„DIE SILVESTERSHOW MIT JÖRG PILAWA“
smago! TV-Kritik: „Magische Momente und Top-Quoten“!

ORF - Peter Krivograd / Thomas Leidig

„Die Silvestershow mit Jörg Pilawa“ (und Francine Jordi) vermochte diesmal auf ganzer Linie zu überzeugen!

 

 

„Die Silvestershow mit Jörg Pilawa“ (und Co-Moderatorin Francine Jordi) hat sich in absolut beeindruckender Weise aus dem tiefen Quotental befreit. Für die rund vierstündige Sendung, die unter dem Motto „Magische Momente“ stand, lief es geradezu überraschend gut.

So brachte es „Die Silvestershow mit Jörg Pilawa“ auf – für einen Silvesterabend – bemerkenswerte 3,49 Millionen Zuschauer und 16,1 % Marktanteil; in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen machte die Sendung beim Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr einen beachtlichen Sprung von 5,1 % auf 8,9 %, was selbstQuotenmeter.deals „in der Zielgruppe ‚überdurchschnittlich gefragt‘“ bewertet. Und auch in der sogenannten „erweiterten Zielgruppe“ der 14- bis 59-Jährigen lief es hervorragend (0,99 Millionen Zuschauer und 9,3 % Marktanteil).

Nicht nur, dass man somit der ‚Konkurrenz‘ im ZDF – „Willkommen 2019“ mit Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner (3,04 Millionen Zuschauer und 13,7 % Marktanteil), „Die Silvestershow mit Jörg Pilawa“ bezwang diesmal sowohl die „Tagesschau“ (3,09 Millionen Zuschauer und 14,6 % Marktanteil) als auch die „Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin“ (3,07 Millionen Zuschauer und 14,5 % Marktanteil) und auch die „Vierschanzentournee“ am Nachmittag (3,16 Millionen Zuschauer und 19,2 % Marktanteil).

Im vergangenen Jahr hatte „Die Silvestershow mit Jörg Pilawa“ unter einem geradezu historischen Quotentiefgang (2,89 Millionen Zuschauer und 13,2 % Marktanteil) zu leiden; allein in Österreich lief es um ein Vielfaches besser (504.000 Zuschauer und 24 % Marktanteil bzw. – ab 00:11 Uhr – 440.000 Zuschauer und 28 % Marktanteil).

In Österreich blieb „Die Silvestershow mit Jörg Pilawa“ durchaus stabil – bei 469.000 Zuschauern (ab 20:15 Uhr) und 23 % Marktanteil sowie 455.000 Zuschauern ab 00:11 Uhr und 30 % Marktanteil.

Das Zusammenspiel zwischen Jörg Pilawa und Francine Jordi klappte diesmal ganz hervorragend. BEIDE zeigten sich ungemein publikumsnah und schauten sich (wann immer es möglich war) auch alle Künstler-Auftritte an. Und „magische Momente“ gab es zuhauf. Und dafür sorgten nicht nur der 12-jährige Zauberlehrling Magic Maxl aus Dachau sowie der weltbekannte Illusionist Peter Marvey aus Zürich in der Schweiz, auch musikalisch war einiges geboten, wenngleich die „volkstümlichen Künstler“ deutlich in der Minderzahl waren. Auch Francine Jordi erfuhr während der Sendung einen „magischen Moment“, als sie nämlich mit Middle Of The Road den Titel „Soley, soley“ sang.

Mit der Verpflichtung von Middle Of The Road und den (wenngleich etwas fossil wirkenden) The Rubettes (feat. Alan Williams) („Jurassic Park“ ließ herzlich grüßen, aber ihre Hits sind und bleiben einfach unsterblich …)bewies die „Silvestershow“ Redaktion ein ebenso glückliches Händchen wie mit DJ Ötzi (prädestiniert für eine große Silvershow), Nik P. (, wodurch auch die Duett-Konstellation DJ Ötzi feat. Nik P. bzw. DJ Ötzi & Nik P. möglich war), Kristina Bach, Shootingstar Vincent Gross, Die Draufgänger mit DEM Party-und Wiesn-Hit des Jahres („Cordula Grün“), Semino Rossi, Melissa Naschenweng, Bernhard Brink, The Baseballs, den Seern („die Gruppe, die weiß, wie man über Heimat singt“, so Francine Jordi), den Paldauern, Florian Ast (aus der Schweiz), Helmut Lotti, den Lollies, Linda Fäh, Tom Gaebel und den Schürzenjägern konnten Jörg Pilawa und Francine Jordi diesmal aus dem Vollen schöpfen.

Und so vergingen die knapp vier Stunden buchstäblich wie im Flug.

PS: Wolfgang Lindner jr. und seine – aus Kostengründen – deutlich abgespeckte Band (hier wurde am völlig falsche Ende gespart …) machten erneut einen hervorragenden Job. Auch die regionalen und überregionalen „Musikkapellen“ und Blasorchester wurden „gestrichen“, weswegen einem die „Stadlwirtschaft“ im Backstage-Bereich im Vergleich zu den Vorjahren regelrecht wie eine Gespensterstadt vorkam.

Alles in allem bleibt jedoch festzuhalten, dass dem (imaginäre) Sendungsuntertitel der „Silvestershow mit Jörg Pilawa“, nämlich „Magische Momente“, vollumfänglich entsprochen wurde.

DURCHAUS UNTERHALTSAME GENERALPROBE …

Bereits die Generalprobe am 30.12.2018 war im höchsten Maße unterhaltsam – nicht zuletzt auch deswegen, weil Jörg Pilawa (knutschte unmittelbar vor Beginn Francine’s Mutter, die um Publikum saß) und Francine Jordi sich selbst auf die Schippe nahmen.

