{"id":112780,"date":"2013-08-12T00:00:00","date_gmt":"2013-08-12T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=112780"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"MANUELA-Eydie-Gorme-84-jaehrig-112779","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/MANUELA-Eydie-Gorme-84-jaehrig-112779\/","title":{"rendered":"MANUELA <br \/> Eydie Gorm\u00e9 84-j\u00e4hrig verstorben!"},"content":{"rendered":"<p>Die US-amerikanische Popmusik-S\u00e4ngerin, die u. a. den Hit &#8222;Blame It On The Bossa Nova&#8220; (= &#8222;Schuld war nur der Bosa Nova&#8220;) gesungen hatte, starb wenige Tage vor ihrem 85. Geburtstag in Las Vegas&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eydie Gorm&eacute; (* 16. August 1928 in New York City als Edith Garmezano; &dagger; 10. August 2013 in Las Vegas war eine US-amerikanische Popmusik-S&auml;ngerin. Als Solistin und im Duett mit ihrem Mann Steve Lawrence ver&ouml;ffentlichte sie von den 1950er bis zu den 1970er Jahren mehrere erfolgreiche Schallplatten. F&uuml;r ihre Platten und Fernsehproduktionen wurde sie mit zahlreichen Grammys ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Eydie war das das j&uuml;ngste der drei Kinder einer j&uuml;dischen Einwandererfamilie. Der Vater wurde in Sizilien, die Mutter in der T&uuml;rkei geboren. Eydie wuchs zweisprachig auf, denn in der Familie wurde Englisch und Spanisch gesprochen. Schon mit drei Jahren trat sie in einer Radiosendung auf, als Highschool-Absolventin war sie Mitglied einer Band. Nach ihrem Highschool-Abschluss arbeitete sie als Spanisch-Dolmetscherin in einer B&uuml;hnenausstattungsfirma und besuchte abends das New Yorker City College. Ab 1950 begann Eydie professionell als S&auml;ngerin mit verschiedenen Bands zu arbeiten, unter anderem bei Tommy Tucker. 1952 schloss sie einen Schallplattenvertrag bei Coral Records und begann ihre ersten Solosingles unter ihrem K&uuml;nstlernamen Eydie Gorm&eacute; zu ver&ouml;ffentlichen. Ihre erste Single erschien noch 1952 mit den Titeln &quot;That Night Of Heaven&quot; \/ &quot;Tell Me More&quot; und der Katalog-Nummer 60879. Ab September 1953 wurde sie Stammgast in der New Yorker Radioshow &quot;Tonight&quot;. Dort lernte sie 1954 ihren sp&auml;teren Gesangspartner und Ehemann Steve Lawrence kennen. Schon im gleichen Jahr erschien ihre erste Duettplatte &quot;Make Yourself Comfortable&quot; \/ &quot;I&rsquo;ve Gotta Crow&quot; (Coral 61313).<\/p>\n<p>Gorm&eacute; wechselte 1955 zur Plattenfirma ABC Records und mit der A-Seite ihrer zweiten ABC-Single &quot;Too Close for Comfort&quot; kam sie im April 1956 erstmals in die US-Charts mit Platz 39 als bester Notierung. Ebenso konnte sich die Nachfolgeplatte mit &quot;Mama, Teach Me To Dance&quot; im Juli des gleichen Jahres auf den 34. Rang platzieren. Am 29. Dezember 1957 heirateten Eydie Gorm&eacute; und Steve Lawrence. Im Mai 1958 hatte Gorm&eacute; mit dem Titel &quot;You Need Hands&quot; ihren bisher gr&ouml;&szlig;ten Erfolg, er kam in den US-Charts auf Platz 11. Gleichzeitig hatte sie mit &quot;Love Me Forever&quot; ihren ersten Erfolg in Gro&szlig;britannien. In den dortigen Hitlisten stieg der Titel bis zum Platz 21 auf. Es folgte eine l&auml;ngere Phase ohne nennenswerte Singleerfolge, auch die Duettplatten mit Lawrence (Steve &amp; Eydie) verkauften sich vorerst nicht. Einzige Ausnahme war der Titelsong der Duett-Langspielplatte &quot;We Got Us&quot;, der 1960 mit dem Grammy f&uuml;r die beste Vokalgruppenproduktion erhielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst 1963 fand Gorm&eacute; in die Erfolgsspur zur&uuml;ck. Nachdem sie ein Jahr zuvor zur Plattenfirma Columbia Records gewechselt war, wurde dort im Januar 1963 auf der dritte Gorm&eacute;-Single der Titel &quot;Blame It On The Bossa Nova&quot; ver&ouml;ffentlicht. Im M&auml;rz hielt der Song Einzug in die Billboard Hot 100, stieg bis Platz 7 auf und war insgesamt 15 Wochen lang notiert. Er brachte Gorm&eacute; eine Grammy-Nominierung ein. &quot;Blame It On The Bossa