{"id":10591,"date":"2018-03-11T18:51:00","date_gmt":"2018-03-11T18:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=10591"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"CAGEY-STRINGS-Frontmann-Georg-Sc-10590","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/CAGEY-STRINGS-Frontmann-Georg-Sc-10590\/","title":{"rendered":"CAGEY STRINGS<br \/>Frontmann Georg &quot;Schorsch&quot; Angerer 53-j\u00e4hrig verstorben!"},"content":{"rendered":"<p>Die &#8222;Cagey Strings&#8220; wurden am 9. M\u00e4rz 1982 aus der Taufe gehoben! Auf den Tag genau 36 Jahre sp\u00e4ter starb Schorsch Angerer!<!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Georg &quot;Schorsch&quot; Angerer, Frontmann der Formation CAGEY STRINGS, ist tot. Er wurde nur 53 Jahre alt. Angerer starb v&ouml;llig &uuml;berraschend an einem Aneurysma.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>BITTE BEACHTEN SIE:<span class=\"visited\"><span style=\"color: #ffffff;\"> <\/span><\/span><\/strong>Die Konzerte der Cagey Strings am Freitag den 16.03.2018 im Schwabinger Podium im Gasthaus zur Schiessst&auml;tte in M&uuml;nchen Allach und am Sonntag den 18.03.2018 im Rattlesnake Saloon finden statt. Die verbliebenen Cagey Strings m&ouml;chten den Traum und das Lebenswerk von Schorsch Angerer weiterf&uuml;hren.<span class=\"visited\"><span style=\"color: #ffffff;\">onzerte der Cagey Strings am&nbsp; Freitag den 16.03.2018 im <\/span><\/span><\/p>\n<p><strong>Die CAGEY STRINGS<\/strong><\/p>\n<p>\nDie Biografie der Cagey Strings reich weit zur&uuml;ck und nimmt ihren Anfang&nbsp;damit, dass&nbsp;im Alter von 10 Jahren&nbsp;Schorsch Angerer,&nbsp;dessen Leben bis dahin haupts&auml;chlich vom Sport gepr&auml;gt war, anfing, sich f&uuml;r die Gitarre seiner Schwester zu interessieren. Nachdem ihm sein Vater drei Akkorde beigebracht hatte, begann er die ersten Lieder zu tr&auml;llern. Bei diversen Vereinsfeiern und Veranstaltungen nutzte er gern die Gelegenheit um gemeinsam mit den dort auftretenden Bands einen Song darzubieten.<\/p>\n<p>Doch das einschneidendste Erlebnis hatte er 1976, denn da h&ouml;rte er zum ersten Mal die Band von Paul W&uuml;rges in der legend&auml;ren M&uuml;nchner &bdquo;Crazy Alm&ldquo;. Er war von Paul`s Musik so beeindruckt, dass er sich in den Kopf setzte, er wolle auch mal eine eigene Band haben. Schorsch begann bei jeder Gelegenheit das Gitarrenspiel von W&uuml;rges zu studieren, weil dessen Sound und Spielart ihn sehr faszinierte. Seit dieser Zeit besteht zwischen Schorsch und Paul eine Freundschaft, die bis zum heutigen Tag anh&auml;lt.<\/p>\n<p>1978 war Schorsch dann bereit, es mit einer Band zu versuchen. Da er keine Musiker in seinem Alter kannte, fragte er seine Musiklehrerin in der Schule, ob sie denn nicht jemanden w&uuml;sste. Sie antwortete ihm, dass es in einer anderen Klasse einen Schlagzeuger g&auml;be. So kam es dann kurz darauf in einer Schulpause zu einem ersten Gespr&auml;ch mit dem besagten Drummer namens Werner Heizenreder, der zu diesem Zeitpunkt allerdings erst 12 Jahre alt war. Die Idee, gemeinsam Musik zu machen, begeisterte die beiden auf Anhieb und so trafen sie sich am n&auml;chsten Tag zu einer Probe in der Garage von Werner`s Eltern. Zu zweit studierten sie ihre ersten Songs ein, zu denen die Beatles-Nummern &bdquo;All my loving&ldquo; und &bdquo;I want to hold your hand&ldquo;, sowie einige St&uuml;cke von Elvis Presley, wie z. B. &bdquo;Teddybear&ldquo; und &bdquo;Blue suede shoes&ldquo;, geh&ouml;rten. Obwohl sie sehr viel Freude am gemeinsamen Musizieren hatten, war ihnen klar, dass zu einer Band mehr als 2 Musiker notwendig waren. Am besten w&auml;re wohl eine Gruppe mit 4 Mitgliedern, weil sowohl die Band von Paul W&uuml;rges, als auch die Beatles, jeweils aus 4 Personen bestanden.