Die Generalprobe werde „lang, chaotisch“, es gäbe „viele Fehler“, kündigten sie unmittelbar vor Beginn der Generalprobe an und – sie hielten Wort. „Lang“ war die Generalprobe jedoch keineswegs. Wobei die Sendung – wie bereits im Vorjahr – gegen Mitternacht „abgebrochen“ wurde – vermutlich auch, um dem Team den gesamten 4-Stunden-Ritt zu ersparen.

Und prompt begrüßte Francine Jordi die Zuschauerinnen und Zuschauer zur „Silvestershow 2008 (!)“.

Jörg Pilawa hatte indes ein ganz anderes Problem: „Ich kann vieles nicht. Aber am wenigsten kann ich singen.“ Er tat es trotzdem wieder und „verging“ sich auch noch an Udo Jürgens’ „Ich war noch niemals in New York“. „Hast du schon mal einen schlechteren Sänger aufnehmen müssen als mich?“, fragte er Wolfgang Lindner jr., der den Ball geschickt auffing und „Ich sage nichts ohne meinen Anwalt“ antwortete. Genüßlich preis Francine Jordi „das musikalische ‚Dinner For One‘“ – „Pilawa singt“ an. Jener versprach denn auch artig: „versprochen – Sie haben ein Jahr Ruhe“.

Ironie des Schicksals: Francine Jordi musste mit Florian Ast einen ihrer „Verflossenen“ ansagen. Ein gewisser „Ekel“ hierbei war ihr durchaus anzumerken.

Über Linda Fäh erfuhren wir, dass ihre 94-jährige Oma jeden Auftritt auf Videorekorder aufnimmt. Tom Gaabel verriet, dass er in diesem Jahr „seine liebe Frau Saskia“ geheiratet habe (ja, das gibt es auch noch …: dass Männer Frauen heiraten …) – das sei SEIN magischer Moment 2018 gewesen.

1. Kuriosum am Rande: Bei Kristina Bach war zu Beginn der Sendung – laut Ablaufplan – ein „Hit-Medley“ angekündigt. Dieses „Hit-Medley“ bestand aus gerade einmal EINEM Song, nämlich „Atemlos durch die Nacht“. Kristina Bach, die diesen Song für Helene Fischer geschrieben hat (und zwar Text UND Musik) und später dann selbst eine englische Version („Take A Breath“) veröffentlichte, scheint mittlerweile keine „Skrupel“ mehr zu haben, „Atemlos durch die Nacht“ komplett (in deutscher Sprache) zu singen …

2. Kuriosum am Rande: Chris de Burgh, der kurzfristig noch mit-angekündigt war, wurde mit seiner „Lady In Red“ per Video-Einspieler in die Sendung reingeschnitten.

3. Kuriosum am Rande: Für gewöhnlich entgeht dem (Kult!-)Regisseur Kurt Pongratz nichts, aber auch gar nichts. Dass zwei Mitglieder der Rubettes bei der Generalprobe ihre „Backstage“ Pässe noch um hatten, fiel ihm erstaunlicherweise nicht auf, so dass den Rubettes ein gewaltiges Donnerwetter erspart blieb.

Evergreens, Hits und Partystimmung – die Künstler und ihre Songs:  ((Quelle: ORF))

 

 

DJ Ötzi: „Hey Baby“, „Sweet Caroline“, „What A Wonderful World“, Hitmedley

Nik P.: „Wie im Himmel“, „Gloria“, „Come on Let’s Dance“

DJ Ötzi & Nik P.: „Geboren um dich zu lieben“

Kristina Bach: Hitmedleys, „Atemlos durch die Nacht“

Middle of the Road: „Chirpy, Chirpy, Cheep, Cheep“, „Sacramento“

Francine Jordi & Middle Of The Road: „Soley, Soley / Love, L’amour und Liebe“

Vincent Gross: „Joana“, „Nordlichter“

Die Draufgänger: „Cordula Grün“, „Despacito“, „Pocahontas“

Semino Rossi: „No Llores por mi Argentina“, „Italo-Medley“, „Wir sind im Herzen jung“

Melissa Naschenweng: „Weisst eh (dass i narrisch auf Di steh)“, „I steh auf Bergbauernbuam“, „Net mit mir“

Bernhard Brink & Francine Jordi: „Ich gehe durch die Hölle für Dich“

The Rubettes: „Tonight“, „Sugar Baby Love“

The Baseballs: „Umbrella“, „Born This Way“

Seer: „Wild’s Wasser“, „Des olls is Hoamat“, „Meine Schi und i“

Die Paldauer: „Düsseldorfer Girl“, „3.000 Jahre“

Jörg Pilawa: „Ich war noch niemals in New York“

Florian Ast: „Dir ghört d’Wält“, „Muss i denn zum Städtele hinaus“

Helmut Lotti: Hitmedley, „So You Win Again“, „What Becomes of the Broken Hearted“

Lollies: Medleys, „Wahnsinn (Hölle, Hölle, Hölle)“

Linda Fäh: „Der perfekte Herzschlag“, „Lange, lange wach“

Tom Gaebel: „Feels Like Home“

Tom Gaebel und The Baseballs: „What About Love“

Schürzenjäger: „Schürzenjägerzeit“, „Sierra Madre“

Bernhard Brink: „Mit dem Herz durch die Wand“

 

 

Die (weiteren) Showacts: Der bayerische Magier-Newcomer Magic Maxl, Magier-Star Peter Marvey und die DDC Breakdancer mit ihren spektakulären Choreografien.

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