{"id":105340,"date":"2014-03-11T00:00:00","date_gmt":"2014-03-11T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=105340"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"SEMINO-ROSSI-Das-grosse-Exklus-105339","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/schlager\/SEMINO-ROSSI-Das-grosse-Exklus-105339\/","title":{"rendered":"SEMINO ROSSI <br \/> Das gro\u00dfe Exklusiv-Interview zu seinem &quot;Best Of&quot; Album&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;oder sagen wir vielleicht besser: Das gro\u00dfe Exklusiv-Interview zu den 5 (!!!!!) &#8222;Best Of&#8220; Konfigurationen, die seit Freitag im Handel sind! Auf Wunsch des K\u00fcnstlers fand das Gespr\u00e4ch in der &#8222;\u00b4Du\u00b4-Form&#8220; statt&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Es ist jetzt zehn Jahre her, dass Du Dein Deb&uuml;t-Album &bdquo;Alles aus Liebe&ldquo; ver&ouml;ffentlicht hast. Wie hast Du Dich damals zur V&Ouml; gef&uuml;hlt? Warst du aufgeregt, was jetzt wohl passieren wird?<\/strong><\/p>\n<p>Aufgeregt ist gar kein Wort. Ich war au&szlig;er mir vor Freude, weil ich wusste: Das ist meine ganz gro&szlig;e Chance. Auf die V&Ouml; dieser CD hatte ich so viele Jahre gewartet. Sie endlich in den H&auml;nden zu halten, gab mir ein riesiges Gl&uuml;cksgef&uuml;hl. Jetzt fehlte nur noch eine gro&szlig;e Fernsehsendung, um den 41-j&auml;hrigen &bdquo;Nachwuchs-S&auml;nger&ldquo; Semino Rossi vorzustellen. Franz Selb, damals Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer meiner Plattenfirma, rief mich eines Abends an und sagte mir: &bdquo;Wir haben eine Sendung!&ldquo; Und so war ich &uuml;bergl&uuml;cklich, als ich am 9. Februar 2004 in Florian Silbereisens &bdquo;Winterfest&ldquo; in Chemnitz auftreten und meine erste Single &bdquo;Tausend Rosen f&uuml;r dich&ldquo; singen durfte. Noch im selben Monat erschien die CD, die sich auf Anhieb 20.000-mal verkaufte. F&uuml;r einen Neuling war das sensationell.<\/p>\n<p><strong>Stimmt es, dass Du kurz vor deinem Durchbruch fast aufgegeben h&auml;ttest?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, absolut! Als ich 40 wurde, bekam ich einen Anruf meines besten Freundes Nika aus Mexiko. Damals, am Telefon, schwor ich ihm: Wenn ich im kommenden Jahr nicht den Durchbruch schaffe, gebe ich meinen Traum von der Schlager-Karriere auf. Einen Monat sp&auml;ter wurde ich von Franz Koch am Rande einer privaten Feier entdeckt.<\/p>\n<p><strong>Hast Du damals ansatzweise daran gedacht, dass Du mal zu den erfolgreichsten S&auml;ngern im deutschsprachigen Raum geh&ouml;ren w&uuml;rdest?<\/strong><\/p>\n<p>Nein. Damit konnte keiner rechnen. Bis heute, zehn Jahre danach, macht es mich gl&uuml;cklich, dankbar und manchmal auch sprachlos. Ich wusste schon als Kind, dass ich S&auml;nger werden wollte. Aber ich wollte keine Goldenen Schallplatten gewinnen, sondern einfach nur auf der B&uuml;hne stehen und singen.<\/p>\n<p><strong>Kannst Du Dich noch an dein erstes gro&szlig;es Konzert vor vielen tausend Menschen erinnern? <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war 2003. Lutz Ackermann vom NDR hatte mich zu einer gro&szlig;en Schlager-Tournee durch Norddeutschland mit so gro&szlig;en Kollegen wie G.G. Anderson, Bernhard Brink und Andy Borg eingeladen. Als Newcomer durfte ich in diesem Programm zwar nur ein einziges Lied singen. Trotzdem war ich der gl&uuml;cklichste Mensch auf Erden, weil ich fast jeden Abend Standing Ovations bekam.