{"id":110371,"date":"2013-10-21T00:00:00","date_gmt":"2013-10-21T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=110371"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"JAN-SMIT-INA-MUELLER-ua-bei-LAUT-IN-MUEN-110370","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/JAN-SMIT-INA-MUELLER-ua-bei-LAUT-IN-MUEN-110370\/","title":{"rendered":"JAN SMIT, INA M\u00dcLLER u.a. bei &quot;LAUT IN M\u00dcNCHEN&quot; <br \/> Das Glas ist randvoll und \u201cThe highlight is the future\u201d: smago! bei \u201cLaut in M\u00fcnchen\u201d!"},"content":{"rendered":"<p>Zumindest im Hause Sony Music tanzt man &#8211; frei nach Peter Alexander &#038; Ernie Bieler &#8211; den Optimisten-Boogie&#8230;: \u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt Plattenfirmen (nein, wir nennen jetzt keine Namen&#8230;), da ist das Glas halb leer. Und dann gibt es Sony Music, bei denen das Glas nicht nur halb, sondern<em><strong> rand-<\/strong><\/em>voll ist. Das tut ungemein gut.<\/p>\n<p>Doch wie immer der Reihe nach&#8230;: Am vergangenen Donnerstag (17.10.2013) hatte Sony Music Mitarbeiter, Medien- und Handelsvertreter sowie viele regionale und &uuml;berregionale Veranstalter zur allj&auml;hrlichen &ldquo;Laut in M&uuml;nchen&rdquo; Veranstaltung (Eisbach Studios) geladen. Das Motto 2013 lautete &ldquo;The Great &amp; Sensational World Of Music&rdquo;. Diesmal hatte man sich f&uuml;r ein Circus-Ambiente entschieden (den Grund hierf&uuml;r l&ouml;sen wir gleich auf). &quot;Laut in M&uuml;nchen&quot; versteht sich als eine Art &quot;Tagung&quot;: Bereits am Nachmittag um 15.00 Uhr beginnt das Programm, das mit einigen Showcases aufwartet und &#8211; von einer etwa 20- bis 25-min&uuml;tigen Pause unterbrochen &#8211; bis in den fr&uuml;hen Abend andauert. Danach dann &quot;geselliges Beisammensein&quot;, wobei auch f&uuml;r Speis und Trank stets gesorgt ist. Im Vorjahr gab es zu vorger&uuml;ckter Stunde noch ein ganz besonders Schmankerl, n&auml;mlich: ein komplettes &quot;Unplugged&quot; Konzert der Formation &quot;Die Fantastischen 4&quot;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nDen Anfang bei &quot;Laut in M&uuml;nchen 2013&quot; machten <strong>LaBrassBanda<\/strong>, bevor Philip Ginth&ouml;r, CEO Sony Music Entertainment GSA bei Sony Music Entertainment Germany, das auserlesene Publikum (in diesem Jahr hatte man ganz sch&ouml;n &quot;ausgesiebt&quot;&#8230;) begr&uuml;&szlig;te.<em> smago! <\/em>fragt sich ernsthaft: Wieso hat dieser Mann eigentlich keine eigene TV-Musikshow? Mit seiner Eloquenz, Redegewandtheit, Musikbesessenheit und seiner Begeisterung f&uuml;r <em>seine<\/em> K&uuml;nstler ist er, der zudem ein Sohn von Dieter (neuerdings Max) Moor sein k&ouml;nnte, w&auml;re Philip Ginth&ouml;r eigentlich die erste Wahl.<\/p>\n<p>Ginth&ouml;r zog eine &quot;hervorragende Zwischenbilanz&quot;, erkl&auml;rte gleichzeitig aber auch, es k&ouml;nne nur weiter vorw&auml;rts gehen, &quot;wenn Inhalte und Qualit&auml;t stimmen&quot;. Aber: &quot;Ich wei&szlig;: Wir sind auf dem richtigen Weg, wir haben uns die richtigen Ziele gesetzt.