MICHELLE
Neue Liebe für Michelle! Doch: Wer ist ´der Neue´?

Patrizio Buanne, heißt er! Das wissen Sie vermutlich bereits! Doch wer ist dieser Patrizio Buanne? („Produzieren“ Michelle und er womöglich bald zwei kleine Italiener?) 

Die Schlagersängerin MIC HELLE ist wieder in festen Händen. „Es hat sofort zwischen uns gefunkt, die Chemie stimmte einfach“, sagte der italienische Schmusesänger Patrizio Buanne (26) der Zeitschrift „die aktuelle“. Sie habe schonungslos ihr Leben gebeichtet und sei seelenverwandt mit ihm. Der Altersunterschied von sieben Jahren sei kein Problem: „Sie verlangt nichts von mir. Weder daß ich meine Hände schützend über sie halte, noch dass ich der Ersatz-Vater für ihre Kinder sein soll.“


Wer ist Fabrizio Buanne? Wir stellen ihn Ihnen vor…: (Quelle: Universal Music)

Stil, Eleganz, perfekte Manieren … – gibt es so etwas überhaupt noch in der schnellebigen Konsumwelt von heute?

Sie zweifeln? Dann ist es an der Zeit, Patrizio Buanne kennen zu lernen: Groß gewachsen, gut aussehend, gepflegt und perfekt gekleidet.

Inspiriert durch Künstler vergangener Tage blickt Patrizio auf eine Zeit zurück, in der es für Sänger noch die Norm war, mit einem feinen Anzug, frisch gekämmten Haaren und sauber polierten Schuhen auf die Bühne zu treten und live mit Orchester oder Big Band zu performen.

Was soll, bitte sehr, daran so außergewöhnlich sein, fragt man sich jetzt. Na ja, dieser Herr ist gerade mal 26 Jahre alt. Ein hoffnungsloser Romantiker, der sich selbst als „Botschafter der italienischen Romantik“ bezeichnet und den Glamour und das „Dolce Vita“ der 50er- und 60-Jahre in unsere Zeit zurückbringen will …

„Ich finde, die Charts sind heute dominiert von Musik mit sehr negativen Botschaften. Wenn ich kritisch gefragt werde, was mein Dolce Vita noch mit unserer heutigen Kultur zu tun habe, stelle ich die Gegenfrage: Was haben all die Rap-Texte über Bandenkriege und das Ghettoleben mit unserer Kultur zu tun ? – Ich kritisiere das nicht, aber ich bin unverbesserlicher Optimist … ich genieße das Leben – und ich möchte möglichst viele Menschen an dieser positiven Energie teilhaben lassen.“

Es scheint auch Sehnsucht danach zu geben, denn ausgerechnet in England, dem Olymp europäischer Popmusik, wurde Patrizios Debutalbum „The Italian“ als erstes veröffentlicht … – und erreichte die TOP 10 der dortigen Charts. Nach nur elf Tagen hatte das Album Gold-Status (100.000 verkaufte Tonträger). Die Engländerinnen lieben ihren „neuen Ritter“. Da gibt es plötzlich einen jungen Mann, der Frauen die Hand küsst. „Cheesy“ oder „lächerlich“ – waren erste Kommentare zynischer Medienleute … doch das Lachen sollte ihnen bald vergehen. Patrizios Interviews waren so glaubwürdig, so stark, dass hunderte Frauen bei den Redaktionen begeistert anriefen.

„Ich küsse die Hand einer Dame, weil ich so von meinem Vater erzogen wurde. Das ist für mich ein Zeichen von Respekt.“ Oder: „Jamie Oliver hat etwas verändert: Er hat viele Männer veranlasst, zum ersten Mal für ihre Frauen zu kochen. Ich möchte dazu beitragen, dass Männer Frauen wieder die Türen öffnen oder Blumen auch mal abseits von Mutter- oder Valentinstag schenken. Lasst uns doch die Romantik wiederentdecken! – Das ist meine Mission.“

Bald wurde Patrizio in TV-Shows eingeladen, wo er stets durch makellose Live-Performance glänzte und Charme in Überdosen versprühte.

Patrizios Leben ist ein außergewöhnliches und zeigt, dass er keineswegs das Produkt eines cleveren Marketingexperten ist, sondern absolut echt:

Die ersten sechs Lebensjahre verbrachte er mit seinen Eltern in der Heimatstadt des Vaters: Neapel. Dann beschloss man, nach Wien zu übersiedeln, um dort die erste Pizzeria der Stadt zu eröffnen.

Der streng traditionelle Vater duldete nur italienische Musik im Hause … wenn es mal – ausnahmsweise – ein Elvis-Album sein durfte, dann nur wegen „It´s Now Or Never“ (im Original das neapolitanische „O sole mio“).

Während der Vater diese Musik für das „Ristorante“ auf Kassetten aufnahm, sang der kleine Patrizio die Melodien mit und hatte so ersten Kontakt zur Musik.

Mit acht Jahren bekam er von seinen Eltern eine Gitarre geschenkt und mit elf nahm Patrizio schon an seinem ersten Talentwettbewerb teil. Er borgte sich das weiße Jackett des Vaters und performte „Only You“. „Eigentlich wollte ich Koch wie mein Papa werden, aber als ich vor all diesen Leuten auf der Bühne stand, realisierte ich plötzlich, dass ich meine wahre Bestimmung gefunden hatte.“

Im selben Jahr war Patrizio bei seinem ersten Konzert, und zwar dem der Doo-Wop Gruppe „The Platters“ (bekannt durch den Song „Only You“). An diesem Abend sollte Patrizio seine Jugendvorbilder kennenlernen. Backstage gab er seine Interpretation von „Only You“. „Sie meinten: Wärst du farbig, würden wir dich sofort mit auf Tour nehmen.”

