{"id":110590,"date":"2013-10-18T00:00:00","date_gmt":"2013-10-18T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=110590"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"RENE-KOLLO-ua-Heute-18102013-z-110589","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/RENE-KOLLO-ua-Heute-18102013-z-110589\/","title":{"rendered":"RENE KOLLO u.a. <br \/> Heute (18.10.2013) zum Thema &quot;Wenn der Ruhm vor\u00fcber ist&quot; in der Talk-Show &quot;NACHTCAF\u00e9&quot; zu Gast!"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;G\u00e4ste bei Wieland Backes&#8220; \/\/ S\u00fcdwest Fernsehen, 22.00 Uhr &#8211; 23.30 Uhr!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gestern noch ein gefeierter Superstar, heute kr&auml;ht kein Hahn mehr danach! Das Boulevard-verw&ouml;hnte Publikum schreit f&ouml;rmlich nach neuem Rampenlicht-Futter. Doch so rasant wie es bei vielen Sternchen die Erfolgsachterbahn hoch geht, so steil ist h&auml;ufig auch wieder der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit. Und dann?<\/p>\n<p>Ob in der Glitzerwelt der Promis, in der Wirtschaft oder in der Politik: Bewunderung und Applaus k&ouml;nnen wie ein Rausch f&uuml;r die Seele sein &ndash; die Aufmerksamkeit verleiht Fl&uuml;gel und ist bitter zugleich. So manch gefeiertes Wunderkind sonnt sich noch im Glanze,&nbsp; am n&auml;chsten Morgen &uuml;bersch&uuml;ttet die Zeitung den Helden von gestern mit Spott und H&auml;me. Und es beginnt ein Spie&szlig;rutenlauf, der lebenslange Spuren hinterlassen kann.<\/p>\n<p>Aber nicht jede Karriere endet abrupt und unvorbereitet&ndash; es gibt auch diejenigen, die sich rechtzeitig damit auseinandersetzen, wie ihr Leben danach aussieht und die sehr gut damit zurechtkommen, dass nun Andere im Mittelpunkt stehen. Was motiviert Menschen &uuml;berhaupt zu Macht, Status und Ruhm? Was macht das Rampenlicht so anziehend? Wie kann ein Totalabsturz verhindert werden?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Ren&eacute; Kollo <\/strong>war auf den gr&ouml;&szlig;ten B&uuml;hnen der Welt zu Hause, doch auch f&uuml;r einen Opernstar kommt irgendwann der letzte Vorhang.&nbsp; Jetzt geht der 76-j&auml;hrige Berliner auf eine letzte Tournee:&nbsp; &bdquo;Ich habe keine Angst vor dem Abschied und einem Leben jenseits des Rampenlichts. Im Gegenteil:&nbsp; Jetzt endlich habe ich mehr Zeit f&uuml;r meine Hobbys und meine Familie&ldquo;, sagt Kollo.<\/p>\n<p>Ans Aufh&ouml;ren dachte <strong>Rainer Meifert<\/strong> nie. Millionen Menschen kannten ihn als Dr. Jan Wittenberg in der TV-Serie &bdquo;Gute Zeiten &ndash; schlechte Zeiten&ldquo;, doch ein schwerer Autounfall l&auml;utete vorzeitig sein Karriereende ein. Meifert wurde drogenabh&auml;ngig und bekam keine Rollen mehr. &bdquo;Zehn Jahre lang konnte ich nicht arbeiten, war psychisch am Ende&ldquo;, sagt der Schauspieler. Mit 46 will er nun an alte ruhmreiche Zeiten ankn&uuml;pfen und steht seit kurzem wieder vor der Kamera.<\/p>\n<p>Ankn&uuml;pfen an glorreiche Zeiten will auch <strong>Gabriele Pauli<\/strong>. Einst machte die bayerische Politikerin Schlagzeilen als &bdquo;K&ouml;nigsm&ouml;rderin&ldquo; &#8211; und ging dann doch als Verliererin aus dem Duell mit dem damaligen Ministerpr&auml;sidenten Edmund Stoiber. Kritiker spotteten &uuml;ber die ehrgeizige Fr&auml;nkin, die mit lasziven Fotos f&uuml;r ein Lifestyle-Magazin und unkonventionellen Gedanken den Boulevard eroberte. &quot;Ich bereue nichts&quot;, sagt die 56-j&auml;hrige, die k&uuml;nftig Kr&auml;utertee vertreiben will.