&quot; Und letztendlich sei die Musikbranche &quot;wie ein gro&szlig;er Showzirkus&quot;: &quot;Wir sind eine Familie&quot;.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Willy Ehmann, Senior Vice President Domestic GSA bei Sony Music Entertainment Germany (wie sehen wir uns an die Zeiten zur&uuml;ck, als das einfach &quot;zweiter Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer&quot; hie&szlig;&#8230;) pflichtete ihm bei: &quot;Reaktionsverm&ouml;gen und Flexibilit&auml;t sind gefragt, aber auch Gelassenheit und Ruhe.&quot;<\/p>\n<p>Philip Ginth&ouml;r beschwor &quot;Die Magie der Musik&quot;, lud die Anwesenden dazu ein &quot;Teil dieser Magie&quot; zu werden, und rief insbesondere die H&auml;ndler sowie die Medienvertreter dazu auf: &quot;Seien Sie mutig! Schaffen Sie Platz f&uuml;r Newcomer!&quot;. Denn Wachstum resultiere in erster Linie aus dem Aufbau von Newcomern: &quot;Diese K&uuml;nstler, diese Musik zu finden, ist unsere Aufgabe.&quot;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Band <strong>Revolverheld <\/strong>(1,2 Millionen verkaufte Tontr&auml;ger in 10 Jahren) bestritt das zweite Showcase, bevor mit der Formation<strong> Exclusive<\/strong> aus M&uuml;nchen eine Art &quot;Tokio Hotel in derb&quot; losgelassen wurde, wobei der S&auml;nger von Tim Bendzko die Frisur geklaut zu haben scheint, von Ex-&quot;UKW&quot;-S&auml;nger Peter Huber die markanten Gesichtsz&uuml;ge &#39;&uuml;bernommen&#39; hat sowie von Billy Idol die F&auml;higkeit die Mundwinkel bis zum Gehtnichtmehr verziehen zu k&ouml;nnen. Interessant, wenngleich stark gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig. Und dass diese Band &quot;die Newcomer-Priorit&auml;t des Columbia-Labels&quot; sein soll, macht einem schon bisschen Angst.<\/p>\n<p>Aus Los Angeles hatte man einen Sch&ouml;nling namens <strong>Tyler Ward<\/strong> einfliegen lassen, von dem man sich wohl einen zweiten Olly Murs verspricht.<\/p>\n<p>Bei der Vorstellung der Neuheiten des &quot;Four Music&quot; Labels der Fantastischen 4 stie&szlig; uns extrem &uuml;bel auf, dass man ausgerechnet Marla Blumenblatt v&ouml;llig au&szlig;en vor gelassen hatte. Schlie&szlig;lich wurde ihr Deb&uuml;talbum gerade erst am 6. September 2013 ver&ouml;ffentlicht. Erst sp&auml;ter, als Daniel Kamps und Lars D&uuml;ysen f&uuml;r ihren Bereich &quot;Live und Brand Partnerships&quot; (!) sprachen, wurde Marla Blumenblatt kurz gestreift, weil man ihn &Ouml;sterreich zumindest eine <em>FriendScout24<\/em>-Kampagne f&uuml;r sie und ihren Songs &quot;Wie w&auml;r&#39;s, wie w&auml;r&#39;s&quot; eint&uuml;ten konnte.<\/p>\n<p>Zu den H&ouml;hepunkten der &quot;Laut in M&uuml;nchen&quot; Reihe z&auml;hlt seit jeher der &quot;Auftritt&quot; von Michael Br&uuml;ggemann, der bei Sony f&uuml;r die Bereiche Klassik und Jazz zust&auml;ndig ist. Ganz ohne Teleprompter hatte er die Lacher auch in diesem Jahr wieder auf seiner Seite &#8211; beispielsweise bei seinen Ausf&uuml;hrungen, dass &quot;die geburtenstarken Jahrg&auml;nge langsam in ein &#39;Klassik kompatibles Alter&#39; kommen&quot; w&uuml;rden.