{"id":106015,"date":"2014-02-23T00:00:00","date_gmt":"2014-02-23T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=106015"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"BERLIN-COMEDIAN-HARMONISTS-Am-106014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/oldies\/BERLIN-COMEDIAN-HARMONISTS-Am-106014\/","title":{"rendered":"BERLIN COMEDIAN HARMONISTS <br \/> Am 21.03.2014 erscheint ihr Album &quot;Die Liebe kommt, die Liebe geht&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>86 Jahre (!!!), nachdem die &#8222;Beatles der 30er Jahre&#8220; zum ersten Mal in der Hauptstadt zusammenkamen, pr\u00e4sentieren die Berlin Comedian Harmonists ihr Deb\u00fctalbum f\u00fcr die Deutsche Grammophon&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einem so inflation&auml;r gebrauchten Wort wie Neuerfindung sollte man vorsichtig sein. Ohnehin ist es im Zusammenhang mit den BERLIN COMEDIAN HARMONISTS viel treffender, die deutlich seltenere Vokabel Wiederauferstehung zu nutzen. Das singende Sextett gr&uuml;ndete sich urspr&uuml;nglich f&uuml;r ein Theaterst&uuml;ck anl&auml;sslich des 70. Geburtstags ihrer ber&uuml;hmten Namensvettern. Am 19. Dezember 1997 feierte Veronika, der Lenz ist da in der Berliner Kom&ouml;die am Kurf&uuml;rstendamm seine Premiere. Die Presse war begeistert: &raquo;Der Saal rast&laquo;, schrieb die FAZ. &raquo;Das Theater zieht die Live-Trumpfkarte &#8230; Standing Ovations. Tobendes Haus.&laquo; Die Berliner Zeitung lobte: &raquo;Das ist sch&ouml;nste Harmonie und Pr&auml;zision &ndash; die Wiederauferstehung der Legende.&laquo; W&auml;hrend Die Welt feststellte: &raquo;Das Publikum will nicht nach Hause.&laquo; Inzwischen feiern die befrackten Herren Welterfolge mit Klassikern wie Mein kleiner gr&uuml;ner Kaktus, Wochenend und Sonnenschein oder Veronika, der Lenz ist da. Sie bereisen die Welt und treten in gro&szlig;en Konzerts&auml;len auf, wie etwa der Philharmonie Berlin, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Prinzregententheater M&uuml;nchen oder der Laeiszhalle Hamburg. Mehr als 300 000 Menschen haben allein in Berlin ihre Show gesehen.<\/p>\n<p>Jetzt, 86 Jahre nachdem die &raquo;Beatles der Drei&szlig;igerjahre&laquo; zum ersten Mal in der Hauptstadt zusammenkamen, pr&auml;sentieren die Berlin Comedian Harmonists ihr Deb&uuml;talbum f&uuml;r die Deutsche Grammophon. Die Liebe kommt, die Liebe geht bietet neben neuen Interpretationen bew&auml;hrter Hits auch eine &auml;u&szlig;erst harmonische Eigenkomposition &ndash; und dazu immer wieder auch die feinsinnigen Streicherarrangements des britischen Komponisten und Dirigenten Paul Bateman. Die 20 Lieblingsst&uuml;cke auf dem Album zeigen dabei die enorme Bandbreite dieses Repertoires &ndash; von sentimental bis frivol, von lustig bis leidenschaftlich, von subtil bis lachmuskeltrainierend. &raquo;Das Besondere an dieser Musik ist, dass sie jedem gefallen kann&laquo;, sagt Holger Off, erster Tenor des Ensembles. &raquo;Wir haben Kinder in unseren Konzerten, die die Texte auswendig mitsingen k&ouml;nnen. Und nat&uuml;rlich auch alte Leute, von denen manche sogar noch die Originale auf der B&uuml;hne erlebt haben. Es ist f&uuml;r jeden etwas dabei &ndash; man m&ouml;chte diese Lieder einfach immer wieder h&ouml;ren.&laquo;<\/p>\n<p>Der Albumtitel ist Programm: Die Liebe kommt, die Liebe geht, auch unter dem Titel Liebesleid als Violinenst&uuml;ck von Fritz Kreissler bekannt oder in einer moderneren Version der Berliner Band Nylon. &raquo;&Uuml;ber dieses Lied haben wir einen kleinen roten Faden durch das Album gezogen&laquo;, erkl&auml;rt Olaf Drauschke, der erste Bariton der Berlin Comedian Harmonists. &raquo;Es sind ja Klassiker auf der CD, die wir schon l&auml;nger singen, aber eben auch Titel aus der Zeit, die die Comedian Harmonists h&auml;tten singen k&ouml;nnen, aber nie gesungen haben. Au&szlig;erdem wollten wir mit eigenen Kompositionen und neuen Liedern den Bogen ins Heute schlagen.&laquo; Holger Off erg&auml;nzt: &raquo;Nicht nur die Melodie dieses Titelst&uuml;cks ist besonders sch&ouml;n, sondern auch der Text, weil er in die Tiefe geht. Auch wenn Die Liebe kommt, die Liebe geht vielleicht banal klingt, es ist einfach so: Man verliebt sich und man muss sich auch mal trennen &ndash; das ist das Leben. Es geht weit &uuml;ber das Sentimentale hinaus in eine tiefe Wahrheit. Auch braucht man diese Dramaturgie der emotionalen Fallh&ouml;he: Gerade diese langsamen Nummern gehen besonders ins Herz. Da kann man auch schon mal weinen. Da ist es nat&uuml;rlich erholsam, wenn danach so ein kleiner Kaktus kommt. Oder ein Blumenpott.