{"id":113365,"date":"2013-07-24T00:00:00","date_gmt":"2013-07-24T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=113365"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"MANUELA-Ein-Geheimtipp-fuer-Fa-113364","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/MANUELA-Ein-Geheimtipp-fuer-Fa-113364\/","title":{"rendered":"MANUELA <br \/> Ein Geheimtipp f\u00fcr Fans: &quot;Jive Manuela 2013&quot; &#8211; neu als Download-Track erh\u00e4ltlich!"},"content":{"rendered":"<p>Ulrich Eichblatt hat &#8211; mit Andy Matern, einem Freund aus alten Tagen (Haddaway, Bad Boys Blue&#8230;), &#8211; das legend\u00e4re &#8222;Jive Manuela&#8220; neu (und mit dem ihm zur Verf\u00fcgung stehenden Neuaufnahmen Manuela\u00b4s) produziert!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">Sie ist schon seit &uuml;ber 12 Jahren tot &#8211; und dennoch unvergessen&#8230; MANUELA.<\/p>\n<p>Die S&auml;ngerin, die am 18. August 2013 ihren 70. Geburtstag feiern k&ouml;nnte, wenn sie nicht bereits am 13. Februar 2001 im Alter von nur 57Jahren an Gaumenkrebs verstorben w&auml;re, lebt in ihren Liedern weiter.<\/p>\n<p>1992 tauchte Manuela mit &quot;Jive Manuela&quot; noch einmal in den deutschen Single-Charts auf. &quot;Jive Manuela&quot; umfasste ein <span style=\"color: rgb(0, 0, 0); font-family: sans-serif; font-size: 13px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 19.1875px; orphans: auto; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: auto; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: rgb(255, 255, 255); display: inline !important; float: none;\">Potpourri, bestehend aus den Titeln &quot;Schuld war nur der Bossa Nova&quot; (1963), &quot;Ich geh noch zur Schule&quot; (1963), &quot;Schneemann&quot; (1964), &quot;Schwimmen lernt man im See&quot;<\/span> (1964) und noch einmal &quot;Schuld war nur der Bossa Nova&quot; (1963).<\/p>\n<p>Ulrich Eichblatt hat nun &#8211; nach dem exakten Muster der Originalvorlage &#8211; ein neues Potpourri namens &quot;Jive Manuela 2013&quot; zusammengestellt. Mit der identischen Titelreihenfolge. Mit einem Unterschied: Er stellte <em>sein<\/em> &quot;Jive Manuela&quot; Medley aus dem ihm zur Verf&uuml;gung stehenden <em>Neuaufnahmen <\/em>der gro&szlig;en Manuela-Hits zusammen.<\/p>\n<p>&quot;Jive Manuela 2013&quot; ist seit dem 5. Juli exklusiv als Download-Track <strong><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Manuela-Schuld-Schule-Schneemann-Schwimmen\/dp\/B00DUJ2CUE\/ref=sr_1_cc_1?s=aps&amp;ie=UTF8&amp;qid=1374615656&amp;sr=1-1-catcorr&amp;keywords=Jive+Manuela+2013\">HIER<\/a><\/strong> erh&auml;ltlich und entfaltet durch die teils schon etwas &quot;br&uuml;chige&quot; Stimme der nicht mehr ganz so junge Manuela (s)einen ganz eigenen Charme.<\/p>\n<p>&Uuml;brigens: Wussten Sie, dass die Original-Interpretin des Titels &quot;Schuld war nur der Bossa Nova&quot; (&quot;Blame It On The Bossa Nova&quot;), Eydie Gom&eacute;, noch lebt? Die US-amerikanische S&auml;ngerin ist mittlerweile 84 Jahre alt.<\/p>\n<p>Ebenfalls noch am Leben, jedoch zwischenzeitlich 94 Jahre alt, ist Peter &quot;Pete&quot; Seeger, der Kopf der Gruppe <em>The Weavers <\/em>(1948 &#8211; 1964), die u. a. den Song &quot;On Top Of Old Smokey&quot; beisteuerte, aus dem man 1963 f&uuml;r Manuela keck &quot;Ich geh noch zur Schule&quot; machte.<\/p>\n<p>Auch Diana Rey,&nbsp; welche mit &quot;Just So Bobby Can See&quot; die Vorlage f&uuml;r &quot;Schwimmen lernt man im See&quot; abgeliefert hatte, ist, 70-j&auml;hrig, noch am Leben. Allerdings gilt sie als klassisches &quot;One-Hit-Wonder&quot; (= Ein-Hit Wunder). Ihr einziger wirklich er Hit war &quot;Please Don&#39;t Talk To The Lifeguard&quot; (1963).