<\/p>\n<p>Rund ein Jahr lang spielten die beiden dann mit Michael H&ouml;sch, der Pianist und mit Schorsch an der gleichen Schule war. Michael`s Eltern sahen diese Entwicklung nicht sehr gerne und so standen die zwei wieder ohne Tastenmann da. Werner h&ouml;rte kurz darauf von einem Musiker aus einer anderen Klasse, mit dem die beiden sofort Kontakt aufnahmen. Sein Name war Bernd Bircks und er spielte Klavier und Gitarre. Durch Zufall lernte Schorsch noch einen weiteren Musiker, Paul Kreil kennen. Paul spielte Akkordeon und bekundete auch sein Interesse an der Band. Somit waren zumindest schon mal 4 Musiker gefunden. Allerdings fehlte ihnen ein Bassist, was nat&uuml;rlich ein Problem darstellte. Jede Gruppe braucht einen Bassisten. Nach l&auml;ngerem hin und her wurde Paul Kreil &uuml;berredet, diese Aufgabe zu &uuml;bernehmen.<\/p>\n<p>Somit hatten sie ihre erste Besetzung komplett und es wurde verst&auml;rkt mit den Proben begonnen. &Uuml;ber ihren Religionslehrer bekamen sie Kontakt zur &ouml;rtlichen Pfarrei, wo sie zun&auml;chst einen Proberaum und auch die Gelegenheit f&uuml;r ihre ersten Auftritte bekamen. Sie spielten auf Faschingsb&auml;llen, Seniorennachmittagen und &auml;hnlichen Veranstaltungen. Da jeder der Vier seinen eigenen musikalischen&nbsp;Geschmack einbrachte, war das Repertoire breit gef&auml;chert. Von den Oberkrainern bis hin zu Deep Purple war alles dabei. Diese ersten Auftritte brachten ein wenig Geld in die Bandkasse und nach und nach konnte man sich ein wenig Equipment leisten. Bis dahin war das meiste ihrer Ausr&uuml;stung n&auml;mlich aus Resten selbst zusammengebaut.<\/p>\n<p>Mit der Zeit stieg die Anzahl der Auftritte, was f&uuml;r die schulischen Leistungen nat&uuml;rlich nicht unbedingt f&ouml;rderlich war. Aber die Burschen hatten nur noch eine Sache im Kopf: Musik machen! Sie waren inzwischen auch die Schulband an ihrem Moosacher Gymnasium geworden und spielten dort in den Jahren 1982 und 1983 auf ein paar Festen. Au&szlig;erdem war 1982 auch in anderer Hinsicht ein wichtiges Jahr: Die Jungs hatten einen Namen f&uuml;r ihre Band gefunden! Und so kam es, dass die 4 Moosacher&nbsp;Gymnasiasten am 09.03.82 zum ersten Mal unter dem Namen &bdquo;Cagey Strings&ldquo; bei einem Musikwettbewerb der Firma Hertie in M&uuml;nchen-Schwabing auftraten, wo sie auf Anhieb den zweiten Platz belegten. Sie standen alle nur wenige Jahre vor dem Abitur, aber es war ihnen klar, dass die Musik ihre Zukunft ist. Nur einer, Paul Kreil, wollte diesen Schritt nicht riskieren. Er beschloss zu studieren und die Musik in Zukunft nur noch hobbym&auml;&szlig;ig zu betreiben. Also stieg Paul aus. Die anderen Drei waren traurig dar&uuml;ber, aber sie verstanden seine Entscheidung.