MADELINE WILLERS
Mit „Glaub an Dich!“ geht sie den eingeschlagenen Weg selbstbewusst fort …

… und liefert ein – sowohl von den Texten als auch von der Produktion her – ein top-modernes Schlager-POP-Album vor!

 

Schon von frühester Kindheit an war MADELINE WILLERS sehr musikalisch. In ihrer Schulzeit hat sie sich nicht nur für Musik und speziell für den deutschen Schlager interessiert, sondern auch eine klassische Gesangsausbildung absolviert und das Gitarrenspiel erlernt.

Von Lehrern und Fachleuten wurde der hübschen Badne-Württembergerin ausgesprochenes Talent bescheinigt. Nach ersten Anfangserfolgen absolvierte sie nicht nur musikalische Workshops, sondern nahm auch Schauspielunterricht.

Erste Erfolge feierte Madeline mit ihrem von Kritikern und Fans gut aufgenommenen Album „Wir sind ewig“. Mit ihrem Produzenten Willy Klüter geht Madeline nun den eingeschlagenen Weg des anspruchsvollen Popschlagers konsequent fort. Fast alle ihre Lieder hat Madeline gemeinsam mit Katharina Löwel, die auch als Rapperin Kitty Kat bekannt ist, und Bernhard Wittgruber geschrieben. Als Co-Produzent stand Willy Klüters Assistent Manfred Hochholzer zur Verfügung.

Das Album startet furios mit dem Titel „Magisch“. In dem Lied geht es um große Gefühle –und der Refrain ist eingängig: „Du ziehst mich magisch an“.

Mit „Trophäen“ klagt Madeline Männer an, die „nur das Eine“ wollen und dann die Gefühle der Frauen ausnutzen, um ans Ziel zu kommen. Gesammelt werden „Herzen wie Trophäen“. Aber Madeline warnt: „Man sieht sich zwei Mal im Leben!“ und sagt: „Nicht mit mir!“. Selbstbewusst wie ihre Optik es hergibt, verbucht Madeline diese Negativerfahrung als Erfahrung und hakt es ab. Erneut ein moderner, tanzbarer und eingängiger Schlager.

Ebenfalls straight und für Foxtänzer tanzbar ist „Leb den Moment“ – ein Plädoyer dafür, die kostbare Zeit auszunutzen – frei nach dem Lateiner: „Carpe diem!“. Sarah empfiehlt ihren Fans: „Genieß den Augenblick – in den kleinen Dingen steckt das große Glück!“.

Eine tiefsinnige Abschiedsballade legt Madeline mit „Abschied nehmen“ hin. Es ist kein klassischer Abschied, den die junge Sängerin hier traurig beschreibt, sondern ein gedanklicher Abschied von einem einst geliebten Menschen, der aber der zuvor Angebetenen nicht allein sein Herz geschenkt hat. Madeline „will dich nur für mich“ – wie sie das meint, beschreibt sie mit den Worten „Brauch jemand, der mich liebt, der nur für mich Zeit hat, für den ich die Eins bin, jede Träne sieht“. Eine Ballade, wie man sie sich früher auch beim Eurovision Song Contest hätte vorstellen können – und eine weitere Facette der charismatischen Sängerin.

Einen echten Kontrast setzt Madeline Willers mit dem fröhlichen Gute-Laune-Song „Nur du und ich“, das auch an die „Wolkenfrei“-Zeit Vanessa Mais erinnert (- und das ist durchaus positiv gemeint!). Ein eingängiger Schlager, der für die Leichtigkeit des Seins plädiert („Ein Tag, an dem wir allen ander’n sagen: heut nicht völlig isoliert, ohne unsere Handys – auch wenn es nur ein Tag ist, scheint er unendlich“). Im Livevortrag präsentiert Madeline in einer ausgetüftelten Choreografie mit der „Dance Crew“

Ein weiteres beliebtes Schlagerthema sind Mutmachersongs – man denke an das KLUBBB3-Motto „Du schaffst das schon!“. Die Torwartlegende Oli Kahn formulierte es so: „Immer weiter!“ – und dieses Bon Mot hat Madeline übernommen: „Geh deinen Weg und gib nie auf! Immer weiter machen. Jede Träne macht dich stark.“. Wichtig sei „einmal mehr aufzustehen, als wenn man fällt“ – ein eindringliches Plädoyer, stark zu sein – Madeline repräsentiert dieses Lebensgefühl („Jede Träne macht dich stark“) authentisch.

Dass sie viele Facetten besitzt, beweist Madeline mit „Ich will dich“, einem Lied über zwei Menschen, die „nicht frei“ sind – und das „ist das einzige Problem“. Und dennoch gilt: „Manchmal kann man Gefühle nicht kontrollieren“. Mit „Ich will dich nicht irgendwann, sondern heute Nacht – ich will dich spüren“ verleiht die inzwischen dunkelhaarige Schönheit ihren Gefühlen deutlich Ausdruck, was dem einen oder anderen männlichen Fan sicher gefallen wird.