Nova&quot; wurde auch international zum Erfolg. Er erreichte in Kanada Platz 4, in Gro&szlig;britannien Platz 32, kam in S&uuml;dafrika auf den 20. Rang und in Deutschland auf Platz 18. Gorm&eacute; machte von dieser Aufnahme eine Version in spanischer Sprache (ihrer zweiten Muttersprache), welche in S&uuml;damerika gro&szlig;en Erfolg hatte. In Brasilien, dem Heimatland des Bossa Nova, kam der Song auf den 15. Platz. Die ber&uuml;hmte lateinamerikanische Gruppe Trio Los Panchos besuchte daraufhin den Klub Copacabana im Manhatten, New York, wo Gorm&eacute; sang. Die lateinamerikanischen Musiker waren so beeindruckt, dass sie Gorm&eacute; baten, gemeinsam ein Album zu gestalten. Es resultierte 1964 das Album &quot;Amor &#8211; Great Love Songs&quot; in Spanisch, Columbia Mono CL 2203, Stereo CS 9003, worin Gorm&eacute; derart perfekt lateinamerikanisches Spanisch singt, dass Uneingeweihte keine US-Amerikanerin als S&auml;ngerin vermuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis 1964 hatte Eydie Gorm&eacute; noch weitere vier Hot-100-Platzierungen und auch die beiden Duett-Titel mit Steve Lawrence &quot;I Want to Stay Here&quot; (28.) und &quot;I Can&rsquo;t Stop Talking About You&quot; (35.) kamen 1963 unter die Top 40.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anschlie&szlig;end folgte wieder eine erfolglose Phase, unterbrochen nur 1966 mit dem Titel &quot;If He Walked into My Life&quot;. Er kam in den US Adult Contemporary Charts (AC) auf den 5. Platz und wurde mit dem Grammy Beste weibliche Vokalproduktion ausgezeichnet. 1967 erhielt sie zusammen mit ihrem Mann ein Engagement im Broadway-Musical Golden Rainbow, in dem beide bis 1969 in 385 Vorstellungen auftraten. Columbia Records brachte Gorm&eacute;s Musicalsong &quot;How Could I Be So Wrong&quot; auf einer Single heraus, und dieser Titel kam in den AC-Charts auf Platz 22. Nach zwei Singlever&ouml;ffentlichungen 1969 bei RCA Victor war die Zeit der regelm&auml;&szlig;igen Plattenver&ouml;ffentlichungen zu Ende. Nur noch vereinzelt erschienen in den 1970-er Jahren Singles bei unterschiedlichen Labels.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit ihrem Mann spezialisierte sich Gorm&eacute; nun auf Fernsehproduktionen. 1975 entstand das TV-Special &quot;Our Love Is Here To Stay&quot;, eine Hommage an George Gershwin. Daraus wurde eine Langspielplatte ver&ouml;ffentlicht, die einen Grammy gewann. Nach zwei Grammy-Nominierungen 1976 und 1977 f&uuml;r die beiden von Eydie Gorm&eacute; in Lateinamerika herausgebrachten Langspielplatten &quot;La Gorm&eacute; on Gala Records&quot; und &quot;Muy Amigos Close Friends&quot; wurden f&uuml;r die TV-Produktion Steve and Eydie Celebrate Irving Berlin sieben Grammys vergeben. 1979 nahmen Gorm&eacute; und Lawrence unter dem Pseudonym Parker and Penny den Eurovisions-Siegertitel &quot;Hallelujah&quot; auf, mit dem sie bei den US Adult Contemporary Charts Platz 46. erreichten. 1989 brachten beide auf dem eigenen Label GL Music die Langspielplatte &quot;Alone Together&quot; heraus. Daneben hatte das Paar Auftritte in Las Vegas, New York und Los Angeles. In den Jahren 1990 und 1991 nahmen sie an Frank Sinatras Tournee Diamond Jubilee anl&auml;sslich seines 75. Geburtstages teil.<\/p>\n<p>Wikipedia.de (Textvorlage)<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die US-amerikanische Popmusik-S\u00e4ngerin, die u. a. den Hit &#8222;Blame It On The Bossa Nova&#8220; (= &#8222;Schuld war nur der Bosa<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":112781,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[24],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112780"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112780"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/112780\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/112781"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=112780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=112780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}