{"id":115648,"date":"2013-05-23T11:55:00","date_gmt":"2013-05-23T11:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=115648"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"GEORGES-MOUSTAKI-Georges-Moust-115647","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/GEORGES-MOUSTAKI-Georges-Moust-115647\/","title":{"rendered":"GEORGES MOUSTAKI <br \/> Georges Moustaki ist tot!"},"content":{"rendered":"<p>Er verstarb am heutigen Donnerstag (23.05.2013) im Alter von 79 Jahren in Nizza!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Georges Moustaki (* 3. Mai 1934 in Alexandria, &Auml;gypten; &dagger; 23. Mai 2013 in Nizza, Frankreich; eigentlich Giuseppe Mustacchi) war ein franz&ouml;sischer S&auml;nger, Komponist und Lyriker.<\/p>\n<p>Moustaki wurde als Sohn des j&uuml;disch-griechischen Buchh&auml;ndlers Nissim Mustacchi und dessen Frau Sara in Alexandria, &Auml;gypten geboren. Im kosmopolitischen Klima dieser Stadt lernte er neben seiner griechischen Muttersprache Italienisch, Arabisch und Franz&ouml;sisch. Aufgrund der Affinit&auml;t seiner Eltern zur franz&ouml;sischen Kultur besuchte Moustaki eine franz&ouml;sische Schule. Dort und bei Konzerten, die er mit seinen Eltern besuchte, kam er in Kontakt mit dem franz&ouml;sischen Chanson. Nach Beendigung der Schule ging er 1951 nach Paris. In dieser Zeit begann er, erste Chansons zu schreiben. Er begegnete Georges Brassens, dessen Ermutigung f&uuml;r Moustaki den Ausschlag gab, sich f&uuml;r eine Karriere als Musiker zu entscheiden. Als Hommage an Brassens w&auml;hlte Moustaki den Vornamen Georges f&uuml;r sein Pseudonym. 1958 lernte er &Eacute;dith Piaf, ein weiteres Idol seiner Jugend, kennen und begann mit der wesentlich &auml;lteren Frau eine kurze Liebesaff&auml;re. F&uuml;r sie textete er das erfolgreiche Chanson &quot;Milord&quot; zur Musik von Marguerite Monnot.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nMoustaki starb am 23. Mai 2013 in Nizza.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den 1960er Jahren schrieb Moustaki als Musiker, Liedermacher und Dichter zahlreiche Chansons f&uuml;r die bekanntesten Interpreten dieses Fachs: &Eacute;dith Piaf, Barbara, Serge Reggiani, Dalida, Yves Montand, Juliette Gr&eacute;co und Henri Salvador. Ende der 1960er Jahre arbeitete er eng mit der franz&ouml;sischen S&auml;ngerin Barbara zusammen und ging mit ihr gemeinsam auf Tournee. Als Barbara eines Abends erkrankte, gab er 1968 sein erstes Solokonzert und begann damit seine eigene Karriere als S&auml;nger.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nGeorges Moustaki war bis zu seinem Tod regelm&auml;&szlig;ig auf Tournee und auch in Deutschland zu Gast. Zu seinen ber&uuml;hmtesten Chansons z&auml;hlen Ma libert&eacute;, Le m&eacute;t&egrave;que, Ma solitude, En Mediterran&eacute;e, Hiroshima und Nadjejda.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nGemeinsam mit seinem Freund Siegfried Meir, der, im selben Jahr wie Moustaki in Frankfurt am Main geboren, im Alter von sieben Jahren ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde, schrieb Moustaki das Buch Sohn des Nebels. J&uuml;dische Erinnerungen, in dem die beiden ihre unterschiedlichen Lebenswege als Juden aus Alexandria bzw. Deutschland reflektieren.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n1998 spielte Georges Moustaki die Rolle des Abb&eacute; Faria an der Seite von G&eacute;rard Depardieu in der Fernseh-Verfilmung &quot;Der Graf von Monte Christo&quot;.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/RmG6eJHAtNM\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Wikipedia.de (Textvorlage)<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er verstarb am heutigen Donnerstag (23.05.2013) im Alter von 79 Jahren in Nizza!\u00a0 Georges Moustaki (* 3. 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