BEATRICE EGLI
Gast-Kommentar von Uwe Hübner zur 1. Folge der Dating-Show „Schlager sucht Liebe“ (RTL)!

MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

 

 

 

So, jetzt habe ich mir mal die Aufzeichnung angesehen…

Die charmante Anfangsmoderation von BEATRICE EGLI, die nette Mama von OLIVER FRANK und das süsse Lächeln der seit vielen Monaten mit DENNY FABIAN verbandelten Saskia (mit der er sich stolz bereits im letzten Oktober auf unserem Branchentreff der dj-hitparade präsentierte) – das waren die drei ganz kurzen RTL-Lichtblicke gestern bei „Schlager sucht Liebe“. Das war es dann aber auch schon. Ansonsten war ich echt gelangweilt, genervt durch die erfundenen Geschichten, sogar bisschen stinkig auf so manche oberflächlichen, nur für die Kamera dilettantisch in Szene gesetzen Aktionen einzelner Protagonisten. Alles in Allem so unecht, gekünstelt, aufgesetzt. Und, wenn man die Künstler vor allem gut kennt, dann weiß man, warum der eine oder andere das so macht… ja, überhaupt dabei ist. Hauptsache im Fernsehen. Ja, ja.

Nur eines beruhigt mich: Als die Produktionsfirma damals bei mir anrief und mich um Tipps bat, wen man nehmen könnte, hatte man mir meine Nachfrage offen und ehrlich beantwortet: „RTL plant da was auf der Sende-Schiene von ‚Schwiegertochter gesucht“.“ Was sofort alle (!) Alarm-Anlagen in mir anschaltete. Immerhin da ist man bei RTL human geblieben – Gottseidank. Bislang, wenigstens. Ich denke, die ersten beiden Folgen wurden bewusst so „nett gemacht“. Damit man nicht gleich die Schlager-Fans, die man ja erst mal haben möchte, vergrault. Aber spätestens ab der dritten bzw. wenn alle Teilnehmer vorgestellt sind, wird es zur Sache gehen, möchte ich wetten. Auch für so ein Format wird RTL seine nicht allzu positive Grundeinstellung zum Schlager ändern. Höchstens etwas abmildern. Die geschulten Dramaturgen in dem Sender haben sich jedenfalls längst ihre Gewinner und Verlierer ausgesucht. Und demnach wurde dann auch „geschnitten“. Wobei ich, wie oben erwähnt, befürchtet hatte, dass es genauso sarkastisch-knackige Kommentare wie bei den sonstigen Trash-Sendungen dieser Reihe geben würde. Das zumindest ist ausgeblieben. Was hoffentlich so bleibt.

Nichtsotrotz bleibt das Fazit: Der dann nach der Show gesendete paar-sekündige Trailer von „Schwiegertochter gesucht“ hatte weitaus mehr in und an sich als die ganze Sendung „Schlager sucht Liebe“. Tragisch !

Übrigens, einige Kollegen, die jetzt in der Sendung sind, hätte ich niemals RTL vorgeschlagen. Zum einen, weil ich sie nicht als Single erlebt hatte bzw. wähnte (wobei man ja für den TV-Ruhm auch mal schnell die Lebenssituation ändern kann 😉 ). Und zum Anderen, weil sie einfach – über den Gesang hinaus – einfach keinen Unterhaltungswert haben. So war ich dann doch über ein, zwei, drei Namen sehr erstaunt. Nur auf einen setze ich: Andi von NEON. Er und Tom, diese zwei hatte ich ehrlichen Herzens der Redakteurin empfohlen. Weil sie immer schon mit Witz, Kreativität und Lebensfreude vor der Kamera standen, und wenn es auch nur die eigene kleine Cam war. Erstmalig hautnah erleben durfte ich sie in meiner Serie „Schlagerhoffnungen 2014“ bei RTL West. Schon damals war klar: Die Jungs haben den „Show-Biss“. Also waren sie schnell schriftlich genannt. Und deswegen, aber nur deswegen, bin nun wenigstens auf Folge 2 gespannt. Ansonsten würde ich diese Show – ganz ehrlich – niemals gegen das schöne Wetter oder ein gutes Essen mit Freunden eintauschen. Wohlwissend, dass man diese wertvolle Sendezeit hätte ganz anderes nutzen können.

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Textquelle: Facebook-Seite von Uwe Hübner (Textvorlage) - Mit freundlicher Abdruckgenehmigung von Uwe Hübner

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