{"id":110770,"date":"2013-10-11T00:00:00","date_gmt":"2013-10-11T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=110770"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"MARIE-LUISE-MARJAN-ua-Heute-11-110769","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/MARIE-LUISE-MARJAN-ua-Heute-11-110769\/","title":{"rendered":"MARIE-LUISE MARJAN u.a. <br \/> Heute (11.10.2013) in der Talk-Show &quot;Unter uns \u2013 Geschichten, die man nicht vergisst&quot;"},"content":{"rendered":"<p>MDR FERNSEHEN + rbb FERNSEHEN, 22.00 Uhr &#8211; 00.00 Uhr! Moderation: Griseldis Wenner und Axel Bulthaupt!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Unter uns &ndash; Team blickt auf Geschichten zur&uuml;ck, die in den vergangenen Monaten am Stammtisch erz&auml;hlt wurden und greift damit eine Anregung zahlreicher Zuschauer auf. Die Moderatoren Griseldis Wenner und Axel Bulthaupt begegnen Gespr&auml;chspartnern wieder, die mit spannenden und erstaunlichen Begebenheiten aus dem Leben zu fesseln wussten &ndash; Geschichten, die man nicht vergisst.<\/p>\n<p>Anne Elisabeth Dobbs (26) aus M&uuml;nchen erlebte ihre Kindheit als die schlimmste Zeit ihres Lebens: Sie wurde sexuell missbraucht. Als sie sechs Jahre alt war, verging sich der Vater einer Freundin zum ersten Mal an ihr. Jahrelang lie&szlig; er dann nicht von dem M&auml;dchen ab. Irgendwann verschwand ihr Peiniger, doch das Martyrium hatte damit kein Ende: Anne Elisabeth Dobbs wurde das Opfer eines sadistischen Verwandten, der sie immer wieder brutal missbrauchte. Erst als das M&auml;dchen 14 Jahre alt war, fand sie Rettung durch das Internet. Anne Elisabeth Dobbs traf hier auf Freunde, denen sie sich anvertraute und die ihr halfen, die T&auml;ter anzuzeigen. Dennoch erwies sich der Weg in ein neues Leben als schwierig. Sie erlebte Unverst&auml;ndnis und Ignoranz. Anne Elisabeth Dobbs erz&auml;hlt davon in dem Buch &quot;&Uuml;berleben&quot;.<\/p>\n<p>Edgar H&ouml;cker (73) aus Recklinghausen erlebte eineinhalb Jahre nach einer Darmkrebs-Operation eine unliebsame &Uuml;berraschung: In seinem Bauch waren zwei jeweils 30 Zentimeter lange Drainageschl&auml;uche vergessen worden. Der Rentner hatte die Klinik nach der Operation gl&uuml;cklich verlassen, denn der Krebs war besiegt. Doch als sich erneut heftige Schmerzen einstellten und in einer anderen Klinik der &uuml;berraschende Fund gemacht wurde, erlebte er eine emotionale Achterbahnfahrt. Er wandte sich deshalb auch an die &Ouml;ffentlichkeit &ndash; und wurde von der Klinik, die f&uuml;r die schlampige Arbeit des Operationsteams verantwortlich ist, erneut &uuml;berrascht: Sie bot ihm an, sofort 25.000 Euro zu zahlen und zu &uuml;berbringen. Er solle daf&uuml;r aber nicht in der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das Vorgefallene sprechen! Doch Edgar H&ouml;cker ging darauf nicht ein.