{"id":111793,"date":"2013-09-14T00:00:00","date_gmt":"2013-09-14T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=111793"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"KRAFTWERK-Heute-14092013-ARTE-111792","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/KRAFTWERK-Heute-14092013-ARTE-111792\/","title":{"rendered":"KRAFTWERK <br \/> Heute (14.09.2013), ARTE: &quot;Kraftwerk &#8211; Pop Art&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>21.55 Uhr &#8211; 22.55 Uhr!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Provokativ, experimentell, radikal, aber auch kommerziell und clubtauglich &#8211; all das ist KRAFTWERK. Die Dokumentation n&auml;hert sich dem Ph&auml;nomen und untersucht die popkulturelle Relevanz einer &ouml;ffentlichkeitsscheuen Band aus dem Rheinland, die eine der einflussreichsten Popgruppen aller Zeiten wurde.<\/p>\n<p>Popmusik ist Kunst! Um ihren innovativen Ideen und Obsessionen k&uuml;nstlerischen Ausdruck zu verleihen, w&auml;hlte eine Gruppe junger M&auml;nner aus D&uuml;sseldorf vor mehr als vier Jahrzehnten weder die Malerei, noch die Fotografie. Stattdessen gr&uuml;ndeten sie die Kultband Kraftwerk und sind seitdem ihrer Zeit stets einen Schritt voraus.<\/p>\n<p>Als selbstbestimmte und gebildete Youngsters des gehobenen deutschen B&uuml;rgertums suchten die Kraftwerk-Gr&uuml;nder in der kulturellen Leere der Nachkriegszeit nach einer neuen Identit&auml;t und nutzten die kommerzielle Popmusik, um die Avantgarde der Vorkriegsjahre wiederzubeleben. Sie wurden zu elektronischen Pionieren und inspirierten mit ihrem weltweit neuartigen industriellen Sound zahlreiche gro&szlig;e K&uuml;nstler unserer Zeit. Auch die gesamte Synthie-Musik der 80er Jahre ist auf Kraftwerk zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/p>\n<p>In geradezu prophetischer Weise hatte die Band von Beginn an eine klare Vorstellung davon, wie die Musik der Zukunft klingen und die Welt im digitalen Zeitalter aussehen w&uuml;rde. Lange bevor es Mobiltelefone gab, verk&uuml;ndeten sie, dass uns sehr bald Computer mit der Welt verbinden, wir alles durch leuchtende Pixel wahrnehmen und wir uns von einer Ger&auml;uschkulisse aus maschinell erzeugten Kl&auml;ngen umgeben w&uuml;rden. Schon ihre fr&uuml;hen Songtexte entsprachen der heutigen Verknappung der Sprache auf eine SMS. Auf subversive Weise stellte Kraftwerk die Rockkultur auf den Kopf und lehnte sich gegen den vorherrschenden Personenkult auf. Provokativ, experimentell und radikal, aber auch kommerziell und clubtauglich &#8211; all das ist Kraftwerk.<\/p>\n<p>Die Dokumentation f&uuml;gt diese au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Facetten zu einem Ganzen zusammen. Erl&auml;utert wird dieses musikhistorische Ph&auml;nomen von einer Vielzahl popkultureller Vision&auml;re wie Paul Morley, Tate Modern-Kuratorin Catherine Wood, Kraftwerk-Fotograf Peter Boettcher, Graphikdesign-Guru Neville Brody, Mute Records-Gr&uuml;nder Daniel Miller, Avantgarde-Musiker Holger Czukay von Can und dem franz&ouml;sischen Star-DJ und pers&ouml;nlichen Kraftwerk-Remixer Francois Kevorkian. Diese tiefgr&uuml;ndigen Einblicke werden verwoben mit Bildmaterial aus der Bandgeschichte und filmisch hochwertig inszenierten Bildern zu Kraftwerks Themenwelt: Bewegung, Radsport, Reisen, Globalisierung, Kommunikation, Automatisierung und die harmonische Koexistenz von Mensch, Natur und Technologie. Und schlie&szlig;lich zeigt der Film exklusive Ausschnitte aus der spektakul&auml;ren Konzertreihe &quot;Der Katalog 1 2 3 4 5 6 7 8&quot; in der Londoner Tate Gallery of Modern Art. Diese sensationelle Serie hatte ihren Anfang im Museum of Modern Art in New York, war Anfang 2013 in der Kulturstiftung NRW in Kraftwerks Heimatstadt D&uuml;sseldorf und reist unter anderem weiter nach Tokio (Akasaka Blitz) und in das Opera House in Sydney. Vom Elektropop ins Reich der Modernen Kunst &#8211; Kraftwerk ist das Gesamtkunstwerk der Popmusik!<\/p>\n<p>ARTE<\/p>\n<p>http:\/\/www.kraftwerk.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21.55 Uhr &#8211; 22.55 Uhr!\u00a0 Provokativ, experimentell, radikal, aber auch kommerziell und clubtauglich &#8211; all das ist KRAFTWERK. 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