FLORIAN SILBEREISEN
Heute (21.12.2018), MDR FERNSEHEN: „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ (Wh. v. 01.12.2018)!

ARD - Jürgens TV / Dominik Beckmann

„Die große Show zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte“ // 20:15 Uhr – 23:35 Uhr! Lesen Sie HIER noch einmal die ausführliche smago! Kritik zur Sendung …:

 

 

Zunächst einmal (für alle, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben): „Das Adventsfest der 100.000 Lichter – Die große Show zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte“ war ein absolut gigantischer Quoten-Erfolg. Die Gfk musste die vorläufig gewichteten Quoten-Werte sogar noch weiter nach oben korrigieren – allein in Deutschland brachte es die von FLORIAN SILBEREISEN präsentierte Sendung am Vorabend zum 1. Advent auf 6,06 Millionen Zuschauer und 22,2 % Marktanteil.

Maite Kelly brachte es während der über 3-stündigen Live-Sendung auf den Punkt: „Du bist eine Tradition für uns geworden!“ – „Dich muss man einfach mögen“. Doch Florian spielte den Ball bescheiden zurück („Was wäre ein Showmaster ohne sein Publikum“).

„Das Adventsfest“ ist und bleibt die „Feste“ Show der Entschleunigung. Kitsch as Kitsch can … – und das ist gut so. Ein ganzes Stück weit kann man „Das Adventsfest“ durchaus als Retro-Fernsehen im denkbar besten Sinne bezeichnen, denn hier werden lieb gewordene Traditionen noch bewahrt. Und im Fall der großen Show zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte ist eine Wohltat, dass die immer gleichen „Versatzstücke“ beibehalten werden. Für EINEN ist die „Adventsfest“ Show Jahr für Jahr schon der Abend der großen Bescherung: Bei Rolf Zuckowski dürfte das GEMA- und GVL-Konto aus allen Nähten platzen … Nur: WO WAR ROLF ZUCKOWSKI diesmal ??? Es ist nämlich eigentlich auch schon zur Tradition geworden, dass er zumindest im Publikum sitzt. smago! tippt ganz einfach einmal darauf, dass Rolf Zuckowski in diesem aufgrund der Premieren-Vorstellung des Musicals „In der Weihnachtsbäckerei“ (am 02.12.2018 in Hamburg) unabkömmlich war.

NEU (als „Running Gag“): ein laufender Weihnachtsbaum (, der einen stark zum Exhibitionismus neigenden Weihnachtsmann beheimatet.)

Traditionell eröffnete Florian Silbereisen „Das Adventsfest“ mit dem Titel „Weiße Weihnacht (Träum mit mir)“, der deutschen Version von „White Christmas“. Oli P. präsentierte – unterstützt von den kleinen Spatzen – den ersten Zuckowski-Weihnachtsklassiker „Es schneit“. Oli P. verriet, dass er mit seiner Familie das diesjährige Weihnachtsfest im Erzgebirge feiert. (Die in der Sendung präsentierte Weihnachtsschnee-Prognose des Meteorologen Kai Zorn lässt uns tatsächlich auf eine weiße Weihnacht hoffen ..) Anna-Maria Zimmermann legte sogleich mit dem nächsten Zuckowski-Winterhit nach („Winterkinder“). Für diesen Zweck hatte sie ihre beiden Nichten Luise und Klara mitgebracht.

Der Friedenslicht-Brauch wurde (zumindest in Deutschland) durch „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ populär. Auch in diesem Jahr galt es, das Friedenslicht weiterzureichen, bis 100.000 Lichter brennen.

Passend dazu besangen Die Grubertaler am Lagerfeuer „Das Licht von Bethlehem“.

Das Musical des Ensembles „Mary Poppins“ bot einen gelungenen Querschnitt aus seinem Programm.

So langsam sollte es sich eigentlich auch bis zum Papst (- dem Schlager- und Unterhaltungspapst Michael Jürgens -) herumgesprochen haben, dass Eloy de Jong Überraschungen eigentlich überhaupt nicht mag. Jedoch wird er munter weiter überrascht. Beim „Adventsfest der 100.000 Lichter“ eben von seiner kleinen Tochter. Jedoch können wir allen, die sich „beschwert“ haben, dass das Kind gegen seinen Willen vor die Kamera gezerrt wurde, versichern, dass Eloy de Jongs Tochter durchaus Freude daran hatte, ihren Papa zu überraschen. „Sie ist so hübsch“, schwärmte Eloy de Jong und sang ganz speziell für sie seinen aktuellen Titel „An deiner Seite“.

