BERNHARD BRINK
smago! Konzert-Bericht: Je oller, je … BRINK-er … – der „Schlagertitan“ greift mit „Diamanten“ nach der Krone!

Foto-Credit: Bayern plus

Beim exklusiven „Club 99“ Konzert von Bayern plus vermittelten der Bernhard, der Brink, und seine Band das Gefühl, als sei all dies gerade erst der Anfang …:

 

 

Er zählt zu den geradlinigsten Künstlerpersönlichkeiten im deutschsprachigen Showgeschäft. Jegliche Spur von Hinterfotzigkeit ist IHM gänzlich fremd. „BB“ ist der bestlebende Beweis, dass man auch mit geradezu entwaffnender Ehrlichkeit durchs Leben kommen kann. Vor allem aber ist und bleibt er – auch wenn sein Manager diese Bezeichnung nicht sonderlich mag – der absolut unkaputtbarste Schlagersänger überhaupt: BERNHARD BRINK.

Seit Freitag (11.08.2019) ist sein neues Album „Diamanten“ im Handel, das mit 17 musikalischen (und textlichen) Edelsteinen aufwartet. Und obwohl Bernhard Brink derjenige Schlagersänger sein dürfte, welcher das „Tingeln“ sicherlich am allerwenigsten nötig hat, ist er derzeit (und auch die nächsten MONATE) NUR NOCH UNTERWEGS. Und das ganz einfach deshalb, weil er noch immer am aller-, allerliebsten auf der Bühne steht.

In seinem Fall sorgte die Konzertbezeichnung „Club 99“ von Bayern plus jedoch für leichte Irritationen. So beschwerte sich allen Ernstes ein smago! Leser darüber, was das denn solle. Das sei doch eine Unverschämtheit. Bernhard Brink sei schließlich erst 67. (Und das, obwohl er von sich selbst sagt, er sei seit 80 Jahren in der Branche). Nochmals zur Erläuterung: Beim „Club 99“ von Bayern plus handelt es sich um die ganz besonders exquisite und exklusive Konzertreihe, zu der nur 99 handverlesene Hörerinnen und Hörer von Bayern plus Karten GEWINNEN können. DESWEGEN die Bezeichnung „Club 99“.

Bayern plus Starmoderatorin Petra Mentner (- diesmal im Matrosen-Outfit -) brachte es auf den Punkt, als sie den „Club 99“ als „eine ganz edle Angelegenheit“ bezeichnete. Erstmalig überhaupt wurde der Club-Gig via Livestream „in die ganze Welt“ hinaus gesendet („im Internet“), wobei – man höre und staune – 5-stellige Reichweiten generiert wurden. Auch verlieh sie ihrer Freude darüber Ausdruck, einen „Wahnsinnsstar“ zu Gast zu haben (- Bernhard Brink).

Für Bernhards Bandleader Achim Radloff hätte es keinen größeren Kontrast geben können: Am Donnerstag (10.08.2019) 99 Zuschauer(innen) – mehr finden im „Club 99“ keinen Platz -, am Freitag (11.08.) UND Samstag (12.08.) dann wieder jeweils rund 14.000 Besucher bei der „Kaisermania“ in Dresden …

Mit „Von hier bis unendlich“ eröffnete Bernhard Brink mit seiner 4-köpfigen Band zuzüglich einer charmanten und äußerst hutaussehenden Chorsängerin das gut 77-minütige Programm. (Bei der Live-Tournee 2021 gibt es dann mehr!)

Bereits nach dem ersten Song befand der Bernhard, der Brink, dass dies wohl eine „Veranstaltung mit Sauna-Aufguss“ sei. Es sei eine „schwere Branche“ geworden („wir kämpfen!“).

Sieben Stücke hatte der „Schlagertitan“ aus seiner neuen CD „Diamanten“ ausgewählt. Los ging’s mit „Mein Herz schaut mich fragend an“. Damit ihn niemand fragend anschauen musste, hatte er „extra die maximale Pampers“ angezogen, witzelte er.

Nach dem Titelsong „Diamanten“ ging es weiter mit „Orkanstärke 12“, das man im weitesten Sinne als eine „Neu-Interpretation“ des Peter Schilling Hits „Terra Titanic“ werten könnte … „Ich kann mir noch einiges merken“, betonte der durch und durch textsichere und ohne jegliche Hilfsmittel auskommende „Brinki“. Er schaffe sich die neuen Texte mit der „learning by doing“ Methode drauf. „Ich merke gerade, dass ich transpiriere“, witzelte er weiter.