<\/p>\n<p>Marita Scholz (36) musste um ihre Ehe mit einem Bundeswehrsoldaten k&auml;mpfen, der aus dem Krieg heimgekehrt ist. Ihr Mann litt nach zahlreichen Auslandseins&auml;tzen u.a. in Afghanistan und im Kosovo an einer Posttraumatischen Belastungsst&ouml;rung. Er konnte sich nur schwer in das allt&auml;gliche Familienleben integrieren, litt unter Empathieverlust, Schlaflosigkeit, Depressionen, Aggressivit&auml;t, Eifersucht und Kontrollwahn. Die Ehe war extremen Belastungsproben ausgesetzt. In die Therapien ihres Mannes wurde Marita Scholz nicht einbezogen. Von den Eins&auml;tzen ihres Mannes und von seinen Traumatherapien erfuhr sie nichts, denn er durfte nicht dar&uuml;ber sprechen. Die Ehefrau kritisiert dieses verordnete Schweigen auch in ihrem Buch &quot;Heimatfront &ndash; mein Leben mit einem Kriegsheimkehrer&quot;.<\/p>\n<p>Holger Rossmann (62) aus Fachingen musste in der DDR Zwangsarbeit in der chemischen Industrie in Bitterfeld leisten. Durch die Liebesbeziehung mit seiner heutigen Ehefrau Christa Rossmann (63), die damals im Westen lebte, war er ins Visier der Staatsicherheit geraten und wegen angeblicher staatsfeindlicher Propaganda verurteilt worden. Holger Rossmann kam 1975 in ein Lager bei Bitterfeld und wurde von hier aus gemeinsam mit anderen streng bewachten Gefangenen t&auml;glich zur Arbeit in ein Chemiewerk gebracht. Die Arbeitsbedingungen waren ber&uuml;chtigt. Aus den veralteten Anlagen sollen Quecksilber, Chlor und &auml;tzende Laugen ausgetreten sein. Holger Rossmann wurde nach einem Jahr Zwangsarbeit entlassen. Kurz darauf verlie&szlig; er die DDR.<\/p>\n<p>Erika Wieteck (72) aus Suhl bediente viele Jahre lang die G&auml;ste im legend&auml;ren Japan-Restaurant &quot;Waffenschmied&quot; in Suhl und kann sich damit als eine der &auml;ltesten Geishas Th&uuml;ringens bezeichnen. Wie sie heute einsch&auml;tzt, erlebte sie hier die sch&ouml;nste Zeit ihres Lebens. Der &quot;Waffenschmied&quot; war in der DDR von dem gelernten Koch Rolf Ansch&uuml;tz unter teilweise grotesken Umst&auml;nden von einem Weinlokal in eine Gastst&auml;tte verwandelt worden, die japanische Spezialit&auml;ten bietet. Das vier bis f&uuml;nf Stunden dauernde Men&uuml; begann mit kollektivem Nacktbaden. Erika Wieteck und weitere Geishas servierten Sake, tischten auf und halfen den G&auml;sten. Um das zu erleben, mussten DDR-B&uuml;rger Vorbestellzeiten von bis zu zwei Jahren in Kauf nehmen.<\/p>\n<p>Lothar (57) und Marius B&uuml;cher (32) aus Karlsruhe verdanken ihrem Zusammengeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl als Vater und Sohn, dass Lothar B&uuml;cher nach einem schweren Bergunfall lebend gerettet werden konnte. Er hatte sich zu einer Tour auf einen schwierigen Berg bei Oberstdorf aufgemacht. Doch der erfahrene Alpinist fand nicht den richtigen Einstieg, wanderte fernab der &uuml;blichen Route und st&uuml;rzte in die Tiefe. F&uuml;nf Tage lang suchten Rettungskr&auml;fte nach ihm. Dann sollte die Suche eingestellt werden. Doch Sohn Marius akzeptierte dies nicht. Er beschloss, selbst zu suchen. Marius B&uuml;cher lie&szlig; sich von dem Einsatzleiter der Rettungskr&auml;fte die Einstiegsstelle in den Berg zeigen &ndash; und fand den schwer verletzten Vater.