Ein bisschen Tournee-Werbung für „Das große Schlagerfest 2019“ musste natürlich sein, bevor das Christkind Florian Silbereisen seine alljährliche Aufwartung machte – in bewährter Weise „angekündigt“ durch den Titel „Alle Jahre wieder“.

Nach längerer Zeit gab es in einer der großen Silbereisen-Shows ein Wiedersehen mit Géraldine Olivier, die mit ihren Glocken läutete und „Jingle Bells“ sang.

Der 32-jährige (ursprünglich aus Kroatien stammende) Sänger Daniel Caccia dürfte DIE Entdeckung des Jahres darstellen. Sein Album „Alles ist New York“ ist uneingeschränkt empfehlenswert – und der famos gute Titelsong sowieso!

Auch Mary Roos ward des Längeren schon nicht mehr in einer der (großen!) „Feste“ Shows gesehen. Dafür hatte sie auch einen etwas größeren Auftritt. Nachdem sie zunächst allen „Frohe Weihnacht, Merry Christmas“ gewünscht hatte, probierte sie mit Florian Silbereisen diverse kuriose Weihnachtsgeschenk-Ideen aus, um dann mit den Jungs von Feuerherz noch den Mariah Carey-Superhit „All I Want For Christmas Is You“ zu performen. (Die Jungs von Feuerherz wollten sich auf diese Weise bei Mary Roos für ihre Unterstützung bei der Sendung „Letzte Chance in Leipzig … – Wer singt beim ‚Schlagerbooom‘?“ bedanken).

Die diversen Auftritte von Michelle Hunziker in dieser „Adventsfest“ Show überstrahlten einfach alles. Michelle Hunziker war eine absolute Bereicherung der Sendung. Zunächst las sie die Weihnachtsgeschichte.

Papst Michael I. (- Schlager- und Unterhaltungspapst Michael Jürgens -) brauchte eine ganze Weile, um sich mit Kerstin Ott anzufreunden und sich zu trauen, Kerstin Ott in einer großen Eurovisionsshow zu präsentieren. Tatsächlich feiert Kerstin Ott erst beim diesjährigen „Schlagerbooom“ Fest „Alles funkelt! Alles glitzert!“ ihre TV-Premiere in einer Samstagabendshow von Florian Silbereisenim Ersten. (Dafür scheint sie jetzt „im Flow“ zu sein.) Beim „Adventsfest“ sang sie den – Sie ahnen es vielleicht schon – Rolf Zuckowski-Titel „Alle Jahre wieder“ (tatsächlich stand Kerstin Ott als junges Mädchen mit Rolf Zuckowski auf einer Bühne!).

Nicht fehlen darf beim „Adventsfest“ auch „Last Christmas“ von Wham! in der deutschen Textfassung von Matthias Reim: „Letzte Weihnacht“ – in diesem Jahr interpretiert von Florian Silbereisen, Kerstin Ott, Oli.P., Eloy de Jong, Anna-Maria Zimmermann sowie Mary Roos.

Am Beispiel der Schweizer Sängerin und Moderatorin Linda Fäh hat smago! bereits vor einigen Wochen „Das Jürgens-Prinzip“ erläutert. Und siehe da: (Unsere Thesen wurden glaubwürdig untermauert). So hatte smago! bei der Besprechung des Auftritts von Linda Fäh in der Sendung „Schlagerbooom! – Alles funkelt! Alles glitzert!“ angemerkt: „Viele ihrer Fans hätten sich auch ‚was Eigenes‘ von Linda Fäh  gewünscht, aber: Die Fans wissen ja auch nicht, wie ‚Das Jürgens-Prinzip‘ funktioniert. Und da Linda Fäh diesen ersten ‚Test-Auftritt‘ mit Bravur bewältigt hat, kann es durchaus möglich sein, dass sie ab sofort ‚im Flow‘ von Schlager- und Unterhaltungs-Papst Michael Jürgens ist und künftig mit weiteren Aufgaben betraut wird.“  Ihre „Aufgabe“ diesmal: den Rolf Zuckowski-Titel „Weihnachten steht vor der Tür“ zu singen.

