WOLFGANG LIPPERT
Corona-Hofkonzert mit Frank Schöbel zum 100. Geburtstag seiner Mutter!

„Lippi“ erzählte am Freitagabend (01.05.2020) in der MDR-Talkshow „Riverbiat“, wie es momentan auf seiner Lieblingsinsel Rügen aussieht und das er für seine Mama Anneliese mit Frank Schöbel ein Corona-Hofkonzert zu ihrem 100. Geburtstag plant …:

 

 

 

Jörg Kachelmann: Deine Frau hat eine Gaststätte auf Rügen, Du selbst bist oft dort und spielst bei den „Störtebeker Festspielen“ – wie geht es der Insel im Moment, halten alle durch?

Ja, wir leben zur Hälfte des Jahres auf der Insel. Meine eine Frau hat ein Restaurant in Ralswiek, wo die „Störtebeker Festspiele“ stattfinden. Im Moment ist dort in Dimensionen Kurzarbeit angesagt und alle hoffen auf leichte Lockerungen, die es ja auch schon gibt. Die Mecklenburger haben sich ertrotzt, dass sie ihre Inseln besuchen dürfen über Ostern. Wir waren in Binz, aber es waren nur vier Leute am Strand. Die Leute haben sich kurzfristig nicht entschieden, zu fahren. Denn man kann ja jetzt nicht sagen, lass uns was essen gehen oder einen Kaffee trinken – man hätte ja wie früher die Stullen einpacken müssen.

 Gesine und ich – wir haben gerade die denkbar ungünstigsten Berufe: Meine Frau ist Gastronomin und ich Künstler, der Veranstaltungen macht und Publikum braucht. Das ist sehr schade. Aber unserem Publikum geht es ja nicht besser. Die Störtebeker-Festspiele werden das überstehen, das ist ein gesundes Unternehmen, das über 25 Jahre ohne Subventionen existiert. Mit viel Mut der Familie Hick und Sponsoren und unseren fast 400.000 Zuschauern bei 68 Vorstellungen im Jahr, und das ist großartig und wunderbar.

 Jörg Kachelmann: Deine Mutter wird 100 Jahre alt, sie sieht topfit aus …

Das ist meine Mama Anneliese, ja. Sie sieht top aus und es ist ein großes Glück, dass ich sie noch lange habe. Sie wird am 20. Mai 100 Jahre alt. Das ist einfach fantastisch. Ich telefoniere jeden Tag mit ihr – Mutti, das ist Dein Applaus. Wir reden gerade jetzt viel, wir dürfen uns nicht drücken und umarmen. Ich stehe dann immer vor ihrer Tür mit einem Blumenstrauß und weil sie schwer hört, sage ich ihr dann: Nimm’s Telefon und dann erzähle ich ihr, was gerade anliegt und was ich gemacht habe. Und am 20. Mai sollte eine Riesenparty starten und Kollege Frank Schöbel, der ja jahrelang Nachbar meiner Mama war, sagte, ich komme und singe für sie. Nun werden wir ein Hofkonzert machen vor ihrer Tür und dann geht es los. Dann machen wir Mugge.


Textquelle/Bildquelle:
Plan A | PR, Antje Pohle (Textvorlage)

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