&laquo;<\/p>\n<p>Dass sich die Berlin Comedian Harmonists sehr ernsthaft mit ihrem teilweise sehr komischen Repertoire, ihren historischen Vorg&auml;ngern und deren gesellschaftlichen Umst&auml;nden auseinandergesetzt haben, steht au&szlig;er Zweifel. Seit anderthalb Jahrzehnten verk&ouml;rpern sie die Mitglieder der Sensationsgruppe der Drei&szlig;iger und erwecken sie zu neuem Leben. &raquo;Es ist ja eine gro&szlig;e Verantwortung, eine tats&auml;chliche Person zu verk&ouml;rpern&laquo;, sagt Holger Off. &raquo;Das muss der Wahrheit entsprechen. Und nat&uuml;rlich merkt man irgendwann: Da besteht tats&auml;chlich eine gewisse &Auml;hnlichkeit. Vielleicht hat die Rolle ja mich gefunden? Oder ich sie? Das ist manchmal schon ein bisschen unheimlich, aber sch&ouml;n.&laquo; Und Olaf Drauschke meint: &raquo;Wir haben &uuml;ber die Jahre probiert, uns ein bisschen zu emanzipieren, und haben dabei immer wieder gemerkt, dass wir doch eben eher die modernen Vertreter dieser originalen Comedian Harmonists sind. F&uuml;r diese CD haben wir jetzt mit Se dici di lasciarmi die erste eigene Komposition unseres Pianisten Horst Maria Merz eingesungen. Nat&uuml;rlich haben wir trotzdem darauf geachtet, dass sie im Stil der Comedian Harmonists arrangiert wurde.&laquo; Dass dieser neue Titel ausgerechnet italienisch ist, liegt nicht nur an der Vorliebe des Pianisten f&uuml;r s&uuml;dliche Gefilde. Das Ensemble singt seine Musik schon seit Jahren in die gro&szlig;e, weite Welt hinaus, aus allen Ecken Europas bis in die USA oder nach Armenien, wo sie im ausverkauften Opernhaus von Eriwan deb&uuml;tierten. &raquo;Es gibt meist ein Programmheft, in dem die Texte &uuml;bersetzt sind&laquo;, erz&auml;hlt Olaf Drauschke. &raquo;Allerdings sind im Publikum oft auch Leute, die in ihrem Land die deutsche Sprache lernen. Sie kommen speziell zu uns ins Konzert und sind schon sehr gut vorbereitet. Trotzdem sind wir manchmal erstaunt, wie exakt die Lacher im Ausland sitzen. Man denkt: Das geht doch gar nicht. Aber es geht.&laquo;<\/p>\n<p>F&uuml;r 2014 haben sich die Berlin Comedian Harmonists einiges vorgenommen. Die Ver&ouml;ffentlichung von Die Liebe kommt, die Liebe geht werden sie verst&auml;rkt auf deutsche B&uuml;hnen bringen, etwa im Januar in die Laeiszhalle in Hamburg. &raquo;Wir machen das jetzt schon &uuml;ber 15 Jahre und es macht immer noch Spa&szlig;&laquo;, sagt Holger Off. &raquo;Ich bin selber jedes Mal erstaunt, was es f&uuml;r eine Energie in mir freisetzt und was f&uuml;r einen Spa&szlig; es bringt, wenn das Vorspiel einsetzt. Es geht schlie&szlig;lich auch um die Lust am Musizieren.&laquo; Und weil diese Lust am Leben bleiben will, arbeitet das Sextett gemeinsam mit Franz Wittenbrink, dem musikalischen Leiter und Arrangeur ihres urspr&uuml;nglichen B&uuml;hnenerfolgs Veronika, der Lenz ist da, an einem neuen Theaterst&uuml;ck. Worum es geht, wird noch nicht verraten, Premiere ist im M&auml;rz.<\/p>\n<p>&raquo;Im Grunde sind wir sechs Stimmen&laquo;, sagt Holger Off. &raquo;Wir sind f&uuml;nf Gesangsstimmen, und die sechste Stimme ist unser Klavier, das sich auch in unseren Gesamtklang einbettet. Und an diesem Klang muss man immer arbeiten. Es ist nicht anders als bei einem Streichquartett zum Beispiel. Man muss immer &uuml;ben.&laquo; Er z&ouml;gert einen Moment, bevor er sagt: &raquo;Wir wissen auch, dass wir diesen Stil nicht kreiert haben. Wir haben ihn von diesen sechs Herren aus der Vergangenheit &uuml;bernommen. Aber ich glaube, wir haben eine ehrliche Sache daraus gemacht, auf die die Comedian Harmonists vielleicht auch ein bisschen stolz w&auml;ren. Es ist auch eine Art Erbe, das wir angenommen haben und das wir weiterf&uuml;hren wollen.&laquo;<\/p>\n<p>Deutsche Grammophon<br \/>http:\/\/www.deutschegrammophon.com\/de\/<br \/>http:\/\/www.berlincomedianharmonists.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>86 Jahre (!!!), nachdem die &#8222;Beatles der 30er Jahre&#8220; zum ersten Mal in der Hauptstadt zusammenkamen, pr\u00e4sentieren die Berlin Comedian<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":106016,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[24],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106015"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=106015"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/106015\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/106016"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=106015"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=106015"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=106015"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}