<\/p>\n<p><strong>Wie schafft man es so lange erfolgreich zu sein?<\/strong><\/p>\n<p>Dazu geh&ouml;rt eine gro&szlig;e Portion Gl&uuml;ck. Au&szlig;erdem habe ich sehr viel Disziplin, die ich von der deutschen Mentalit&auml;t gelernt habe. Diese Tugend hilft mir, auch stressige Tage w&auml;hrend meiner Tourneen durchzustehen. Ich stehe fr&uuml;h auf, mache etwas Sport, esse in Ma&szlig;en und gehe nach dem Konzert sofort ins Bett. Anders w&uuml;rde ich es nicht schaffen.<\/p>\n<p><strong>Gibt es so etwas wie die sch&ouml;nsten Momente Deiner Karriere? Wenn ja, welche waren das?<\/strong><\/p>\n<p>Als meine Mama mich das erste Mal live in Wien gesehen hat. Die Halle war so gro&szlig;, dass meine Mama fragte, welche K&uuml;nstler noch spielen w&uuml;rden. Sie konnte es nicht fassen, dass so viele Menschen zu meinem Konzert kommen.<\/p>\n<p><strong>Hast Du Dich in den zehn Jahren als Top-Star ver&auml;ndert?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ver&auml;ndert als Mensch nein. Aber ich bin sehr dankbar f&uuml;r die letzten 10 Jahre und dass ich jetzt in der Lage bin, eigene Ideen zu verwirklichen und umzusetzen.<\/p>\n<p><strong>Hast <\/strong><strong>Du selbst eine Idee dazu, was deinen Erfolg ausmacht? Du hast es ja mittlerweile geschafft im Schlager ein Dauerbrenner zu werden&hellip;<\/strong><\/p>\n<p>Gott hat mir eine besondere Stimme geschenkt, die vielen Leuten ins Herz geht. Au&szlig;erdem spiele ich dem Publikum nichts vor. Ich bin authentisch und ehrlich &ndash; und das sch&auml;tzen die Menschen.<\/p>\n<p><strong>Wer hat die Songs dieses &quot;Best Of&quot; Albums ausgesucht? Welcher Song oder welche Songs bedeuten Dir am meisten?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe die Songs selber ausgesucht. Mir sind daher auch alle Songs gleich wichtig.<\/p>\n<p><strong>Gibt es einen Song, den Du als Deinen gr&ouml;&szlig;ten Hit bezeichnen w&uuml;rdest?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Rot sind die Rosen&ldquo; und &bdquo;Aber Dich gibt es nur einmal f&uuml;r mich&ldquo;.<\/p>\n<p><strong>Woher kamen die neuen Songs des &quot;Best Of&quot; Albums? Gibt es Geschichten zu den Songs?<\/strong><\/p>\n<p><strong>&quot;Belen Belen&quot;:<\/strong> Die wahre Geschichte ist, dass ich einen T&auml;nzer aus Kuba kennengelernt habe, der mit uns auf Tour ist. Als ich ihn sah, viel mir sofort f&uuml;r ihn der Name Belen ein.<\/p>\n<p><strong>&quot;Manuelita&quot;:<\/strong> Ist ein Kinderlied, das mir meine Mutter immer vorgespielt hat. Es handelt sich um eine Schildkr&ouml;te, die sich verliebt und &uuml;ber den Atlantik schwimmt um in Paris eine Sch&ouml;nheitsoperation zu machen. Der deutsche Text steht im Booklet der CD.<\/p>\n<p><strong>&quot;Dich zu lieben ist sch&ouml;n&quot;:<\/strong> Ist in wunderbarer sch&ouml;nes Liebeslied, das Alfons Weindorf geschrieben hat.<\/p>\n<p><strong>Wie kam es zu den grandiosen Duetten mit Andrea Berg und Helene Fischer? <\/strong><\/p>\n<p>Das hat meine Plattenfirma eingef&auml;delt. Ich sch&auml;tze Andrea und Helene sehr. Sie sind bezaubernde Kolleginnen, und unsere Stimmen erg&auml;nzen sich perfekt. Die Duette mit ihnen sind das Sahneh&auml;ubchen auf meinem &quot;Best Of&quot;Album.<\/p>\n<p><strong>Deine Frau Gabi hat Dich am Anfang deiner Karriere finanziell und auch pers&ouml;nlich sehr unterst&uuml;tzt. Sie ist von ihrer Pers&ouml;nlichkeit her aber kein Mensch, der den &quot;Roten Teppich&quot; liebt. Wie steht sie heute zu dem ganzen Starrummel?