KIM FISHER
Heute Vorabend (23.07.2013) im MDR FERNSEHEN: "Schlössertour" (2/8)!

„Kim Fisher entdeckt Schloss Hubertusburg“ // 19.50 Uhr – 20.15 Uhr! 

1763, also vor genau 250 Jahren wurde im kleinen Ort Wermsdorf bei Leipzig Weltgeschichte geschrieben: Hier handelten Österreich, Preußen und Sachsen den Hubertusburger Frieden aus, der den verheerenden Siebenjährigen Krieg beendete. Ort dieser Friedensverhandlungen war das Schloss, das dem Vertrag seinen Namen gab: Hubertusburg.

Ein denkwürdiger Anlass für Kim Fisher, der gewaltigen Schlossanlage einen Besuch abzustatten. Sie findet sich unversehens in "Sachsens Versailles" wieder. Die prachtvolle Anlage ist nicht nur das größte Schloss Sachsens, sondern ebenso Europas weitläufigste Jagdresidenz.

Sachsens berühmteste Herrschergestalt August der Starke schenkte seinem Sohn und Thronfolger August III. einen kleineren Vorgängerbau, gewissermaßen eine kurfürstliche Sommer-Datscha. Die war dem Sohn bald zu eng, also ließ er sie gewaltig ausbauen. Entstanden ist ein bedeutendes Monument spätbarocker Baukunst.

Jeden Herbst zog August III. mit dem kompletten Hofstaat von Dresden nach Wermsdorf. August liebte die Parforcejagd, die Treibjagd mit einer 250köpfigen Hundemeute. Die ganze Gegend stand im Zeichen der Jagd: Künstlich angelegte Seen, unterbrochen von wildreichen Wäldern, dienten dem Kurfürsten und König von Polen nur zu diesem einen Zweck.

Auf den saftigen Wiesen der Wermsdorfer Kulturlandschaft tummeln sich heute tausende Gänse. Unser Weihnachtsbraten wächst im Sommer heran. Doch nicht dem ist Kim Fisher auf der Spur, sondern der Frage, ob Gänse auch als „Wachhunde“ zu nutzen sind!

Die glanzvolle Geschichte der königlichen Jagdresidenz endete schrittweise. 1761 ließ Preußens König Friedrich II. das Schloss komplett plündern. Im Herbst 1763 starb August III. und kurz darauf auch sein Sohn und Nachfolger. Damit endete nicht nur das „Augustäische Zeitalter“, auch das Schloss geriet in Vergessenheit.

Mit einer sehenswerten Ausstellung voller spektakulärer Exponate, so erfährt Kim Fisher, wollen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden das Schloss aus seinem Dornröschenschlaf wecken.

Foto-Credit: MDR / Axel Berger

MDR


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