<\/p>\n<p>Da f&auml;llt die Hit-Bilanz von &quot;unserer&quot; Manuela doch um ein Vielfaches gr&ouml;&szlig;er aus&#8230;<\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\n<strong>Biografie MANUELA<\/strong> (Quelle: <strong><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite\">Wikipedia.de<\/a><\/strong>)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">Manuela (* 18. August 1943 in Berlin; &dagger; 13. Februar 2001 ebenda, b&uuml;rgerlich Doris Inge Wegener) war eine deutsche Schlagers&auml;ngerin, die in den 1960-er Jahren zu den Stars und Teenager-Idolen in der Bundesrepublik Deutschland geh&ouml;rte.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Doris Wegener wuchs in bescheidenen Verh&auml;ltnissen im Berliner Bezirk Wedding (Berlin-Gesundbrunnen) in einem Acht-Personen-Haushalt auf. Nach Abschluss der Volksschule arbeitete sie bei AEG als L&ouml;terin. Entdeckt wurde die Amateurs&auml;ngerin Anfang der 1960-erJahre w&auml;hrend eines Auftritts im &bdquo;Ufer-Eck&ldquo;, einer Kneipe im Wedding (dort sang sie f&uuml;r 15 DM die Stunde), von dem Musikmanager Peter Meisel, der 1964 zusammen mit dem Komponisten Christian Bruhn zu den Gr&uuml;ndungsv&auml;tern von Hansa Musik Produktion geh&ouml;rte. Meisel nahm mit seiner Neuentdeckung zwei Titel auf: &ldquo;Morgen wird meine Hochzeit sein&rdquo; und &ldquo;Drei wei&szlig;e Rosen&rdquo;. Diese Aufnahmen sind jedoch nie auf einem Tontr&auml;ger ver&ouml;ffentlicht worden. Bald darauf gewann sie einen Nachwuchswettbewerb der Ariola, wo ihre erste Schallplatte erschien: &ldquo;Hula-Serenade&rdquo; \/ &ldquo;Candy&rdquo; (Musik von Christian Bruhn, Text von Georg Buschor). Davon wurden jedoch nur 6.000 St&uuml;ck verkauft. Mehr Erfolg hatte sie bei Polydor als Leads&auml;ngerin der von Peter Meisel produzierten ersten deutschen M&auml;dchenband Tahiti Tamoures (dazu geh&ouml;rten noch Charlotte Marian und Monika Grimm) mit &ldquo;Wini Wini&rdquo; 1963.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Sowohl Produzent wie K&uuml;nstlerin strebten eine Solo-Karriere an und wechselten zu Teldec. Mit &ldquo;Schuld war nur der Bossa Nova&rdquo;, der deutschen Version von &ldquo;Blame It On The Bossa Nova&rdquo; von Eydie Gorm&eacute;, hatte sie 1963 einen Nummer-eins-Hit, der zum Startschuss einer Karriere mit ca. 20 Millionen verkaufter Schallplatten\/CDs wurde.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&Uuml;ber den Karriereverlauf berichtete die S&auml;ngerin auf dem Cover ihrer ersten LP &ldquo;Manuela!&rdquo;: &bdquo;Ich war noch keine 18 Jahre alt, als ich mich im Berliner Wedding mit ein paar Freunden zusammentat und mit ihnen &sbquo;skiffelte&lsquo;. Tags&uuml;ber l&ouml;tete ich hinter der Werkbank einer Berliner Elektrofabrik Radiokondensatoren, abends aber sang ich aus Liebhaberei Schlager. Bald hatte mich die Teldec entdeckt; es war bei einem Tanzabend. Ich durfte meine erste Schallplatte besingen &ndash; und sie wurde ein ganz dufter Erfolg &hellip; Bis in die sp&auml;te Nacht hinein probe ich oft mit meiner Band, den &#39;Sechs Dops&#39;, ganz dufte Berliner Jungs.&ldquo;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Mit &ldquo;Schuld war nur der Bossa Nova&rdquo; schaffte es Manuela, mit ihrer Stimmlage, die Connie Francis mitsamt ihrem amerikanischen Akzent so perfekt nachempfunden war, ihr gro&szlig;es Vorbild auf den dritten Platz (der BRAVO-Charts) zu verweisen.