Der mexikanisch-französische Tenor Rolando Villazón brillierte mit seiner Interpretation des durch Bing Crosby unsterblich gemachten Klassikers „White Christmas“.

Bei „In der Weihnachtsbäckerei“ hatte Michelle Hunziker ihren nächsten großen Auftritt, den sie ebenfalls bravourös meisterte.

Das Friedenslicht-Lied (Text: Kristina Bach) wurde in diesem Jahr von Rolando Villazón gesungen, der hierbei vom Chor der Evangelischen Grundschule Erfurt begleitet wurde, während das diesjährige Friedenslicht-Kind das Licht aus Bethlehem überbrachte.

Auf den – aus unserer Sicht – EINEN „gravierenden Schönheitsfehler“ kommen wir noch zu sprechen … Ein weiterer könnte durchaus sein: „zu viel Kelly Family“ (gut 17 Minuten lang). Die Kelly’s präsentierten sich mit „Open Your Heart“, „We Are The World“ und – schon wieder !!! – „White Christmas“, diesmal in einer ‚Rock Version).

Der Auftritt von André Rieu (und seinem Orchester) war etwas ganz Besonderes, denn der „Maestro der Massen“ (New York Times) hat sich in diesem Jahr im Fernsehen ein bisschen rar gemacht, genau genommen war dies sein einziger TV-Auftritt in diesem Jahr. André Rieu und sein Orchester brachten einen Titel zu Gehör, der bis ins Jahr 1831 zurückreicht – „Amazing Grace“. Danach erfüllte André Rieu sowohl Michelle Hunziker als auch Florian Silbereisen den Wunsch, einmal in seinem Orchester mitspielen zu dürfen, was speziell Florian Silbereisen ziemlich außer Atem brachte.

Die Ehrlich Brothers verzauberten das Publikum mit magischen Momente der absoluten Weltklasse, bevor André Rieu mit seinem Orchester ein weiteres Mal zum Einsatz kam, um „Mary’s Boy Child“ anzustimmen, das dann nahtlos in die (ebenfalls zur Tradition gewordenen) Party-Version übergeht und in diesem Jahr von Florian Silbereisen feat. Michelle Hunziker gesungen wurde.

Was der Kelly Family ein bisschen zu viel des Guten, war bei Maite Kelly zu wenig. Und dabei hat ihr Titel „Mit dir hätt ich zum Leben Ja gesagt“ ohnehin nur eine Laufzeit von 2 Minuten und 33 Sekunden … Maite sang diese durch Mark und Bein gehende Gänsehaut-Ballade in dieser Show „für große Persönlichkeiten“, die in diesem Jahr von uns gegangen sind. „Was bleibt, sind die Erinnerungen, die man hinterlässt“, merkte die kluge Maite hierzu an. Im Gespräch mit Florian Silbereisen verriet sie, dass sie ihre Songs „zwischen Kartoffeln pellen und die Kinder zur Schule bringen“ schreibe, jedoch auch auf ihren Tourneen.

Nachdem Mireille Mathieu unlängst die Ehrendoktorwürde zuerkannt wurde, präsentierte Florian Silbereisen seine Mireille formvollendet als „Frau Dr. Mireille Mathieu“. Und die Frau Doktor hatte sich schwer in Schale geworfen. Ihr Kleid hatte einen Durchmesser von 2 Meter achtzig (, weswegen sie kaum darin laufen konnte). Aus ihrem neuen Album „Mes classiques“ präsentierte der Weltstar zunächst „Le premier regard d’amour“, bevor sie im Duett mit Florian Silbereisen die „Barcarole“ von Jacques Offenbach sang.

Überhaupt steckte Florian Silbereisen diesmal wieder voller Tatendrang. Auch Michelle Hunziker ließ sich hiervon inspirieren und so wirkten sie beide auch bei „Shadowland“ mit.

