{"id":10055,"date":"2018-04-11T13:19:00","date_gmt":"2018-04-11T13:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/smago.de\/ws\/?p=10055"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"REINHARD-MEY-Wissenswertes-ueber-10054","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smago.de\/ws2\/liedermacher\/REINHARD-MEY-Wissenswertes-ueber-10054\/","title":{"rendered":"REINHARD MEY<br \/>Wissenswertes \u00fcber &quot;Mr. Lee &#8211; Live&quot;!"},"content":{"rendered":"<p>Die Ver\u00f6ffentlichung erfolgt am 4. Mai 2018!<!-more-><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&bdquo;Ich m&ouml;chte singen bis Freund Hein mich holt&ldquo;, <\/em>antwortete REINHARDS MEY in einem Interview zur Tournee des Jahres 2017. Und so stand er wieder auf der B&uuml;hne, der Liedermacher und Geschichtenerz&auml;hler Reinhard Mey, der wie am Beginn seiner Karriere ganz allein, nur von seinem Gitarrenspiel begleitet von Freude und Hoffnung, von Liebe und Zorn, von Gl&uuml;ck und Schmerz singt. Es sind Themen, in denen wir unser aller Leben wiederfinden. Und es ist, als h&ouml;rte man einem alten Freund zu, der von einer langen Reise nach Hause kommt. Geerdet und gerade ist er geblieben, und er h&auml;lt sie hoch, die Markenzeichen des immer zeitlosen Spielmanns: Authentizit&auml;t, Inspiration und nat&uuml;rlich das handwerkliche K&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Mit der Verl&auml;sslichkeit der Jahreszeiten kehrte Reinhard Mey nach drei Jahren Arbeit mit seinem neuen Programm &bdquo;Mr. Lee&ldquo; f&uuml;r 30 Konzerte auf die B&uuml;hnen der Theater, Konzerts&auml;le und Arenen des Landes zur&uuml;ck. Ein Mitschnitt dieser lange vorher ausverkauften Tournee ist hier zu h&ouml;ren. Der gradlinige Liedermacher h&auml;lt hierbei auch weiterhin Kurs. Er m&ouml;chte bei Auftritten immer noch keine Fotografen, die das Publikum st&ouml;ren w&uuml;rden, verzichtet auf inszenatorischen Schnickschnack. Er braucht keine &Uuml;bertragungsleinw&auml;nde, keinen in den Zuschauerraum ragenden Steg, keine Begleitband, keinen Teleprompter. Ihm reicht verhaltenes Scheinwerferlicht, eine akustische Gitarre und ein Mikrophon. Nichts st&ouml;rt die Aufmerksamkeit des Publikums auf das Wesentliche &ndash; seine Lieder. Diese ausgepr&auml;gte Sensibilit&auml;t bis zum letzten Gitarrenakkord macht den S&auml;nger Mey aus und seine Konzerte immer wieder zu intimen und bewegenden Ereignissen.<\/p>\n<p>Reinhard Mey verk&ouml;rpert live wie kein Zweiter das Ideal des aufmerksamen Geschichtenerz&auml;hlers, der &uuml;ber pers&ouml;nliche Erfahrungen, die Hoffnungen, Hintergr&uuml;nde und auch schon mal die Abgr&uuml;nde des Lebens besingt. Davon k&uuml;ndet auch der vier Jahre alte Auftaktsong &bdquo;Spielmann&ldquo;, der mit den Zeilen <em>&bdquo;Stelzenl&auml;ufer, Gaukler, Seilt&auml;nzer, Vors&auml;nger, Lautenschl&auml;ger, Traumverk&auml;ufer&ldquo;<\/em> die Grundideen seines Schaffens offenbart. Als fixe Linie des Abends bringt Mey sein j&uuml;ngstes Album <em>&bdquo;Mr. Lee&ldquo;<\/em> fast vollst&auml;ndig zu Geh&ouml;r. <em>&bdquo;Im Goldenen Hahn&ldquo;<\/em> ist eine empfindsame Hommage an seine alte lang verschwundene Trattoria <em>Il Gallo d&rsquo;Oro <\/em>und ein sinniges Pendant zur satirischen Restaurantkritik des schon &auml;lteren Titels <em>&bdquo;Serafina&ldquo;<\/em>. Bei <em>&bdquo;Heimweh nach Berlin&ldquo;<\/em>, einer zwiesp&auml;ltigen Ode an seine Geburtsstadt, ist Mey auf der H&ouml;he seines K&ouml;nnens, weil er wie kein anderer S&auml;nger widerstreitende Gef&uuml;hle auszubalancieren vermag. <em>&bdquo;Wenn Hannah lacht&ldquo;<\/em> ist eine bewegende Liebeserkl&auml;rung an den Lebensmut &#8211; <em>&bdquo;es klingt wie die Arie der K&ouml;nigin der Nacht, es klingt wie Mozart, wenn Hannah lacht&ldquo;<\/em>. <em>&bdquo;Wie viele Sommer mag es noch geben?