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Die Textzeilen &bdquo;Doch am n&auml;chsten Tag fragte die Mama: &sbquo;Kind, warum warst du erst heut&rsquo; morgen da?&lsquo;&ldquo; f&uuml;hrten dazu, dass die Schallplatte auf den Index des Bayerischen Rundfunks gesetzt wurde.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Nach ihrem gro&szlig;en Single-Hit folgte sofort eine LP mit dem Titel &ldquo;Manuela!&rdquo;. Die junge S&auml;ngerin wagte sich an Hits gro&szlig;er K&uuml;nstler heran wie &ldquo;Ein Schiff wird kommen&rdquo;, &ldquo;Spiel noch einmal f&uuml;r mich, Habanero&rdquo;, &ldquo;Diana&rdquo;, &ldquo;Ave Maria no morro&rdquo; oder &ldquo;Vaya con dios&rdquo;.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Manuela schuf mit ihrem Gesangsstil einen neuen Trend: &bdquo;Sie war die erste, die in den 60-er Jahren der popul&auml;ren ausl&auml;ndischen Konkurrenz ein Schnippchen schlug und rotzfrech in gebrochenem Deutsch sang. Aus &sbquo;gefangen&lsquo; wurde bei ihr &sbquo;gefan &ndash; gen&lsquo; und aus &sbquo;Gro&szlig;stadt&lsquo;, &sbquo;Grous &ndash; stadt&lsquo;, was &sbquo;vorbei&lsquo; war, das war bei Manuela &sbquo;vor &ndash; bye&lsquo; und nicht &sbquo;lange&lsquo;, sondern &sbquo;lan &ndash; ge&lsquo; her. War es f&uuml;r Sprach&auml;stheten eine Vergewaltigung &ndash; das Publikum fand es todschick.&ldquo;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Bald kamen Fernsehshows und ihr erster Film Im singenden R&ouml;&szlig;l am K&ouml;nigssee (mit Waltraud Haas, Trude Herr, Peter Hinnen u. a.) hinzu. Zudem nahm sie Tanz-, Schauspiel-, Gesangs- (laut Beilagezettel zur CD &ldquo;Manuela &ndash; Das Beste \/ Die Originalhits&rdquo;, Telefunken 1999, ist nachzulesen, dass Manuela sich angeblich zur Operettens&auml;ngerin ausbilden lassen wollte, jedoch bald wieder das Vorhaben aufgab) und Gitarrenunterricht. 1971 war die S&auml;ngerin in der Kom&ouml;die &ldquo;Zwanzig M&auml;dchen und die Pauker: Heute steht die Penne Kopf&rdquo; ein zweites Mal auf der Kinoleinwand zu sehen.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">1966 erhielt Manuela, die inzwischen mit ihren eigenen Bands &#8211; (anf&auml;nglich) <em>6 Dops<\/em>, dann <em>5 Dops<\/em>, und <em>Fleets<\/em> (sp&auml;ter ersetzt durch <em>The Blizzards Four<\/em>) &#8211; auftrat sowie weitere Hits produzierte, zusammen mit Drafi Deutscher den <em>Goldenen Bravo-Otto<\/em>. An der Wahl hatten sich zwei Millionen Bravo-Leser beteiligt, damals absoluter Rekord. Die Auszeichnung wurde den beiden Teenager-Idolen im Rahmen der seinerzeit erfolgreichen Fernsehshow (der zw&ouml;lften) Der goldene Schu&szlig;, mit Lou van Burg als Moderator, &uuml;berreicht.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Die K&uuml;nstlerin erhielt noch einige OTTO-Wahltroph&auml;en. Sie wurde acht Mal in Folge von <em>Bravo<\/em>-Lesern zur beliebtesten S&auml;ngerin gew&auml;hlt, zierte elfmal das<em> Bravo<\/em>-Titelblatt, hatte in Deutschland mehrere Top 10-Hits, war in den Niederlanden und einigen L&auml;ndern S&uuml;damerikas erfolgreich, machte zwei Tourneen durch die damalige Tschechoslowakei, stand ferner &ndash; laut Angaben auf dem Cover zu ihrer LP Rund um die Welt &ndash; auch in Italien, England und Spanien vor dem Mikrofon und trat unter ihrem b&uuml;rgerlichen Namen als Textdichterin sowie Komponistin einiger ihrer Schlager (beispielsweise &ldquo;Verliebt in Amsterdam&rdquo; oder &#8211; in sp&auml;teren Jahren &ndash; &ldquo;Sehnsucht nach der Heimat&rdquo;) hervor. Ein Novum waren ihre Schallplattenaufnahmen f&uuml;r das ostdeutsche Label AMIGA: 1965 &ldquo;K&uuml;sse unterm Regenbogen&rdquo; und 1972 &ldquo;Ich hab&#39; mich verliebt in dich&rdquo;.