<\/p>\n<p>Die <em>Spassgesellschaft!<\/em>, die Comedy-Abteilung im Hause Sony Music, feiert in diesem Jahr ihr 10-j&auml;hriges Bestehen.<\/p>\n<p>Sony-Vertriebsleiter Andr&eacute; M&uuml;hlhausen sprach seinerzeits von einer &quot;Aufbruchstimmung&quot; und k&uuml;ndigte noch mindestens &quot;20 Top 10-Album bis Jahresende&quot; an.<\/p>\n<p>Heinz Canibol von 105 Music moderierte &#8211; mit dem ihm eigenen Seeb&auml;ren-Charme &#8211; Ina M&uuml;ller an, die &#8211; so sein Kollege Roman Rybnikar wenige Minuten sp&auml;ter &#8211; am 25.10.2013 mit ihrer neuen Ver&ouml;ffentlichung &quot;48&quot; eines dieser besagten Top 10-Alben abliefern werde. (Man kann hier schon von einem echten Unterstanding sprechen, denn Ina M&uuml;ller d&uuml;rfte es <em>mindestens in die Top 3<\/em> schaffen&#8230;)<\/p>\n<p>Ina M&uuml;ller lieferte mit ihrer Band einen durch und durch perfekten Auftritt &quot;bei dieser Leistungsshow&quot; ab. Heinz Canibol: &quot;Ina M&uuml;ller ist der personifizierte Gegenentwurf zu unserer Castingshow&quot;. Zudem sei sie eines der letzten &quot;Talentf&ouml;rderungsinstitute&quot;.<\/p>\n<p>Nach der an der Tag gelegten Bescheidenheit des 105 Music-Labels ging Ulli Feldhahn sprichlich in die Vollen: &quot;Mit vollen Hosen kann man gut stinken&quot;.<\/p>\n<p>Ariola-Chef Manfred Rolef hielt eine kurze Rede mit Herz und Seele und&#8230;: &#8211; ohne Teleprompter. &ldquo;Schlager war immer cool und sexy!&rdquo;, stellte er klar. Ariola sei &ldquo;DAS Label, DIE Kult-Marke schlechthin&rdquo; im Schlagerbereich. Rolef hob die stilistische Breite des Ariola-Labels hervor. F&uuml;r seine Produkt-Pr&auml;sentation hatte er sich &quot;Verst&auml;rkung&quot; von Willi geholt, der in den 70-ern mit dem l&auml;ngst zum Kult gewordenen Spruch &quot;Ja, die von Ariola&quot; die Schallplatten und MusiCassetten im Rundfunk (und im TV) ansagte.<\/p>\n<p>Kurz vorgestellt wurden die demn&auml;chst anstehenden Neuver&ouml;ffentlichungen sowie die bereits auf dem Markt befindlichen Tontr&auml;ger von&#8230;:<\/p>\n<p>\n&#8211; Andrea Berg (Ende November gibt es eine &quot;Geschenk-Edition&quot; ihres Nr. 1-Doppelalbums &quot;Atlantis&quot;)<br \/>\n&#8211; Fantasy (am 25.10.2013 erscheint &quot;Endstation Sehnsucht &#8211; Die Sommernacht 2013 &#8211; Live&quot;)<br \/>\n&#8211; Hansi Hinterseer (erste Nr. 1-Platzierung f&uuml;r Hansi Hinterseer in den Album-Charts!)<br \/>\n&#8211; Amigos (erste Album-Ver&ouml;ffentlichung bei Ariola im Sommer 2014)<br \/>\n&#8211; Udo J&uuml;rgens (&ldquo;Das Jubil&auml;umsjahr&rdquo; &ndash; neues Album im M&auml;rz 2014)<br \/>\n&#8211; Rainhard Fendrich (DVD)<br \/>\n&#8211; Mireille Mathieu<br \/>\n&#8211; Olaf (Weihnachts-CD)<br \/>\n&#8211; Linda Hesse<br \/>\n&#8211; Peter Wackel (Mallorca-Hit des Jahres)<br \/>\n&#8211; Micky Br&uuml;hl Band (V&Ouml; des Albums: 25.10.2013)<br \/>\n&#8211; Jan Smit<\/p>\n<p><strong>Jan Smit <\/strong>war denn auch der n&auml;chste, der live auf der B&uuml;hne stand. Begleitet von seiner &quot;Motherfucker Band&quot; (ja, seine Band hei&szlig;t tats&auml;chlich &quot;The Mockerfucker Band&quot;!), stellte er die Titel &quot;Ich bin da&quot; und &quot;Noch einmal mein Herz&quot; vor.