{"id":105523,"date":"2014-03-05T10:40:00","date_gmt":"2014-03-05T10:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=105523"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"ECHO-2014-Yello-erhalten-den-E-105522","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/pop\/ECHO-2014-Yello-erhalten-den-E-105522\/","title":{"rendered":"&quot;ECHO 2014&quot; <br \/> Yello erhalten den ECHO f\u00fcr ihr Lebenswerk!"},"content":{"rendered":"<p>Die Deutsche Phono-Akademie ehrt das Schweizer Duo als Wegbereiter multimedialer Konzepte in der Popmusik!\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Yello werden in diesem Jahr mit dem Deutschen Musikpreis ECHO f&uuml;r ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), ehrt das Schweizer Duo als eine der international einflussreichsten Formationen des Elektro-Pop, die mit ihrer einzigartigen Kombination von Musik und Video das Genre nachhaltig gepr&auml;gt haben. Mit Titeln wie &bdquo;Oh Yeah&ldquo;, &bdquo;The Race&ldquo; oder &bdquo;Vicious Games&ldquo; schrieben Yello Musikgeschichte und feierten weltweit Erfolge. Als Pioniere der Sampling-Technik und Sch&ouml;pfer ungew&ouml;hnlicher Rhythmusstruk-turen inspirierten sie K&uuml;nstler unterschiedlichster Genres von Hip-Hop und Funk bis hin zu Elektro-Pop und Techno. Die beiden Bandmitglieder Dieter Meier und Boris Blank werden den ECHO am 27. M&auml;rz im Rahmen der gro&szlig;en Awardshow in der Messe Berlin pers&ouml;nlich entgegennehmen. Das Erste strahlt die von der Kimmig Entertainment GmbH produzierte Verleihung mit Gastgeberin Helene Fischer am 27. M&auml;rz um 20:15 Uhr live aus.<\/p>\n<p>&bdquo;Yello geh&ouml;ren seit vier Jahrzehnten zu den gro&szlig;en Innovatoren des Pop&ldquo;, so Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie. &bdquo;Als k&uuml;hne Wegbereiter multimedialer Konzepte haben Dieter Meier und Boris Blank elektronische Musik und dadaistisch gepr&auml;gte Videokunst geradezu kaleidoskopartig zusammengef&uuml;hrt und dabei nicht zuletzt sich selbst zu geheimnisvollen Kunstfiguren stilisiert. Im Konzept Yello trifft die vorbehaltlose Experimentierfreude der Avantgarde auf den geradezu dionysischen Drive elektronischer Tanzmusik und schafft damit einen bis heute nachwirkenden innovativen und h&ouml;chst eigenst&auml;ndigen popkulturellen Kontext. Jede Menge Humor, eine beeindruckende Portion Selbstironie und die in jedem Track souver&auml;n zum Ausdruck gebrachte Leichtigkeit des Pop verleihen Yello bei aller Hintergr&uuml;ndigkeit und technischen Perfektion den Charakter eines beeindruckenden Gesamtkunstwerks.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>\n<strong>Yello &ndash; Elektronische Popmusik zwischen Bombast und Ironie<\/strong><\/p>\n<p>\nIm Januar 2014 ver&ouml;ffentlichte Boris Blank das Soloalbum &bdquo;Convergence&ldquo; &ndash; sein erster Longplayer ohne Dieter Meier. Und der wird in K&uuml;rze nachlegen: Am 11. April erscheint &bdquo;Out of Chaos&ldquo;, die Solo-Premiere von Dieter Meier. Im Oktober 2014 wird dann das neue Yello-Studioalbum auf Polydor\/Universal erscheinen. 35 Jahre zuvor gr&uuml;ndeten Dieter Meier und Boris Blank ihre gemeinsame Band, die heute als einer der einflussreichsten Acts der Popgeschichte gilt. Yello gelang das Kunstst&uuml;ck, eine schillernde und vor allem wegen ihres irrwitzigen Sinns f&uuml;r subversiven Humor &auml;u&szlig;erst tragf&auml;hige Br&uuml;cke zwischen Avantgarde und Pop zu schlagen. Erfolg und Einfluss waren und sind den beiden Schweizern damit weltweit sicher.<\/p>\n<p>1979: Alles begann in Z&uuml;rich. Dieter Meier, der zuvor bereits als Golf- und Pokerspieler, als Designer und Konzeptk&uuml;nstler (u.a. 1972 auf der Documenta 5) f&uuml;r Furore sorgte, lernt in einem Plattenladen in Z&uuml;rich den Klangk&uuml;nstler Boris Blank kennen. Gemeinsam mit dem Keyboarder Carlos Per&oacute;n gr&uuml;nden sie Yello. Die erste Aufnahmesession der Band findet in einem Autotestlabor statt. Dabei nimmt das Trio u.a. die Sounds eines Stahlzerkleinerers auf Tonband auf und l&auml;sst diese extremen Klangereignisse in ihre Musik einflie&szlig;en. Im Laufe weiterer Experimente werden z.B. Gorillalaute mit lateinamerikanischen Cha-Cha-Beats gemischt. 1980 erscheint das Deb&uuml;talbum &bdquo;Solid Pleasure&ldquo;. Den Song &bdquo;Bostich&ldquo; k&uuml;rt der New Yorker Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaata zu seinem Lieblingstrack, und bald genie&szlig;en Yello in den wichtigsten Clubs und Radiostationen der USA Geheimtipp-Status. 