{"id":104443,"date":"2014-04-03T00:00:00","date_gmt":"2014-04-03T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=104443"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"smago-INFORMIERT-Kulturkonfere-104442","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/smago-INFORMIERT-Kulturkonfere-104442\/","title":{"rendered":"smago! INFORMIERT <br \/> Kulturkonferenz 2014 \u2013 Philip Ginth\u00f6r: &quot;Der Kern jeglicher Kreativ\u00f6konomie bleibt der K\u00fcnstler!&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Aber nur ein Markt mit breiter, gesunder Handelslandschaft und engagierten Partnern \u2013 physisch und digital \u2013 kann f\u00fcr weiteres Wachstum sorgen&#8220;&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Vortag des Deutschen Musikpreises ECHO fand am 26. M&auml;rz 2014 in Berlin die mittlerweile zweite Kulturkonferenz des Bundesverbandes Musikindustrie unter dem Titel &bdquo;Wie viel Musik steckt in der Digitalen &Ouml;konomie?&ldquo; statt. Mehr als 200 G&auml;ste folgten der Einladung zur der Konferenz, bei der Vertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammen mit Politik und angrenzenden Branchen die Rahmenbedingungen und neue Gesch&auml;ftsmodelle in der digitalen Welt diskutierten. Im Nachmittagsprogramm fanden Workshops und Vortr&auml;ge in Kooperation mit dem Musicboard Berlin, der Popakademie Baden-W&uuml;rttemberg und dem Bundesverband Deutsche Startups statt.<\/p>\n<p>In seiner Keynote stellte Philip Ginth&ouml;r, CEO Sony Music GSA, heraus, wie der digitale Wandel das Musikbusiness ver&auml;ndert hat: &bdquo;Die Digitalisierung hat die Musikindustrie ins Herz getroffen. Heute ist sie das Herzst&uuml;ck der Musikindustrie! Wir sind neben dem Transaktionsgesch&auml;ft im Reichweitenbusiness angekommen. Die klassisch getrennten Aufgaben von Vertrieb und Promotion verwischen. Es geht um Aufmerksamkeit, um Clicks, um Downloads und um Streams. Es geht um das Kommunizieren und Verf&uuml;gbarmachen unserer Inhalte und das Erreichen der Musikfans auf allen Kan&auml;len und Plattformen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen wir relevante, also gute Produkte schaffen, die den Menschen ihre Aufmerksamkeit und Interesse wert sind.&ldquo;<\/p>\n<p>Um das zu erreichen, sei es notwendig, in Talente zu investieren, &bdquo;in jenes der K&uuml;nstler, aber auch in jenes der Mitarbeiter unserer Company&ldquo;. Um die Format- und Plattformvielfalt zu bedienen und zu managen, brauche man &bdquo;unterschiedliche K&ouml;pfe mit kontroversen Ans&auml;tzen. Relevante Inhalte und damit Reichweite herzustellen bedeutet auch, weiterhin Geld in die Hand zu nehmen!&ldquo;<\/p>\n<p>&bdquo;Aber nur ein Markt mit breiter, gesunder Handelslandschaft und engagierten Partnern &ndash; physisch und digital &ndash; kann f&uuml;r weiteres Wachstum sorgen&ldquo;, betonte Ginth&ouml;r. (Gesamte Keynote findet sich <strong><a href=\"http:\/\/www.musikindustrie.de\/fileadmin\/piclib\/presse\/Dokumente_zum_Download\/Keynote_Philip_Ginth%C3%B6r.pdf\">HIER<\/a><\/strong>!)<\/p>\n<p>Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des BVMI, stellte in seiner Er&ouml;ffnungsrede heraus, dass es notwendig sei, ein neues Kapitel der digitalen Debatte aufzuschlagen, bei der die &bdquo;Themen der digitalen Agenda, die in der Vergangenheit oft losgel&ouml;st voneinander betrachtet wurden, in einem gr&ouml;&szlig;eren Kontext, im Sinne einer nachhaltigen Digitalen &Ouml;konomie, ganzheitlich diskutiert werden. Eine Digitale &Ouml;konomie, die Inhalte und Technologie als zwei sich gegenseitig befruchtende Seiten einer Medaille begreift&ldquo;.<\/p>\n<p>Es sei &auml;rgerlich, wenn nicht nur auf europ&auml;ischer Ebene immer wieder eine einseitig technologische Industriepolitik beschworen werde und nur darin die Chancen des digitalen Wandels gesehen w&uuml;rden. &bdquo;Wo bislang vieles einfach und vermeintlich unintendiert geschah, muss der digitale Raum endlich aktiver gestaltet werden, sei es bei Datenschutz und Big Data, Jugendschutz, Haftungsregeln oder eben bei den Pers&ouml;nlichkeitsrechten und dem Urheberrecht. Erst wenn in dem nun nicht mehr so neuen Raum die Spielregeln klarer sind, wird nicht nur das Wirtschaften f&uuml;r die verschiedenen Akteure, sondern letztlich auch die gesellschaftliche Akzeptanz besser.&ldquo;<\/p>\n<p>Bei der Definition dieser Rahmenbedingungen lohne auch der Blick auf andere Branchen. So sei nicht verst&auml;ndlich, warum industrielle Transformationsprozesse, zum Beispiel in der Automobilindustrie, von der Politik gef&ouml;rdert und begleitet, in der Kreativwirtschaft vergleichbare Prozesse wirtschaftspolitisch dagegen eher dem Zufall &uuml;berlassen w&uuml;rden. &bdquo;Gerade vor dem Hintergrund, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihrem Umsatzvolumen von 150 Milliarden Euro pro Jahr im Koalitionsvertrag zu den sieben Leitm&auml;rkten in Deutschland gez&auml;hlt wird, ist das nicht akzeptabel.&ldquo;<\/p>\n<p>Die Er&ouml;ffnungsrede von Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des BVMI, findet sich <strong><a href=\"http:\/\/www.musikindustrie.de\/fileadmin\/piclib\/presse\/Dokumente_zum_Download\/Kulturkonferenz_Dieter_Gorny_FINAL_140324.pdf\">HIER&#8230;:<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Download des Konferenzprogramms &#8211; <strong><a href=\"http:\/\/www.musikindustrie.de\/fileadmin\/piclib\/presse\/Dokumente_zum_Download\/Kulturkonferenz_2014_FINAL.pdf\">HIER<\/a><\/strong>!<\/p>\n<p>www.musikindustrie.de<br \/>http:\/\/www.musikindustrie.de<br \/>http:\/\/www.musikindustrie.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Aber nur ein Markt mit breiter, gesunder Handelslandschaft und engagierten Partnern \u2013 physisch und digital \u2013 kann f\u00fcr weiteres Wachstum<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":104444,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":""},"categories":[33],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104443"}],"collection":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104443"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104443\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104444"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smago.de\/ws2\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}