<\/strong><\/p>\n<p>Gabis Haltung hat sich diesbez&uuml;glich nicht ge&auml;ndert. Sie begleitet mich nur selten zu beruflichen Events, weil sie pers&ouml;nlich ganz andere W&uuml;nsche und Ziele hat. Es bedeutet ihr nichts, in der &Ouml;ffentlichkeit zu stehen. Im Gegenteil! Aber nat&uuml;rlich respektiert sie, dass ich meinen Weg gehe. Hin und wieder, wenn ich eine Auszeichnung erhalte, begleitet sie mich. Auch bei Konzerten ist sie manchmal inkognito dabei.<\/p>\n<p><strong>Gabi k&ouml;nnte jetzt eigentlich die H&auml;nde in den Scho&szlig; legen. Was gef&auml;llt ihr so sehr an ihrem Job als Hebamme?<\/strong><\/p>\n<p>Sie brennt f&uuml;r ihre Arbeit genauso wie ich f&uuml;r meine. Ihr Beruf fasziniert sie heute wie vor 25 Jahren. F&uuml;r sie ist es noch immer ein wundersch&ouml;nes Gef&uuml;hl, anderen Frauen bei der Schwangerschaft und Geburt&nbsp; beizustehen und dieses unbeschreibliche Wunder mitzuerleben.<\/p>\n<p><strong>Was machen Deine T&ouml;chter gerade? Leben sie noch zu Hause?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, sie leben noch zu Hause, gehen aber zunehmend ihre eigenen Wege. Laura ist mittlerweile 23 und studiert in Innsbruck Psychologie. Sie hat vor einem Jahr bereits die Bachelor-Pr&uuml;fung abgelegt, was mich sehr stolz macht. Vanessa (15) geht noch zur Schule. Beiden geht es pr&auml;chtig.<\/p>\n<p><strong>Kannst Du in deinem Heimatort Mils eigentlich frei und ungest&ouml;rt einkaufen oder ins Restaurant gehen? <\/strong><\/p>\n<p>Ja, das funktioniert prima. Die Menschen in unserem Ort sehen mich nicht als Star, sondern als ganz normalen Mitb&uuml;rger.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht ein normaler Semino-Tag zu Hause aus?<\/strong><\/p>\n<p>Ich stehe auch zu Hause meist schon um sechs auf, bringe meine Tochter zur Schule und fr&uuml;hst&uuml;cke dann mit Gabi. Vormittags verbringe ich meist einige Stunden im B&uuml;ro, nachmittags unternehmen wir oft spontane Dinge. Gabi und ich lieben das Spaziergehen, Wandern oder Motorradfahren.<\/p>\n<p><strong>Du bist in Rosario in eher &auml;rmlichen Verh&auml;ltnissen aufgewachsen und hast bis zu deinem 39. Lebensjahr als Stra&szlig;enmusiker auch nie viel Geld gehabt. Was bedeutet Dir Geld heute? <\/strong><\/p>\n<p>Ich habe meine Herkunft und meine Vergangenheit nie vergessen. Luxus ist mir nicht besonders wichtig. Er ist genauso verg&auml;nglich wie Ruhm. Es ist sch&ouml;n, heute nicht mehr so arm zu sein wie fr&uuml;her. Aber ich werfe trotzdem das Geld nicht zum Fenster raus.<\/p>\n<p><strong>Steht das Finanzielle nach all den Entbehrungen im Mittelpunkt deiner Karriereplanung, oder was&nbsp; treibt Dich an?<\/strong><\/p>\n<p>Geld ist zweitrangig, denn ich hatte nie vor, Million&auml;r zu werden. Viel wichtiger ist f&uuml;r mich, dass ich heute wie damals wei&szlig;: Ich darf meinen Traumberuf aus&uuml;ben. Dieses Gl&uuml;ck ist nicht mit Geld zu bezahlen.<\/p>\n<p><strong>70 Prozent Deiner Fans sind Frauen. Schmeichelt Dir ihre Bewunderung?<\/strong><\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich. Es ist sch&ouml;n, Best&auml;tigung zu bekommen und als Mann bei Frauen gut anzukommen.<\/p>\n<p><strong>Was schreiben Dir die Frauen? Gibt es auch unmoralische Angebote?