1982 verl&auml;sst Carlos Per&oacute;n die Band, und mit dem Album &bdquo;You Gotta Say Yes to Another Excess&ldquo; definieren Meier und Blank ma&szlig;geblich den abgekl&auml;rten und unterk&uuml;hlten Sound jener Zeit, der in der Folge von vielen Bands der 80er Jahre gepflegt wird. Songs wie &bdquo;I Love You&ldquo; und &bdquo;Swing&ldquo; avancieren zu absoluten Kultnummern.<\/p>\n<p>1985: Mit &bdquo;Stella&ldquo; zu den Sternen. Die Experimente aus dem Yello-Musiklabor treffen den Nerv der Epoche und feiern 1985 mit dem Album &bdquo;Stella&ldquo; endg&uuml;ltig den internationalen Durchbruch. Die Hit-Singles &bdquo;Vicious Games&ldquo; und &bdquo;Oh Yeah&ldquo; verkaufen sich millionenfach und gelten heute als Klassiker. Als Titelmusik f&uuml;r die deutsche Fernsehshow &bdquo;Formel 1&ldquo; schreiben Yello den Titel &bdquo;The Race&ldquo;, und in den USA treten immer &ouml;fter auch gro&szlig;e Filmstudios wie die Walt Disney Studios an Meier und Blank heran. Mittlerweile wurde die Musik des Duos in &uuml;ber 30 internationalen Produktionen verwendet &ndash; zu h&ouml;ren u.a. in dem Kinofilm &bdquo;Ferris macht blau&ldquo; oder der US-Fernsehserie &bdquo;Die Simpsons&ldquo;. 1987 erscheint das Album &bdquo;One Second&rdquo; mit der Dance-Hymne &bdquo;The Rhythm Divine&ldquo;, gesungen von der legend&auml;ren Shirley Bassey.<\/p>\n<p>Die 90er: &bdquo;Wir haben nie etwas anderes gespielt als Techno.&ldquo; Mit dem Siegeszug des Techno Anfang der 90er Jahre erreichen Yello schlie&szlig;lich selbst den Status von Legenden. Zur Ver&ouml;ffentlichung des Albums &bdquo;Zebra&ldquo; (1994) betont Boris Blank: &bdquo;Wir springen auf keinen Zug, denn wir haben nie etwas anderes gespielt als Techno.&ldquo; Kurz darauf ehren die Protagonisten des Genres die Band mit Neuinterpretationen von Yello-Songs wie &bdquo;La Habanera&ldquo;, &bdquo;You Gotta Say Yes to Another Excess&ldquo; oder &bdquo;I Love You&ldquo; und ver&ouml;ffentlichen 1995 den Sampler &bdquo;Hands On Yello&ldquo;. Mit von der Partie sind Techno-Gr&ouml;&szlig;en wie Westbam, Carl Craig, The Orb, Moby oder Jam &amp; Spoon. 1997 erhalten Yello den renommierten Kunstpreis der Stadt Z&uuml;rich.<\/p>\n<p>Das neue Jahrtausend: Von &bdquo;The Eye&ldquo; bis &bdquo;Touch of Yello&ldquo;. 2003 erscheint das Album &bdquo;The Eye&ldquo;, auf dem Dieter Meier und Boris Blank ihren Sound konsequent weiterentwickeln, indem sie die elektronischen Elemente noch st&auml;rker betonen. In St&uuml;cken wie &bdquo;Planet Dada&ldquo; zerlegen sie die unterschiedlichsten musikalischen Informationen in ihre Bestandteile und lenken Kl&auml;nge, Rhythmen und Harmonien mit Hilfe erfrischender Verfremdungseffekte in v&ouml;llig neue Richtungen. 2009 erfolgt auf dem Album &bdquo;Touch Yello&rdquo; die R&uuml;ckbesinnung auf analoge Kl&auml;nge. Boris Blanks Arrangements mit Funk-Elementen, Pianokl&auml;ngen, Gitarren und den typischen, vor allem vom Baritonsaxophon gepr&auml;gten Bl&auml;sers&auml;tzen treten in den Vordergrund und bilden die Grundlage f&uuml;r Dieter Meiers exaltierten Sprechgesang. Als G&auml;ste wirken der Jazz-Trompeter und langj&auml;hrige Yello-Fan Till Br&ouml;nner, die Schweizer S&auml;ngerin Heidi Happy sowie die Blockfl&ouml;tistin Dorothee Oberlinger, Professorin an der Universit&auml;t Mozarteum Salzburg, mit. Einen Tag vor Ver&ouml;ffentlichung des Albums feiern Meier und Blank in Berlin die Premiere des Films &bdquo;Touch Yello &ndash; The Virtual Concert&ldquo; und unterstreichen damit einmal mehr das multimediale Konzept der Band. Dieter Meier: &bdquo;Wie jedes Album von Yello evoziert &sbquo;Touch Yello&lsquo; beim H&ouml;rer Stimmungen, Bilder und Szenen eines Spielfilms.&ldquo; In der Schweiz st&uuml;rmte das Album die Spitze der Charts, die Band wurde 2010 mit dem Swiss Music Award f&uuml;r das beste Album geehrt. Am 27. M&auml;rz 2014 erhalten Yello von der Deutschen Phono-Akademie den Deutschen Musikpreis ECHO f&uuml;r ihr Lebenswerk.<\/p>\n<p>position \u2013 public relations gmbh, Florian Mielke <\/p>\n<p>http:\/\/www.echopop.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutsche Phono-Akademie ehrt das Schweizer Duo als Wegbereiter multimedialer Konzepte in der Popmusik!\u00a0 Yello werden in diesem Jahr mit<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":105524,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[27],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105523"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105523"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105523\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/105524"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105523"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105523"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105523"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}