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Am 14. M&auml;rz 1968 wurde die erste &ldquo;Starparade&rdquo; im ZDF ausgestrahlt. Rainer Holbe, der durch die Sendung f&uuml;hrte, wurde von Manuela als Co-Moderatorin unterst&uuml;tzt. In den folgenden Jahren war sie oft Gast der beliebten Musiksendung. Auf dem Zenit ihrer Karriere entwarf Manuela Mode. Diese vertrieb sie &uuml;ber ihre Star-Boutique Manuela GmbH, die seinerzeit in allen H&auml;usern der gro&szlig;en Kaufhauskonzerne unter dem Motto &ldquo;Jung, sportlich, bequem und schick &ndash; und das alles mit Musik&rdquo; angeboten wurde. Die Cover ihrer Schallplatten wurden zu Werbefl&auml;chen ihrer Mini-Kleider, Hosenanz&uuml;ge und Hot Pants.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">1970 wurde mit Manuela eine H&ouml;r- und Sehplatte produziert, die den Titel &ldquo;Alles und noch viel mehr&rdquo; trug. Die S&auml;ngerin war die erste K&uuml;nstlerin, mit der die technische Errungenschaft ausprobiert wurde. Zum Abspielen der H&ouml;r- und Sehplatte ben&ouml;tigte man einen Spezialplattenspieler, der an die Antennenbuchse eines jeden Fernsehger&auml;ts angeschlossen werden konnte.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Anfang der 1970-er Jahre hatte die S&auml;ngerin, gerade von einer Amerika-Tournee zur&uuml;ckgekehrt, Krach mit dem Deutschen Fernsehen. Dar&uuml;ber berichtete die B.Z. Ende Februar 1970: Sie, die es als einzige deutsche S&auml;ngerin nach Caterina Valente geschafft hat, im amerikanischen Fernsehen Fu&szlig; zu fassen, ist f&uuml;r den Fernseh-Boss Hans-Otto Gr&uuml;nefeldt vom 1. Programm nicht &#39;gut genug&#39;, um Deutschland beim 15. Grand Prix Eurovision de la Chanson 1970 am 21. M&auml;rz in Amsterdam zu vertreten. Obwohl ihre Plattenfirma sie nominierte, haben Gr&uuml;nefeldt und seine Auswahlkommission Manuela nicht akzeptiert.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Doch Manuela und ihre Schallplattenfirma &bdquo;r&auml;chten&ldquo; sich, indem die Verschm&auml;hte die deutsche Version des Siegertitels &ldquo;All Kinds Of Everything&rdquo; der S&auml;ngerin <em>Dana<\/em> einspielte. Immerhin schaffte die Cover-Version &ldquo;Alles und noch viel mehr&rdquo; den Sprung auf Platz 26 der deutschen Charts. Mit diesem Song gelang es Manuela die Nr. 1. der ZDF-Hitparade am 30. Mai 1970 zu werden, zugleich war sie die erste Frau in der Geschichte der &ldquo;Hitparade&rdquo;, die diesen Spitzenplatz erreichte.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Nach 1972 wurde ihr Plattenvertrag mit Telefunken wegen sinkender Verkaufszahlen nicht mehr verl&auml;ngert. Manuela wechselte mehrmals die Plattenfirma, ohne an den vorhergehenden Erfolg ankn&uuml;pfen zu k&ouml;nnen: BASF, Hansa Records, Jupiter-Records, Koch-Records, Zett Records, Tyrolis Records u.a.m.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Als es in Deutschland um Manuela ruhiger wurde, versuchte sie ihr musikalisches Gl&uuml;ck in den USA. Sehr unterschiedlich wird ihre dortige Karriere interpretiert. W&auml;hrend einerseits die Fans der K&uuml;nstlerin von einem gro&szlig;en Erfolg sprechen, immerhin trat sie mehrmals in der &ldquo;Joey Bishop-Show&rdquo;, ferner im Hotel Dunes in Las Vegas und in einigen Fernsehshows auf, wird andererseits berichtet, dass ihr letztlich eine erfolgreiche Karriere versagt blieb, deren angeblicher H&ouml;hepunkt, wie die Radio- und Fernsehillustrierte H&ouml;rZu feststellte, einzig und allein darin bestand, &bdquo;&hellip; dass Manuela Nancy Sinatra vorgestellt wurde und zusammen mit vielen anderen an einer Party von Perry Como teilnahm&ldquo;.