<\/p>\n<p>Die jungen Cageys mussten sich nun um einen Ersatz bem&uuml;hen. Sie gingen auf die Suche und fanden Peter Biermeier, der nun bereits seit Herbst 1984 mit seinem Bass die tiefen T&ouml;ne angibt. Nachdem Schule und Bundeswehr erledigt waren, begannen die Jungs nun, beruflich Musik zu machen.<\/p>\n<p>1986 wurden sie Sieger beim M&uuml;nchner Stadtteilwettbewerb und durften als Belohnung zwei Songs f&uuml;r das zum Wettbewerb geh&ouml;rende Album aufnehmen. Sie entschieden sich f&uuml;r die Titel &bdquo;Ohne ein bestimmtes Ziel&ldquo; und &bdquo;Superkarrn&ldquo;.<\/p>\n<p>Ebenfalls 1986 lernten die Cageys ihren sp&auml;teren Produzenten Harald Steinhauer und den Manager J&uuml;rgen Th&uuml;rnau kennen.Th&uuml;rnau war einer der erfolgreichsten Manager im deutschen Business. K&uuml;nstler wie die Spider Murphy Gang, M&uuml;nchner Freiheit, Sandra, Maggie Reilly usw. wurden von ihm betreut. Sowohl Steinhauer, wie auch Th&uuml;rnau waren von den Jungs begeistert und beschlossen, eine Platte mit ihnen zu produzieren. Schorsch und Bernd hatten schon eigene Titel geschrieben, aber ein Ohrwurm war noch nicht dabei. So verlie&szlig; man sich auf die erfahrene Hand von Harald Steinhauer, der die ersten Hits f&uuml;r die Cagey Strings komponierte und gemeinsam mit Franz Trojan, dem Schlagzeuger der Spider Murphy Gang, das erste Album der Cageys produzierte.<\/p>\n<p>Der Erfolg war grandios und 1990 hatten die Jungs mit ihren ersten drei Singles mehr als 20 Fernsehauftritte. Sie waren unter anderem bei der ZDF Hitparade, Formel 1 und der Schlagerparade zu Gast. Jede Nummer war auf unz&auml;hligen Radiosendern Nummer 1 und die Titel &bdquo;1000 Mal in meinen Tr&auml;umen&ldquo; und &bdquo;Heute Nacht&ldquo; waren auf &uuml;ber einer Million Tontr&auml;gern verkoppelt und verkauft worden. Leider wurden die Charts trotzdem knapp verfehlt. Auch das 2. Album, das im Jahr 1991 ver&ouml;ffentlicht wurde, schaffte am Plattenmarkt nicht den gro&szlig;en Durchbruch, obwohl die Cageys jede Woche hunderte Male im Radio zu h&ouml;ren und oft im Fernsehen zu sehen waren. Insgesamt lief es sehr gut und sie hatten gen&uuml;gend Live-Auftritte, um davon leben zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>1993 verlie&szlig; Bernd Bircks die Band, weil er in seinem erlernten Beruf als Versicherungskaufmann ein solideres Leben f&uuml;hren wollte. Das war ein gro&szlig;er Schock f&uuml;r Peter, Schorsch und Werner! Aber sie hatten wirklich Gl&uuml;ck und trafen auf den au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Keyboarder und Pianisten Oliver Frank. Mit ihm kam ein neuer Wind in die Band und er begeisterte mit seinen Shows das Publikum.<br \/>\nGleich nach seinem Einstieg legten die Cageys eine kleine Plattenpause ein und bauten 1994 ihr eigenes Tonstudio, in dem sie bis heute alle ihre CD`s aufnehmen. Nach einigen Versuchen mit neuen Produzenten trafen sie ihren alten Weggef&auml;hrten Harald Steinhauer wieder und sie nahmen gemeinsam ein neues Album auf. Mit Songs wie &bdquo;Keine war wie du&ldquo;, &bdquo;Bossa Nova Baby&ldquo;, &bdquo;Zerbrich mein Herz&ldquo; und &bdquo;Schlagerzeit&ldquo; st&uuml;rmten sie erneut die Radio-Charts und traten wieder &ouml;fter im Fernsehen auf.