<\/strong><\/p>\n<p>Das nicht, aber nat&uuml;rlich erhalte ich schon mal Nachrichten von Frauen, die mich nach einem Konzert gern im Hotel treffen w&uuml;rden. Aber auf so etwas gehe ich niemals ein. Die meisten Briefe sind aber harmlos. Die Fans wissen, dass ich gl&uuml;cklicher Familienvater bin &ndash; und respektieren das weitgehend.<\/p>\n<p><strong>Du bist ein sehr gl&auml;ubiger Mensch. Wie lebst Du den Glauben? <\/strong><\/p>\n<p>Ich bete jeden Abend, dass er mir und allen Menschen, die mir wichtig sind, hilft. In fremden St&auml;dten besuche ich auch gern Kirchen, um im stillen Gebet Zwiesprache mit Gott zu halten. Jeder von uns hat eine Art zu Glauben. Die Gewissheit, dass meine Gebete erh&ouml;rt werden, gibt mir immer wieder Trost. Au&szlig;erdem glaube ich daran, dass wir Menschen alle miteinander verbunden sind: durch Musik, durch bestimmte Energie. Der Verstand kann dies nicht begreifen, aber dennoch gibt es diese Kraft, da bin ich ganz sicher.<\/p>\n<p><strong>Gab es Momente in Deinem Leben, in denen Du Dich Gott nah gef&uuml;hlt hast? <\/strong><\/p>\n<p>Gerade in schweren Stunden habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mich von Gott getragen gef&uuml;hlt habe. Mit dieser Gewissheit f&uuml;hle ich mich niemals verlassen oder allein.<\/p>\n<p><strong>Glaubst Du, dass Gott Dich zur Musik gef&uuml;hrt hat? Wenn ja, warum?<\/strong><\/p>\n<p>Schon m&ouml;glich. Ich glaube jedenfalls, dass alles im Leben vorbestimmt ist. Ebenso glaube ich an eine ausgleichende Gerechtigkeit. Deshalb versuche ich, aufrecht durchs Leben zu gehen und niemanden zu verletzen. Denn am Ende kommt immer die Wahrheit ans Licht.<\/p>\n<p><strong>Es wird ja immer viel &uuml;ber dein besonderes Verh&auml;ltnis zu Deiner Mutter gesprochen. Welche Bedeutung hatte Dein Vater f&uuml;r dich? Was hat er Dir mit auf den Weg gegeben? <\/strong><\/p>\n<p>Er war ein sehr direkter, geradliniger Mensch mit festen Werten. Papa war authentisch, nat&uuml;rlich und sehr hilfsbereit und ist bis heute mein gro&szlig;es Vorbild. Und: Er war mit einer wunderbaren Stimme gesegnet, die ich sicher von ihm geerbt habe. Allerdings stand er meinem Wunsch, S&auml;nger zu werden, lange Zeit skeptisch gegen&uuml;ber. Er wollte, dass ich ein Studium beginne und in der Bank arbeite, f&uuml;r die er als Fahrer arbeitete. Jahrelang hatten wir wegen meiner beruflichen Zukunft immer wieder hitzige Diskussionen. Doch irgendwann gab er nach und sagte zu mir: Junge, du musst tun, was dein Herz dir sagt. Wichtig ist nur, dass du deinen Weg gehst und dich nicht verbiegen l&auml;sst. Deine Mutter und ich werden immer zu dir halten. Diese Worte meines Vaters klingen bis heute in meinen Ohren.<\/p>\n<p><strong>Als Dein Vater vor 17 Jahren starb, konntest Du nicht von ihm Abschied nehmen. Hast Du keine Angst, dass das jetzt auch mit Deiner Mutter passieren k&ouml;nnte?<\/strong><\/p>\n<p>Nein. Ich habe 1985 entschieden, von Argentinien weg zu gehen &ndash; und meine Eltern haben mich damals zu 100 Prozent darin best&auml;rkt. Die intensiven Jahre zuvor mit Mama und Papa kann mir keiner nehmen. Sie haben sich in mein Herz gebrannt.<\/p>\n<p><strong>Du warst gerade im Urlaub zu Hause in Argentinien. Erz&auml;hl uns ein bisschen davon&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Es war wundersch&ouml;n, meine ganze Familie wiederzusehen. Ich achte darauf, mindestens einmal im Jahr nach Hause zu fliegen. In diesen Wochen tanke ich immer auf.<\/p>\n<p><strong>Wie geht es Deiner Mutter?