Zum 10. Mal in Folge war Ella Endlich mit „Küss mich, halt mich, lieb mich“ in der „Adventsfest“ Show zu Gast. Dafür wurde sie damit belohnt, dass sie mit „Gut gemacht“ zunächst auch einen neuen Titel vorstellen durfte. Erst dann sang sie „auf der Schaukel, wie beim ersten Mal“ (- so Florian Silbereisen -) den Song, der zu ihrem Markenzeichen wurde: „Küss mich, halt mich, lieb mich“.

Keine Silbereisen-Show mehr (ganz gleich, ob groß oder ob klein) ohne Ben Zucker. Diese Tradition wurde auch beim „Adventsfest“ beibehalten, bevor sich die in der Sendung „Schlagerbooom – Alles funkelt! Alles glitzert!“ gestartete Sängerin Sotiria abermals mit ihrem aktuellen Song „Ein Licht für dich“ präsentieren durfte.

Das Finale gestaltete sich indes wieder „klassisch“ („Mitten in der Nacht“ – einem weiteren Song von Rolf Zuckowski – und „Felix navidad“ // „Wir wünschen euch eine frohe Weihnacht“ — gesungen von ALLEN Mitwirkenden der Show), bevor sich die Stars des Abends zur Instrumental-Version des Friedenslicht-Songs von ihrem Publikum verabschiedeten.

Kommen wir nun auf den EINZIGEN, dafür umso gravierenderen „Schönheitsfehler“ dieser „Adventsfest“ Ausgabe zu sprechen. Bei allem Respekt vor Papst Michael I. … – in einem Punkt muss man ihn wirklich „schimpfen“, nämlich: dass Hein Simons nicht in „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ eingeladen wurde. Nicht nur, dass sein Album „Heintje und ich“ laut Gfk zwischenzeitlich Gold-Status erreicht hat, seit dem 2. November 2018 enthält die CD „Heintje und ich“ auch das Bonus-Album „Weihnachten“ von Hein Simons im Duett mit sich selbst als dem kleinem Heintje.

Der Fauxpas, dass man ausgerechnet Hein Simons NICHT ins „Adventsfest“ eingeladen hat, lässt sich im Grunde genommen nur dadurch halbwegs wieder beheben, wenn Hein Simons in der Sendung „Schlagerchampions – Das große Fest der Besten 2019“ am 12. Januar einen großen BLOCK bekäme (schließlich gilt es zudem das 50-jährige Bühnenjubiläum von „Heintje“ zu feiern.) Hein Simons ist definitiv einer der erfolgreichsten Sänger der Nachkriegszeit. Im Rahmen der (bereits im zweiten Jahr) von Maximilian Arland präsentierten Tournee (ebenfalls noch mit dabei: Captain Cook und seine singenden Saxophone) erweist sich Hein Simons als DIE Lichtgestalt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben Tränen der Rührung in den Augen, wenn er seine großen Erfolgstitel singt. Und ins „Adventsfest“ hätte Hein Simons nun wirklich gepasst wie kein anderer Künstler. Ganz abgesehen davon, dass ein solcher Auftritt nahezu unvorstellbare Verkaufsimpulse (in Richtung Platin) hätte auslösen können. Sei’s drum – Hein Simons kann es im Grunde genommen egal sein. Schließlich hat ER seine Schäfchen längst ins Trockene gebracht.

Insofern war es leider nur „Das Adventsfest der 99.999 Lichter“, da EIN ganz wesentliches Licht NICHT angezündet wurde …

Nicht unerwähnt bleiben sollen natürlich auch „The Golden Voices Of Gospel“, die diesmal eine ganze Reihe von Künstler-Auftritten veredelten.

Weitere Artikel:

Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de
1 Kommentar
  1. Jürgen Ztirf 1 Monat ago
    Reply

    Die m. E. einzigste Komplettwiederholung des „Adventsfestes der 100 000 Lichter“ im deutscgen Fernsehen hatte am Freitag 21. Derzember 2019 von 20:15 Uhr bis 23:37 Uhr, im 3. Programm des MDR – Fernsehens noch einmal 390 000 Zuschauer bei einem Marktanteil von 11,1% im Sendegebiet. Jürgen Ztirf

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