<\/p>\n<p>&bdquo;Als ber&uuml;hmter Mensch zu leben, ist ein brutales Gesch&auml;ft. Viele Stars sind seelisch tot, wenn der Ruhm vor&uuml;ber ist.&ldquo;, wei&szlig; hingegen die Society-Expertin <strong>Sibylle Weischenberg<\/strong>. Sie kennt die schnelllebige Branche auf dem roten Teppich. Seit mehr als 20 Jahren beobachtet die Journalistin die Glitzerwelt der Promis und hat schon viele Stars am Medienhimmel aufsteigen und schnell wieder untergehen sehen. &nbsp;<\/p>\n<p>Ex-Breuninger- Chef <strong>Willem van Agtmael <\/strong>konnte gut&nbsp; loslassen von der Macht. Der Niederl&auml;nder war 32 Jahre lang an der Spitze der Kaufhauskette, erlebte eine wahrlich m&auml;rchenhafte Karriere vom Hoteldirektor zum Chef eines Hauses mit 5500 Mitarbeitern. &bdquo;Ich wusste schon 1980 bei meinem Amtsantritt, dass ich mich mit 65 Jahren anderen Dingen widmen will&ldquo;. Tats&auml;chlich r&auml;umte er vor einem Jahr seinen Chefsessel und genie&szlig;t heute seine neue Freizeit.<\/p>\n<p>Mit dem schwierigen Gl&uuml;ck, ber&uuml;hmt zu sein, kennt sich <strong>Prof. Borwin Bandelow<\/strong>&nbsp; bestens aus: &bdquo;Menschen, die es nach oben schaffen, sind Getriebene eines Mangels an Endorphinen. Der&nbsp; Applaus ist&nbsp; f&uuml;r sie wie Koks f&uuml;r die Seele.&ldquo; Nach der Karriere seien solche Pers&ouml;nlichkeiten dann dauerhaft auf Entzug und meist zutiefst ungl&uuml;cklich. M&ouml;gliche Auswege f&uuml;r gefallene Stars sieht der Bestseller-Autor kaum.<\/p>\n<p><strong>AN DER BAR<\/strong><\/p>\n<p>\n<strong>Patrick Bach<\/strong> wurde bereits mit 13 Jahren zum Kinderstar. TV-Serien wie &bdquo;Silas&ldquo;, &bdquo;Jack Holborn&ldquo; und &bdquo;Anna&ldquo; machten ihn in den Achtzigerjahren &uuml;ber Nacht&nbsp; zum Teenie-Schwarm. T&auml;glich erreichten ihn bis zu 2000 Fanbriefe. Heute ist es in seinem Briefkasten ruhiger geworden &#8211; als Schauspieler feiert er nun kleinere Erfolge und doch ist der Familienvater zufrieden. &bdquo;Ich bin froh dar&uuml;ber, vern&uuml;nftig mit dem Ruhm umgegangen zu sein&ldquo;, sagt der 45-J&auml;hrige heute.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachtcafe\/-\/id=200198\/141azy8\/index.html\">ZUR SENDUNGSHOMEPAGE&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em>Foto-Credit: SWR \/ Alexander Kluge<\/em><\/p>\n<p>SWR<\/p>\n<p>http:\/\/www.swr.de\/nachtcafe\/-\/id=200198\/141azy8\/index.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;G\u00e4ste bei Wieland Backes&#8220; \/\/ S\u00fcdwest Fernsehen, 22.00 Uhr &#8211; 23.30 Uhr!\u00a0 Gestern noch ein gefeierter Superstar, heute kr&auml;ht kein<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":110591,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[24],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110590"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=110590"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110590\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/110591"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=110590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=110590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=110590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}