Ein Song, der positiv aus dem Rahmen fällt, ist zweifelsohne „C’est la vie“. Und getreu dem Motto „C’est la vie“ stellte „BB“ fest: „Da kommt die Schminke schon runter vom Fernsehen vorhin“. (Vor seinem „Club 99“ Konzert war „BB“ nämlich noch im Bayrischen Fernsehen zu Gast gewesen.)

„Alles ist ewig“ sei „eine tolle Hymne voller Hoffnung und positiven Optimismus“. Autor: Der 22-jährige Vincent Gross (in Zusammenarbeit mit Alexander Scholz, der ebenfalls noch keine „3“ vorne stehen hat). Doch Vincent Gross habe festgestellt: „Das kann ich nicht singen. Ich bin noch viel zu jung.“ – „Ach, meinst du, so ein alter Sack wie ich soll es dann singen?“, habe er – BB – geantwortet. Und überhaupt: „Es ist ja nicht alles ewig, es ist alles vergänglich“, aber „der Titel gefällt mir persönlich unheimlich“. Den Schalk im Nacken, „beklagte“ er sich darüber, dass die Höschen bzw. die BHs, die man ihm auf die Bühne werfe, „immer härter und größer“ werden „, wie bei Tom Jones“.

Weiter ging es mit einem Stück namens „Liebestitanen“. In diesem Zusammenhang verwies „BB“ auf sein Duett mit Sonia Liebing („eine junge Nachwuchssängerin, die gerade im Kommen ist“) – „Du hast mich einmal zu oft angesehen“: „Da flirtet ein 80-Jähriger wie ich mit einer 30-Jährigen. Ein Mann in den besten Jahren mit dem Frühling, der daher wandert …“.

Ebenfalls stark hitverdächtig: „Wie aus heiterem Himmel“ – Song Nr. 3 auf dem Album „Diamanten“.

Ab sofort widmeten sich Bernhard Brink und seine Band „den Dingen des Lebens davor“. Schließlich habe er rund 800 Titel gesungen („Ich schlage zurück!“).

Die Qual der Wahl fiel auf „Die Zeit heilt keine Wunden“, „Lieder an die Liebe“, „Domenico“, „Blondes Wunder“ und „Kein anderes Wort für immer“.

„Es war ‚ne ganz tolle Idee, hier herzukommen“, lobte er (sich im Grunde genommen selber, denn ER SELBST hatte Harry Blaha von Bayern plus den Vorschlag gemacht, dieses „Club 99“ Konzert zu spielen). „Mit „Ich wär‘ so gern wie du“, „100 Millionen Volt“ und „Berlin“ gab es dann noch drei Zugaben. Er selbst lebe ja seit einiger Zeit in einem „Vorort von Nürnberg“: in Berlin!

Mit dem Appell „Bleibt dem Schlager gewogen!“ verabschiedeten sich Bernhard Brink und seine Band nach einer Stunde und siebzehn Minuten von einem restlos begeisterten Publikum.

Überhaupt hat der „Schlagertitan“ derzeit absolutes Oberwasser: Die von ihm präsentierte Sendung „Die Schlager des Monats“ (Juli 2019) fuhr Anfang August im Sendegebiet des MDR FERNSEHENs die bislang höchste Zuschauerzahl UND den höchsten Marktanteil seit Sendungsstart ein.

„Diamanten“ könnte seine bislang in den Offiziellen Deutschen Album Charts höchstnotierte CD werden.

Und dass er so lange (bis jetzt) „durchgehalten“ hat und – über all die Jahrzehnte – irgendwie mit-geschwommen ist und seinem einstigen Single-Titel „Du, ich bin immer da“ nun wirklich alle Ehre gemacht hat, könnte sich JETZT für ihn auszahlen. Ist er doch – mit 67 Jahren – auf dem besten Weg, sich als KONZERTKÜNSTLER noch einmal komplett neu zu erfinden.

Der „Schlagertitan“ hat noch lange nicht genug! Im Gegenteil: Er greift JETZT nach der Schlagerkrone.

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Textquelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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