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">1973 behauptete die Schlagers&auml;ngerin, dass ein Redakteur der &ldquo;ZDF-Hitparade&rdquo; 20.000 DM Bestechungsgeld f&uuml;r einen Auftritt in der Starparade verlangt habe. Manuela wurde wegen Verleumdung verklagt, verlor schlie&szlig;lich den sich lange hinziehenden Prozess, und die Sender boykottierten sie, allen voran das ZDF. Die Boulevardpresse, von der die K&uuml;nstlerin bis zu ihrem Karriereknick m&auml;chtig profitierte, hatte sie nun regelrecht niedergeschrieben. Die &bdquo;Vers&ouml;hnung&ldquo; mit dem ZDF erfolgte durch Bernd Schadewald. Manuela erhielt 1992 die kleine Rolle der Mutter eines Jugendlichen in dem ZDF-Film &ldquo;Schuld war nur der Bossa Nova&rdquo;, u. a. mit J&uuml;rgen Vogel und Muriel Baumeister in den Hauptrollen. Als Kulisse der Handlung diente eine Kleinstadt im Ruhrgebiet der fr&uuml;hen 1960-er Jahre.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">1980 gr&uuml;ndete die K&uuml;nstlerin ein eigenes Plattenlabel: &bdquo;Manuela Sound Music Produktion&ldquo;. Hier erschienen unter anderem ihre LPs &ldquo;Manuela &ndash; The Golden Hits&rdquo;, &ldquo;Manuela 80&rdquo;, &ldquo;Manuela ein musikalisches Portr&auml;t&rdquo; und &ldquo;Manuela singt Manuela&rdquo;. Auf diesem Label wurden ferner 1980 von Manuela die deutsche Originalaufnahme des ABBA-Hits &ldquo;Happy Hawaii&rdquo; sowie 1988 von Hans Freistadt &ldquo;Mit 17 f&auml;ngt das Leben erst an&rdquo; \/ &ldquo;Der neue Bundeskanzler&rdquo; ver&ouml;ffentlicht.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Mitte der 1980-er Jahre hatte sie nach l&auml;ngerer Zeit mit &ldquo;Rhodos bei Nacht&rdquo; wieder einen beachtenswerten Erfolg. Demgegen&uuml;ber floppte ihre 1992 produzierte CD &ldquo;Jive Manuela &ndash; Die Original Schlager-Tanz-Party&rdquo;, die auch ihre erste Aufnahme &ldquo;Hula-Serenade&rdquo; beinhaltet. Die letzte Single produzierte das einstige Teenager-Idol 1993 in Zusammenarbeit mit ihrem Bruder und Manager Klaus Dittmer. Doch Manuela konnte mit &ldquo;Wenn ich erst wieder Boden sp&uuml;r&rsquo;&rdquo; nicht mehr an ihre fr&uuml;heren Erfolge ankn&uuml;pfen, obwohl sie noch einige Auszeichnungen erhielt und umjubelter Stargast einiger Oldie-Partys war.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Manuelas 13 Jahre &auml;lterer Manager Werner Fey (&dagger; 1994) brachte sie durch Missmanagement um ihr Verm&ouml;gen. In der Folge musste die S&auml;ngerin &bdquo;&uuml;ber Betriebs-, Volks- und Oldiefeste&ldquo; tingeln, &bdquo;um sich &uuml;ber Wasser zu halten&ldquo;.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Manuela &ndash; Doris Inge Wegener &ndash; starb, nachdem sie einige Jahre zur&uuml;ckgezogen in der belgischen Kleinstadt Welkenraedt gelebt hatte, im Alter von 57 Jahren am 13. Februar 2001 an Gaumenkrebs. Das Grab von Manuela befindet sich auf dem Berliner Martin-Luther Friedhof.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Auf der Kurpromenade von Gr&ouml;mitz (Ostsee) sind &auml;hnlich dem Hollywood Walk of Fame Gedenksteine in das Pflaster eingef&uuml;gt. Am 22. August 2003 wurde dort zu Ehren von Manuela eine Messing-Gedenkplatte eingesetzt.