{"id":108799,"date":"2013-12-11T00:00:00","date_gmt":"2013-12-11T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=108799"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ANDREAS-DORAU-Sein-neuer-Titel-108798","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/ndw\/ANDREAS-DORAU-Sein-neuer-Titel-108798\/","title":{"rendered":"ANDREAS DORAU <br \/> Sein neuer Titel hei\u00dft &quot;Flachenpfand&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Das Album &#8222;Aus der Biblioth\u00e8que&#8220; kommt am 17. Januar 2014 in den Handel!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&quot;Flaschenpfand&quot; ist die erste Single aus Andreas Doraus neuem Album &quot;Aus der Biblioth&egrave;que&quot;. Hier nun alle Infos dazu:<\/p>\n<p>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Andreas Dorau wird 50!<\/strong><\/p>\n<p>\nDieses Jubil&auml;um muss nat&uuml;rlich angemessen begangen werden. Daher erscheint am 17.01.2014 nicht nur sein neues Album &quot;Aus der Biblioth&egrave;que&quot; (&uuml;brigens die erste Platte seit 1987, die er mit einer Band aufgenommen hat), sondern auch die Werkschau &quot;Hauptsache Ich&quot; mit Aufnahmen aus den Jahren 1981-2014. Als besonderes Schmankerl gibt es eine limitierte Auflage mit der Bonus-CD &quot;Silbernes Ich&quot;, welche eine Sammlung von Rarit&auml;ten und unver&ouml;ffentlichten Titeln enth&auml;lt.<\/p>\n<p>Dazu werden in Hamburg (18.1.) und Berlin (25.1.) befreundete K&uuml;nstler zusammen mit Andreas Dorau zwei furiose Konzertabende auf die Beine stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Bio zum neuen Album &quot;Aus der Biblioth&egrave;que&quot;:<\/strong><\/p>\n<p>\nViele Musiker widmen ihre Alben einer ihnen nahestehenden Person (einer sogenannten &bdquo;Muse&ldquo;, oftmals weiblich), die den Ku&#776;nstler inspiriert hat oder inspiriert haben soll. Oder einem geheimnisvollen, mythischen Ort, namentlich dem Studio, welches sich entweder in einer sehr tristen Gegend befindet (&bdquo;Wir haben unser Album in einer ehemaligen Hu&#776;hnerfarm in Minnesota aufgenommen. Die na&#776;chste Bushaltestelle war 150 Meilen weit entfernt. Wir konnten uns so vollkommen auf unsere Musik konzentrieren.&ldquo;) oder Merkmale aufweist, die den potenziellen Ho&#776;rer vor Neid erblassen lassen sollen (&bdquo;Das alte RCA-Studio in L.A. Die Versta&#776;rker waren noch von den letzten Elvis-Aufnahmen eingestellt. Nur einen Steinwurf vom Beach. U&#776;berhaupt L.A. &#8230; nicht gerade gesund, aber was soll&rsquo;s &#8230;&ldquo;). In den seltenen originellen Fa&#776;llen wird auch mal eine Platte einer dem Ku&#776;nstler inzwischen fernstehenden Person gewidmet (&bdquo;Here my dear&ldquo;). So weit, so o&#776;de. Bis auf Letzteres natu&#776;rlich.<\/p>\n<p>Andreas Dorau hingegen widmet sein neues Album einem ga&#776;nzlich anderen Ort, einer ga&#776;nzlich anderen Muse: den Hamburger O&#776;ffentlichen Bu&#776;cherhallen. Um genau zu sein, der Zentralbibliothek an der Stra&szlig;e &bdquo;Hu&#776;hnerposten&ldquo;. Hier verbrachte Dorau in den letzten Jahren einen Gro&szlig;teil seiner freien Zeit. &bdquo;Die Bu&#776;cherhalle ist das kleine Internet fu&#776;r Haptiker&ldquo;, so Dorau. &bdquo;Und warum soll ich Geld fu&#776;r Bu&#776;cher, Musik oder DVDs ausgeben, wenn diese dann nur bei mir vollstauben?