"DAS DEUTSCHE SCHLAGERARCHIV"
Auch "Schlagerinfo" Kollege Udo Heß bedauert das Aus des "Deutschen Schlagerarchivs" von Michaela Piotraschke!

Und leider hält die über alle Maßen geschätzte „Schlagerarchiv“ Macherin unbeirrbar an ihrem Entschluss fest…: 

smago! berichtete am gestrigen Dienstag (02.07.2013) über den Entschluss von Michaela Piotraschke, sich – frei nach Loriot – künftig mehr der Familie zu widmen. Sie hat zum 30. Juni 2013 die Arbeit für ihr hervorragendes Portal "Das deutsche Schlagerarchiv" eingestellt, wie HIER nachzulesen ist.

Auch "Schlagerinfo" Kollege Udo Heß bedauert diese ihre Entscheidung zutiefst…: "Das ist aber wirklich sehr schade, zumal Du doch gerade in den letzten Wochen so viele Telefoninterviews mit wirklich tollen Künstlern geführt hast und auch so glücklich darüber warst. Natürlich kann so eine private Seite, die man "nebenbei" führt keinen wirtschaftlichen Erfolg bringen, das wäre auch vermessen. Hier gibt es andere Portale, die in den letzten Jahren dazu gekommen sind, die dies versuchen. Einige werden 'über'leben, andere werden scheitern und wieder von der Bildfläche verschwinden. Seit meiner Herausgabe meiner damaligen Zeitschrift weiß ich, wie schwierig eine derartige Vermarktung ist. Der potenzielle Werbekunde wird erstmal eine ganze Zeit lang die Sache aus der Entfernung verfolgen, und dann ist es meistens für kleine Seitenbetreiber oder Verleger schon zu spät, das Geld ist ausgegangen. Daher betreibe ich meine Seite bereits seit Jahren nur noch privat (ist auch keine Anmeldung beim Finanzamt erforderlich). Und mir ist es dann, ehrlich gesagt, auch egal, ob da jetzt monatlich 1.000 oder mehr Leute draufgehen, ich habe damit keinen Stress mehr. Sollen doch die professionellen Betreiber sehen, wie sie das alles gestemmt bekommen. Trotzdem fnde ich es wirklich schade, liebe Michaela, dass Du nun ganz das Handtuch wirfst. Vielleicht überlegst Du es Dir ja noch mal und machst dann ganz ohne Stress und Hektik einfach weiter? Wäre doch eine Überlegung wert, oder meinst Du nicht?"

Doch Michaela Piotraschke hält unberirrbar an ihrem Entschluss fest. Ihre (öffentliche) Antwort an Udo Heß: "Lieben Dank für Deine Worte. Nein, es wird KEIN zurück geben, schon deswegen nicht, da ich keine "halbe Sachen" mag. Entweder ganz oder gar nicht. Ich habe es vor Jahren schon einmal versucht, die Seite ohne Stress und Hektik zu betreiben, fand aber damals schon, dann kann man (Frau) es auch ganz lassen. Die Interviews waren schön, haben mir viel Freude gemacht, aber in der Vor – und Nachbearbeitung zu zeitintensiv, um es "nebenbei" zu erledigen. Und ich hatte den Anspruch, an mich selbst, die Seite aktuell zu halten – wenn man aber irgendwann, ab einem bestimmten Punkt merkt, es geht nicht mehr, sollte man nachdenken (und das hat jetzt nicht nur mit dem Problem Zeit zu tun). Und diesen Punkt habe ich endgültig erreicht. Das ist kein "Handtuchwerfen" – sondern es ist eine Entscheidung, die ich schon lange mit mir rumgetragen habe, sie ist aus der Vernunft heraus getroffen worden, denn ich will endlich raus aus dieser Tretmühle und wieder mit ganzem Herzen für meine Familie da sein oder mich meinen anderen Hobbys widmen, denn es gibt ja auch noch ein Leben außerhalb des Schlagers. Musik – welche Richtung auch immer – werde ich immer lieben, aber ich möchte es wieder freien Herzens tun können. Und ich bereue meine Entscheidung auch jetzt Tage später nicht im Geringsten, sondern sie hat was Befreiendes."

Michaela Piotraschke – „Das deutsche Schlagerarchiv“ (Textvorlage)
http://www.schlagerarchiv.de
http://www.schlagerarchiv.de

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