<\/p>\n<p>2013 war auch das Jahr der Gr&uuml;ndung von &quot;RCA Deutschland&quot; (Taufpate: Peter Maffay). Die erste Album-Ver&ouml;ffentlichung unter diesem neuen &quot;RCA Deutschland&quot; Label steht bereits am 25. Oktober 2013 an (Heinz Rudolf Kunze).<\/p>\n<p>Mit <strong>Mikky Ekko<\/strong> und <strong>Tom Odell<\/strong> hatte das &quot;Laut in M&uuml;nchen&quot; Team von Sony Music zwei weitere internationale K&uuml;nstler einfliegen lassen.<\/p>\n<p>Als Interview-Gast hatte man Elektronik-Pionier Jean Michel Jarre gewinnen k&ouml;nnen, der den Satz des Tages pr&auml;gte: &quot;The highlight is the future&quot;.<\/p>\n<p>Den Abschluss besorgte Tim Bendzko, der u. a. in einer Tour &quot;Ich will keine Winter mehr!&quot; jammerte. (Man w&auml;re am liebsten aufgestanden um laut herauszuschreien: &quot;Wir woll&#39;n keine Bendzkos mehr&quot;&#8230;) F&uuml;r seinen dritten Song holte Tim Bendzko Cassandra Steen auf die B&uuml;hne.<\/p>\n<p>Philip Ginth&ouml;r beschwor zum Ende des &quot;Tagungsprogramms&quot; noch einmal die &quot;Magie der kreativen musikalischen Vielfalt&quot;.<\/p>\n<p>Bei der anschlie&szlig;enden &quot;After-Work-Party&quot; mischten sich die (meisten) deutschen und internationalen Stars mitten unters Medienvolk.<\/p>\n<p>Auch wenn das Programm in diesem Jahr insgesamt nicht ganz so spektakul&auml;r war wie im Vorjahr (man hatte uns in 2012 aber auch verw&ouml;hnt), so war es immer noch spektakul&auml;r genug.<\/p>\n<p>Und dass das Glas zumindest bei Sony Music <em><strong>rand-<\/strong><\/em>voll ist, das ist doch aus was wert&#8230;<\/p>\n<p>Dem gesamten Sony-Team geb&uuml;hrt ein H&ouml;chstma&szlig; an Respekt f&uuml;r diesen &auml;u&szlig;erst kurzweiligen Tag. &quot;Laut in M&uuml;nchen 2013&quot; war ganz ausgezeichnet organisiert. Und die &quot;Eisbach Studios&quot; erwiesen sich einmal mehr als die perfekte Location f&uuml;r diesen Branchentreff, dem man &#8211; Jahr f&uuml;r Jahr &#8211; bereits Monate im Voraus entgegengefiebert.<\/p>\n<p>PS: In diesem Jahr war es sogar <em>sehr laut <\/em>in M&uuml;nchen&#8230;<\/p>\n<p>Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de<br \/>http:\/\/www.sonymusic.de<br \/>http:\/\/www.jansmit.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zumindest im Hause Sony Music tanzt man &#8211; frei nach Peter Alexander &#038; Ernie Bieler &#8211; den Optimisten-Boogie&#8230;: \u00a0 Es<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":110372,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110371"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=110371"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110371\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/110372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=110371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=110371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=110371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}