Kurz danach nahm der inzwischen hoch motivierte Jungspund an zahlreichen Talentwettbewerben teil und gewann jedes Mal den ersten Preis. Dabei war auch eine Elvis-Nachahmer-Auszeichnung, die es ihm ermöglichte, zusammen mit seiner Mutter nach Graceland zu fliegen. „Alle anderen Teilnehmer waren alt und wie der typische King gekleidet. Ich jedoch war wie ein Rockabilly angezogen, 50er und 60er-mäßig, und sang Heartbreak Hotel.”

Daraufhin folgte ein Angebot aus Österreich. Patrizio sollte dort den jungen Elvis in einem Musical spielen. „Ich machte meine Hausaufgaben für die Schule, und ging danach ins Theater.“

Mit 17 sang das Ausnahmetalent vor 85.000 Menschen für den Papst in Polen, als dieser seine Heimat besuchte. Daraufhin bekam Patrizio einen Plattenvertrag und war in Polen, dessen Sprache er aufgrund familiärer Wurzeln mütterlicherseits beherrscht, ein gern gesehener Gast.

„In Wien ging ich montags bis freitags zur Schule. Am Wochenende war ich in Polen, denn dort war ich mit einer Single in den Charts. Zwei Shows – und sonntags den Spätzug zurück nach Wien. Die Hausaufgaben habe ich nachts im Zugabteil gemacht, und meine Mutter hat mich dann am Bahnhof um 6:30 morgens abgeholt und direkt zur Schule gefahren.“

In diesem jungen Alter erlitt Patrizio seinen größten Tiefschlag. Sein Vater, den er idolisierte, starb unerwartet, und der niedergeschlagene Sohn folgte ihm aufgrund eines aufgebrochenen Magengeschwürs beinahe ins Grab. Notoperation.

Doch gab es etwas, das ihm den nötigen Willen verlieh, entschlossen für das eigene Überleben zu kämpfen:
„Ich hatte meinem Vater versprochen, ein internationaler Star zu werden und seinem Namen aller Ehre zu machen. Die Musik erinnert mich deshalb an meinen Vater und macht mich somit sehr glücklich.“

1999 kehrte Patrizio nach Italien zurück, nachdem er wieder mal einen Talentwettbewerb gewonnen hatte. Dort bekam er das Angebot, TV-Moderator zu werden. Sein Gesicht wurde über Nacht bekannt. Nebenbei studierte er Sprachwissenschaften an der römischen Universität. „Der Vertrag war toll, das Geld auch. Doch wollte ich immer noch Sänger werden und großen Erfolg in den USA und England haben.“

2003 lernte Patrizio seinen heutigen Produzenten Christian Seitz kennen. Sie teilen eine ähnliche musikalische und weltanschauliche Vision. Kurzentschlossen kündigte Patrizio seine Dienste beim TV Sender und fing an, mit Christian am Album zu arbeiten.

„Als ich Patrizio zum ersten mal auf der Bühne sah, hatte ich nur einen Gedanken: Der Mann hat alles, was ein Star braucht. Der könnte sogar Amerika knacken. Gleichzeitig war mir klar: Das wird teuer … denn das muss man richtig machen – oder gar nicht,“ erklärt der Produzent. „Dass Patrizio ausserdem noch sechs Sprachen spricht, hat meine internationale Vision nur bestärkt.“

Man beschloss, es richtig zu machen, buchte eine 72-köpfige Besetzung des Royal Philharmonic Orchester und das legendäre Abbey Road Studio 1.

Patrizio: „Ich schäme mich nicht zu gestehen: Ich weinte, als dieses weltbekannte Orchester zum ersten mal Il mondo anspielte ! Ich dachte: Wahnsinn – die sind nur meinetwegen hier!“

Damit sollte sein Traum endlich Form annehmen. Das Resultat heißt „The Italian“ („Der Italiener“) und verknüpft neapolitanische Romantik mit der italienischen Musiktradition der 50er und 60er Jahre. Zum Teil Songs, die keiner bis dato außerhalb Italiens kennt, doch die bald die Grenzen der Heimat weit überschreiten werden.

„Ich will den Hörern italienische Romanze bieten. Mein Vater war ein Botschafter der italienischen Küche, und ich bin jetzt der Botschafter der Romantik und des Dolce Vita. Ich versuche authentisch zu bleiben, aber diesen traditionellen Songs doch meinen individuellen Stempel aufzudrücken.“

Seine Musik ist wie eine idyllische Promenade durch die Filmkulissen von Cinecittá. Man denkt an Federico Fellini, Sophia Loren, Gina Lollobrigida oder Filme wie Der Pate. „Ich sehe mich als moderner Crooner … das ist nicht nur eine Art zu singen … es ist eine Art zu leben !“

Standing Ovations in der Royal Albert Hall, in Holland und Italien, der für einen Italiener ungewöhnliche Erfolg in England, sowie persönliche Komplimente von Tom Jones oder Tony Bennett scheinen zu bestätigen:

Die Zeit ist reif für eine neue große Stimme und einen Künstler, der viel zu geben hat – und dazu steht „anders“ zu sein …

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