FLORIAN SILBEREISEN
„Meine Freunde sind die gleichen wie vor 25 oder 30 Jahren!“

Florian Silbereisen machte in der MDR-Talkshow „Riverboat“ im Gespräch mit Jörg Kachelmann eine hervorragende Figur!

 

 

Jörg Kachelmann: Wie ist das denn so für euch gerade in diesem Schlagerzirkus? Ihr dürft Euch ja auch nicht umarmen.

 
Also, ich freue mich sehr, dass es endlich wieder losgeht. Und wir haben uns natürlich schöne Sachen einfallen lassen. Die nächste Sendung, der „SchlagerXirkus“ wird eine Sendung, die an einen Zirkus erinnert. Es werden ganz viel Stars kommen und wir werden dann Ramon testen, wie gut er sich in diese Schlagerfamilie einfügt. Er wird mit Stars singen, er wird immer wieder neuen Herausforderungen entgegen treten dürfen und wir haben von der Kulisse her eine schöne Zirkuswelt geschaffen, auf die ich mich sehr freue.

Jörg Kachelmann: Die Frühlingsshow im März in Halle, was ist denn aus der geworden?

 

Also im März hätte ja die „Schlagerlovestory“ in Halle stattfinden dürfen. Corona macht es nun möglich, dass zwei „Schlagerlovestorys“ stattfinden können. Zum einen die am 6. Juni in diesem Jahr, die erste große Eurovisionsshow, die wieder auf Sendung gehen darf mit den ganz großen Stars wie Roland Kaiser, Andrea Berg, Howard Carpendale. Und die „Schlagerlovestory“ in Halle/Saale dann im Jahr 2021, die am 27. Februar 2021 nachgeholt wird und alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wir haben versucht, alles auf die Beine zu stellen, dass wir wieder miteinander feiern können. Die Menschen zuhause an den Bildschirmen und wir.
 

Jörg Kachelmann: Wie verhindern Sie, dass Sie nicht zu viel machen?

 

Ich mache viel, das stimmt. Aber ich mache auch schon immer ganz oft nichts und habe mir immer meine Auszeiten genommen. Diese Pause jetzt habe ich mir natürlich nicht gewünscht, wie wir alle uns die nicht gewünscht haben.

Ich darf ja auch immer Sachen machen, die ich gerne machen möchte und so wird es mir nicht langweilig. Weil ich ja nicht machen muss, was ich nicht möchte.

Also alles wunderbar.

Jörg Kachelmann: Was machen Sie, wenn Sie nichts machen?

 

Dann mache ich auch wirklich nichts. Ich liege auf der Couch und lese ein Buch, schaue mal Fernsehen und mache nichts. Und das kann ich extrem gut. Ich höre jede Musik quer durch den Garten. Ich höre aber auch meine Musik – das Album von Thomas Anders und mir. Ich lerne die Songs gerade, es ging ja alles so schnell mit dem Album. Es ist gerade erst erschienen und heute kommt das Video dazu raus.
Jörg Kachelmann: Wie viele Ihrer alten Freunde haben Sie noch? 
Meine Freunde sind die gleichen wie vor 25 oder 30 Jahren. Das ist auch etwas sehr Wichtiges. Das sage ich auch immer dem Ramon. Es gibt so viele, die sich gerne schmücken, wenn das Lichtlein leuchtet. Wenn das Licht ausgeht, sind sie nicht mehr da. Wenn ich nach Hause komme, bin ich einfach der Florian oder der Flo oder Quetschi – wegen meiner Steirischen. Dann muss ich als erstes mal den Abwasch mitmachen und man vergisst die Showwelt da ganz schnell. Und meine Freunde sagen mir immer, was sie denken. Deshalb sind sie auch meine Freunde. Denn all die Schönredner brauche ich nicht in meinem Umfeld.
Jörg Kachelmann: Googlen Sie sich?
Nein. Vor Corona habe  ich nicht mal Google hinbekommen, das geht jetzt einigermaßen, ich kann sogar auch FaceTimen und so jetzt. Aber mich interessiert das eigentlich auch alles nicht. Ich lese das nicht. Konstruktive Kritik ist ja in Ordnung. Aber nehmen wir uns doch alle nicht ernster, als wir sind. Es ist letztendlich nicht mehr als Unterhaltung.

Jörg Kachelmann: Sie haben ja immer Paparazzi um sich herum. Wenn Sie sich mit einer neuen Frau treffen wollten: Wie müssten Sie das anstellen, um es eine Weile geheim zu halten? Geht das überhaupt?

 

Das wäre natürlich jetzt fantastisch, wenn ich das in einer Talkshow erzähle. Dass es alle hören. Das wäre der falsche Ort (lacht). Aber tatsächlich bin ich ständig unter Beobachtungen und es gibt immer diverse Geschichten in den bunten Blättern.

Jörg Kachelmann: Sie haben ja beschrieben, dass Sie vielen Menschen Spaß machen wollen. Wie ist das aber, wenn die Menschen denken, dass Sie Ihnen gehören?

 

Das hat mich noch nie gestört. Tatsächlich nicht. Es ist ein ganz großer Unterschied, ob ein Zuschauer, der meine Musik und meine Shows mag, fragt, ob wir ein Foto machen oder ich ein Autogramm geben darf. Das ist ein Stück weit eine Ehre sogar, denn dafür macht man es ja auch. Was ich nicht mag ist, wenn ich auf dem Balkon sitze und irgendein Paparazzo heimlich aus einem Kilometer Entfernung ein Foto von mir schießt und mich den ganzen Tag beobachtet und heimlich Bilder von mir macht. Aber mit der Situation, dass ich angesprochen werde auf der Straße: Das ist ja eher etwas Schönes. Wenn das mal irgendwann nicht mehr ist, dann kann ich auch nicht mehr rausgehen und eine Samstagabend-Show machen. Ich gebe Autogramme und mache Fotos überall, wo ich bin. Und das sehr gerne.

Textquelle/Bildquelle:
Plan A | PR, Antje Pohle - Mit Zitaten und Statements aus der MDR-Talkshow "Riverboat" (Textvorlage)

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