THOMAS ANDERS, HARTMUT ENGLER ((PUR)) u.a.
Heute (09.11.2018) in der Sendung „Riverboat“ zu Gast!

MDR

„Die MDR-Talkshow aus Leipzig mit Kim Fisher & Susan Link“ // MDR FERNSEHEN + rbb FERNSEHEN, 22:00 Uhr – 00:08 Uhr! Eingeladen sind …:

 

 

* Judith Williams; Moderatorin und Unternehmerin
Sie ist u.a. bekannt dafür, dass sie oft und laut lacht, und dazu hat sie auch allen Grund: Judith Williams ist die ungekrönte Königin des europäischen Verkaufsfernsehens. Keine andere Frau im deutschen Fernsehen hat so viele Live-Shows wie die umsatzstarke Teleshopping-Queen, die 1971 als Tochter von US-Amerikanern in München zur Welt kam. Doch obwohl die erfolgreiche Unternehmerin sich seitdem ein regelrechtes Schönheitsimperium aufgebaut hat, sie glücklich verheiratet und stolze Mutter zweier Töchter ist, schreibt sie in ihrem aktuellen Buch „Wie Träume fliegen lernen“, dass Selbstzweifel ihr alles andere als fremd sind. Wie sie mit Momenten der Unsicherheit, peinlichen Pannen und Kritikern ihres Teleshopping-Jobs umgeht, wird sie uns verraten.

* Hartmut Engler, Frontmann der Band „PUR“

Legt man seine neue CD ein, dann wird schnell klar, wenn Hartmut Engler singt, dann haben seine Lieder oft einen tiefen Hintergrund. Biografie, Erlebnisse, Wünsche und Sehnsüchte, jede Zeile ist wohlüberlegt und in einfühlsame oder mitreißende Musik verpackt. Er liebt sein Sofa, seine Freundin und seine Katze, doch das Kribbeln hört nicht auf, dann vor tausenden Fans seine Lieder zu spielen. Engler bezeichnet sich als Pessimist, aber ein hoffnungsvoller. Und so ist er voller Hoffnung, dass seine Fans auch „Zwischen den Welten“ lieben werden.

* Thomas Anders, Sänger

Er braucht keinen neuen „Brother Louie“, denn er erfindet sich immer wieder neu und bleibt doch der Alte: Bodenständig, warmherzig und doch einzigartig – Thomas Anders. Nun hat er seiner Frau mit seinem zweiten deutschen Album eine schöne Liebeserklärung gemacht: „Ewig mit dir“! Und auch die Fans kommen auf ihre Kosten. Die MDR-Dokumentation „Thomas Anders – ewig anders“ zeigt am 10. November einen sehr privaten Blick auf das Leben des Künstlers.

* Johannes B. Kerner, Moderator

Bis zum Fall der Mauer waren dem Journalisten und Moderator Johannes B. Kerner die Menschen im Osten sehr fern, obwohl er lang in West-Berlin lebte. Der 9. November 1989 änderte für ihn alles und hinterließ bis heute einen tiefen Eindruck. Eine Nacht, in der er plötzlich auf „der“ Mauer stand, die 28 Jahre Ost und West trennte. Eine Nacht, in der er Zeuge wurde, wie sich zwei bekannte Prominente vor seinen Augen die Hände reichten, die bis dahin keine Freunde mehr waren. Was alles in der Nacht passierte, erzählt er uns im Riverboat.

* Christian Schenk, Zehnkampf-Olympiasieger 1988

Christian Schenk ist ein König. Bei Olympia 1988 in Seoul holt er unverhofft die Goldmedaille im Zehnkampf der Männer. Ein Mann, der an seinen guten Tagen glaubt, die Welt aus den Angeln heben zu können, hat zunehmend mit dunklen Phasen zu kämpfen. 2009 wird bei ihm eine bipolare Störung diagnostiziert. Euphorische, hypomane Tage kippen immer häufiger in depressive Phasen bis hin zu Verfolgungswahn und Psychosen. Diesen Sommer gestand er, dass er zu DDR-Zeiten gedopt hat. Ist seine Bipolarität eine Folge des Dopings? Die kleinen blauen Pillen, von den Sportlern „blaue Flitzer“ genannt, stehen im Verdacht, Depressionen auszulösen. In seinem Buch „Riss – Zwischen Hymne und Hölle“ gewährt Christian Schenk einen sehr intimen Blick auf seine zerrissene Seele.

* Ursula Staack, Schauspielerin

Ursula Staack durfte zu DDR-Zeiten bei fast keinem Schwank fehlen. Die kesse Blondine, immer einen frechen Spruch auf den Lippen, gehörte einfach auf jedes Filmsofa, die Bar oder an den Schreibtisch, um für lustige Irrungen und Wirrungen zu sorgen. Am 9. November 1989, kam in der DDR der Spielfilm „Coming Out“ in die Kinos. Ursula Staack hatte eine kleine Rolle und es passt zu ihrem Leben, das sie bis zur Aufführung gar nicht wusste, worum es darin so richtig ging. Es ist ein Leben voller Anekdoten und einige erzählt sie uns.

* Lukas Rietzschel, Buch-Autor

Wie seine Romanhelden ist auch er in der Provinz Ostsachsens aufgewachsen. Jung-Autor Lukas Rietzschel hat das Aufleben von Pegida, AfD und ähnlichen Strömungen hautnah miterlebt und beobachtet, wie Schulfreunde in die rechte Szene abdrifteten. Die Frage „Warum die und warum nicht ich?“ trieb ihn um und ließ ihn eine literarische Antwort formulieren. „Mit der Faust in die Welt schlagen“ heißt sein viel beachteter Debütroman und legt den Finger in die Wunde ostdeutschen Hasses.

Weitere Artikel:

Textquelle: MDR (Textvorlage)

Schreibe einen Kommentar

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Anzeige

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Webseite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Informationen zu Cookies und Ihre Widerspruchsmöglichkeit Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen