ANDY BORG
„Ich bin ein Grenzgänger!“

Andy Borg pendelt zwischen Passau und Österreich…: 

Andy Borg ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Volksmusiker. Seit Jahren schon sorgt der gebürtige Wiener auf den großen Bühnen für ausgelassene Stimmung. Darüberhinaus moderiert er diverse Musiksendungen im Fernsehen.
 

 

ZDF.online: Herr Borg, sind Sie schon in richtiger Frühlingsstimmung?

Andy Borg: Und wie. Ich merke das immer an meinen zerkratzten Händen. Das heißt nämlich, ich habe in meinem Garten gearbeitet und jede Menge Unkraut gezupft. Wenn ich in den Garten gehe und dort arbeiten kann, dann ist der Frühling da.

ZDF.online: Was machen Sie noch alles, wenn die Sonne scheint und Sie nicht gerade Konzerte geben?

Borg: Im richtigen Sommer gebe ich gar nicht so viele Konzerte wie die meisten denken. Von Juni bis August halte ich mich nämlich zurück und fahre mit meiner Frau lieber Fahrrad. Ich fahre unheimlich gern Fahrrad. Besonders gern radel ich an der Donau entlang. Radfahren ist die perfekte Freizeitbeschäftigung für mich.

ZDF.online: Andy Borg auf dem Sattel. Schwer vorzustellen, dass bei Ihnen mal nicht die Musik im Mittelpunkt steht.

Borg: So kann man sich täuschen. Ich liebe es, mich zu erholen und genieße die konzertfreie Zeit.

ZDF.online: Als Österreicher sind Sie nach Passau gezogen. War das eine gute Entscheidung?

Borg: Es war sogar eine sehr gute Entscheidung. In Passau bin ich eine Art Grenzgänger zwischen Deutschland und Österreich. Und das Gute ist: Ich muss dafür nicht einmal meinen Ausweis zeigen. Passau ist der perfekte Ort für mich.

ZDF.online: Was vermissen Sie in Deutschland?

Borg: Die leckeren österreichischen Mehl- und Süßspeisen. Dafür fahre ich dann extra in mein Heimatland.

ZDF.online: "Willkommen bei Carmen Nebel" kam diesmal zum 3. Mal aus Klagenfurt. Sind Sie gerne in Kärnten?

Borg: Kärnten ist ein wirklich wunderschönes Bundesland. Die Natur mit den Bergen und den sauberen Seen ist überwältigend. Wir verbringen hier wirklich sehr gerne unseren Urlaub. Außerdem ist Kärnten ein Grenzland. Italien und Slowenien sind nicht weit. Diese Lage prägt Kärnten im positiven Sinne.

ZDF.online: Sie eröffnen mit einem Konzert am Wörthersee die Sommersaison in Klagenfurt. Ist das eine besondere Ehre für Sie?

Borg: Ja, das ist es. Es macht mich ein wenig stolz. Ich spiele hier sehr, sehr gerne. Die Atmosphäre für ein Konzert ist am Wörthersee einfach außergewöhnlich schön. Es gibt kaum bessere Bühnen.

ZDF.online: Sie singen aber auch gerne woanders, zum Beispiel im Ruhrgebiet.

Borg: Sicher. Das Ruhrgebiet hat auch was. Zu einem Schlagerfestival nach Oberhausen kommen mehr als 12.000 Menschen in die Halle. Die Menschen im Ruhrgebiet sind unheimlich begeisterungsfähig und das ziemlich schnell. Nach einer Sekunde hast du die Stimmung.

ZDF.online: Es gibt also keine Krise des Schlagers und der Volksmusik?

Borg: Ich erkenne sie jedenfalls nicht, diese angebliche Krise. Auch auf den Dörfern sind die Feste voll mit Menschen, die guten Schlager und zünftige Volksmusik hören wollen. Und nichts anderes!

Das Interview führte Torsen Haselbauer.

 

 

ZUR SENDUNGSHOMEPAGE "WILLKOMMEN BEI CARMEN NEBEL"…:

Foto-Credit: ZDF / Max Kohr

ZDFonline, Torsten Haselbauer (Textvorlage)

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