&ldquo; Rationalita&#776;t &ndash; was fu&#776;r eine erfreuliche Tugend!<\/p>\n<p>Und so fand er die Themen fu&#776;r das neue Album eben hier: in der Abteilung fu&#776;r Hamburgische Geschichte einen Abschnitt u&#776;ber den gruseligen Serienta&#776;ter Fritz Honka (&bdquo;Tannenduft&ldquo;), in der naturwissenschaftlichen Abteilung etwas u&#776;ber das ebenso essenzielle wie beliebte Element Wasserstoff (&bdquo;Wasserstoff&ldquo;) oder beim sinnierenden Aus-dem-Fenster-Glotzen (&bdquo;Bienen am Fenster&ldquo;). Selbst die Anfahrt war Grund genug fu&#776;r einen potenziellen Hit (&bdquo;Faul und bequem&ldquo;). Mit dem Taxi zur Leihbibliothek &ndash; so geht Stil.<\/p>\n<p>Auch musikalisch kann einem die Leihbu&#776;cherei auf die Spru&#776;nge helfen. Kost&rsquo; ja (fast) nix (siehe unten). CDs, Noten, alles ist da. Statt also auf Flohma&#776;rkten nach Kuriosita&#776;ten zu suchen oder im eher unsinnlichen Internet danach zu forschen, beendete Dorau seine Ausflu&#776;ge zur Bu&#776;cherhalle damit, dass er seine Designer- plastiktu&#776;ten mit CDs belud. Und zwar wahllos: &bdquo;Greatest Hits&ldquo; la&#776;ngst vergessener amerikanischer Vollbart- Bands, neueste Vero&#776;ffentlichungen aus dem gra&#776;sslichen Bereich des &bdquo;Indie-Rock&ldquo;, Top-Ten-Grausamkeiten von vor fu&#776;nf Jahren. Aber warum denn das? Dorau: &bdquo;Ich wollte auf jeder CD die gute Stelle finden, die eine Harmonie, sie analysieren und dann eventuell fu&#776;r meine eigenen Songs, nun ja, ausleihen.&ldquo; Quasi die Metaebene der Leihbibliothek. Interessant! Oder eher die Verwirklichung des alten Alchemistentraums, der darin besteht, aus Unrat Gold herzustellen?<\/p>\n<p>&bdquo;In der Bibliothe&#768;que&ldquo; ist Doraus erstes Album seit 1987, das er mit einer Band aufgenommen hat. &bdquo;Schon auf meinem letzten Album ,Todesmelodien&lsquo; von 2011 hatte ich mit der Idee eines Bandklangs experimentiert. Das wollte ich jetzt auf dieser Platte noch versta&#776;rken und einen ,eigenen&lsquo; Bandsound schaffen.&ldquo; Fu&#776;r den Bandklang sorgte Die Liga der gewo&#776;hnlichen Gentlemen, Bru&#776;der im Geiste und u&#776;brigens auch Freunde der Leihbu&#776;cherei. Umgesetzt wurde Doraus Version einer singenden und klingenden Bibliothek im Studio des gewo&#776;hnlichen Gentlemans Zwanie Johnson mithilfe von Banjos, Saxophonen, Gitarren, Rhythmusmaschinen, einem alten Klavier, einem Ho&#776;fner-Geigenbass und etlichem mehr. Das Ergebnis: poppiger Krautrock, verbeatleter Sunshinepop, Softrock und Elektronik (Tim Lorenz). Ein Spitzenalbum!<\/p>\n<p>Wer auch ein Spitzenalbum machen mo&#776; chte, hier die Ho&#776; B-Tarife (ein bisschen Talent ko&#776;nnte zudem nicht schaden): Erwachsene ab 27 Jahre, Ausleihe aller Medien, Ausleihmaximum: 70 Medien (10 DVDs oder Blu-ray-Discs, 10 Konsolenspiele): Jahresgebu&#776;hr 45,00 &euro;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Bio zur Best-Of &quot;Hauptsache Ich&quot;:<\/strong><\/p>\n<p>\nAm 19. Januar 2014 feiert Andreas Dorau seinen fu&#776;nfzigsten Geburtstag. Fu&#776;r Bureau B Anlass genug, eine umfangreiche Werkschau des &bdquo;ewigen Knaben&ldquo; (Spiegel Online) zu vero&#776;ffentlichen. &bdquo;Hauptsache Ich!