MATTHIAS REIM
Das waren noch Zeiten …: „Matze“, Mago und „smago!“ (1990) … !!!

In der Freiburg WOM (World Of Music) Filiale hatte Matthias Reim seinerzeit die erste Autogrammstunde seines Lebens!

 

Was man beim Aufräumen doch so alles findet …

Das Foto zeigt Matthias Reim, Mago und „smago!“ (Chefredakteur Andy Tichler) im Jahre 1990. (Und JA – das Bild ist absolut unbearbeitet !!!)

MATTHIAS REIM gab seinerzeit in der Freiburger WOM (= World Of Music) Filiale die erste Autogrammstunde seines Lebens. Und zwar exakt in der Woche, als er es mit „Verdammt, ich lieb dich“ auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Single Charts geschafft hat. (Ingesamt sollte sich „Matze“ Reim 16 Wochen auf der #1 behaupten können. „Verdammt, ich lieb‘ dich“ ist bis heute die längsplatzierte DEUTSCHSPRACHIGE Nr. 1-Single aller Zeiten – noch vor Freddy’s „Heimweh“ …)

Zum damaligen Zeitpunkt war es für Matthias Reim völlig absurd, dass SEINETWEGEN Leute kommen würden („wer will denn von mir schon ein Autogramm … ?!!). Doch da sollte sich „Matze“ ganz gewaltig täuschen … Die Autogrammstunde (Matthias Reim hatte zu diesem Zeitpunkt wie gesagt nur seine Single am Start) war ein absolut überwältigender Erfolg.

Diese Welt ist nicht gerecht: Im Laufe der 28 Jahre ist Matthias Reim immer schlanker geworden. Dass es bei Herrn Tichler in die andere Richtung ging, ist indes leicht erklärt: Schließlich steckt in ihm – in smago! -, wenn man es genau liest, auch „Mago“ drin: sMago!  ((Kein Wunder, dass man da etwas „auseinandergeht“ …))  Immerhin: Die ersten 10 Kilo ‚rückwärts‘ sind bereits geschafft. (Und die restlichen 60 werden im Laufe der kommenden zwei, drei  Jahre auch noch purzeln …)

Das Hemdsärmelige, die Bodenhaftung hat sich Matthias Reim bis heute bewahrt. 2013 hätte es um ein Haar mit dem smago! Award geklappt. Doch dieses Thema wollen wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, sondern vielmehr unserer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass es vielleicht irgendwann und vielleicht sogar irgendwann demnächst einmal klappt. Und „Matze“ würde dann ganz gewiss nicht nur seinen Award aus dem Jahre 2013 für den „Radio-Hit des Jahres“ („Einsamer Stern“) verliehen bekommen …

Einige Jahre später – zum 50. Geburtstag des Sängers – wurde smago! Chefredakteur Andy Tichler die Ehre zuteil, für seinen offiziellen Fanclub die „ultimative Lobhudelei“ auf den Sänger und Songschreiber zu verfassen …:

Man könnte REIM, ohne das jetzt böse zu meinen, vielleicht als das deutsche Pendant zu „Rolling Stone“ Keith Richards bezeichnen; er könnte glatt als sein Sohn durchgehen… – zumindest, was sein sympathisches Knautschgesicht betrifft…

Nein, im Ernst: Matthias Reim zählt für mich seit jeher zu den authentischsten und glaubwürdigsten Künstlerpersönlichkeiten, die unser Land jemals hervorgebracht hat. Trotz x-facher Rückschläge und Ablehnungen („der sieht ja aus wie Mel Jersey für Arme“) hat er immer an sich geglaubt, ist immer seinen Weg gegangen und zählt heute, nachdem er Mitte bis Ende der 90er ein kleines Tal durchschreiten musste, gottlob wieder zu den ganz Großen und schenkt uns weiterhin regelmäßig viele, viele schöne Songs.

Deswegen hat mich sein grandioses Comeback (das bis heute anhält) mit dem sensationellen „Wolkenreiter“ Album ganz besonders gefreut. Und seine Fans stehen ohnehin hinter ihm wie eine „1“. Reim ist ein Musikbesessener, ein Arbeitstier. 08/15 Songs gibt es in seinem Repertoire nicht. Längst ist er zudem aus dem Schatten seines überdimensionalen Erfolgshits „Verdammt, ich lieb‘ Dich“ herausgetreten.

Hoffen wir, dass uns der rockigste aller Schlagersänger noch viele, viele Jahre mit weiteren originellen Einfällen beglückt. Ich wünsche ihm und seiner neuen Familie von ganzem Herzen alles Gute. Und vor allen Dingen, dass sich das angeblich 8-stellige Minus auf seinem Konto ganz schnell wieder in ein 8-stelliges Plus umwandelt.

PS: Sein Rekord – über 16 Wochen Platz 1 der deutschen Single-Charts zu okkupieren (somit konnte er sogar Freddy Quinn und dessen „Heimweh“ nach 34 Jahren als bis dato langlebigsten deutschsprachigen Nr. 1-Hit aller Zeiten um zwei Wochen übertreffen; lediglich Boney M. hatten es mit „Rivers Of Babylon“ noch eine Woche länger ausgehalten) – dürfte wohl für alle Zeiten uneinholbar sein.

Erst im Sommer 2017 wurde der Rekord von „Matze“ Reim von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee geknackt …


Textquelle/Bildquelle:
Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de

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