<\/p>\n<p>Ulla Mieth (71) aus Menden verlor eine halbe Million Euro an einen Betr&uuml;ger, der ihr die gro&szlig;e Liebe vorgaukelte. Die Gesch&auml;ftsfrau hatte diesen Mann kennengelernt, als sie sich zur Ruhe setzte und ihr Gesch&auml;ft verkaufte. Er gab vor, Besitzer eines in der T&uuml;rkei ans&auml;ssigen Zahntechnik-Imperiums zu sein. Doch bald bat er sie um Geld, weil er angeblich in finanzieller Not und in die F&auml;nge der Mafia geraten sei. Als Ulla Mieth im Jahr 2002 einen Schlaganfall erlitt, t&auml;uschte er aufopferungsvolle F&uuml;rsorge vor und r&auml;umte zugleich einen Teil ihres Kontos ab. Er konnte sich so sehr in ihr Vertrauen schleichen, dass sie ihn 2003 sogar heiratete. Dem Mann gelang es, das gesamte Verm&ouml;gen von Ulla Mieth an sich zu bringen. F&uuml;r seine Betr&uuml;gereien wurde er zu einer f&uuml;nfj&auml;hrigen Haftstrafe verurteilt.<\/p>\n<p>Christiane (48) und Armin Wuth (52) aus Nenndorf sehen ihr Leben nach einem heimt&uuml;ckischen Mordanschlag v&ouml;llig ver&auml;ndert. Christiane Wuth war im April 2011 in ihrem Haus &uuml;berfallen worden. Die brutalen T&auml;ter knebelten und misshandelten sie, &uuml;bergossen sie mit brennbaren Fl&uuml;ssigkeiten sowie Farbe und ver&auml;tzten ihr damit das Gesicht. Eine Stunde nach diesem &Uuml;berfall fand Armin Wuth seine schwerverletzte Ehefrau. Sie leidet seitdem an schweren psychischen Problemen. Armin Wuth tut alles, um ihr zu helfen und zur Seite zu stehen. T&auml;ter konnten durch die Polizei bisher nicht vermittelt werden. Armin Wuth ist als Unternehmensberater und Gutachter t&auml;tig.<\/p>\n<p>Marie-Luise Marjan (73) aus K&ouml;ln bekam eine neue Familie geschenkt, denn sie fand vor einigen Jahren neue Verwandte, zu denen sie inzwischen sehr engen Kontakt hat. Die bekannte Schauspielerin wusste bis vor kurzem sehr wenig &uuml;ber ihre Familie. Sie war als Kleinkind von ihrer Mutter zur Adoption frei gegeben worden, ihren leiblichen Vater lernte sie nie kennen. Gemeinsam mit einem Ahnenforscher ging Marie-Luise Marjan auf Spurensuche und durchforstete Archive. Sie erfuhr dabei, dass ihr Vater ein W&uuml;rzburger Luftwaffenoffizier war, der kurz nach ihrer Geburt ums Leben kam &ndash; und sie fand einen Halbbruder sowie zwei Cousins und zwei Cousinen. Regelm&auml;&szlig;ig finden inzwischen Familientreffen statt. Marie-Luise Marjan geh&ouml;rt seit der ersten Folge im Jahr 1985 zum Inventar der ARD-Kultserie &quot;Lindenstra&szlig;e&quot;.<\/p>\n<p>Sabine (47) und Ren&eacute; Geisler (48) aus Milkersdorf gestalteten ein altes, verfallenes Gutshaus zu einem s&uuml;ndigen Treffpunkt, an dem an jedem Wochenende Erotikveranstaltungen stattfinden. Ren&eacute; Geisler hatte das Geb&auml;ude, dessen Abriss schon zu DDR-Zeiten im Gespr&auml;ch war, vor mehr als zehn Jahren ersteigert und dann gemeinsam mit seiner Frau und einem Partner zum &quot;Schloss Milkersdorf&quot; umgebaut. Ihre Pl&auml;ne, hier einen Erotik-Treff zu schaffen, hielten sie vor dem Dorf zun&auml;chst geheim. Doch als die Bewohner des kleinen Ortes zwischen Vetschau und Cottbus sahen, was Sabine und Ren&eacute; Geisler aus der Ruine machten, waren die meisten von ihnen auf der Seite des Ehepaares.<\/p>\n<p>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/unter-uns\/index.html\">ZUR SENDUNGSHOMEPAGE&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p>MDR<\/p>\n<p>http:\/\/www.mdr.de\/unter-uns\/index.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MDR FERNSEHEN + rbb FERNSEHEN, 22.00 Uhr &#8211; 00.00 Uhr! 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