&ldquo; entha&#776;lt 21 Songs aus neun Alben und umfasst eine Zeitspanne von 32 Jahren, von seinem ers- ten Album &bdquo;Blumen und Narzissen&ldquo; bis zu seinem letzten Werk &bdquo;Aus der Bibliothe&#768;que&ldquo;. Nicht schlecht fu&#776;r jemanden, der eigentlich nie Musiker werden wollte.<\/p>\n<p>Jedes von Doraus Alben und erst recht diese Zusammenstellung verdeutlichen Doraus Ausnahme- stellung, sowohl textlich als auch musikalisch. Eine herzhafte Abneigung gegen die Tonart Moll und gegen den hierzulande scheinbar unvermeidlichen Pathos auf der einen sowie eine gro&szlig;e Liebe zur Pop-Musik auf der anderen Seite zeichnen jede Dorau-Produktion aus. Gelernt ist eben gelernt: Sei- nen ersten Hit, das von ihm gehasste &bdquo;Fred vom Jupiter&ldquo; entstand im Schulkurs &bdquo;Wie schreibe ich einen Pop-Song?&ldquo;. Da war Dorau gerade 16. Doch statt das Erfolgsrezept auszureizen, verfolgte Dorau eine andere Strategie: Schwammgleich sog und saugt er musikalische und au&szlig;ermusikalische Einflu&#776;sse auf, ob in Schwabinger Discothe&#768;ques (Dorau studierte in Mu&#776;nchen Film. Nur Musik wa&#776;re nichts fu&#776;r ihn gewesen. Man will ja kein Idiot sein!) oder auf Hamburger Flohma&#776;rkten, keine Musikrich- tung ist zu popula&#776;r oder zu obskur, als dass Dorau ihr nicht eine Chance geben wu&#776;rde, als Fu&szlig;note in seinem Werk eine wichtige, wenn auch ab und an bescheidene Rolle zu spielen. Und so kann der ge- neigte Ho&#776;rer beim Genie&szlig;en dieser Compilation Spuren von House ebenso ausmachen wie Anleihen an Phil Spector, hier eine Prise Baroque Pop, dort ein Hauch Techno. Und doch: alles Dorau! Texte u&#776;ber Wasserflo&#776;he, Telefone oder Stubenma&#776;dchen, u&#776;ber die Nordsee, die Demokratie oder Flaschen- pfand korrespondieren perfekt mit der Musik. Das Lieblingsalbum von Dorau ist u&#776;brigens das &bdquo;Wei&szlig;e Album&ldquo; der Beatles. Ich lehne mich mal ein bisschen aus dem Fenster, aber wu&#776;rde man aus vorlie- gender CD ein Doppelalbum machen und das ganze einwei&szlig;en: Wir ha&#776;tten Doraus &bdquo;Wei&szlig;es Album&ldquo;. Hauptsache ich? Hauptsache Dorau.<br \/>\nAls Bonus liegt der Erstauflage von &bdquo;Hauptsache Ich!&ldquo; die Rarita&#776;tensammlung &bdquo;Silbernes Ich&ldquo; bei.<\/p>\n<p>Bureau B (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.bureau-b.com\/<br \/>http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andreas_Dorau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Album &#8222;Aus der Biblioth\u00e8que&#8220; kommt am 17. Januar 2014 in den Handel!\u00a0 &quot;Flaschenpfand&quot; ist die erste Single aus Andreas<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":108800,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[22],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108799"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108799"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108799\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108800"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108799"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=108799"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=108799"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}