{"id":105433,"date":"2014-03-07T00:00:00","date_gmt":"2014-03-07T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=105433"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-Deutscher-Mus-105432","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-INFORMIERT-Deutscher-Mus-105432\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br \/> Deutscher Musikmarkt w\u00e4chst um 1,2 Prozent &#8211; Streaming-Ums\u00e4tze nahezu verdoppelt!"},"content":{"rendered":"<p>Musik zum Anfassen bleibt gefragt * Downloads mit stabilem Ergebnis * Streaming-Ums\u00e4tze nahezu verdoppelt * Streaming-Anteil im Jahr 2018 voraussichtlich bei 35 Prozent&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der deutsche Musikmarkt ist 2013 erstmals wieder gewachsen. Wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) nach Auswertung des vergangenen Jahres heute mitteilte, konnte der Umsatz aus dem Verkauf physischer Tontr&auml;ger und Downloads sowie den Einnahmen aus dem Musikstreaming um 1,2 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro gesteigert werden. Basis des stabilen Marktkurses ist die anhaltende St&auml;rke des physischen Gesch&auml;fts, wobei die CD trotz leichter Verluste (-1,3 Prozent) weiterhin zwei Drittel der Gesamtums&auml;tze verantwortet. Die R&uuml;ckg&auml;nge werden durch zweistelliges Wachstum (+11,7 Prozent) in den digitalen Gesch&auml;ftsfeldern kompensiert: W&auml;hrend der Downloadmarkt (+0,8 Prozent) langsamer ansteigt als in den Vorjahren, kann das Musikstreaming seinen Marktanteil auf rund f&uuml;nf Prozent verdoppeln (+91 Prozent) und liefert damit die st&auml;rksten Wachstumsimpulse im Markt. Insgesamt kletterte die Zahl der Streams, die im Rahmen werbebasierter und Premium-Services get&auml;tigt wurden, in 2013 auf &uuml;ber sechs Milliarden.<\/p>\n<p>Alle Grafiken zum Download finden Sie <strong><a href=\"http:\/\/www.musikindustrie.de\/presse-grafiken\/\">HIER&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Musikalisch setzt sich der Trend zu deutschsprachiger Musik fort. Sieben deutsche K&uuml;nstler haben 2013 den Sprung in die Jahres-Top 10 der von media control &reg; GfK ermittelten Offiziellen Deutschen Album-Charts geschafft, in den Top 100 waren insgesamt sogar 45 Alben deutscher Interpreten vertreten. Umsatzst&auml;rkste Genres in Deutschland bleiben der internationale Pop (30,5 Prozent) sowie die Rockmusik (19,2 Prozent), wobei Schlager, Klassik und Rap zulegen und st&auml;rker in den Fokus des deutschen Musikgeschehens r&uuml;cken.<\/p>\n<p>\n<strong>Prof. Dieter Gorny, Vorstandvorsitzender des BVMI:<\/strong> &bdquo;Die erfreuliche Marktentwicklung ist das Ergebnis gesammelter Kr&auml;fte und Investitionen in einen Markt, dem mit Blick auf die digitale Dimension nach wie vor die n&ouml;tige Ausbalancierung fehlt. Die Musikbranche hat trotz der bekannten Risiken in diesen Markt investiert und attraktive Produkte und Musikservices geschaffen, die den Puls der Zeit treffen. Wo es nach wie vor hapert, sind die Rahmenbedingungen, die das legale Angebot in den Vordergrund stellen, es vor illegalen Angeboten sch&uuml;tzen und Investitionssicherheit schaffen.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Musik zum Anfassen bleibt gefragt<\/strong><\/p>\n<p>\nWichtigste St&uuml;tze des deutschen Musikmarktes ist der Verkauf physischer Produkte, die mit einem Umsatzvolumen von 1,124 Mrd. Euro trotz eines leichten R&uuml;ckgangs um 1,5 Prozent mehr als Dreiviertel aller Musikums&auml;tze in Deutschland generieren. Wichtigster Umsatztreiber bleibt die CD, die mit einem Minus von 1,3 Prozent den geringsten Umsatzr&uuml;ckgang seit 13 Jahren zu verbuchen hat und&nbsp; weiterhin mehr als eine Milliarde Euro in Deutschland einspielt. Neben dem klassischen CD-Format sind dabei zunehmend hochwertige Mehrfachboxen und Fan-Editionen im Kommen, die als haptische Erg&auml;nzung zum digitalen Musikkonsum auch k&uuml;nftig die St&auml;rke der CD ausspielen k&ouml;nnen. Dass Musik zum Anfassen weiterhin beliebt ist, zeigt auch das anhaltende Mini-Comeback der Schallplatte: Nach 40-prozentigem Wachstum in 2012 stiegen die Vinyl-Ums&auml;tze im Jahr 2013 um 47,2 Prozent auf insgesamt 29 Mio. Euro an. Nach dem Tiefpunkt in 2006 macht das &bdquo;schwarze Gold&ldquo; somit wieder zwei Prozent des Gesamtmarktes aus, bleibt gemessen an den Ums&auml;tzen aber ein Nischenprodukt f&uuml;r leidenschaftliche Sammler und Fans.