Die Anziehungskraft der beiden Protagonisten des vorherigen Titels war wohl vergleichbar mit der von „Magneten“, womit wir beim nächsten Titel wären. Offensichtlich haben in diesem langsamen Titel die Pole der Magneten die gleiche Polung – trotz des „Romeo-Gefühls“ klappt es nämlich nicht mit dem Angebetenen. Diesmal ist vermutlich „er“ der Unerreichbare, der vielleicht liiert ist (, auch wenn das explizit so nicht gesagt wird). „Wir haben uns nur ganz knapp verpasst wie Kometen“, bedauert Madeline konsterniert. Ein Titel in Moll mit Streicher-Klängen, die etwas an „Unheilig“ erinnern.

Zu Beginn des Liedes „Stärker“ härt es sich an, als würden wir „Ohne dich“ von der Münchener Freiheit hören – dieser Klassiker kommt aber gleich erst dran. In „Stärker“ geht es um einen Mann, der Madeline ein gutes Gefühl gibt und sie nicht nur stark, sondern sogar „stärker“ macht mit seinem Verhalten. Ein Power-Song, der die innige Liebe zum kraftgebenden Partner zum Ausdruck bringt.

Der Titel „Ohne dich (schlaf ich heut Nacht nicht ein)“ wurde schon sehr oft gecovert und von Media Control kürzlich erst zum beliebtesten Schlager überhaupt gewählt – noch vor Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“. Auch Vanessa Mai hat diesem Titel ihren Stempel aufgedrückt – auch in dieser Hinsicht eifert Madeline der ehemaligen Wolkenfrei-Sängerin nach. Madeline präsentiert den Titel im modernen Gewand – der Song schmeichelt der ausgebildeten Stimme der Interpretin.

In „Was ist passiert“ hat Kitty Kat wohl einige Elemente des Kollegen Bausas verinnerlicht – der Song erinnert musikalisch etwas an dessen „Was du Liebe nennst“. Inhaltlich geht es in dem MIdtempo-Song um eine Liebe, die im Laufe der Jahre etwas ins Wanken gerät. Der Titel macht aber Mut, eine träge gewordene Beziehung („Es war ein schleichender Prozess. Das, was wir hatten, war auf einmal weg!) wieder aufzubauen: „Wo sind unsere gemeinsamen Träume? Wir können noch alles ändern heute!“.

Der letzte reguläre Song des Albums ist KEIN Jürgen-Drews-Cover, auch wenn der Titel „Irgendwann seh’n wir uns wieder“ etwas an den Refrain von eines dessen größten Hits erinnert. Ganz offensichtlich geht es hier um einen Typen, der mit seiner alten Beziehung noch nicht abgeschlossen hat („Minutenlang schaust du jeden Tag euer Foto an“). Trotzdem will Madeline „in deinen Armen liegen“ und ist sich sicher: „Irgendwann hab ich dich nur für mich allein“).

Als Bonustrack präsentiert Madeline ihren Fans den 2018er-Hit „Es ist Zeit“. Der Song kam nach einer Pause auf den Markt, die die Künstlerin selbst als „Evolution“ bezeichnet hat. In dem energiegeladenen Lied geht es darum, sein Glück selber zu schmieden („Lass uns was starten, lass nicht mehr warten!“) – mit Unterstützung eines geliebten Menschen, der voll dahinter steckt („Bei dir fühl ich mich frei, kann sein, so wie ich bin“).

Der zweite Bonustrack ist der im Februar 2018 erschienene Titel „Eine Welt“. Der Song ist aktueller denn je, geht es doch darin indirekt auch um Kampf gegen den Klimawandel, wenn Madeline singt: „…wir haben nur die eine, nur die eine Welt, ganz egal wie weit der Weg noch ist, da hinten kommt das Licht.“

Summa summarum liefert MADELINE WILLERS mit ihrem neuen Album ein von Texten und Produktion her top-modernes Schlager-POP-Album vor, wenngleich Sound, Stimmfarbe und textliche Inhalte korrespondieren durchaus ein Stück weit mit Vanessa Mai in ihrer besten (Wolkenfrei-)Zeit. Der Unterschied ist nur eben der, dass Madeline sich von Beginn an zum Schlager-Genre bekannt hat und authentisch ihren Weg weitergegangen ist – ohne auf sozialen Medien erstaunliche Fotos zu posten oder Rap-Musik zu machen. Wenn Madeline den Weg so konsequent weitergeht und diese Qualität beibehält und sie vielleicht noch den einen oder anderen TV-Auftritt erhaschen kann, dann steht ihr gewiss eine gute Karriere bevor…

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Textquelle: smago!

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