;nnlichkeit&ldquo; heute nicht mehr so einf&auml;ltig definiert wird.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>DIE, DIE WANDERN<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Country-Musik ist die Musik der Farmer, Cowboys und Trucker. Ihre Texte handeln<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>vom einfachen Leben, das oft hart und ungerecht ist und ermutigen nicht selten zum &bdquo;Durchhalten&quot;.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>BESSER WIRD&acute;S NICHT<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Titelsong k&ouml;nnte bei oberfl&auml;chlicher Betrachtung etwas irref&uuml;hrend auf einen gewissen Ersch&ouml;pfungszustand des Urhebers schlie&szlig;en lassen. Das Gegenteil ist der Fall. Unsere Gegenwart bietet unz&auml;hlige Themen, &uuml;ber die ein &bdquo;Singer &#8211; Song &#8211; Writer&quot; nicht nur schreiben sollte, sondern einfach schreiben muss! Es wird immer davon gesprochen, dass sich unser Wohlstand vermehren soll. Doch verbessert das Wachstum wirklich unser Leben? Wenn z. B. umweltfreundliche Autos in China massenproduziert werden, aber die Menschen dort Schutzmasken auf der Stra&szlig;e tragen m&uuml;ssen, weil die Luft durch die zahlreichen Industriestandorte kaum noch atembar ist, hat sich f&uuml;r viele ihre Lebenssituation verschlechtert. Wer ist daf&uuml;r verantwortlich? Wer sagt den greisen Politik-Ikonen, die so gern in Talkshows ihre Weisheit mit uns teilen, dass sie Mitschuld tragen? Weil vieles, was heute zum Himmel stinkt, auf ihrem Mist gewachsen ist. Solange die Politik sich in der Geiselhaft der Finanzm&auml;rkte befindet und nicht freie Entscheidungen im Sinne des Volkes treffen kann, wird es leider &bdquo;eher schlechter&quot; werden.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>WIE GOTT IM WERBESPOT<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Werbung zeigt uns eine Welt ohne wirkliche Gefahren, sauber und harmonisch, in der es keine echten Probleme gibt. Und wenn doch einmal, dass diese schnellstens gel&ouml;st werden. In aufwendig gedrehten Spots wird versucht, nur eines zu vermitteln: &bdquo;Gl&uuml;ck&quot;.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>DOKUSOAP<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das Reality &#8211; TV erfreut sich immer gr&ouml;&szlig;erer Beliebtheit, da es scheinbar Einblicke in das &bdquo;Leben der Anderen&quot; gew&auml;hrt und den Voyeurismus befriedigt. So mancher Zuschauer w&auml;re ganz sch&ouml;n entt&auml;uscht, wenn er w&uuml;sste, dass das Meiste gestellt ist.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>WAS BESSERES VERDIENT<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Partnerb&ouml;rsen machen es scheinbar leichter den richtigen Menschen f&uuml;rs Leben zu finden. Scheinbar! Immer mehr Paare erkennen im Alltag Eigenschaften ihres Partners, die im &bdquo;Pers&ouml;nlichkeitsprofil&quot; nicht aufgezeigt waren. Das sind die &bdquo;Irrt&uuml;mer&quot;, die nicht selten sehr schmerzlich ausger&auml;umt werden. &bdquo;Drum pr&uuml;fe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet!&quot; (Friedrich Schiller: &bdquo;Das Lied von der Glocke&quot;)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>AUS KEINEM GUTEN HOLZ<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ein Land, in dem Waffen m&uuml;helos erh&auml;ltlich sind, w&auml;hrend der Verkauf von Kinder &#8211; &Uuml;berraschungseiern verboten ist, verliert zusehends jede demokratische Glaubw&uuml;rdigkeit.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ein Land, das unter dem Vorwand Frieden und Demokratie zu bringen, sich nur an Konflikten beteiligt, wo nach der Beendigung &bdquo;was zu holen&quot; ist, hat seinen Status als &bdquo;Weltpolizei&quot; verloren. Was n&uuml;tzt der beste Pr&auml;sident, wenn er von einem Kongress gebremst wird, der nicht einmal eine soziale Krankenversicherung f&uuml;r jeden Staatsb&uuml;rger f&uuml;r notwendig h&auml;lt und von &bdquo;Zust&auml;nden wie in Europa redet&quot;?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>DU BRAUCHST NICHT MEHR<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Oft sind es die Dinge, die man nur aus dem Augenwinkel sieht oder &uuml;ber die man sich auf den ersten Blick keine gro&szlig;en Gedanken macht, die zu einem Lied werden. Die Tagesschau! Ein Fl&uuml;chtlingsstrom aus den Kriegsgebieten. Wir kennen das schon, wir sehen es t&auml;glich. Wir k&ouml;nnen es nicht mehr sehen, dieses Elend. Was kann man tun? Wir als demokratisches Land gew&auml;hren Asylrecht, das ist ein Menschenrecht. Doch die Vorurteile Fl&uuml;chtlingen gegen&uuml;ber sind auf der anderen Seite wieder eher &bdquo;recht menschlich&quot;. Es ist auch ein Lied &uuml;ber die Bescheidenheit.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>DER LOBBYIST<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ohne Worte<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>HINTER VERSCHLOSSENEN T&Uuml;REN<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>H&auml;usliche Gewalt ist die feigste Form der Auseinandersetzung zwischen Mann und Frau.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wie oft begegnen uns Frauen, die im Sommer einen Schal tragen oder bei Regen eine Sonnenbrille? Auch wenn man selten bis nie helfen kann, dar&uuml;ber schweigen darf man auf gar keinen Fall.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>ZWA SCHLAPF&acute;N UND A SONNENBR&Uuml;&acute;N<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ich denke im Leben jedes Mannes kommt der Moment, wo er daran denkt ein anderes Leben zu f&uuml;hren. Ein viel Einfacheres und Unbeschwerteres als bisher. Der Traum vom &bdquo;Aussteigen&quot; ist leicht getr&auml;umt, doch ihn in die Realit&auml;t umzusetzen, ist nur Wenigen bisher gelungen. Manchmal reicht schon der Gedanke, dass man k&ouml;nnte, wenn man wollte.<\/em><\/p>\n<p>Ariola \/ Sony Music (Textvorlage)<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er stellt uns nicht nur sein neues Album Lied f\u00fcr Lied vor, sondern erkl\u00e4rt uns zudem das CD-Cover&#8230;:\u00a0 Das Cover:<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":116420,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[21],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116419"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116419"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116419\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/116420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=116419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}