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr gut, Gott sei Dank. Trotz ihrer 79 Jahre ist sie sehr aktiv, trifft sich regelm&auml;&szlig;ig mit Freundinnen, macht Spielenachmittage. Sie ist gl&uuml;cklich und hat niemals Langeweile. Jetzt im Fr&uuml;hjahr kommt sie nach sechs Jahren erstmals wieder nach Europa. Dar&uuml;ber freue ich mich sehr.<\/p>\n<p><strong>Was bedeutet Dir Kuba &ndash; du hast ja kubanische Musiker auf Tour dabei? <\/strong><\/p>\n<p>Kuba ist ein wunderbares Land mit tollen Menschen, denen die Musikalit&auml;t im Blut liegt. Vor allem Havanna hat mich beeindruckt. Havanna zeugt von Lebensfreude pur und die ganzen Oldtimer dort lassen einen in die 50er Jahre zur&uuml;ckkehren. Die ganze Stadt scheint zu pulsieren und aus Musik zu bestehen.<\/p>\n<p><strong>Die &bdquo;Symphonie des Lebens&ldquo;-Tournee l&auml;uft sehr erfolgreich. Unterscheidet sich die Fortsetzung der Tour vom ersten Teil? Wenn ja, was ist anders?<\/strong><\/p>\n<p>Im Grunde genommen unterscheidet sich der zweite Teil der Tournee nicht viel. Wir werden nat&uuml;rlich die neue Single &bdquo;Dich zu lieben ist sch&ouml;n&ldquo; spielen sowie mein Lieblingslied &bdquo;Ay Belen Belen&ldquo;. Und nat&uuml;rlich gibt es noch einige &Uuml;berraschungen.<\/p>\n<p><strong>Gibt es in Deinem Leben noch unerf&uuml;llte Tr&auml;ume?<\/strong><\/p>\n<p>Nein. Wei&szlig;t du, ich habe in meinem Leben und besonders in den letzten zehn Jahren so viel Gutes und Sch&ouml;nes erleben d&uuml;rfen. Daf&uuml;r bin ich so dankbar, dass es mir fern liegt, noch mehr vom Leben zu verlangen. Deswegen versuche ich, die S&auml;tze &bdquo;Ich muss, ich muss, ich muss&ldquo; und &bdquo;Ich brauche, ich brauche, ich brauche&ldquo; m&ouml;glichst zu vermeiden. Der einzige Wunsch, den ich habe, ist Gesundheit.<\/p>\n<p><strong>Kannst Du Dir vorstellen auch mit 70 noch auf der B&uuml;hne zu stehen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, wenn meine lieben Fans mich dann noch sehen wollen und ich mir es gesundheitlich erlauben kann &ndash; warum nicht? Das ist eine Entscheidung, die letztlich das Publikum vorgibt.<\/p>\n<p><strong>Was macht ein erf&uuml;lltes Leben f&uuml;r Dich aus?<\/strong><\/p>\n<p>Am Ende sagen zu k&ouml;nnen, wenn ich mein Leben anschaue und sagen kann: Mindestens 51 Prozent waren gut. Wir alle machen Fehler, treffen falsche Entscheidungen. Wenn mindestens die H&auml;lfte richtig war, bin ich zufrieden.<\/p>\n<p>Kah\u00e9 PR &#038; Dialog, Stefan Kah\u00e9 (Textvorlage)<br \/>http:\/\/www.universal-music.de\/company\/umg\/electrola<br \/>http:\/\/www.seminorossi.com\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;oder sagen wir vielleicht besser: Das gro\u00dfe Exklusiv-Interview zu den 5 (!!!!!) &#8222;Best Of&#8220; Konfigurationen, die seit Freitag im Handel<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":105341,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[29],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105340"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105340"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105340\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/105341"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105340"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105340"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105340"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}