<\/p>\n<p>Obwohl die Band sehr erfolgreich war beendete Werner Heizenreder v&ouml;llig unverhofft seine Karriere als Schlagzeuger. Er wollte eine Familie gr&uuml;nden und einen Beruf hinter den Kulissen der Musikbranche aus&uuml;ben. Er machte sich selbst&auml;ndig und gr&uuml;ndete die Firma &bdquo;Artists &amp; Acts&ldquo;, die bis heute die Plattenfirma der Cagey Strings ist. Nach den vielen gemeinsamen Jahren war sein Ausstieg f&uuml;r die Band nat&uuml;rlich ein Verlust.<\/p>\n<p>Sein Nachfolger Henrik Ferstl blieb nur ein Jahr in der Band und dessen Nachfolger Reinhold Warmer f&uuml;r drei Jahre.<\/p>\n<p>Erst im Jahr 2000 kam der einzigartige &bdquo;Elvis aus Schwabing&ldquo; Robert Gorzawsky in die Gruppe und groovt seitdem am Schlagzeug. Mit ihm erwachte neue Spielfreude und das Publikum ist von ihm begeistert. Trotz des Erfolges der Cagey Strings wollte Oliver Frank seine musikalischen T&auml;tigkeiten noch erweitern und gr&uuml;ndete die &bdquo;String of Pearls&ldquo;. Dieses Projekt machte ihm soviel Spa&szlig;, dass er sich 2003 entschloss die Cageys zu verlassen, um&nbsp;sich voll und ganz dieser Aufgabe widmen zu k&ouml;nnen. Nat&uuml;rlich war diese Entscheidung wieder ein herber Schlag f&uuml;r die Band! Aber wieder hatten die &uuml;brigen drei Gl&uuml;ck: Sie lernten den Maschinenbau-Ingenieur und Keyboarder Kurt Heilmaier kennen. Durch seine Musikalit&auml;t und seine menschliche Art eroberte er schnell die Herzen der Fans. 2004 beendete er seine T&auml;tigkeit als Ingenieur, um sich fortan ausschlie&szlig;lich um die Cageys k&uuml;mmern zu k&ouml;nnen. Auch Robert Gorzawsky schloss 2005 erfolgreich sein Mathematik-Studium ab und kann sich seitdem auch hundertprozentig auf die Musik konzentrieren.<br \/>\nDie Cagey Strings spielten nun bald neben ihren unz&auml;hligen Live Auftritten sehr erfolgreich auch auf zahlreichen Kreuzfahrten in Tahiti, Neuseeland, Australien, Panama, Costa Rica, Tonga, Nicaragua und vielen weiteren L&auml;ndern.<\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 2012 hatten sich aber leider Kurt Heilmaier und Robert Gorzawsky f&uuml;r einen R&uuml;ckzug in&acute;s b&uuml;rgerliche Leben entschlossen. Ab sofort also Rock &sbquo;n&lsquo; Roll in der Maschinenentwicklung und in der Fahrzeugberechnung. Der &bdquo;Rolling Stones Gabelstapler&ldquo; und ein &bdquo;Audi Ron Tutt Edition&ldquo; sind keine Science Fiction mehr! Alles Gute euch Beiden und Danke f&uuml;r eine tolle, erfolgreiche gemeinsame Zeit.<\/p>\n<p>Aber wie so oft trifft man sich zweimal im Leben &hellip;! Oliver Frank hatte nun genug von der &ldquo;Vielweiberei&rdquo; bei den String of Pearls und wurde als Pianist f&uuml;r die Cagey Strings sofort wieder verpflichtet. &bdquo;There&rsquo;s No Place Like Home!&ldquo; war der Titel des zweiten String of Pearls Programms. Nomen est omen &hellip;<\/p>\n<p>Als Schlagzeuger konnten die Cagey Strings Thomas Dessau aus Augsburg gewinnen, einen der besten und erfahrensten Drummer der Republik, Meister des hohen Gesangs und damit das neue vierte Ass im Blatt.<\/p>\n<p>Der Cagey Strings Rock &lsquo;n&lsquo; Roll Train f&auml;hrt wieder auf H&ouml;chstgeschwindigkeit! Bitte einsteigen und T&uuml;ren schlie&szlig;en!!!<\/p>\n<p>Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de<\/p>\n<p>https:\/\/www.cageystrings.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#8222;Cagey Strings&#8220; wurden am 9. M\u00e4rz 1982 aus der Taufe gehoben! 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