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Downloads mit stabilem Ergebnis<\/strong><\/p>\n<p>\nIn 2013 legten die Einnahmen aus digitalen Gesch&auml;ftsfeldern um 11,7 Prozent auf 328 Mio. Euro zu. Damit werden mittlerweile 22,6 Prozent aller in Deutschland generierten Musikums&auml;tze digital erwirtschaftet. Ging die Anzahl der Downloadk&auml;ufer 2013 um ein Prozent leicht zur&uuml;ck auf 8,3 Millionen (BVMI\/GfK Panel Services), zeigten sich die Downloadums&auml;tze mit einem leichtem Wachstum von 0,8 Prozent insgesamt stabil. Sie machen damit 17,7 Prozent aller Musikeinnahmen in Deutschland aus. Dabei zeigt sich, wie auch in anderen L&auml;ndern, eine unterschiedliche Entwicklung der Single- und Album-Downloads. W&auml;hrend der Umsatz mit digitalen Alben 2013 um 4,8 Prozent zunahm, ging es zeitgleich f&uuml;r die Single-Downloads um 4,4 Prozent zur&uuml;ck. Insgesamt werden mit Alben mittlerweile 58,7 Prozent aller Downloadums&auml;tze generiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Streaming-Ums&auml;tze nahezu verdoppelt<\/strong><\/p>\n<p>\nDas Musikstreaming geh&ouml;rte zweifelsohne zu den Trendthemen des Musikjahres 2013, was sich nicht nur in der medialen Aufmerksamkeit, sondern auch auf Einnahmeseite widerspiegelt: So konnten die Ums&auml;tze aus bezahlten Streaming-Abonnements und werbefinanzierten Streaming-Services um insgesamt 91,2 Prozent auf 68 Mio. Euro gesteigert werden. Insgesamt sind heute 17 Audio-Streaming-Anbieter in Deutschland vertreten; diese Premium- bzw. Freemium-Dienste sind zugleich die wichtigsten Umsatztreiber im Streaming-Segment. Gemessen an den Gesamtums&auml;tzen in Deutschland konnte der Anteil des Streamings von 2,5 Prozent in 2012 auf 4,7 Prozent in 2013 nahezu verdoppelt werden. Dabei offenbart die nach wie vor noch geringe Umsatzbedeutung auch, dass das Streaming in Deutschland noch nicht in der breiten Bev&ouml;lkerung angekommen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Dr. Florian Dr&uuml;cke, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des BVMI: <\/strong>&bdquo;Das finale Ergebnis des Musikjahres 2013 best&auml;tigt die bisherigen positiven Trends in Deutschland und kn&uuml;pft auch im internationalen Umfeld an die positiven Entwicklungen an &ndash; wobei hier nicht ein, sondern viele unterschiedliche Erfolgsrezepte auszumachen sind. So fu&szlig;t der deutsche Wachstumskurs, anders als in vielen anderen L&auml;ndern, neben den digitalen Zuw&auml;chsen vor allem auf der St&auml;rke des physischen Marktes. Zum anderen sind aber auch die konsequente Rechtsdurchsetzung und Aufkl&auml;rungsinitiativen&nbsp; wie die 2013 gelaunchte Initiative PLAYFAIR einzupreisen.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Streaming-Anteil im Jahr 2018 voraussichtlich bei 35 Prozent<\/strong><\/p>\n<p>\nEine aktuelle Markteinsch&auml;tzung der GfK prognostiziert dem deutschen Markt f&uuml;r das Jahr 2014 wieder eine schwarze Null, bevor es ab 2015 dann bergauf gehen soll. Macht das Streaming aktuell nur f&uuml;nf Prozent der Ums&auml;tze im Musikmarkt aus, soll es im Jahr 2018 bereits bei 35 Prozent liegen und sich damit dem internationalen Umfeld deutlich ann&auml;hern.<\/p>\n<p>www.musikindustrie.de<br \/>http:\/\/www.musikindustrie.de<br \/>http:\/\/www.musikindustrie.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musik zum Anfassen bleibt gefragt * Downloads mit stabilem Ergebnis * Streaming-Ums\u00e4tze nahezu verdoppelt * Streaming-Anteil im Jahr 2018 voraussichtlich<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":105434,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105433"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105433"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105433\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/105434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}