&ldquo;<\/em>, fragt er sich und seine Frau mit melancholisch, lebensweisem Unterton. In <em>&bdquo;Dr. Brand&ldquo;<\/em> singt er &uuml;ber den Lateinlehrer, den sie als Sch&uuml;ler schikaniert hatten, inzwischen wei&szlig; er, dass der leise Dr. Brand geschunden das KZ Sachsenhausen &uuml;berlebt hatte.<\/p>\n<p>Aus Reue und aus Demut wird so ein ber&uuml;hrendes Lied, genauso wie aus dem l&auml;ngst verj&auml;hrten Mundraub in Oma D&auml;wes Kaufmannsladen in <em>&bdquo;H&ouml;rst du, wie die Gl&auml;ser klingen&ldquo;<\/em>.<\/p>\n<p>Reinhard Mey singt seit je her von allt&auml;glichen Sorgen und Freuden, von Gl&uuml;ck und von Schmerz. Von Butterbroten, Maik&auml;fern, M&auml;nnern im Baumarkt oder Bunten Hunden. Verziert mit dem ihm eigenen subtilen Humor. Niemand sonst w&uuml;rde Ausdr&uuml;cke wie &bdquo;Luftaufsichtsbarracke&ldquo; in ein Lied einf&uuml;gen, dass dann auch noch zu einem seiner gr&ouml;&szlig;ten Erfolge wurde. Es sind Lieder wie <em>&bdquo;<\/em><em>Viertel vor sieben&ldquo;<\/em>, <em>&bdquo;Und in der Uckermark&ldquo;<\/em>, das autobiographische <em>&bdquo;Zeugnistag&ldquo;<\/em> oder das Mut machende <em>&bdquo;Wenn&rsquo;s Wackersteine regnet&ldquo;<\/em>, die diese Qualit&auml;ten voll ausreizen. Ein weiterer H&ouml;hepunkt des Konzertes war sicher auch das Lied <em>&bdquo;Sei wachsam&ldquo;, <\/em>dass im Netz zur Wahl 2017 nicht ohne Grund millionenfach geteilt wurde: <em>&bdquo;Wenn du erst lernst zu &uuml;bersetzen, was sie wirklich sagen: Der Minister nimmt fl&uuml;sternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, &ndash; ich halt&#39; sie arm!&nbsp;<em>Sei wachsam<\/em><\/em>,<em> pr&auml;g&#39; dir die Worte ein!&nbsp;<em>Sei wachsam<\/em><\/em>,<em> fall nicht auf sie rein! Pass auf, dass du deine Freiheit nutzt, die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!&ldquo;<\/em> <em>&bdquo;Sei wachsam&ldquo;<\/em> wurde im Jahr 1989 geschrieben und erscheint heute aktueller denn je. So ist es fast zwei Jahrzehnte sp&auml;ter zu einem St&uuml;ck aktueller Zeitgeschichte geworden.<\/p>\n<p>Zum Ende des Konzerts darf nat&uuml;rlich auch <em>&quot;Gute Nacht, Freunde&quot; <\/em>nicht fehlen, das nach <em>&quot;&Uuml;ber den Wolken&quot;<\/em> sicher meistgespielte Lied Reinhard Meys, erschienen auf dem Album &quot;Mein Achtel Lorbeerblatt&quot; im Jahr 1972 &ndash; ein St&uuml;ck Musik, das vielleicht am besten zeigt, wie einf&uuml;hlsam Reinhard Mey ein noch so gro&szlig;es Auditorium mit Zuneigung und menschlicher W&auml;rme erf&uuml;llen kann:&nbsp;<em>&quot;Gute Nacht Freunde, es ist Zeit f&uuml;r mich zu geh&#39;n, was ich noch zu sagen h&auml;tte, dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im Steh&#39;n.&ldquo; <\/em>Die stehenden Ovationen sind Reinhard Mey zum Ende des Konzertes gewiss und ein Blick in die mit jugendlichen Zuh&ouml;rern gef&uuml;llten Reihen zeigt es. Noch in 100 Jahren wird man seine Lieder singen &#8211; noch singt er sie allerdings selbst!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/smago.de\/fotos\/pics\/images\/mey_mrlee_live.jpg\" style=\"width: 512px; height: 495px;\" \/><\/p>\n<p>Kah\u00e9 PR &#038; Dialog (Textvorlage)<\/p>\n<p>http:\/\/www.reinhard-mey.de\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ver\u00f6ffentlichung erfolgt am 4. 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