{"id":103942,"date":"2014-04-15T15:43:00","date_gmt":"2014-04-15T15:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=103942"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"TAGESSCHAU-Tagesschau-ab-19042-103941","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/smago-informiert\/TAGESSCHAU-Tagesschau-ab-19042-103941\/","title":{"rendered":"&quot;TAGESSCHAU&quot; <br \/> &quot;Tagesschau&quot; ab 19.04.2014 aus neuem Studio!"},"content":{"rendered":"<p>Die Zuschauerinnen und Zuschauer von Tagesschau, Tagesthemen und tagesschau24 erwartet ab dem 19. April eine deutlich verbesserte optische Umsetzung von Nachrichten&#8230;:\u00a0 <!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Premiere am 19. April: Die 20.00-Uhr-Ausgabe der Tagesschau am Samstag vor Ostern kommt aus einem neuen Fernsehstudio. Dort werden k&uuml;nftig alle Sendungen von ARD-aktuell produziert. Neben einem &uuml;berarbeiteten Vorspann, einem aufgefrischten Design und zwei separaten Moderationstischen ist die bedeutendste Ver&auml;nderung eine rund 17,5 Meter breite Medienwand hinter den Pl&auml;tzen der Sprecher und Moderatoren. Sie ist mit Panoramabildern, Fotos, Videos und Schrifteinblendungen bespielbar. Sieben Beamer werfen die wechselnden Hintergrundbilder in R&uuml;ckprojektion auf die Medienwand. Was dort dargestellt ist, sehen die Pr&auml;sentatoren real im Studio und nicht nur auf einem Monitor.<\/p>\n<p>Das neue Studio wurde auf den 320 Quadratmetern Grundfl&auml;che des vorhandenen fr&uuml;heren Havariestudios von ARD-aktuell eingerichtet &#8211; im Geb&auml;ude der ARD-Nachrichtenzentrale beim NDR in Hamburg. Ein Neubau war nicht erforderlich. Auch die gr&ouml;&szlig;tenteils rund 15 Jahre alte Studiotechnik einschlie&szlig;lich Kameras, Licht und Mischpulten wurde erneuert. In diesem Zusammenhang wurde auch der Umstieg auf eine Produktion in HD-Qualit&auml;t vollzogen.<\/p>\n<p>Die Gesamtinvestition betr&auml;gt 23,8 Millionen Euro und blieb damit im Kostenplan. Darin enthalten sind, neben der Studiotechnik, auch Setbau, Design, Schulung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Probebetrieb sowie Wartung f&uuml;r mehrere Jahre. Das neue Herz von ARD-aktuell wird nicht allein f&uuml;r t&auml;glich 20 Tagesschau-Ausgaben im Ersten, die Tagesthemen und das Nachtmagazin genutzt, sondern auch f&uuml;r die Tagesschau-Nachrichten im Viertelstundentakt auf dem Digitalkanal tagesschau24.<\/p>\n<p>Lutz Marmor, ARD-Vorsitzender und NDR Intendant: &quot;Mit diesem Studio macht die ARD ihr Flaggschiff klar f&uuml;r die kommenden Jahre. Technisch war die Erneuerung der Studio-Ausr&uuml;stung &uuml;berf&auml;llig. Und f&uuml;r die Pr&auml;sentation der Tagesschau und der Tagesthemen steht jetzt modernste Technik zur Verf&uuml;gung. Die investierte Summe ist f&uuml;r den Informationsauftrag der ARD gut angelegt. Der geplante Budgetrahmen konnte trotz der zeitlichen Verz&ouml;gerung eingehalten werden.&quot;<\/p>\n<p>Nicht immer war in dem Projekt alles nach Plan verlaufen. Im Zuge eines ersten Probebetriebs hatte sich zur Jahreswende 2012\/13 herausgestellt, dass das Grafiksystem zun&auml;chst nicht die gew&uuml;nschten Ergebnisse brachte. Da sich alle Abbildungen und Schrifteinblendungen auf einer halbrunden Medienwand real im Studio abspielen, muss das Grafiksystem alle Verzerrungen in Echtzeit korrigieren. Wegen der verschiedenen Perspektiven, Kameraeinstellungen und Kamerabewegungen erwies sich dies als ein Problem, das bei der Planung und Entwicklung so nicht vorhergesehen worden war.<\/p>\n<p>Dr. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell: &quot;F&uuml;r uns war klar: Probieren und &Uuml;ben im Echtbetrieb w&uuml;rde es bei der Tagesschau nicht geben. Erst wenn alle Systeme fehlerfrei und zur v&ouml;lligen Zufriedenheit laufen, wollten wir auf Sendung gehen. Dies ist jetzt der Fall &#8211; dank intensiver Arbeit des Grafiksystem-Herstellers, der Produktion und der Redaktion von ARD-aktuell.&quot;<\/p>\n<p>Die Zuschauerinnen und Zuschauer von Tagesschau, Tagesthemen und tagesschau24 erwartet ab dem 19. April eine deutlich verbesserte optische Umsetzung von Nachrichten. Schwierige Sachverhalte lassen sich in Form von animierten Grafiken anschaulicher darstellen.<\/p>\n<p>Thomas Hinrichs, Zweiter Chefredakteur ARD-aktuell: &quot;F&uuml;r das Moderatorenteam der Tagesthemen &auml;ndert sich am meisten. Sie sind im Studio unterwegs, werden nicht mehr durch die Tischkante bildlich eingeschr&auml;nkt. Dadurch haben unsere &#39;Anchorwomen&lsquo; und unser &#39;Anchorman&lsquo; optimale M&ouml;glichkeiten, komplexe Sachverhalte noch besser zu erkl&auml;ren.&quot;<\/p>\n<p>Zudem wird die Tagesschau st&auml;rker als bisher auf exzellenten Fotojournalismus setzen.<\/p>\n<p>Gniffke: &quot;Mit gro&szlig;formatigen Fotos k&ouml;nnen wir die Themen ausdrucksst&auml;rker, authentischer und emotionaler bebildern. Das erh&ouml;ht die Verst&auml;ndlichkeit. Wir m&ouml;chten den Zuschauern seri&ouml;sen Nachrichtenjournalismus in einer ansprechenden und modernen Aufmachung bieten.&quot;<\/p>\n<p>Auch der Klang der Tagesschau ver&auml;ndert sich. Die klassische Tagesschau-Fanfare, die die Zuschauer seit Jahrzehnten kennen, bleibt erhalten, wurde aber wie bei jeder bisherigen Design&auml;nderung neu arrangiert. F&uuml;r die Tagesthemen gibt es eine Neukomposition, die von Henning Lohner produziert wurde.<\/p>\n<p>Auf ein virtuelles Studio verzichtet man bei ARD-aktuell bewusst. &quot;Nachrichten leben von Verl&auml;sslichkeit, Sicherheit und Glaubw&uuml;rdigkeit&quot;, so Gniffke. &quot;Dem folgt die Grundidee des neuen Studios: Alles, was die Zuschauer auf dem Bildschirm sehen, ist real im Studio vorhanden.&quot; Zugleich versichern die Chefs von ARD-aktuell: &quot;Journalistisch wird sich am Konzept unserer Sendungen nichts &auml;ndern.&quot;<\/p>\n<p>http:\/\/www.daserste.de\/<br \/>http:\/\/www.tagesschau.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zuschauerinnen und Zuschauer von Tagesschau, Tagesthemen und tagesschau24 erwartet ab dem 19. 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