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">2005 drehte Bernd Schadewald eine Dokumentation &uuml;ber das Leben der S&auml;ngerin, wobei auf die Bestechungsvorw&uuml;rfe des ZDF und die damit verbundenen Gerichtsverhandlungen nicht eingegangen wurde<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Im August 2007 wurde am Geburtshaus des einstigen Teenager-Idols in der Thurneysserstra&szlig;e 3 in Berlin-Gesundbrunnen eine Gedenktafel enth&uuml;llt. Zugleich gab Christian Bruhn unter dem Pseudonym Chris Brown die (Maxi-)CD &ldquo;Manuela &ndash; Erinnerungen (ihres Komponisten)&rdquo; heraus.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Im Haus der Geschichte in Bonn wurde Manuela in der Ausstellung &ldquo;Melodien f&uuml;r Millionen. Das Jahrhundert des Schlagers&rdquo; (9. Mai 2008&ndash;12. Oktober 2008 in Bonn; 20. November 2008&ndash;M&auml;rz 2009 in Leipzig) umfangreich als einer der Topstars der 1960-er Jahre pr&auml;sentiert.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Der Schlager &ldquo;Monsieur Dupont&rdquo; wurde 2008 in die Liste der 100 Schlager des Jahrhunderts aufgenommen.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Im &bdquo;Kleinen Theater&ldquo; am Berliner S&uuml;dwestkorso wurde am 2. Oktober 2008 das Pop-M&auml;rchen &ldquo;Vom Wedding nach Las Vegas &ndash; Die Manuela Story&rdquo;, mit Camilla Kallfa&szlig; in der Hauptrolle, uraufgef&uuml;hrt. Das musikalische Werk berichtet von entscheidenden Momenten aus Manuelas Leben in schlaglichtartigen Szenen, untermalt von zahlreichen ihrer Hits. Die Presse schrieb: &bdquo;Nun hat der Regisseur Norman Zechowski dem ersten Girlie der Nation mit seinem Pop-M&auml;rchen &hellip; ein quietschbuntes Denkmal gesetzt &hellip; Immer wieder schrammt die Inszenierung mit augenzwinkerndem Charme haarscharf am Trash vorbei und zeigt, dass Showbiz oft genug nicht mehr als Pappmach&eacute; ist.&rdquo;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2008 kam die CD &ldquo;Wenn Augen sprechen. Erinnerungen an eine unvergessene S&auml;ngerin&rdquo; mit drei bisher noch nicht ver&ouml;ffentlichten Liedern auf den Markt. Ebenfalls drei bisher unver&ouml;ffentlichte Songs enth&auml;lt die 2010 in englischer Sprache erschienene Doppel-CD &ldquo;Manuela Special Edition&rdquo;.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2011 wurde in Berlin-Kladow eine Stra&szlig;e, der &ldquo;Manuelaweg&rdquo;, nach ihr benannt.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/manuela-kult-war-nur-der-bossa-nova\/202856.html<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Foto: Heinz Otto Jurisch (Copyright: Klaus Dittmar)<\/p>\n<p>Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ulrich Eichblatt hat &#8211; mit Andy Matern, einem Freund aus alten Tagen (Haddaway, Bad Boys Blue&#8230;), &#8211; das legend\u00e4re &#8222;Jive<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":113366,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[24],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113365"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=113365"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113365\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/113366"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=113365"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=113365"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=113365"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}