DAGMAR FREDERIC
„Mir ist nie einer zu nahe gekommen, wenn ich es nicht wollte!“

In der MDR-Talkshow sprachen die „Valente des Ostens“ und vor allem Jörg Kachelmann frei von der Leber weg …:

 

 

 

Jörg Kachelmann: Wenn man Sie so sieht damals – und das hat sich ja bis heute nicht geändert – da hat man gesehen, dass Sie ein erhebliches Geschoss waren und sind. Man hat die Zugewandheit der Männer gesehen und von Julio Iglesias und Roy Black gehört und so. Wen hatten Sie denn alles in der Sammlung? Waren Sie lebensfroh oder haben Sie die Männer mit der Fliegenklatsche weghauen müssen? Männer können ja lästig sein…

Also, gute Frage. Sie haben sicher lange darüber nachgedacht, wie Sie mir diese Frage unterjubeln können. Ich bin nur leider oder Gott sei Dank Widder und Widder können nicht lügen. Es gibt ja Menschen, da können beide ein Leben lang ihr eigenes Leben leben und das ging bei mir nicht. Wenn es bei mir Peng gemacht hat, dann hat es richtig Peng gemacht und ich musste es zu Ende führen. Ich sage heute: Es war immer richtig und immer genau zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung.

Jörg Kachelmann: Ich meinte eher etwas anderes: Es haben sich ja auch große Männer um Sie bemüht, wie haben Sie das gelöst, die höflich abzuwehren. Sind denn die Gerüchte um Roy Black und Julio Iglesias korrekt?

Ach Mann, dass war eine hinreissende Episode, das war 1969. Das ist doch längst vergessen. Wenn ich jetzt die ganze #Me to-Debatte sehe: Mir ist nie einer zu nahe gekommen, wenn ich es nicht wollte. Und es waren auch nicht so viele. Deswegen habe ich ja so oft geheiratet. An meinem Straßenrand sind nicht so viele übrig geblieben. Ich war immer charmant, und das habe ich immer zurück bekommen. Aber mir ist nie einer zu nahe gekommen, wenn ich das nicht wollte.

… über sich als Ehefrau

Es wird behauptet, ich koche ganz gut und habe gern Gesellschaften und bewirte sie gern. Ich bin genauso gerne eine Verrückte. Aber ich bin keine zweigespaltene Person. Ich bin zuhause genau die Person, die ich auch jetzt gerade hier bin. Gut, ich habe dann keine Wimpern dran. Zumindest gehe ich nicht nackig rum oder in irgendwelchen Trainingshosen …
Jörg Kachelmann: Vorhin haben Sie gesagt, Sie wären Nudistin…
Ja klar, früher, am Wasser und im Bad. Da war ich immer nackt.
Jörg Kachelmann: Das heißt, sie können nie so wie hingegossen auf dem Sofa liegen…
Aber klar! Ich kann unheimlich gern faul sein.
Jörg Kachelmann: Aber Sie sind immer vollständig angezogen …
Ne ne ne, nicht immer. Das wollen wir mal gar nicht aufkommen lassen, solche Gerüchte. Ich bin schon auch manchmal noch nackig.
Jörg Kachelmann: Was hat Ihr jetziger Ehemann Dr. Lenk, was die anderen nicht hatten? 
Alles. Er hat einfach alles. Er ist mein ganz großes Ideal immer mehr geworden über die Jahre. Er ist Skorpion und in jedem Horoskop steht, Widder und Skorpion – das geht gar nicht. Und wir haben das Gegenteil bewiesen. Er ist mein Ruhepol und der Klügste von allen. Am Anfang dachte ich, oh Gott, ich Bauerntrampel. Ich bin ja eher bauernschlau, er ist Wissenschaftler. Aber er hat es mich nie merken lassen und er hat es auch nie raushängen lassen. Und ich habe sehr viel gelernt durch ihn über die ganzen Jahre.
Jörg Kachelmann: Und wir freuen uns auch sehr, am 24. Mai läuft im Power- und Schnuffelnder MDR ein „Legenden“-Film über Sie.

Also, ich freue mich auch wirklich sehr. Ich wollte es nicht glauben, was man da vor hatte mit mir. Meine erste Reaktion war: Mensch, das macht man doch nur mit Toten, oder? Ich empfinde das als solchen Ritterschlag. Am 24. Mai werde ich mit völligem Lampenfieber bei mir Zuhause sitzen. Außer den Interviews, die wir geführt haben, weiß ich nicht, wer noch befragt wurde. Ich kenne die Ausschnitte nicht und bin wirklich schon ganz schön mit Lampenfieber unterwegs und dolle aufgeregt.

Textquelle/Bildquelle:
Plan A | PR, Antje Pohle - Mit Zitaten und Statements aus der MDR-Talkshow "Riverboat" (Textvorlage)

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