„S!STERS“ – „EUROVISION SONG CONTEST 2019“
„Update“ von Frank Ehrlacher …

… zum Siegertitel von „Ein Lied für Israel“, dem deutschen Vorentscheid zum „Eurovision Song Contest“!

UPDATE:


Da das „Vorgehen“ rund um die Auswahl des „deutschen“/NDR-ESC-Beitrags offensichtlich auf ein breites Echo (auch in anderen Medien: Danke an die Kollegen von Bild, Bunte & Co. und von Smago, die meinen Text mit Genehmigung am Folgetag abgedruckt haben) gestoßen ist,  ein kleines Update:

In den offiziellen deutschen MidWeek-Charts (das sind die offiziellen Charts zur Wochenmitte) steht „Sister“ auf Platz 84 – also nach ersten Ergebnissen der größte kommerzielle Flop eines ESC-Vorentscheidungs-Sieger der vergangenen 20 Jahre. Auffällig für einen Song, den doch das Fernsehpublikum am Freitagabend offenbar mit großer Mehrheit gewählt hat…

Der Unterhaltungschef des NDR hat nach der Kritik – sicher nicht nur von mir – versucht, den Alleingang und die Nachnominierung des siebten Songs dadurch zu rechtfertigen, dass er „Sister“, den er im Austausch mit dem Schweizer Fernsehen „zufällig“ hörte, sofort für einen außerordentlich großartigen Song hielt und sofort die Idee hatte, daraus einen Konzept-Song rund um die #metoo-Debatte zu bauen…

… Was ja im Endeffekt nichts anderes ist als das Eingeständnis, dass er seinem eigenen Camp-Konzept nicht traute und lieber selbst gestalterisch eingreifen wollte. Da liegt es fast nahe, die eigene „kreative“ Leistung dann auch so zu protegieren, dass alle Seiten den Song wählen. Auch wenn nachher seltsamerweise kaum jemand noch bereit ist, Geld in „CD-Kauf“, sprich: Download oder auch nur Streaming für den Song zu investieren…


Textquelle/Bildquelle:
Facebook-Seite von Frank Ehrlicher (Textvorlage)

Ein Gedanke zu „„S!STERS“ – „EUROVISION SONG CONTEST 2019“
„Update“ von Frank Ehrlacher …

  • 1. März 2019 um 7:58
    Permalink

    Es war von Anfang an von mindestens sechs Songs die Rede und dass evtl. noch ein bis zwei dazu kommen. Von Konzept über Bord werfen kann also keine Rede sein.
    Lou kam 2003 mit Let’s get happy gar nicht in die Top 100. Somit ist auch die Aussage des größten kommerziellen Flops seit 20 Jahren nicht korrekt.

    Antwort

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